Hy, ich habe hier ein kleines Elektronikproblem. Ich suche eine Anleitung um eine Spannung 12 V~ in 3,3V= zu wandeln. Die Bauteile dafür würde ich mir dann besorgen. Leider habe ich schon das entsprechende Bauteil geschrottet, weil der slebst gebaute Spannungswandler kaputt gegangen ist. ;-) Ich habe hierfür ein Steckernetzteil mit 12 V~ Ausgagngsspannung. Daran ist derzeit ein Powermodul angeschlossen welches sich eine geregelte Spannung von 5 Volt daraus erzeugt. Es handelt sich hier um eine Zeiterfassung mit Transpondern und funktioniert auch einwandfrei. Zusätzlich soll nun in das bestehende Gehäuse ein Bauteil mit einem WLAN-Modul für die Netzwerk Anbindung. Und eben dieses ist mir kaputt gegenangen, da mein Spannungswanbdler nach ein paar Sekunden keine 3,3 V mehr am Ausgang hatte. Es liegen nun die 12 Volt auch am Ausgang an. Bevor ich das WLAN-Modul angeschlossen hatte habe ich bei dem Spannungswandlers die Ströme gemessen und die waren in Ordnung.. :-( Wie gesagt, ich benötige einen Schaltplan und die Komponenten um einen solchen Spannungswandler aufzubauen, da ich keinen vorgefertigten finden konnte (Eingang 12V~ Ausgang 3,3V =). Im Vorfeld schon mal Danke für Eure Hilfe
Ganz wichtig ist erst einmal, welcher Strom gebraucht wird und wie die Toleranz der Versorgungsspannung sein darf (möglichst einschließlich Restwelligkeit). Eventuell reicht da schon ein Link auf ein aussagekräftiges Datenblatt des WLAN - Modules. Die technischen Daten der +5V - Stabilisierung sowie des Steckertrafos wären auch wertvoll, schon um die Toleranz der Ausgangsspannung und eventuelle Reserven in der Strombelastbarkeit zu kennen. Gut wäre ein Blockschaltbild des gesamten an das Netzteil angeschlossenen Geräteparks einschließlich aller Versorgungsspannungen, denn es ist vollständig unproblematisch, die Betriebsspannung für das WLAN-Modul aus dem Netzteil für ein anderes Gerät zu entnehmen, wenn diese Geräte elektrisch verbunden sind. Im günstigsten Fall können die Gerätemassen des bestehenden Gerätes und des WLAN-Modules verbunden werden. Wenn dann der Strombedarf nicht allzu hoch ist, reicht der passende integrierte Spannungsregler, eventuell verziert mit zwei bis vier vom Hersteller vorgeschlagenen Kondensatoren zuzüglich Rücklaufdiode, den man dann hinter die bestehende +5V - Versorgung schaltet. Wenn das WLAN-Modul keine sonderlich hohen Ansprüche an die Toleranz der Eingangsspannung stellt, könnte man sogar mit einer Zenerdiode + einem Kondensator hinkommen. Wenn die Gerätemassen nicht verbunden werden dürfen (oder man das nicht weiß bzw. feststellen kann) und der Strombedarf klein ist, bietet sich ein Gleichspannungswandler ("DC/DC - Wandler von 5V auf 3,3V) mit galvanischer Trennung an. Die gibt es auch in kurzschluß- und überlastfester Ausführung, sodass man ihn höchstens mit zu hoher Eingangsspannung schlachten kann. Wenn man nur kurzzeitige Überlastfestigkeit benötigt, kann das sogar recht preiswert werden (Strombedarf am Eingang des WLAN-Modules unbedingt mit Amperemeter überprüfen!). Siehe bei Reichelt z.B. "SIM1-0503 SIL4". Dieser DC/DC - Wandler hat keine Spannungsregelung, was aber nicht tragisch ist, wenn die Eingangsspannung geregelt ist und 120mV Restwelligkeit vertragen werden. Um seine Elektronik-Grundkenntnisse zu verbessern, bietet sich z.B. www.elektronik-kompendium.de an. Lineare Festspannungsregler: www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm In Deinem Fall ist der Anschluss an 12V~ übrigens nicht unbedingt günstig, da nach der Gleichrichtung mit einem Brückengleichrichter ca. 16V entstehen, sodass der Spannungsregler ständig (16V-3,3V) = ca. 13V vernichten muss, sodass der Spannungsregler ein Mehrfaches der abgegebenen Leistung in Form von Verlustleistung (Wärme) erzeugt. Das könnte zu einem heftigen Kühlproblem führen. Ein vernünftiger integrierter Spannungsregler regelt dann aber ab. Man beachte übrigens die Rücklaufdiode im Schaltplan, deren Fehlen bei Dir das interne Abrauchen Deines Spannungswandlers verursacht haben *könnte* (es gibt auch integrierte Spannungsregler mit integrierter Rücklaufdiode).
Hy, das mit der Diode könnte das Problem verursacht haben. Ich hatte in meinem Spanungsregler lediglich einen Kondensator vor und hinter dem Spannungsregler verbaut.. Ich habe mich hier auf einen Schaltplan des Spannungsreglers verlassen, aus dem diese Informationen nicht hervorgegangen sind. Leider kann ich den Spannungsregler des Power-Moduls nicht verwenden, da dieser zu wenig Strom (mA) zur Verfügung stellt. Ich habe zuerst einmal den Lieferanten des WLAN-Moduls angeschrieben, ob es das Modul auch Ersatzweise einzeln zu kaufen gibt, und werden der Einfachheit halber auf ein externes fertiges Netzteil umsteigen. Aber trotzdem vielen Dank für Deine Hilfe.. ;-) Nun muss ich das erstmal morgen meinem Chef erklären ;-)
wenn die 5V leitung genug liefert wäre sowas die einfachste lösung <A HREF="http://www1.conrad.de/conrad/layout2/detail.fh?fh_secondid=B2C179507&fh_start_index=0&layout=layout2&fh_eds=ß&do_fh_search=1&fh_host=www1.conrad.de&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTE0NTg3MzgzNTk=&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTE0NTg3MzgzNTk=&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTE0NTg3MzgzNTk=&fh_location=//conrad_de_b2c/de_de&fh_search=spannungsregler&fh_refview=search" >http://www1.conrad.de/conrad/layout2/detail.fh?fh_secondid=B2C179507&fh_start_index=0&layout=layout2&fh_eds=ß&do_fh_search=1&fh_host=www1.conrad.de&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTE0NTg3MzgzNTk=&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTE0NTg3MzgzNTk=&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTE0NTg3MzgzNTk=&fh_location=//conrad_de_b2c/de_de&fh_search=spannungsregler&fh_refview=search[/url] 3A kann das ding, macht bei 3,3V 10W sollte grob geschätzt für w-lan reichen wenn die 5V nicht stabil genug sind hast du mit deinen 12(15)V ein abwärmeproblem gruß ll wurzel macht urlaub - endlich ruhe hab gerade das englische datenblatt nachgesehen. das ist ein negativ-spannungsregler. das gleiche sollte es aber auch für positiv geben
Hy, bei Conrad habe ich mittlerweile diesen Spannungsregler gefunden: <A HREF="http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/100000-124999/115967-as-01-de-Netzteil_LM_317.pdf " >http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/100000-124999/115967-as-01-de-Netzteil_LM_317.pdf [/url] mit dem sollte das doch auch gehen, denn das 5V Power-Modul gibt nicht genug Saft für beide Bauteile.
Die Frage nach der Stromaufnahme des WLAN-Moduls ist noch unbeantwortet! Wenn der 12V - Steckertrafo nicht genügend Strom abgibt, fackelt er schlimmstenfalls auf Dauer ab bzw. brennt still und leise durch. Auch das Conrad-Modul kann bei Speisung mit 12V Wechselspannung nur begrenzte Ströme liefern. Die Stromaufnahme des WLAN-Modules muss sich daher in Grenzen halten oder man sollte ggf. einen passenden Hochlast-Vorwiderstand vorsehen. Beispiel: Am LM317 werden bei Speisung des Bausatzes mit 12V~ im Schnitt ((12*√2)-1,4)V = 15,6V vernichtet. Bei einem Strom von z.B. 300mA müssen somit 15,6V*0,3A=4,7W weggekühlt werden. Man muss aber auf jeden Fall gegen 10% Überspannung im Netz dimensionieren, d.h. auch 17,3V müssen vernichtet und ca. 5,2W weggekühlt werden können. Conrad hat bei seinem Bausatz nicht daran gedacht, dass eine bessere Kühlung des LM317 gelegentlich durchaus sinnvoll ist. Also passen nur kleinere Aufsteckkühlkörper wie z.B. der FK237/SA-220-O von Fischer (www.mercateo.com/kw/aufsteckk(fc)hlk(f6)rper(20)f(fc)r(20)to(20)220/aufsteckkuehlkoerper_fuer_to_220.html). Hat 21K/W, d.h. wenn er 1W Wärmeleistung abführt, wird er 1K bzw. 1°C wärmer. Nach dem Datenblatt von Conrad muss man noch die 4K/W des LM317 addieren. Macht bei 5W Wärmeabfuhr eine Erhöhung der Sperrschichttemperatur um (21+4)K/W * 5W = 125K, sodass die Schaltung nur noch in der Tiefkühltruhe einigermaßen sicher zu betreiben wäre. Fehlt der Kühlkörper, dann *sollte* der thermische Überlastschutz des LM317 bei 300mA nach kürzester Zeit für Abschalten sorgen. Die 1A Nennbelastbarkeit der Schaltung liefert der LM317 nur, wenn sowohl die Eingangsspannung nicht allzu hoch über der gewünschten Ausgangsspannung liegt als auch ein vernünftiger Kühlkörper spendiert wird. Für sowas nimmt man möglichst nicht diesen Conrad-Bausatz. Hier fehlt wieder die Rücklaufdiode, es ist weder eine Sicherung noch ein Platz für einen Kühlkörper vorgesehen. Außerdem ist die Schaltung nicht eigensicher, d.h. wenn der Schleifer des Potis z.B. beim Altern einmal den Kontakt verliert, geht die Spannung des Netzteiles nicht etwa auf 0V, sondern hier vermutlich auf ca. 15V. Ich würde daher das Poti nach erfolgtem Abgleich ausmessen und durch Festwiderstände ersetzen. Wer gewerblich solche Dinge macht, sollte Kataloge von Farnell, Avnet, RS-Components, Schuricht, Bürklin usw. zur Verfügung haben. Ein Conrad-Bausatz mit Lötnagelanschluss macht nicht unbedingt einen professionellen Eindruck.
LM317(T) braucht für sichere regelung eine mindestdifferenz von 3V zwischen eingang und ausgang. die spannung zwischen ausgang und "R" ist konstant und beträgt je nach bauteil zwischen 1,23 und 1,25V. R1 muß <1kOhm sein R2(P1) rechnet sich ganz einfach wie ein spannungsteiler R2 = R1 x U2 / U1 z.b. R1 = 470 Ohm U1 = 1,25V U2 = 3,3V - 1,25V = 2,05V R2 = 470 Ohm x 2,05V / 1,25V = 771 Ohm hoffe ich hab mich nicht verhackt gruß ll [color=violet]wurzel macht urlaub - endlich ruhe[/color]
Hy, das WLAN-Modul benötigt 300mA. Der Steckertrafo liefert 12V und max 1670mA, sollte ausreichend sein. Bei dem WLAN-Modul Es handelt sich um einen kleinen Prozessor mit eingesteckter PCMCIA WLAN-Karte. Ich hatte zur Kühlung des Reglers an folgedes Bauteil gedacht Best.-Nr. Typ LxBxH(mm) Rth K/W 187915-U1 3 35x12,7x25 13,2 www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/175000-199999/187915-da-01-de-Kuehlkoerper_KS_35_10-25_E_L.pdf Das sollte meiner Meinung nach reichen. Was die Widerstände und den Drehpoti angeht bin ich Deiner Meinung, aus diesem Gunrd wollte ich eigentlich gleich einen entsprechenden Regeler der 3,3 V abgibt haben.
Zitat :
Wer gewerblich solche Dinge macht, sollte Kataloge von Farnell, Avnet, RS-Components, Schuricht, Bürklin usw. zur Verfügung haben. Ein Conrad-Bausatz mit Lötnagelanschluss macht nicht unbedingt einen professionellen Eindruck.
Nun dies ist ausscliesslich für unseren internen Gebrauch. ;-)
Zusammen mit dem Wärmeübergangswiderstand des Gehäuses haben wir bei sorgfältiger Montage mit ein wenig Wärmeleitpaste ingesamt ca. 17K/W. Der Spannungsregler muss mindestens gegen 10% Überspannung im Netz sicher dimensioniert sein. Dann fallen am Regler ((12*1,1*√2) - 1,4)V = 17,3V ab (die 1,4V am Brückengleichrichter), was zu einer Verlustleistung von 17,3V * 0,3A = 5,2W am Regler führt. Hier also eine Temperaturerhöhung von 5,2W * 17°K/W = 89K Man sollte gegen eine großzügig bemessene Temperatur im Innenraum dimensionieren. Das sind, wenn kein Lüfter vorhanden ist, durchaus auch mal über 40°C. Und damit haben wir schon eine Sperrschichttemperatur von 129°C, was einem LM317 ein kurzes Leben beschert. Man dimensioniert für Einzelstücke gerne ein wenig großzügig, d.h. ich würde einen Sicherheitsfaktor von 2 nehmen, damit ich mir wenig Gedanken um Staub oder den Sommer machen muss. Das liefe hier übrigens auf einen Kühlkörper mit ca. 4K/W und eine abgesetzte Montage des LM317 hinaus. Die Kondensatoren C2 und C4 sollte man dann eventuell direkt am LM317 anlöten, um Schwingungen zu verhindern. Man könnte auch an einer passenden Stelle dafür sorgen, dass die für einen Längsregler wie den LM317 deutlich zu große überschüssige Spannung auf knapp 8V abgesenkt wird. Das geht mit Vorwiderständen, unkonventionell eingesetzten Kleintrafos usw.. Ich würde aber quick&dirty einfach ein *stabilisiertes* Universal-Steckernetzteil nehmen (da gibt es Ausführungen z.B. mit 1A und umschaltbaren Spannungen 3V-4,5V-6V usw.) und das auf 3,3V modifizieren. Sowas sollte zwischen 10 und 30 Euro erhältlich sein.
Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv. Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.