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Müntefering kündigt für den Herbst Bundestags-Neuwahl an.
Schröder gibt um 20 Uhr Erklärung ab, Pressekonferenz.

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dann wird aber sicher nicht die SPD bei der Bundestagswahl gewinnen.

Antworten konkretor

So meine Gedanken:
Rot/Grün hat es nicht geschafft
drum
Schwarz/Gelb antreten lassen
Können die es besser? Flüchtet die SPD vollkommen bewusst in die Opposition, um später sagen zu können > schaut euch das doch an, die können es auch nicht besser.
Mit welcher Mannschaft würden CDU/CSU antreten? ohne Merz etc.
Angela Merkel als Kanzlerkandidatin?
Gibt es einen Richtungskampf zwischen CDU/CSU und FDP?
Die jetzigen Oppositionsparteien sind völlig unvorbereitet - die Wahlprogramme müssen erst noch erarbeitet werden. Das geht nicht gut für Deutschland. Die Herbstwahlen würde ich vergleichen mit einer 3-Monats-Frühgeburt.
Auch das wieder eine Reflexhandlung der SPD.

Wo ist - mal wieder - das Wohl des Bürgers geblieben?

Antworten merano10

Hintergrund
Wie kann eine Bundestagswahl vorgezogen werden?
Um die Bundestagswahl vorzuziehen, könnte Kanzler Gerhard Schröder nach Artikel 68 des Grundgesetzes die Vertrauensfrage stellen. Sollte er keine Mehrheit bekommen und das Parlament keinen anderen Kanzler wählen, darf Bundespräsident Horst Köhler den Bundestag binnen 21 Tagen auflösen.
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes kann die Vertrauensfrage jedoch nicht beliebig zur Auflösung des Parlaments eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass eine echte Regierungskrise vorliegt. Allerdings hat Karlsruhe dem Bundeskanzler und indirekt dem Bundespräsidenten in dieser Frage einen gewissen Entscheidungsspielraum zugebilligt.
Der Artikel 68 im Wortlaut
Wörtlich steht im Artikel 68: "(1) Findet ein Antrag des Bundeskanzlers, ihm das Vertrauen auszusprechen, nicht die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, so kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers binnen einundzwanzig Tagen den Bundestag auflösen. Das Recht zur Auflösung erlischt, sobald der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen anderen Bundeskanzler wählt. (2) Zwischen dem Antrag und der Abstimmung müssen achtundvierzig Stunden liegen."
Stand: 22.05.2005 19:19 Uhr
tagesschau.de

Antworten merano10

Wahlen sind für mich immer ein Graus.
Ich hab da noch nie Durchgesehen in diesem ganzen Guddelmuddel. Deshalb gehe ich meistens auch nie zu einer Wahl, das ist dann zwar eine Stimme für die Anderen, aber was solls. Da ich eh von der Politik die hier seit Jahren regiert nichts halte, ist es eh egal was oder wen ich wähle. Im Endeffekt bekommen die ja mehr Geld, und uns wirds aus der Tasche gezogen.

Antworten Flyer

Die nächste Bundestagswahl wird eine der wichtigsten für alle Bürger. Es geht um Eure Zukunft und die meiner Kinder. Was ist das Beste für uns - aber bitte auf lange Sicht.
Für diese Wahl sind wir zur Stimmabgabe verpflichtet!!

Antworten merano10

Hy Flyer,
meine ganz persönliche Meinung zur Stimmabgabe:
- Keine Stimme abgeben bedeutet man stimmt automatisch für die Gewinnerpartei.. Sie erhält dadurch auch mehr Geld, da sie die hochgerechneten Stimmen der Abgabeberechtigten für sich verbucht.
- Seine Stimme der Konkurrenz aus Protest zu geben.. auch hierdurch werden keine Verbesserungen erreicht. Dieses Spielchen gibt es schon seit 40 Jahren.
Jeder Wahlberechtigte hat eine gewisse Verpflichtung, und dieser sollte er auch nachkommen. Denn wer nicht wählt, aus welchem Grund auch immer, hat kein Anrecht darauf sich über Missstände aufzuregen. Lieber die eigene Stimme einer kleinen Splitterpartei geben, damit diese effektiv gezählt werden kann, erst dann gibt es eine reelle Demokratie.

Antworten mieleman

Sie können es wahrscheinlich nicht besser, aber wenigstens hören die unsäglichen Blockaden zwischen Bund und Ländern auf, wenn es denn überhaupt zu einer vorzeitigen Neuwahl kommt.

Antworten 6522

Endlich weg mit Rot/Grün! Aber leider ist der Schaden ist nicht wiedergutzumachen, den die roten Socken mit den grünen Kriminellen angerichtet haben.

Antworten Captain Kirk

moin Körki,
das ist ja eine innige Liebe zwischen rot/grün und Dir. :)

Antworten merano10

Das die SPD die nächste Wahl nicht gewinnen wird ist ja fast kla. Aber od ihr plan wenn sie ihn den haben, bei der übernächsten Wahl über die CDU herziehen zu können aufgeht bezweifel ich auch. Ich denke das war es jetzt erst mal mit Rot/Grün.
Andreas
"Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen!"
RaG.dc|swat 1986 www.rag-gaming.de

Antworten pintgen

Keine Ahnung, was Du mit "kriminell" meinst. Ich sehe in Deutschland reichlich viele Leute, die einerseits kräftig auf die Politiker schimpfen, aber andererseits kaum bereit sind, eigene Zeit und Energie in ihr Gemeinwesen zu investieren.

Antworten 6522

der schaden wurde in den 16 jahren davor, von der cdu/csu regierung angerichtet, die karre konnte rot/grün auch nicht mehr aus dem dreck ziehen.

Antworten T250_man

Hy,
der Schaden wurde nicht erst in den 16 Jahren durch die CDU/CSU angerichtet.. es begann schon erheblich früher..
Die Weichenstellung passierte schon Anfang der 60ziger.
Die heutigen Versprechen alles besser zu machen als die "anderen", erzwingt masslose Wahlversprechungen, die noch nicht einmal zu 50% eingehalten werden können.
Keine der Parteien in diesem Land ist auch nur annähernd in der Lage dies allein zu bewältigen.. Gewisse Damen und Herren sollten sich dies einmal vor Augen halten. Die Zeiten der gegenseitigen Anschuldigungen sind vorrüber..
Krempelt gefälligst die Ärmel hoch und fasst gemeinsam an.. diese Forderung kann und darf ich als Bundesbürger und Steuerzahler stellen!

Antworten mieleman

Zitat :

der Schaden wurde nicht erst in den 16 Jahren durch die CDU/CSU angerichtet.. es begann schon erheblich früher..
Die Weichenstellung passierte schon Anfang der 60ziger.


Hi mieleman,
da musst Du uns mal aufklären, was damit gemeint ist.
:)

Antworten merano10

Nur mal so zur Erinnerung (auch meiner):
1949 - 1963 Adenauer..Rücktritt
1963 - 1966 Erhard .beerbt Adenauer + Rücktritt
1966 - 1969 Kiesinger.unehrenhaft ausgeschieden
1969 - 1974 Brandt..Guillaume-Affäre
1974 - 1982 Schmidt.konstruktives Misstrauensvotum
1982 - 1998 Kohl.durch Schmidt's Entmachtung vom Bundestag zum Kanzler gewählt
1998 - heute Schröder
s. auch [URL=http://www.brockhaus.de/index2.html?service/aktuell/020617.html>Brockhaus[/url]
merano10 [URL=http://www.xn--schnffelstck-glbg.net/cms/modules/newbb/>[color="#FF0000"]<blink>die Links der Community</blink>[/size][/url]

Antworten merano10

Heyho!
Als Interessierter aber leider ein bischen Unwissender (aber sowas gabs ja auch noch nie, soweit ich weiss) möcht ich mal Fragen:
Was passiert denn, wenn das Parlament aufgelöst werden würde?

Antworten Kralle

Hy merano,
nun lange vor der 16 Jahre währenden "Kohlzeit" wurden Entscheidungen getroffen, welche massgeblich an der bestehenden Situation Schuld tragen..
zB der Genarationenvertrag, der nur funktioniert, wenn die Geburten die Sterberate bei weitem übersteigen, und entsprechend Arbeit vorhanden ist.. Ein Fehler der meiner Meinung nach absehbar war..
Politiker sehen in ihren Entscheidungen meist nur bis zu deren möglichen Horizont.. dieser ist leider nach 4 Jahren erreicht. Meist schon wird er schon begrenzt durch die anstehenden Wahlen, in deren Vorbereitung und Verlauf auf "negative" Entscheidungen verzichtet wird.
Politik ist ein Laster.. ;-)

Antworten mieleman

nun ja, auch auf die gefahr hin mich unbeliebt zu machen, ABER : so richtig bergab gings doch erst mit der wiedervereinigung. zusätzliche rentner die nie in die rentenkasse einbezahlt haben, zusätzliche arbeitslose die nie in die al-versicherung einbezahlt haben, aufbau ost usw usw .

Antworten T250_man

Hy T250_man,
nein, nicht so ganz.. Alleine die Neuzugänge, welche seit Jahrzehnten nach Deutschland strömen, und hier einen Anspruch erhaben, ohne tatsächlichen Beitrag zu unserem Bruttosozialprodukt zu leisten. Es sind Millionen von Menschen, welche aus deutschstämmigen Gebieten stammen, denen hier für Unsummen Startkredite eingeräumt wurden, oder die Zahlungen der Bank für Wiederaufbau, welche zB die Zivilangestellten der US-Armee in Westdeutschland finanziert..
All dies sind die Probleme, welche nicht erst seit 20 Jahren herrrschen..
Ich stimme natürlich zu, dass der Osten in Deutschland einen ziemlichen Brocken Jahr für Jahr verschlingt, ohne das dieses Geld wirklich zur Wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt..
Über eine Billion gezahlte Gelder und davon profitieren zu einem Grossteil Unternehmen aus dem Ostblock.. einfach lächerlich..
Man könnte hier noch Stunden über Stunden darüber palavern.. mal schauen was eine Bundestagswahl so lostreten würde..
In diesem Sinne.. ;-)

Antworten mieleman
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