Pünktlich zum unpassensten Zeitpunkt dachte sich meine Externe Festplatte: "Jetzt reichts", und starb. Genauer gesagt starb die Kontrolleinheit, weshalb Windows sie jetzt nichtmehr haben will.
Medion, die Firma die den Mist von Festplatte (5 Monate hat sie gehalten, Top sag ich da nur), verzapft hat, meinte, ich soll die Platte formatieren und sie dann einschicken. Auf meine Frage was dann mit meinen Daten sei kam ein "Das ist nicht unser Problem", ich solle halt die Platte im Gehäuse ausbauen, im PC einbauen und Formatieren.
Lange rede kurzer Sinn: Das Innenleben ist nun als Festplatte ein Sklave meines PCs.
Der Schock traf mich dann, als ich das Ding durchguckte, und den Gros der Daten nicht mehr fand- im Eimer?
Nein, da stimmte etwas anderes nicht. Laut Windoof hat die Platte 276 GB. Für eine 250 GB Festplatte ganz schön viel, meiner Meinung nach.
Wählte ich alle sichtbaren Ordner aus und Frage Windows nach der Größe, so erhielt ich bombastische 80GB. Daneben gibt es einen Ordner mit Namen ".Trash" den man nur sieht, wenn man die versteckten Systemdateien anzeigen lässt: 140GB.
In dem wiederum finden sich Dateien (zumindest glaube ich das), die auf sinnvolle Namen wie ▄ç┘rx³¾¹.Þ¶t, oder ╩þÑæ┌¡.Gö» hören, und so zwischen drei und 0,irgendwas GB groß sind.
Ich habe jedoch stark die Vermutung dass diese Liebesgrüße aus Ägypten meine mir wichtigen Daten beeinhalten.
Wer kann mir denn dabei helfen diese Postapokalyptische Festplatte wieder urbar zu machen? Wer kennt da Progrämmelein?
Ich glaube der nicht grad liebe Medion HDD Gott hat sie zu sich geholt.
Naja ich glaub nicht das man da wirklich was retten kann.
Vielleicht in nem anderen Ext. Gehäuse, wieder über USB anschließen. Es kann funktionieren, muss aber nicht. Das wäre aber rausgeschmissenes Geld die in ein anderes Gehäuse zu stecken.
Hast du überhaupt eine normale Datei wiedergefunden, die dann auch noch funktioniert hat, wenn nicht hat die Platte ne größeren Schaden genommen, und alle Daten sind futsch.
Mein Dad hat auch die HDDrive 2go seit Weihnachten glaub ich, und hatte damit selbst noch keine Probleme.
Einzelne Ordner habe ich noch gefunden, die gingen auch noch, es kam mir gerade so vor, als hätte der Fehler die Dateien die er vernichtet nach dem Motto "Was könnte der Nutzer denn brauchen?" gelyncht, das Zeug, dem ich nicht nachgetrauert hätte, ist noch da, aber die MP3s - exitus.
Ich habe mittlerweile, auf gut Glück, was ich bis dato äußerst ungern tat, ein Programm namens PhotoRescue gefunden, dass mir die Dateien retten könnte- wenn es vollversion währe
70€ sind jedoch happig. kennt nicht jemand eine Freeware?
Ich hatte auch mehrmals defekte Platten und musste erfahren, dass nicht alle Datenrettungstools gleich gut sind oder sich unterschiedlich eignen.
Was ich gemacht habe ist, einfach alle 4 oder 5 gängingen Tools zu Datenrettung besorgt und das genommen welches am meisten gefunden hat.
Und das waren immerhin 99%.
Frag mich nicht welches Tool das war, sein Name hat mich nicht interessiert nur seine Funktion :?
Ich bräuchte nun ein Programm, dass eine Datensicherung machen kann für Linux, am besten eines, das bei Knoppix dabei ist (Sonst wirds seeeehr kompliziert *schluck*). :?
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit EasyRecovery von Ontrack gemacht. Wir verwenden dieses in der Firma, wenn hie und da wieder eine Festplatte abraucht. Mit dem Tool konnte ich sogar von einer Platte die ständig laute Kratzgeräusche (Lesekopf?) machte, noch die wichtigsten Daten bergen.
Der einizge Wehrmutstropfen wird sein, dass dieses Prog um die 200€ kostet.
Hi Marcel_H,
erstmal mein Beileid. Was gibt es schlimmeres?
Hatte vor ein paar Monaten ein ähnliches Problem mit einer IBM Platte (DTLA307030). Nach langem Nächten und bangen hat mir dan Stellar Phoenix Recovery Suitegeholfen und ALLE Daten wieder rekonstruihren können.
Leider weis ich nicht mehr was die Software gekostet hat, denke aber nicht zu viel. Die Demo verrät dir zumindest Welche deiner Daten wieder gerettet werden können.
Sodelle, ein paar Daten konnte ich noch retten, aber vieles ist verloren gegangen, war beschädigt, oder um eine Audiospur ärmer, einiges wichtiges jedoch konnte ich behalten.
Das Problem lag an einer kleinen aber feinen Einstellung. Windoof hatte die Platte ja als interne noch erkannt, ich hatte halt nur keinen Platz zum Auslagern. So, jetzt hatte die immernoch die gleiche Kennung (P) wie zur Zeit, als sie noch Extern war, und damals hatte ich die Auslagerungsdatei von Photoshop Elements drauf gelegt. Dumm nur, das Photoshop und Windows sich das behalten hatten, und bei wiedereinsetzen der Platte munter ausluden - und viel überschrieben, weil sie ja noch "freier Platz" da war.
Das passiert mir das letzte mal, ab jetzt hängt das Ding am iBook, das erkennt sie wenigstens immer so wie es soll. *gg*
Erstmal VIELEN DANK für die HILFE, es hat mich weitergebracht!!
Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv. Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.