Ich habe für unser Haus vor einer Zeit 2x dieses Teil hier gekauft, da 2 PCs bei uns im Haus keine vernünftige Verbindung über das Wlan aufbauen können.
Nun habe ich aber mit dieser "Lan über Steckdosen" -Technik (Gibt es dafür eigentlich ein Vernünftigen Ausdruck!?) eigentlich noch mehr Probleme als zuvor. Die Verbindung, wenn denn mal eine da sein sollte reisst ständig ab. Die blaue "LED" die Meines Erachtens zur Signalisierung der Konnektivität da ist leuchtet auch nur bei Mondschein, sprich: wann sie lustig ist.
Zur gegebenheit des Netzwerkes und so ist folgendes zu sagen:
DSL 2000 von der Telekom => Router (DLink DI 624) => 4Rechner + ein XE104
Ein weiteres XE104 dann eine Etage weiter unten, wo dann die 2 PCs dran hängen.
Internet funktioniert auf den 4 Rechnern wunderbar sowohl per RJ45 als auch über WLan. Nur die anderen beiden haben Probleme.
Es handelt sich um ein Einfamilienhaus, zu den Stromkreisläufen kann ich nichts genaueres sagen, einer wohl innerhalb des Hauses.
In der Regel nennen das die Hersteller Powerline oder HomePlug.
Die Teile sind recht problematisch. Danit es halbwegs geht, müssen sich die beiden Module im selben Stromkreis befinden. Desweitren darf keine großer Verbraucher wie Kaffemaschiene, Geschirrspüler etc. im Stromkreis sein. In einer der letzten CT stand mal was zu dem Thema.
PS: So ein Teil kostet ca 50€, aber ich weiss ned wie das in Deutschland mit den Gesetzen ist. In der Schweiz muss das ein Elektroinstallateur einbauen.
Du darfts auch bei Rot nicht über die Ampel gehen Das müssen die aus Rechtsgründen dazu schreiben.
Stellt sich nur die Frage, ob das Teil eine VDE Zulassung hat.
Das ist wie überall, man sollte wissen was man macht Denn wie waren die letzten Worte des Elektriker?
Was ist das für'n Drat? Oder wie es in der Werbung für die G.. Seiten heist: Hätte er mal jemanden gefragt, der sich damit auskennt
Habe mal für Bekannte zwei bzw. drei Adapter verbaut, dabei hab ich folgendes festgestellt:
Wenn ein Adapter in einer Steckerleiste steckt, ist die Verbindung sehr instabiel. Die hersteller solcher Adapter raten deshalb den Kunden darauf zu achten, dass die Geräte nur mit einem Kupferdrat verbunden sind und nicht mit einer Litze.
Zudem geht der Adapter, welcher den Router / switch mit dem Stromnetz verbindet sehr viel schneller kaputt als jene die nur einen rechner mit dem Netz verbinden.
instabiel. Die hersteller solcher Adapter raten deshalb den Kunden darauf zu achten, dass die Geräte nur mit einem Kupferdrat verbunden sind und nicht mit einer Litze
Die "Litze" ist auch aus Kupfer, nur einfach flexibel, da sie aus vielen feinen Kupferfäden besteht.
Ich denke das Problem ist, dass der Querschnitt des Drahtes bei Steckerleisten etc reduziert ist (Normale Hausinstallationen werden mit 1.5mm2 ausgeführt. Kabel an Steckerleisten oft nur mit 1 oder gar 0.75mm2).
Zusätzlich dazu kommen z.B bei einer Steckerleiste weitere evt nicht ganz so "sauber" leitende Bauteile in den Stromkreis, welche das Signal schwächen können
Es klingt danach als würden andere Geräte den Signalverlauf auf dem "Stromnetz" so verändern, dass dieser unbrauchbar wird.
Daher dann der Diconnect
Probleme werden bei solchen Systemen machen:
- große Verbraucher auf gleicher Phase
- induktive/kapazitive Lasten
- Hochspannungsschutz in Steckerleisten
- Dimmer für das Licht/Lichttrafos
- Master/Slave Steckdosen
- lange Zuleitungen und viele Kontaktstellen zwischen der Versorgung und dem Endverbraucher
etc
Zähler dazwischen geht nicht!
Gleiche Phase Pflicht, da sonst das Signal nicht übertragen werden kann.
Leicht zu überprüfen und zu beheben:
-Messe mit nen DMM und 2 Verlängerungskabeln aus den jeweiligen Räumen die Phasen gegeneinander .
0V - gleiche Phase
380V - 2 unterschiedliche;
230V - das war dann nicht die Phase bei einer Zuleitung
-Oder einfach im Hausanschlusskasten nachgucken
jede dritte Sicherung liegt auf der gleichen Phase wegen den RST-Schienen/gilt für jede Reihe im Anschlusskasten)
Falls nicht die gleiche Phase, eine Sicherung nach links oder Rechts legen lassen, je nach dem welche Phase es ist
Wesentlich billiger als nen Phasenkoppler, weil umsonst ist immer billiger ;-)
Vielleicht ist die verwendete Phase schon durch andere Verbraucher in anderen Räumen stark belastet. Einfach mal auf ner anderen probieren und bei Erfolg die Belegung im Hausanschlusskasten umändern lassen. (Nen ScopeMeter oder Oszi wird ja wohl nicht vor Ort sein ;-) )
PS:
Vielleicht ersichtlich wenn man sich die etwas älteren Koaxialen Netzwerke anschaut.
Falls dort der Endwiderstand (altes Ethernet 50 Ohm ) nicht passt somit kleiner oder größer ist, kommt es zu Signalreflexionen auf der Leitung, welche dann das eigentlich ausgestrahlte Signal schwächen bzw auslöschen können.
Das Gleiche können Störsignale auf dem Stromnetz verursachen auf dem du versuchst dein modifiziertes LAN-Signal zu übertragen.
Hoffe habe dich nicht zu sehr verwirrt
Einstellen kann man an diesen Geräten nichts, man kann nur die äußeren Bedingungen etwas verbessern
Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv. Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.