Mein Win98er-Rechner arbeitet als ICS-Server in dem LAN-Netzwerk. Alle andere basieren auch auf Win98. Wegen einer Speicherhungrigen Applikation muss ich im Kurzen diesen Rechner von Win98 auf mindestens Win2k umstellen, wobei ich zum WinXP tendiere. Die Speicherverwaltung vom 98 ist lasse viele offene Wünsche laut des Herstellers jener Anwendung. Damit nach dem Umstieg das Arbeiten vernünftig komfortabel ist, werde ich auch den Speicher erweitern. Das Kernproblem ist aber die Festplatte. Weil die im Moment eingesetzte ziemlich langsam ist, möchte ich bei dieser Gelegenheit auch schnellere Festplatte einbauen. Was würdet Ihr als Ersatz für die im Betr genannte Platte empfehlen ? Das soll eine EIDE, UDMA66 und 4 bis zu 6 GB sein und natürlich schneller als die Maxtor 92041-er. Gruss chrizio
Es geht mir um eine gebrauchte. Es gibt jede Menge bei Ebay. Klar nicht alle sind vertrauenswürdig. Wenn man aber gut lesen kann, kann man gute gebrauchte kaufen. Die bis zu 6GB stehen dort bis zu 20 Euro. Mit einer modernen könnte möglicherweise mein NT Probleme bekommen. Das will ich vermeiden.
Ist "4 bis zu 6 GB" in Deiner Anfrage ein Schreibfehler oder wurde auch die 92041U4 mit ihren ca. 20GB nicht ganz ausgelastet? Aktuelle schnelle Desktop-Platten mit 7200u/min werden erst ab um 80GB Kapazität aufwärts produziert (die kleineren im Handel erhältlichen sind nicht gerade die aktuellsten und schnellsten Modelle). Beim Kauf kommt es nicht zuletzt auf hohe Zuverlässigkeit an, was man unter anderem auch an der Länge der Herstellergarantie sehen kann (z.B. Western Digital mit 3 Jahren). Dabei muss man beim Kauf aufpassen, dass man aus den offiziellen Verkaufskanälen bedient wird. Für OEM-Versionen oder "Grauimporte" leisten die Hersteller oft keine Garantie, d.h. man ist auf die Gewährleistung durch den Händler angewiesen (eigentlich 24 Monate, aber nur 6 Monate sind vom Käufer ohne Gutachten durchsetzbar). UDMA66 ist übrigens nicht Pflicht, da UDMA100 usw. abwärtskompatibel sind. In meinem Desktop-PC werkelt derzeit auch eine Platte, die UDMA100 beherrscht, obwohl das Mainboard nur UDMA66 kann. Schwierigkeiten bei der Kompatibilität zwischen Mainboard und Festplatten ergeben sich überwiegend (nicht ausschließlich!) über die Plattengröße, d.h. man muss wissen, was das Mainboard mit einem aktuellen BIOS maximal verwalten kann und das BIOS ggf. auch aktualisieren. Diese Infos sind ohne Angaben zum Mainboard unmöglich herauszufinden (Hersteller, Typ, möglichst Board-Revision (draufgedruckt)). Da Du bislang mit typischer Desktop-Hardware ausgekommen bist und keine Server-Hardware hattest, kommst Du vermutlich mit einer aktuellen mit 7200u/min drehenden Platte zwischen 80 und 250GB hin, wobei man eventuell noch darauf achten sollte, dass nicht wesentlich über 12W elektrische Leistung verbraten werden. Mit einer aktuellen Desktop-Platte kommt Dein Netzteil übrigens eher besser zurecht als mit einer zwei oder drei Jahre alten Platte. Auch meine 250GB-Platte von Hitachi genehmigt sich lediglich um 12W. Falls noch nicht vorhanden, würde ich vor oder unter der Platte einen langsam drehenden Lüfter nachrüsten, der für genügend Luftbewegung sorgt. Der wirkt sich über die Temperatur sehr positiv auf die Lebensdauer aus. Wer bei den Zugriffszeiten auf den Stand der Technik kommen muss, ist auf typische Server-Festplatten angewiesen, die obendrein auf einen Betrieb rund um die Uhr bei hoher Auslastung spezifiziert sind. Sowas ist nur mit SCSI-Interface und begrenzt mit SATA zu haben. P.S.: Die Speicherverwaltung von Windows unterhalb von Windows NT, 2000, XP lässt wirklich viele Wünsche offen. Faustregel: Ab 512MB RAM beginnt der Ärger. Sowohl als Serverbetriebssystem als auch zur Verteilung des Internet-Zuganges sind Windows 98 .. ME wirklich grottenschlecht. Ein Linux ist da normalerweise die konkurrenzlos überlegene Wahl. Bei der Gelegenheit solltest Du übrigens verraten, ob das Netzwerk auch professionelle Ansprüche an die Datensicherheit erfüllen muss. Das fängt z.B. dann an, wenn einer der PCs im Netzwerk zum Verdienen der eigenen Brötchen eingesetzt wird.
Vielen Dank für konstruktive Antwort. Es soll ein einfacher Ersatz sein. Die alte raus die neue rein. Fertig. Die momentane ist ca. 20 GB gross. Auf der neuen will ich aber nur System, Applikationen und Auslagerungsdatei unterbringen. Diese 4 bis 6 GB werden reichen. Die alte wird weiterhin für Dokumente eingesetzt. Es liege leider auch an den Kosten. Die sollen möglichst gering ausfallen. Kein Wechsel des NZ wegen erhöchtem Stromverbrauch der neuen Platte kommt ins Frage. Das Gleiche auch bezüglich Motherboardes. UDMA100 wird die Motherboard auch nicht ausnutzen. Wenn mal es schon so weit ist, wird der gesamter Rechner ins Schrott gehen. Ohne was ausbauen zu müssen. Eventuell kann ich auf neuesten Bios updaten. Weiss aber noch nicht, wieviel das mir bringen kann. Gruss chrizio
Solange keine größeren Platten eingesetzt werden, besteht keine Notwendigkeit zum BIOS-Wechsel. Wenn größere Platten eingesetzt werden, sollte man erst einmal auf der Homepage des Mainboard-Herstellers nachschauen. Es lohnt sich im Regelfall nicht, auf Verdacht ein neues BIOS zu flashen, da dabei (und danach) immer mal Komplikationen auftreten. Wer auf eBay kauft, muss halt beim Hersteller und im Web (z.B. googeln nach "+<Festplattennahme> +review" ) sehen, welche Leistung diese Platte über den Daumen bringt. Auf den Webseiten der Hersteller findet man auch Daten über den Stromverbrauch, wobei es sich vorrangig lohnt, bei älteren mit 7200u/min drehenden Platten nachzusehen. Eine aktuelle mit 7200u/min laufende Hitachi Deskstar 7K250 mit 250GB stellt mit ihren maximal 12W jedenfalls keine großen Ansprüche ans Netzteil. Du könntest hier mal im Unterforum [URL=http://www.thgweb.de/foren/postlist.pl?Cat=&Board=verkhw>Suche/Verkaufe Hardware[/url] nachfragen, ob hier noch jemand eine Festplatte zwischen 10 und 60GB anzubieten hat. Wenn der Betreffende hier regelmäßig postet, dürfte er seriöser sein als der durchschnittliche eBay-Verkäufer.
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