Hi Community! Ich habe zuhause in meinem fast fertigen selbstgebastelten U-Boot einen Panasonic 12V 7,2Ah Wartungsfreien Blei-Akku. Jetzt weiß ich allerdings nicht, wie ich den richtig laden soll. Google hilft auch nicht viel weiter. Der Akku hatte anfangs ca 14V. Ist das normal? Soll ich den jetzt mit 14V und ner Strombegrenzung von 1A oder so laden oder wie ist das? Danke schonmal Computer dienen uns zur Lösung von Problemen, die wir ohne sie nicht hätten.
Das Handbuch für Panasonic Blei-Gel - Akkus kann man z.B. bei www.battery-service.de/daten/bleiakku.pdf herunterladen. Da finden sich auch Infos über die möglichen Ladestrategien. Falls es der LC-P127R2P ist: Der ist anscheinend eher für Standby - Anwendungen gedacht und wird dort (preiswert) mit max. 1,08A geladen und mit einer Spannungsbegrenzung auf 13.6V bis 13.8V. Damit kann er dann auch überwintern, obwohl das gerade für Anwendungen mit höheren Entladeströmen nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Es sind auch Entladekurven für höhere Ströme angegeben nebst den Spannungen, bei denen man den Entladevorgang abbrechen sollte, um Schäden zu vermeiden.
6522 *dickenschmatzergeb* Es ist genau der LC-R172R2P. Danke für das PDF nur ich kenn mich da nicht aus *nixcheck*. Also du sagst, für den Akku soll ich 13,8V mit 1A einstellen und ihn 24h lang laden? Oder doch ein wenig anders? Nur was meinst du mit StandBy Akku? Computer dienen uns zur Lösung von Problemen, die wir ohne sie nicht hätten.
Hab jetzt was gefunden in dem PDF: da steht ja auch, dass ich mit 14,5 - 14,9 (soviel hatte ca die Batterie am anfang) laden kann. Wie solls ich jetzt wirklich laden? Und was bedeuten die verschiedenen Methoden? Computer dienen uns zur Lösung von Problemen, die wir ohne sie nicht hätten.
Das einfachste Ladeverfahren für diesen Bleiakku ist ein Netzteil mit Begrenzung der Ausgangsspannung auf 13,8V und des Stromes auf 1A. Man kann den Akku bei Zimmertemperatur theoretisch dauernd an 13,6 .. 13,8V angeschlossen lassen. Um 24h sollten reichen, aber man kann am Strom sehen, wann der Akku nicht mehr wesentlich lädt. Wenn der Ladestrom unter 1A geht, ist der Akku zu etwa 4/5 gefüllt. Es gibt z.B. im Modellbau-Bedarf auch schnellere Ladegeräte, die kurzzeitig eine höhere Spannung als 13,8V anlegen. Nach dieser Zeit wird für die Erhaltungsladung ebenfalls auf 13,8V umgeschaltet. Nur so bekommt man die Akkus randvoll. Aber mit einer höheren Ladespannung als 13,8V kann man den Akku schädigen, wenn sie zu lange anliegt. Prinzipielle Anhaltswerte gibt es auf www.computer-richter.de/forum/akkupflege.htm#blei. Bleiakkus mögen keine Tiefentladung, also ist u.U. eine Schutzabschaltung sinnvoll. Ein preiswertes Ladegerät ist z.B. Reichelt Artikel-Nr. "AL 600". Zwar nur 600mA max, aber alles dran. Genutzt z.B. im Erfahrungsbericht auf www.schymik.de/Transalp/Lampen/akku.htm.
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