Die Angabe auf der Seite ist so nicht ganz korrekt bzw. verwirrt eher.
Der Takt des Prozessors setzt sich aus dem Basistakt des HTT (200Mhz) und seinem Multiplikator (hier 9) zusammen. (200x9=1800Mhz).
Die effektive Taktung des Hyper Transport-Link über den die CPU mit den angeschlossenen Geräten kommuniziert setzt sich zusammen aus seinem Basistakt und dem HTT-Multiplikator. Bei S754-Board ist das normalerweise 4, also ist der HTT mit 800Mhz getaktet. Die 1000Mhz gelten eigentlich für S939 (und auch da gibt es Ausnahmen). Ist für Dich aber eh egal, weil das keinen Performanceunterschied macht.
Der Speichertakt ergibt sich aus demselben Basistakt und dem Speicher-Teiler. Bei DDR400 steht der auf 1:1, also 200Mhz. Bei DDR333 würdest Du ihn auf 5:6, also 166Mhz stellen. Die Verwendung eines Teilers war zu Sockel A-Zeiten nicht optimal, mittlerweile gibt es keine Performanceunterschied, abgesehen natürlich von der geringeren Taktung. Dieser Unterschied wiederrum (also DDR333 statt DDR400) ist messbar, aber nicht sehr dramatisch. Hängt auch immer von der jeweiligen Anwendung ab. 5-10% würde ich schätzen. Ob das den Neukauf von RAMs wert ist, musst Du selbst wissen.
Kenn mich nicht so bei diesen Mobile-CPUs aus, aber wieso willst Du eigentlich diese CPU kaufen und nicht den Sempron 3000+ der wesentlich billiger ist?
http://www.alternate.de/html/produ [...] no=HICA19& (gibt's auch bis 3400+)
There ain't no such thing as " Basistakt des HTT (200Mhz)" am A64 und seinen Verwandten. Das Ding heisst "Prozessor-Referenztakt" (processor reference clock), da es nicht nur als Grundlage für die Taktfrequenz des Hypertransport-Links dient. Als "HTT" ist das durch die etwas eigenwillig programmierte Bildschirmmaske von CPU-Z bekannt.
*Direkt* Abgeleitet vom Referenztakt sind Hypertransport-Takt und Prozessortakt jeweils mit voneinander unabhängigen Multiplikatoren.
Der Multiplikator für den Hypertransporttakt muss für alle nicht übertakteten Sockel-939-A64 mit 1000Mhz Hyptertransport-Taktfrequenz zu 5 gewählt werden, ansonsten immer so, dass der Hypertransport-Takt unter 1000Mhz bleibt.
Der Turion (MT34) mit Sockel 754 hat aber laut AMD genauso wie der "heißere" Bruder Sempron 3000+ für den Sockel 754 eine Nennfrequenz von 800Mhz und nicht 1000Mhz für den Hypertransport. Siehe auch
http://www.amdcompare.com/us-en/no [...] MT34BQX5LD. Der dort angegebene Wert von 1600 für "HT-Speed" entspricht dem Doppelten der Taktfrequenz für den Hypertransport (ähnlich wie bei DDR finden pro Taktperiode zwei Transaktionen statt). Da ist Alternate wohl ein kleines Fehlerchen unterlaufen. Macht nichts. Auf die Performance hat das in normalen Desktop-Systemen und Notebooks keinen Einfluss auf die Performance. Da über den Hypertransport u.a. die Daten von und zur Festplatte laufen, sollte man im Interesse der eigenen Nerven dort auf jegliche Übertaktungs-Experimente verzichten. Wer z.B. den Prozessor-Referenztakt auf 250Mhz schraubt, sollte am Turion also den Hypertransport-Multiplikator auf 3 setzen, was dann effektiv 750Mhz ergibt.
Die Multiplikatoren für den Prozessortakt sind zunächst ebenfalls festverdrahtet, können aber auch (grob gesagt) extern <= dem Multiplikator für den Nenntakt (beim MT-34 = 9) gewählt werden. Je nach Prozessortyp gibt es einen oder mehrere weitere Multiplikatoren, die fest verdrahtet sind und von Cool & Quiet je nach Rechenlast ausgewählt werden. Beim Sempron 3000 (für den Sockel 754) ist das ein weiterer Multiplikator (=5), mit dem zusammen bei Cool & Quiet die Kernspannung von 1,4V bei 1800Mhz auf 1,1V bei 1000Mhz heruntergefahren wird.
Und dann wäre da noch der Speichertakt, der aus dem Prozessortakt (hier also 1800Mhz bzw. 1000Mhz durch einen Teiler gebildet wird. Diese Teiler sind festverdrahtet für diverse für den Speicherkontroller programmierbare Maximal-Taktfrequenzen des Speichers. Zumindest beim Sempron 3000+ sind das 100Mhz, 133Mhz, 167Mhz und 200Mhz, die im BIOS-Setup entweder direkt oder als "DDR200/DDR266/DDR333/DDR400" gewählt werden können.
Die zugehörigen Teiler sind ganzzahlig und so gewählt, dass der Speicher bei nach AMD - Vorgaben auf 200Mhz eingestellten Referenztakt nicht übertaktet wird. Anders als beim Sockel-A ist ein "synchroner" Betrieb von Prozessor und RAM nicht mehr notwendig.
Es gibt bei DDR333 statt DDR400 natürlich je nach Programm leichte Performance-Verluste, die aber im Mittel bei lediglich um 5% liegen dürften.
Für den Sockel 754 sind zwei 512MB - Speicherbausteine eine eher suboptimale Bestückung, da sie in der Regel ja "doppelseitig" ausgeführt wird. Damit ist zumindest nach AMD die maximale Taktfrequenz für den Speicher ohnehin auf 166Mhz (für DDR333) begrenzt. Mein Sempron 3100+ hier schafft es aber auch so gerad, 2 1GB - Riegel DDR400 von MDT auf 200Mhz zu treiben. Allerdings mit Command Rate=2T.
http://www.au-ja.de/guide-athlon64ram-1.phtml Ein Sockel-754 - System bestückt man daher in "Erstbestückung" optimalerweise mit *einem* 1GB - Speichermodul DDR400. Kostet auch nicht mehr die Welt. Wer die 200Mhz Speichertakt sicher erhalten will, erweitert dann auf max. 1,5GB mit einem zusätzlichen 512MB - Speichermodul (SS).
Bin mal gespannt auf Leistungsmessungen. Gegenüber meinem Sempron 64 3100+ (Palermo-Core) kann speziell beim Lieblingszustand (Windows Idle) kaum noch Energie eingespart werden. Jedenfalls nicht mehr als die unter 5W, die ein A64 in 90nm - Ausführung üblicherweise verbraucht.
Entscheidend ist das Gesamtkunstwerk, welches Shuttle zusammengestellt hat. Bei Volllast hat der Turion natürlich größere Vorteile. Aber auch da begnügen sich die "kleinen" A64-Desktop-Singlecores in 90nm derzeit normalerweise mit unter 40W.
Das mit dem einen Speicherriegel werde ich mir überlegen - so etwas ich heute für ca. 75 €uro zu bekommen.
Aber eine grundsätzliche Frage - bzw. einige Aussagen verstehe ich nicht ganz.
Wenn ich hier die elektrischen Rahmenbedingungen vergleiche, komme ich auf die von mir beschriebenen Verlustleistungen - 62Watt.
http://users.erols.com/chare/elec.htm Insbesondere gehe ich bei meiner aktuellen Informationslage davon aus, dass die Sempron - kein - cool n´quiet beherrschen. Das können doch nur die "richtigen" Athlone - oder inzwischen nicht mehr?
Diese Athlone gibt es aber nur für den Sockel 939 - oder?
Da sich mein Rechner auch in der Regel im IDLE - Zustand bewegt (aktuell taktet der Pentium-M mit 800Mhz und die Prozessorlast liegt bei 36% - links Internet - rechts Filmkucken) wäre es für mich sehr interessant ob und wieweit die "normealen" Semprone sich auch runtertakten -
Das ist jetzt nicht nur für die Stromrechnung spannend - in einem Barebone sollte es so sparsam - weil kühler - im Ergebniss
(noch wichtiger weil auf dem Tisch)
leiser zugehen.
Shuttle hat mit dem VIA K8M800CE + VIA VT8237R+ Chipsatz nicht mein Ideal im Einsatz - aber der Chipsatz ist sehr sparsam und passiv gekühlt - und wird vermutlich meine einfachen Ansprüche befriedigen.
das ist ganz einfach daran erkennbar,
daß bei prozessoren mit gleichem kern, gleicher spannung aber unterschiedlichem takt
der gleiche verbrauch angegeben wird.
gruß ll
p.s.
im wikiartikel steht nur "übertroffen",
die leistung kann natürlich auch deutlich darunter liegen
.Bei modernen Prozessoren (Stand 2004) gerät die TDP zunehmend in den Fokus der Chipentwicklung und es ist eine Tendenz zur Optimierung der Abwärmemengen sowohl im Leerlaufbetrieb (Idle) als auch unter Volllast erkennbar (Pentium M, Athlon 64 Cool'n'Quiet).
das ist der Punkt - wieweit senkt sich der Verbrauch im IDLE ab!
- beim Sempron (der offensichtlich inzwischen zumindest teilweise cool n´quite beherrscht) und maximal 62 Watt Verlustleistung generiert.
- beim Turion der lediglich 25 Watt verlustleistung maximal! generiert.
solong maldini
PS: . "meine" Prozessorliste ist auch die der Wiki.
bei nem athlon 3000+ s939 um 30W (eingangsleistung)
hatte mal ein system aufgebaut mit jenem,
ner 6600gt, 1platte, 2laufwerken und billignetzteil
beim surfen, musikhören evtl. filmegucken(weiß nich mehr)
75W fürs gesamtsystem
unter last (weiß ich auch nich mehr)
kannst aber danach suchen, hab ich mal irgendwo gepostet
> beim Sempron (der offensichtlich inzwischen zumindest teilweise cool n´quite beherrscht)
Die aktuellen Semprons ab 3000+ können CnQ. Da dabei Takt UND Spannung runtergesetzt wird, sollte der Verbrauch spührbar herunter gehen.
http://www.thgweb.de/lexikon/Cool'n'Quiet schreibt, beim Athlon von 89 auf bis zu 22 Watt.
(Die aktuellen Semprons bleiben auch so schon recht kühl.)
> Für den Sockel 754 sind zwei 512MB - Speicherbausteine eine eher suboptimale Bestückung, da sie in der Regel ja "doppelseitig" ausgeführt wird. Damit ist zumindest nach AMD die maximale Taktfrequenz für den Speicher ohnehin auf 166Mhz (für DDR333) begrenzt. Mein Sempron 3100+ hier schafft es aber auch so gerad, 2 1GB - Riegel DDR400 von MDT auf 200Mhz zu treiben. Allerdings mit Command Rate=2T.
Das dürfte sehr stark vom Board abhängen. Bei mir laufen 2x512 DS problemlos mit weit über 200Mhz bei 1T.
Der aktuellste Kern der AMD Sempron Prozessoren ist der Palermo.
Mit dem Palermo führte AMD zugleich auch einen Shrink von 130nm auf 90nm durch. Dadurch kommt es zu einem leichten Absinken der Verlustleistung von 62 Watt auf 59 Watt TDP.
Den Palermo gibt es in Versionen mit 128 und 256 KB L2 Cache.
Zudem bietet der Palermo das neue E3 Stepping mit einem verbesserten Memory Controler und SSE3 Unterstützung.
Im Juli 2005 führte AMD für den Palermo Kern ein neues Stepping, das sog. E6 Stepping ein.
Neben allen o.g. Features des E3 Steppings wurde nun auch die 64 Bit (AMD64) Erweiterung eingeführt.
Somit unterscheiden sich von nun an die AMD Athlon 64 und AMD Sempron Prozessorserien nur noch durch Cachegrößen und Taktfrequenzen. quelle: http://www.athlon.de
aha - wie Ihr sagt . das erklärt Einiges -
aber wie weit IDElt er sich nun runter Vcore, Mhz und Verlustleistungsmäßig?
Der bei mir laufende Sempron 64 3100+ (90nm, Palermo, E6) ist grob gesagt ein auf einen Sockel 754 gesetzter geringfügig abgespeckter Sockel-939-A64 3000+ (90nm, Venice, E6). Halbierter Cache, nur ein Speicherkontroller-Kanal. "Cool" bei 1000Mhz / 1,1V, Nenntakt 1800Mhz bei 1,4V. Verbrauch bei 1000Mhz in Windows Idle wie gesagt vermutlich unter 5W. Ich gehe da von den Messungen bei THG zum A64 3000+ mit Winchester-Kern aus. Die Daten, die Chris Hare auf seiner Seite bei erols.com gesammelt hat, sind doch arg löcherig und halten sich an die TDP - Vorgaben von AMD, die wohl eher theoretisch für den Fall errechnet wurden, dass gleichzeitig sämtliche Baugruppen des Prozessors voll ausgelastet sind. Bei den "kleineren" A64 und Verwandten bleibt man z.B. bei Prime95 gerne bei etwa der Hälfte der von AMD angegebenen TDP. Der Turion MT-34 kann da in einem Desktop-System erst auf 1800Mhz punkten. Bei 1000Mhz wird er mit aktiviertem Cool & Quiet auf jeden Fall keine 5W weniger als die preiswertere Desktop-Verwandschaft benötigen.
Der Shuttle-Barebone sollte *eigentlich* auch mit den Sempron 64 umgehen können, aber da waren die BIOS - Programmierer für mein MSI 7030 wohl fleißiger. Und das ist eigentlich notwendig, denn selbst wenn im Artikeltext eines Online-Shops ein "Sempron 3100+" für den Sockel 754 angeboten wird, wird inzwischen *meist* ein Sempron 64 3100+ ausgeliefert. --> ggf. bei Shuttle anfragen.
Statt des Sempron 64 3400+ kann man auch einen A64 3000+ für den Sockel 754 aus neuester Fertigung ins Auge fassen (90nm).
http://www.amdcompare.com/us-en/de [...] 3000AIK4BX Der Preisunterschied ist jedenfalls nicht hoch.
Wenn das Shuttle-Barebone noch nicht da ist, bleibt eine größere Qual der Wahl. Auch preislich nach unten mit dem ASUS T2-AE1. [url]http://www.geizhals.at/deutschland/a161135.html[url]
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