Ok. eigentlich bin ich noch nen Monat länger dabei, aber jetzt gibt es auch Statistiken für ein ganzes Jahr: [img] [img:a70091822d]http://320093323630-0000.bei.t-online.de/Signatur7.gif[/img]
Sieht sehr gut aus Waalki!! Glückwunsch. Hehe, guckt ma der Exterminator hat den letzten SETI-Hype der THGC verschlafen! Nothing is over untill we decided it!
SETI heißt: Search for ExtraTerrestrial Intelligence Mal ganz abgesehen vom Sinn und Zweck von SETI, versucht die Universität Berkeley mit dem SETI@home-Projekt einen riesigen Cluster von Heimcomputern zu erschaffen (distributed computing). Die Idee: Um die riesigen Datenmengen aus dem All analysieren zu können, wird an ganz normale Nutzer ein kleines Paketchen geschickt, welches dann in der Leerlaufzeit des dortigen Prozessors bearbeitet wird. Ich nutze meinen Duron 700 beispielsweise nur zu 50% der Zeit aus. Die Restliche Zeit kann der SETI-Client seine Arbeit tun. Das ganze funktioniert eigentlich problemlos mit anderen Anwendungen zusammen, etwa wenn eMule läuft oder man mal wieder über einer Hausarbeit brütet und auf etwas Kreativtät und göttliche Eingebung hofft, also alles, wo der Prozessor kam was zu tun hat. Beim Komprimieren oder Codieren von Audio/Video/Daten spürt man dann aber doch die Auswirkungen des Streits zwischen den Andwendungen, wer denn jetzt die nächsten paar Takte benutzen darf und deswegen schalte ich den SETI dann einfach kurz ab. Der SETI-Client ist für alle geeignet, die ein besseres Gewissen haben wollen, wenn sie den PC einfach mal so laufen lassen. Statt NUR noch Strom zu fressen, wird derweil wenigstens noch bissl was gearbeitet. Achja, und man sollte natürlich nicht verschwiegen, dass es noch andere solche Projekte gibt, etwa die Krebsforschung, die manchem evtl. sinnvoller erscheint. Kritik daran ist meist politischer Natur: ob man den Pharmakonzernen helfen wolle, ihre Patente mit anderer Leute Arbeit aufzubauen. Man könnte sich jetzt also wunderbar über Pro und Contra streiten. Einen Aspekt hab ich ja noch vergessen: SETI als Benchmark. EDIT: Grüße aus der Uni!
Haste dort wohl alle Rechner zum ultimativen SETI-Cluster konglomeriert? Widerstand ist zwecklos. :lol: [URL=http://www.foers.de/satyrium>Satyrium[/url] - [color=orange]Linking the past</font color=orange>
Hab mal gehört das man sein Seti dazu bringen kann mehrere Wu ´s runterzuladen diese dann abzuarbeiten , und dann wieder gebündelt wieder beim serer abzugeben . Hat jemand ahnung wie so was gehen soll . Würd mich mal ehrlich interressieren.
OH! Da hängt ja noch ein Beitrag, den ich wohl letztes Jahr übersehen habe, SORRY Freezer! Also, wenn's dich noch interessieren würde, dann. SetiQueue macht das.
Ich poste hier mal lieber eine Anleitung im Reintext, da sie auf dem Quellserver wohl nur noch rumliegt, ohne jedoch noch von der Hauptseite erreichbar zu sein. Der alte Seti-Client wird oder ist schon durch BOINC abgelöst, weshalb wohl auch kaum noch jemand SetiQueue nutzt. Quelle: http://www.setigermany.de/SETI_erklaerung/howto/squeue/queue1.htm <u>SetiQueue am lokalen PC</u> 1.1 Einrichten von SetiQueue Nach dem erfolgreichen Download von SetiQueue und entpacken der Dateien in ein temporäres Verzeichnis, kann die Installation mit einen Doppelklick auf die Datei SetiQueue.exe gestartet werden. Es ist egal, ob SetiQueue sich dabei im gleichen Verzeichnis befindet, wie der SETI@home-Client!
SetiQueue startet sofort mit der Übersicht der Sternenkarte, wie hier links gezeigt wird. Eigentlich wäre SetiQueue bereits jetzt fertig konfiguriert, wir wollen aber dennoch einige Anpassungen vornehmen und vor allem die Funktionen von Queue erläutern! ;-) Was wir für die Einrichtung von Queue benötigen, ist einzig und alleine das Menü "Settings". Hier können wir alles steuern. Nacheinander werden nun die notwendigen Schritte erläutert, welche Anpassungen wo und warum in den Menüs vorgenommen werden müssen. 1.) Settings | General Die allgemeinen Angaben in/zum Queue können hier verändert werden.
* Email Address Die allgemeine Emailadresse des Queues. Das Feld kann bedenkenlos auch frei gelassen werden, denn: * Diese Mailadresse bestimmt nicht den Account bei SETI@home! Name Ein allgemeiner Name für den Queue. Hier eignet sich der Nickname des SETI-Accounts oder der Name des PC´s am besten :-). Auch hier gilt: * Diese Einstellung bestimmt nicht den Account bei SETI@home! Minimum Queue depth Gibt die Anzahl der Tage an, für die Queue mindestens einen Vorrat ansammeln soll! Hat SetiQueue einmal weniger WUs, versucht Queue eine Verbindung mit Berkeley aufzubauen und seinen Bunker wieder zu füllen. Meiner Meinung nach hat sich dabei der Wert 3 bisher immer bewährt. * Trage ein: 3 Maximum Queue depth Gibt die Anzahl der Tage an, für die Queue maximal einen Vorrat ansammeln soll! Sobald Queue einmal dabei ist, seinen Bunker zu füllen, wird dieser bis zu einem maximalen Vorrat auf die angegebenen Tage gefüllt. Ein Wert von 8 Tagen gibt eine maximale Sicherheit, wie Erfahrungen zeigten. * Wir nehmen also: 8 Obsolete clients after Dieser Wert sollte am besten extrem hoch gehalten werden. Denn, liefert der SETI@home-Client über diesen Zeitraum hinweg keine WorkUnit bei SetiQueue ab, wird der WU-Vorrat freigegeben (besonders in größeren Netzwerken interessant, hier aber nicht unbedingt von Vorteil). Ich gehe davon aus, dass der Rechner mindesten alle 2 - 3 Tage min. eine WU fertig berechnet. Somit sollte "5" ein ausreichender Wert sein! * Trage darum ein: 5 Keep Logs for SetiQueue führt Protokoll über all seine Aktivitäten! Besonders bei Fehlersuche kann eine Log-Datei sehr nützlich sein. Um eine möglichst genaue Log-Datei zu erhalten und somit auch einen Fehler über mehrere Tage hinweg noch finden und/oder ausschließen zu können, habe ich hier einen Wert von "5" in erwägung gezogen. * Ich empfehle: 5 Start Minimized Weist SetiQueue an, beim nächsten Start nur noch als Icon in der Taskleiste zu erscheinen. Wer Queue nicht gerne beim Start (oder auch Neustart von Windows) immer mit der großen Sternenkarte aufgeklappt sehen möchte, sollte diese Option durch ein Häckchen davor aktivieren. Die weiteren Optionen sind für uns vorerst uninteressant. ;-) Weiter mit OK
2.) Settings | Queue Server Verbindungstechnische Angaben.
* IP Address Normalerweise wird hierüber ein PC innerhalb eines Netzwerkes eindeutig identifiziert. Da SetiQueue in diesem Fall aber nur lokal läuft, geben wir ihm auch seine "offizielle" lokale IP-Adresse! * Trage ein: 127.0.0.1 Subnet Mask Diese Einstellung ist eigentlich auch nur für Netzwerke interessant. Hier wird normalerweise der Adressbereich eines bestimmten Netzwerkes eingegeben, indem sich der PC mit dem Queue befindet. * Wir tragen ein: 0.0.0.0 Connection Type Zwischen dem Computer und dem Internet wird oftmals vom Provider eine Firewall installiert. Diese dient eigentlich zum Schutz vor äuseren Angriffen auf den heimischen PC, blockiert manchmal aber auch leider die Verbindung einiger Programme zum Internet. Im Normalfall ist bei keinem der bekanntesten Provider (T-Online, Freenet, Arcor.) hier etwas einzustellen. * Belasse es bei: Default WinINet Manual connect Ist diese Option aktiviert, wird sich SetiQueue nur mit Berkeley verbinden, wenn der Benutzer dies ausdrücklich anordnet! Dabei kann Queue allerdings gefahr laufen, seinen Bunker nicht rechtzeitig füllen zu können, andererseits ist die Option für Benutzer die keine Flatrate haben von Vorteil! Die Entscheidung liegt bei Dir! * Ich persönliche nutze: nicht aktiviert (also Automatisch!) Online Start/End Time Wird eine Automatische Verbindung von Queue gewünscht, kann man nun hier die Uhrzeit festlegen, wann Queue einen Verbindungsaufbau zu Berkeley vorziehen soll. Meine persönliche Erfahrung: In unseren frühen Morgenstunden (01:00 - 05:00) gab es bei mir bisher am wenigsten Verbindungsabbrüche. Trage darum ein: 01:00am / 05:00am Weiter mit OK
1.2 Einrichten des SETI@home-Clients
* Textclient Der Textclient z.B. verlangt bei Start lediglich die Angabe -proxy 127.0.0.1:5517 als Option (Parameter).
* Grafikclient Beim Grafikclient kann man die Verwendung von SetiQueue in dessen Menüleiste anweisen. Unter Settings | Proxy Server trägt man als HTTP Proxy 127.0.0.1 und als Port 5517 ein. Dann noch das Häkchen bei "Connect via HTTP Proxy Server" aktivieren. Anschließend nur noch unter SETI@home-Client | Settings | Preference die Option "Connect automatically whenever needet" aktivieren. Fertig! :-) 1.3 Was nun passiert SetiQueue wird zunächst scheinbar gar nichts machen! Erst wenn die erste fertige WorkUnit eines Clients an den Queue gesendet wird, nimmt SetiQueue seine eigentliche Arbeit auf und wird aktiv! Zu diesem Zeitpunkt sollte man darauf achten, dass eine Verbindung zum Internet besteht, da SetiQueue mit der Aufnahme seiner Funktionen auch gleichzeitig zum ersten mal seinen Bunker mit WU´s füllen möchte und dafür auch eine Verbindung nach Berkeley benötigt! Der SETI@home-Client berechnet wie bisher auch seine WorkUnits. durch die Verwendete Proxy-Funktion sendet er diese aber nicht über das Internet an Berkeley zurück, sondern erst mal an SetiQueue. SetiQueue speichert diese Unit und gibt aus seiner Vorratshaltung dem SETI@home-Client einen neue WU zum berechnen. Dieser Vorgang kann sich beliebig oft wiederholen, bis laut den Einstellungen ein besonderer Fall eintritt, wie z.B. dass der WU-Bunker von Queue unter das Minimum fällt oder Queue durch einen manuellen/automatischen Connect die Ergebnisse nach Berkeley schickt. Danach nimmt Queue seine Arbeit ganz normal und ohne zutun wieder von vorne auf. Über einen Internetbrowser (z.B. Netscape oder Internet Explorer) kann man weiterführende Statistiken zum Queue und seinen Clients erfahren. Hierzu gibt man in der Adressleiste des Browsers lediglich folgendes ein: http://localhost:5517.
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