USB CPU-Temperatur

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Habe folgendes Problem: Beim Anschluß eines USB-Gerätes steigt die CPU-Temperatur, obwohl die CPU-Last niedrig bleibt. Habe ein AMD System Shuttle AN35N-Ultra. Habe dieses Problem auch schon auf anderen AMD Systemen beobachten können. Wer kann helfen?

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Hallo!
Kenne mich mit den Shuttles nicht so aus,
ABER ich als "alter Hase" der Elektrotechnik würde auf Spannungsabfall bedingt durch die USB-Versorgung tippen.
Versuch's mal mit 'nem stabileren bzw. höher leistenden Netzteil.
Teile uns auch bitte die Lösung mit.
Gruss,
MM
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cul8r,
MM

Antworten MikeMatrix

Läuft da irgendein CPU-Kühl-Tool im Hintergrund, was bei USB-Betrieb eventuell nicht mehr arbeiten kann, da der Prozessor kein "northbridge disconnect" mehr ausführen darf?
Dann ist z.B. im Task-Manager von Windows XP oder 2000 kaum eine Laständerung feststellbar, aber die Prozessor-Temperatur kann durchaus einige Grad nach oben gehen.
Übrigens ist der Stromverbrauch der USB-Schnittstelle samt angeschlossener Geräte nicht nennenswert hoch. Normalerweise sind die 5V der Schnittstelle nach Außen mit 0,5A abgesichert.
Zur Theorie des "schlafenden Athlon" siehe
vcool.occludo.net/vc_de_Theory.html und www.heise.de/ct/01/18/036/.

Antworten 6522

Es läuft kein CPU-Cool Tool. Das einzige aktive Programm ist ein Virenscanner (AntiVir Guard). Im BIOS habe ich eine Funktion entdeckt, die sich C1 disconnect nennt. Kann man Auto, Enable oder Disable schalten. Macht aber keine Änderung. Hier noch die Temperaturen. Leerlauf unter 50° mit angesteckter USB Hardware über 60°.

Antworten lolli

Hallo! Ja das würde zum alten Elektrotechnikhasen passen. Ich bin, wenn man so will ein alter Elektronikhase. Aber Spaß beiseite. Das Netzteil ist ein Enermax mit 365 Watt. Sollte also genügen. Habe schon bei Shuttle angefragt, aber noch keine Antwort erhalten.

Antworten lolli

Hallo Hasi ^^
Jau, Enermax haben eigentlich einen guten Ruf, ABER was soll's den sonst sein ausser Spannungsabfall.
Erhöhte Temperatur OHNE Mehrleistung (gleiche CPU-Last als Indikator) kann dann nur noch (gemäss ohmschen Gesetz) mit niedriger Spannung (ergo U_neu < U_normal) durch das USB-Gerät sein.
Ob's am USB-Gerät oder an einem leistungsschwachen U-Strang des NT liegt, sagt meine Kristallkugel nicht :))))
(Nebel im Glas durch geplatzen Ionen-Kristall ^^ )
Gruss,
MM
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cul8r,
MM

Antworten MikeMatrix

Hmhm, das bestätigt zum wiederholten Male, dass diese "Temperaturmessungen" alles andere als genau sind. In diesem Falle (shuttle) ist wohl eine Minimalschaltung realisiert, die wenig oder gar nicht stabilisiert und linearisiert ist. (ist halt billiger). Möglicherweise wird nicht mal die Erwärmung des Mainboard kompensiert, was enorme Auswirkungen auf die "Messung" hat.
Die Auswerteelektronik der Temperaturdiode ist eine Billigschaltung für ein paar Cent. Was kann man da schon gross erwarten?

Antworten Captain Kirk

> Die Auswerteelektronik der Temperaturdiode ist eine Billigschaltung für ein paar Cent. Was kann man da schon gross erwarten?
Eine genaue Messung!
Mal eben 10° mehr oder weniger heisst für für die CPU ein teilweises sehr verkürztes Leben.
Wenn die Anzeige wochenlang ca. 55° anstatt knapp 70°+ mehr angab, wäre das ein guter Grund gegen den Hersteller zu klagen, bzw. die Medien & Co. zu informieren.
2stellige Temperaturunterschied sind zweifelsohne ausserhalb jeglicher Toleranz.
Oder jeder User muss sich ein Fleischthermometer zulegen.
^^
MM
#
cul8r,
MM

Antworten MikeMatrix

Du bist da sehr optimistisch eingestellt. Auf einem 100 EUR - Mainboard ist keine Meßelektronik zu erwarten, die eichfähig und auf 1°C genau mehr kosten würde als der Rest des Mainboards. Die Meßhardware ist wohl nur dazu gedacht, aus dem Rahmen fallende Trends bei der Temperatur anzuzeigen.
Für den weiteren Schutz greifen beim P4 wie beim Athlon 64 in den Prozessor eingebaute Mechanismen.
Man kann die angezeigten Temperaturen aber (in Grenzen) auf Plausibilität überprüft. Bei meinem Epox 8RDA+ z.B. werden System- und CPU-Temperatur im Bootscreen angezeigt. Diese Werte sind bei 20°C Raumtemperatur und gut ausgekühltem System 20&plusmn;1°C, was in erster Näherung schon mal brauchbar ist.

Antworten 6522

Also ich bleibe dabei, 2stellige Temperaturunterschiede sind nicht tolerierbar. Wenn ich nicht im Kleingedruckten nachlesen muss, das ich dies zu aktzeptieren habe erwarte ich einen "genauen" Wert. Und für ein paar Cent bekommt auch gute Bauteile :)
Gruss,
MM
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cul8r,
MM

Antworten MikeMatrix

Es geht mir ja auch nicht um einen genauen Wert der Temperaturmessung sondern um den Fakt, daß die Temperatur in die Höhe geht ohne ersichtlichen Grund. Und sie geht in die Höhe. Habe einen CPU-Lüfter mit Drehzahlsteuerung, die über die Kühlkörpertemperatur geregelt wird! Die Temperatur des Athlon wird im Inneren gemessen also ist die Qualität der Ausweteschaltung nun nicht so wichtig. Ich tippe auf einen Unterschied in den USB-Ports. Bei den standardmäßigen Ports neben den PS2 Anschlüssen habe ich das Problem nicht. Der Boardhersteller hat sich zu dem Thema noch nicht geäußert.

Antworten lolli

Da hast Du etwas mißverstanden: Im Inneren des Athlon XP ist zwar eine Temperaturdiode, nur wird deren Ausgangsspannung extern mit der Onboard-Meßhardware digitalisiert und anschließend mit Hilfe von im BIOS abgelegten prozessorspezifischen Parametern (!) in einen Temperaturwert umgerechnet. Daher hängen Temperaturmessungen auf ein und demselben Mainboard gelegentlich auch heftig (über 10°C Unterschied) von der BIOS-Version ab.
Gute Analogtechnik ist beim Board-Layout anspruchsvoller als Mainstream-Digitaltechnik. Obendrein benötigt man deutlich präzisere A/D-Wandler als die üblicherweise eingebauten 8-Bit-Gurken unbestimmter Linearität mit merkwürdigem Eingangsverstärker und mindestens ebenso merkwürdiger Eingangsbeschaltung. In durch hochfrequente Störsignal verseuchter Umgebung wie in einem PC ist auf jeden Fall ein größerer Platz erforderlich als derzeit, schon um die Meßschaltung passend abschirmen zu können. Usw. usf..
Bin ja mal gespannt, ob dem Board-Hersteller etwas dazu einfällt. Obwohl ich nicht glaube, dass man z.B. bei Shuttle allzu große Energie in dieses Problem investieren wird.
Es besteht anscheinend keine Gefahr, dass reihenweise Boards ausfallen könnte. Das Thema "Sockel-A" ist bei Neuentwicklungen inzwischen ja erledigt und das AN-35 war nach allgemeiner Überzeugung ein gutes Board.

Antworten 6522
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