Heyho. Da sind wiedermal die Physiker unter euch gefragt. :-) Mir kam grade die Frage in den Sinn: wie funktioniert eigentlich ein Gleichstrom-Elektro-Motor? Vorweg: soweit ich weiss funktioniert ein wechselstrom-motor dadurch, dass es mindestens 2 Spulen gibt, die die Achse in Bewegung bringen, indem der Strom, der durch sie Fliesst ständig die Richtung wechselt und sich damit immer wieder vom aussen liegenden Permanentmagneten abstößt bzw anzieht, aber wie wird das bei einem Gleichstrommotor vollbracht? Ferner: wie regelt man eigentlich die Geschwindigkeit bei beiden arten von Motoren? Indem man einfach den Stromfluß und damit das entstehende Magnetfeld verstärkt bzw verringert? Was mir in dem Zusammenhang noch eingefallen ist: wie wandelt man eigentlich in einem Netzteil, wie es vielen Geräten Beiliegt (z.B. Boxensystemen oder so) Wechselstrom in Gleichstrom um? und wie macht man das Gegenteil davon? Ich könnte mir nur vorstellen, wie es funktioniert, wenn man etwas bewegliches hat. Denn dann könnte man einfach eine Achse so schnell drehen lassen, dass sie 50 mal pro Sekunde an zwei Kontakten vorbeischleift und so dafür sorgt, dass der Strom, welcher in die Kontakte fließt immer die Gleiche flussrichtung besitzt, aber wie geht das ohne bewegliche Teile?! Und wieso kann man eigentlich Gleichstrom nicht so weit "verschicken" wie Wechselstrom und wieso ist Wechselstrom so viel gefährlicher für den Menschen!? (Was Edison damals mit grausamen Tierversuchen versucht hat zu demonstrieren) Ach ja. Physik ist schon verdammt interessant (finde ich zumindest)! :-D
Dies sollte Dir hoffendlicht recht gut erklären, wie aus Wechselstrom, ein Gleichstrom wird! [EDIT] Aufbau und Funktion des Gleichstrommotors: Gleichstrommotor Aufbau und Funktion des Wechselstrommotors: Einphasige Wechselstrommotor
ich habe mir nicht alle links angeguckt, aber auf deine frage, warum wechselstrom über lange leitungen verschickt wird und nicht gleichstrom ist der kostengrund: der Generator im kraftwerk (bewegliches teil eben) produziert wechselstrom. der wird einfach über die leitungen geschickt. wenn man in zu gleichstrom umwandeln müsste, wäre es arbeit (in form von geräten, die man aufbauen müsste) UND das umwandeln verbraucht strom, die als wärme weg geht und das würde wieder mehr geld kosten. mfg fallen angel
der witz an der sache ist, daß man die spannung auf höhere werte transformiert (das geht nur mit wechselspannung/strom) . durch die höhere spannung kann der strom reduziert werden, dadurch sinken die verluste(ohmscher leitungswiderstand) auf dem langen wege vom erzeuger (kraftwerk) zum verbraucher (p=u*i) . am zielort wird dann die spannung mittels transformator wieder auf kleinere werte reduziert.
richtig aber nach "oben" geht auch mit gleichstrom siehe USV so ein ding macht aus batteriegleichspannung 230V ~ oder ne zündung von ottomotoren aus 12V wird 10000 gruß ll los wurzel, deine schnitte wartet !
Das mit dem transformieren und der geschichte, dass man bei mehr spannung weiter schicken kann aufgrund des niedrigeren wiederstandes leuchtet mir ein. :-) bin nur noch nicht darauf gekommen, dass man das nur mit Wechselstrom macht, weil man gleichstrom nicht hochwechseln kann. Dankeschön erstmal an euch drei. :-) Ich freu mich immer, wenn wir hier mal wieder eine schöne kleine Diskussion über physikalische Dinge führen können, da das immer schön gesittet zugeht und sehr interessant ist. :-D @Panik und Flyer: Multi Dankeschön für die Bilder/Links! :-) Stimmt, die Sache, dass der Ausschlag der Amplitude nach unten einfach mit nach oben gerichtet wird hatten wir schonmal in Physik (eigentlich hatten wie vieles hiervon da schonmal, aber ich kann mich halt nicht erinnern! ;-D) und das mit den Kondensatoren leuchtet mir ein. ;-) Werde mir die Links gleich mal alle zu Gemüte Führen und dann gucken, ob ich noch fragen habe. :-)
wie regelt man eigentlich die Geschwindigkeit bei beiden arten von Motoren? Indem man einfach den Stromfluß und damit das entstehende Magnetfeld verstärkt bzw verringert?
Gleichstrommotoren regelt man über die Spannung und Wechselspannungsmotoren über Frequenzumrichter Dann kommen noch die Resolver gesteuerten die aber auf den bestehenden Arten aufbauen. Interessiert hab da noch durch meinen Beruf her so ein paar interessante Sachen: -Kompensation von Blindleistungen in Trafostationen (hab sogar noch nen Regler zu Hause) -Beschreibungen von Antriebsreglern etc
siehe USV so ein ding macht aus batteriegleichspannung 230V ~ die batterie spannung wird aber auch da wieder mittels elektronik in eine sinus (oder bei billigen wandlern mehr rechteck) förmige wechselspannung gewandelt um dann schlußendlich wieder auf einen transformator gegeben zu werden. das ganze bringt natürlich zusätzliche verluste mit sich. bei der zündspule hat das mit gleich oder wechselspannung erstmal nix zu tun, das funktioniert dort nach den regeln der selbstinduktion. durch das plötzliche abschalten der spannung an der spule bricht das magnetfeld schlagartig zusammen ,dadurch wird eine hohe, der ursprungsspannung entgegengerichtete spannung induziert. ps: magnetismus und spulen sind ein ziemlich ekliges thema ;-)
klar muß man´s zerhacken aber es geht wechselspannung wird deshalb verwendet _weil es eben so aus dem generator kommt _sich sehr einfach transformieren läßt was mehrfach geschieht _sich einfacher schalten läßt _die einfachsten und dauerhaftesten motoren wechsel- bzw. drehstrommotoren sind gruß ll los wurzel, deine schnitte wartet !
aber es gibt doch auch gleichstrom-generatoren. wie funktionieren die denn? Warum kann man eigentlich (hab ich in Quarks & Co gesehen) z.B. die Leitungen von Halogen-Birnen einfach anfassen, obwohl da viel Strom fließt. Liegt das daran, dass die Spannung nur 12 Volt beträgt und der hohe Stromfluss durch den Wiederstand der Haut geblockt oder zumindest so sehr vermindert wird, dass nur noch ungefährlich viel Strom einen durchqueren kann?
gleichstromgeneratoren benötigen einen stromwender (kollektor) www.thgweb.de/lexikon/Kollektor_(Elektrotechnik) welcher sehr wartungsintensiv ist. spannung entspricht in der mechanik einem druck strom ist die menge an elektronen die pro zeit durchs kabel läppert "liter pro minute" trockene haut hat einen hohen widerstand. wenn der druck gering ist, drückts durch die haut fast nichts durch. der hohe strom fliesst nur im kabel gruß ll p.s. warum willst du unbedingt gleichstrom in der leitung, willst du schweißen? p.p.s. sogar im auto wird wechselstrom erzeugt welcher dann später gleichgerichtet wird p.p.p.s. auch bei AC/DC steht wechselstrom an erster stelle los wurzel, deine schnitte wartet !
Warum kann man eigentlich (hab ich in Quarks & Co gesehen) z.B. die Leitungen von Halogen-Birnen einfach anfassen, obwohl da viel Strom fließt. Liegt das daran, dass die Spannung nur 12 Volt beträgt und der hohe Stromfluss durch den Wiederstand der Haut geblockt oder zumindest so sehr vermindert wird, dass nur noch ungefährlich viel Strom einen durchqueren kann?
Weil da drinnen halt noch ein Halogen ist! Erklährung: bei Einer normalen Lampe "verglüht" der draht langsam aber sicher, hier ein atom, da ein atom (natürlich was schneller ) und so nach 1000 Stunden ist der draht durchgeschmolzen und du siehst dass die lampe schwarz ist, vom zerschmolzenen wolfram. Halogen lampen verhindern dies das Halogen, z.b. IOD, verhindert dass die Wolframatome an die "kalte" wand der lampe kommen. sie "stoßen" sie wieder zurück. das hält aber NICHT die wärme zurück! also an meine halogenstrahler an meiner decke kann ich NICHT anfassen. und zum thema strom: du legst ja keinen strom an, wenn du an die lampe packst, somit ist der widerstand der haut, etc unwichitg. es käme nur darauf an, wenn du in die steckdose, bzw an eine 12V leitung packen würdest. und noch ein kleiner satz zum thema Strom und menschen. ab ca. 45 VOLT wirds (lebens)gefährlich. aber es kommt nicht auf die Spannung (gemessen in Volt) an, sondern auf den Strom an (gemessen In Ampere). somit kann die Autobaterie (12V) bzw. Lichtmaschiene ziemlich gefährlch werden, da dort starke Ströme fließen. bis zu 215 Ampere KLICK mfg fallen angel
die 250A der autobatterie sind nebensächlich da schon 60mA tödlich sein können. die müssen aber erstmal zum fliessen gebracht werden. dazu ist eine entsprechend hohe spannung nötig um den hautwiderstand zu überwinden. I = U/R bei 12V müßte dann der gesammtwiderstand unter 200 Ohm liegen was schwer zu erreichen wäre. (+ und - an 2 schaschlikspiesse und die dann reinstecken) unangenehm wirds natürlich wenn man ein schweißgerät (ca. 60V) unter die schweißnasse achsel klemmt und barfuß im wasser steht. rein von der lieferbaren stromstärke (jene ist abhängig von der spannung und vom innenwiderstand) wäre nahezu jedes elektrische gerät tödlich. elektrische grüße ll p.s. batterien werden natürlich auch gefährlich wenn man sehr niederohmig arbeitet und z.b. einen schraubenzieher quer über die pole legt. jene gefahr besteht aber aus gleißend hellem licht und wärme, nicht aus strom. los wurzel, deine schnitte wartet !
somit kann die Autobaterie (12V) bzw. Lichtmaschiene ziemlich gefährlch werden, da dort starke Ströme fließen. bis zu 215 Ampere --- dann nimm dich bloß vor den gefährlichen mignon akkus in deinem cd player in acht, die haben bis zu 15 ampere kurzschlußstrom ;-) die springen dich an und töten dich !
Und nicht mehr im Regen schneller als 15 km/h mit dem Fahrrad fahren sonst macht der Dynamo zuviel Spannung Spannungen ab 50 Volt sind nach VDE-Norm für den Menschen schädlich Die Spannung treibt den Strom Körperwiderstand ist hoch somit kann bis 50 Volt kein gefährlicher Stron fließen. Deswegen bekommmt man bei den Halogenlampen mit 12 Volt auch keinen Geschossen, obwohl ein normaler Elektriker das mindestens einmal in der Woche braucht.
ps : mit der zunge kann man gut den ladezustand eines 9v blocks testen, bei einem guten von varta oder duracell schaffste nicht mehr als 2 bis 3 sekunden wenn er neu ist :-)
in unterhosen damit der anzug nicht naß wird. aber das mit der schweißnassen achsel fällt bei dem wetter flach. gruß ll los wurzel, deine schnitte wartet !
nein, was ich meinte war, dass Ranga (also der Moderator aus Quarks) einfach die Stromleitungen, an welche die Halogenbirne angeklemmt war, angefasst an. Dazu kam ja nun schon die Erklärung, dass die Haut bis 50 Volt nichts durchlässt. liege ich dann falsch damit, wenn ich denke, dass das Gesetz lautet: je höher der Wiederstand, desto geringer der Stromfluss..? obwohl. würde ja auch sinn machen, denn wenn der Wiederstand hoch ist und damit der Stromfluss gering, fliesst bei niedriger Volt-Zahl auch nur wenig Energie durch mich durch. bei hoher Voltzahl aber (Spannung lässt sich nicht vom Wiederstand beeinträchtigen, oder?) fliesst trotz relativ niedrigem Stromfluß viel Energie durch mich. richtig?? :-)
U = Spannung in Volt (V) R = Widerstand in Ohm (find das zeichen nicht) I = Strom in Ampere (A) P = Leistung in Watt (W) U = R x I R = U : I I = U : R P = U x I nimm das und rechens dir durch dann kommst du sicher selbst drauf gruß ll p.s. im grunde liegst du richtig los wurzel, deine schnitte wartet !
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