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Intel P4 550 3,4 Prescott Temp. Problem

Forum Kühlung für PC-Komponenten : Intel P4 550 3,4 Prescott Temp. Problem

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Hallo,
habe seit dieser Woche ein System mit
-Intel 550 P4 3,4 Prescott
-Asus 6800 Extreme 256MB
-2x TwinOs 512
-Gigabyte GA-8I915P-G SKT 775
-Casetek CS-1016 Geh.
-160 GB Samsung SATA
-DVD & Floppy Drive
-420w Be quiet! Netzteil
-GIGABYTE 3D Rocket Cooler
-1100 u/min Lüfter, der an der unteren /forderen Front des Towers Luft einblässt.
Mein Problem:
Ich hatte den Intel boxed ursprünglich drauf, doch aufgrund von Temperatur & Lärmproblemen habe ich diesen gegen den Gigabyte 3D Rocket Cooler ausgetauscht. Der neue Lüfter tut seine arbeit eigentlich gut, dreht mit 3000u/min. Doch als ich 3dMark 2005 1.1.0 laufen lassen habe, kam mein Temp-Warnsignal vom Bios, was ab 70° anschlägt. Zudem habe ich im Brenchmark nur magere 3610 Pkt. Meine Frage wäre, ob es normal ist, das der Prescott derartig heiß wird, ob mein Lüfter nicht ausreichend ist (Zalman 7700 passt nicht drauf) und was ich tun soll, um diese probleme in den griff zu bekommen.
ich habe momentan eine cpu auslastung von 2%, CPU Temp 59°, Lüfter u/min 3013
Vielen Dank im voraus!

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Willkommen riotmaster
Der P4 Prescott ist für seine hohe Wärmeentwicklung bekannt. Die 59 Grad bei 2% Auslastung muss nicht am Lüfter sondern kann auch am Bios hapern.
Doch nun ist die Verlustleistung erst mal da und man muss damit leben. Hierfür hat man sich etwas Neues bei der Lüftersteuerungen einfallen lassen. Unter dem Begriff "Next Level of Thermal Protection" hat Intel im Prescott Leistungsprofile integriert, die dem Mainboard in Abhängigkeit der aktuellen Last erlauben, die Lüfterdrehzahl zu senken. Dazu wird die aktuelle Prozessortemperatur (Temperatur der internen Diode) mit dem Tcontrol Signal verglichen. Tcontrol liefert für eine gegebene Belastung eine maximal zulässige Temperatur. Das Mainboard-BIOS darf danach dann die Temperatur selbständig regeln.
Nun ist noch die Frage ob der Lüfter wenn er ne größere Last der Cpu abkühlen muss immer noch ausreichend kalte Luft erhält bzw ob die erwärmte Luft aus dem Gehäuse befördert wird.
Hast du zusätzlich zu dem forderen Lüfter noch nen anderen Lüfter verbaut, welcher die Luftzirkulation im Gehäuse fördert?
Lass doch mal das Gehäuse auf um zu testen ob es an der Wärmeabfuhr hapert.
Oder wechsele mal den Anschluss des Cpu-Kühlers mit dem des Gehäuselüfters um ihn unter voller Drehzahl zu lassen (wenn er das nicht im Normalbetrieb bereits macht)und um die Reglung zu umgehen. Aber dabei immer die Temperaturen im Auge behalten.:)

Antworten Metro

Das throttelnde Elend mit dem P4 Prescott wurde von THG in einem [URL=http://hardware.thgweb.de/2004/11/12/intel_am_limit_hohe_verlustleistung_kann_p4_systeme_ausbremsen/index.html>Artikel[/url] gewürdigt. Dort war das Gehäuse für meinen Geschmack ebenfalls nur dürftig gekühlt, d.h. direkt unter dem oberen Gehäuselüfter auf der Rückseite war ein unbestückter Lüfterausschnitt, was dazu führt, dass ein Teil der geförderten Luft leider durch diesen Gehäuseausschnitt angesaugt wird und so eher weniger Wärme aus dem Gehäuse entfernt wird.
Der Boxed-Kühler für den P4 550 ist schon recht leistungsfähig, d.h. viele im Zubehörmarkt angebotene Kühler können ihm bei seiner eigentlichen Aufgabe, dem Kühlen, nicht das Wasser reichen. Der leiseste ist er leider nicht. Der Prescott verzeiht nicht die geringsten Fehler beim Kühlereinbau, d.h. Kühlerboden und Heatspreader des Prozessors sollten sauber sein, es muss eine erstklassige Wärmeleitpaste in dünner Schicht verwendet werden und der Kühler muss korrekt auf dem Prozessor sitzen. Letzteres führte beim noch laufenden [URL=http://hardware.thgweb.de/2004/12/17/aktuell_aus_dem_thg_labor_ende_des_stresstests/index.html>Stresstest[/url] am 22.12. zu einer unangenehmen Überraschung beim INTEL-System.
Sollte das Mainboard eine Einstellungsmöglichkeit für die Kernspannung ("VCore" ) haben, würde ich versuchen, die erst einmal um 0,1V zu senken. Wärme, die nicht entsteht, muss man nicht wegkühlen. Natürlich muss man anschließend u.a. mit Prime95 testen, ob der Prozessor noch stabil läuft. Aber die Wärmeentwicklung sollte dann um etliche Watt geringer sein.
Ansonsten kannst Du nur an der Gehäuseentlüftung feilen. Ich wette, dass die vom Board gemeldete Systemtemperatur recht hoch ist (bitte berichten!). Jedes Grad, was es im Gehäuse kühler wird, wird fast komplett an den Prozessor weitergegeben. Der Lüfter vorne ist zwar speziell für die Festplatten sehr gut, aber es muss unbedingt hinten oben noch ein Lüfter hinzugefügt werden, der Warmluft aus dem Gehäuse entfernt. Bei einem Wärmemonster wie dem Prescott kommt man da mit einem langsam drehenden 80mm-Lüfter bei weitem nicht hin. D.h. ich würde ein solches System von vornherein in einem Gehäuse mit 120mm-Lüftern verbauen. Ein temperaturgeregelter Preiswert-Lüfter von Arctic Cooling ist vermutlich zu schwach, da er max. ca. 56m³/h fördert. Viele Lüfter mit Angabe der Fördermenge kann man sich bei www.PC-Cooling.de ansehen. Eventuell kann man hinten auf das Gehäuse einen Adapter von 80mm auf 120mm aufsetzen und außen einen 120mm-Lüfter montieren. Wenn die Kühlung dann funktioniert, kann man zur Reduzierung der Lärmentwicklung und zur Steigerung des Luftdurchsatzes eventuell das Blechgitter aus der Gehäuserückwand wegdremeln. Und hinten auf den Lüfter ein Lüftergitter aufsetzen, möglichst mit einigen Millimetern Abstand zur Minimierung des Sirenen-Effektes.
Dein Gehäuse wäre für ein System mit Athlon 64 3500+ Winchester sehr viel besser gewesen, weil dieser Prozessor bei Volllast keine 40W Wärme abgibt. Mit dem Prescott ist es deutlich schwieriger, ein leises System zu bekommen, zumal er auch bei geringer Rechnerbelastung kein Kostverächter ist. Das [URL=http://www.ibks.de/index.html?dispFrameUrl=/ger/cs1016_details.html>Gehäuse[/url] ist leider nicht gerade geräumig, was wenig Spielraum für Kühleinbauten lässt.

Antworten 6522

ja ich denke es liegt daran, das ich weder im Seitenteil des gehäuses (wo schon für einen lüfter vorgebohrt worden ist) noch auf der rückseite des gehäuses, wo ebenfalls ein lüfterslot ist, was reingebaut habe. Ich werde mir morgen nochmal SilberWLP holen und es wirklich extrem dünn mit ner kreditkarte auftragen. Meine Frage wäre eben noch, welche lüfter ihr mir empfehlen könntet für Gehäuseseitenteil und Rückseite.
Danke für die bisherige Hilfe!

Antworten riotmaster

Hallo,
den Einbau von Gehäuselüftern kann ich nur Empfehlen, gerade bei einem P4-System. Intel hat auch Höchsttemperaturen im Gehäuse für P4´s festgelegt. In meinem Rechner sind NB-UltraSilentFan S1 Blue 80mm 11dB/a verbaut. Nicht ganz billig, aber extrem leise.
MfG
Polaris

Antworten Polaris

Das Problem mit den leisen Lüftern ist nunmal, dass diese meist weniger fördern. Du benötigst aber bei deinem Gehäuse mit den wenigen Möglichkeiten Lüfter zu verbauen einen Lüfter mit hohen Fördermengen.
Kannst dich ja mal hier informieren:
www.pcsilent.de/de_gruppe_leise_luefter_80mm_ungeregelt.asp
Musst halt mal schauen welche Lautstärke der Rest deines System verursacht und dann kannst du dir den Lüfter dementsprechend dir zulegen.Aber dran denken, dass er genug Förderleistung haben sollte ansinsten bleibst zu warm für den Prozessor.
Entkoppeln bitte nicht vergessen, das drückt die Geräuschentwicklung noch etwas.

Antworten Metro

Hallo riotmaster,
habe mir gerade nochmal das von Dir verwendete Gehäuse im Netz angeschaut. Vielleicht solltest Du eins mit mehr Lüftern verwenden, z.B. ein Casetek CS 1018 mit Platz für 7 Lüfter. Dieses Gehäuse hat weiterhin den Vorteil, das 2 Lüfter im Seitenteil direkt über der CPU und der Graka einbaubar sind. Auf die Verwendung einer Lüftersteuerung habe ich bei meinem Gehäuse komplett verzichtet. Die bereits angesprochenen NB-Lüfter in 11 dB/a Ausführung laufen bei mir ständig mit voller Drehzahl, damit ein Hitzestau garnicht erst entsteht.
MfG
Polaris

Antworten Polaris

hab auch einen Prescott (allerding 3.2 und noch sockel 478)! hab eigentlich keine hitzeprobleme damit! 5 80mm gehäuselüfter und zahlman kühler - unter vollast nicht über 60 °C (ist aber auf 3.6 GHz übertaktet)

Antworten Billy Coen
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