Linux für Windowsler

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Hi Leute

wie vielleicht schon öfters durchgesickert ist bin ich nicht wirklich ein "Fan" von linux, soll heißen mir ist das alles zu umständlich. :wink:

nichts desto trotz : ich brauche jetzt eine lauffähige Variante fürs studium und muss mich deshalb doch damit auseinandersetzen.

Weil ich weiß, das hier einige kluge Köpfe sind die davon Ahnung haben, frage ich mal hier :D

Was ich suche : eine linux-distribution

was sie können/haben muss :

- kostenlos sein

- leicht einzurichten und zu bedienen(am besten zu beginn(!) ohne viele konsolenbefehle)

- gewisses maß an hardware unterstützung(meine marvell netzwerkkarte und meine x1900xt sollten damit funktionieren ohne das ich den treiber zusätzlich über die konsole installieren muss :wink: die restliche hardware sehe ich eher als unkritisch)

- ein c-compiler sollte schon eingebaut sein, ist aber kein muss

Ich hoffe diese Anforderungen sind nicht zu hoch und ihr habt einen Vorschlag was ich nehmen sollte.

Wie gesagt, ich habe nicht vor damit groß zu arbeiten(max 1-2 std am tag), allerdings muss ich ein paar aufgaben damit lösen, da nicht anders möglich. deshalb wäre mir ein leichter einstieg sehr lieb.

Danke für eure Hilfe !

Achja : es sollte schon eine installation werden und nicht nur live-cd nutzung.

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Mit ATI haste leider ein Zonk unter Linux, da die ATI Treiber einfach gruslig sind:( Um extra Kernel Module kommt nicht umhin wenn du möglichst viele Funktionen deiner Karte nutzen willst. Da das allen keine offenen Module sind, sind diese in keiner Linux Ausgabe integriert. Die Marvellkarten sind leider auch nicht ganz ohne:(
Ich würde dir vorschlagen, das du es zuerst mit Fedora Core 6 versuchst. Dort findest du den aktuellsten Kernel ohne den selber übersetzten zu müssen. Ein C Compiler bringen alle mit. Es würde auch noch eine andre Lösung geben, die dir als Windows Nutzer weniger Probleme macht. Du installierst dir auf deiner Windowskiste vmware Server und läßt denn Fedora 5 nicht 6! als virtuelle Linux Maschine laufen. Damit umgehste das ATI und Marvell Problem.

Antworten Hans Wurst

Zitat :

Du installierst dir auf deiner Windowskiste vmware Server und läßt denn Fedora 5 nicht 6! als virtuelle Linux Maschine laufen. Damit umgehste das ATI und Marvell Problem.



Für die Anforderungen sicher das Sinnvollste.

VMWare-Player besorgen (free) und eins der vorgefertigten VM-Images:

http://www.vmware.com/vmtn/appliances/directory/

Würd aber auch Ubuntu in Betracht ziehen.

Antworten Saty

wenn ihr meint das wäre das beste, werde ich es so erstmal probiern.

ich hoffe nur ich habe durch die emulation dann keine einschränkungen.(der erste test bezieht sich beispielsweise auf die verwaltung von threads unter linux)

werde morgen mal berichten. bei den download geschwindigkeiten wird das heute nichtmehr fertig.

danke schonmal :)

Antworten realsmasher

NTPL wird unterstützt.

Zitat :

Linux native posix thread library (NPTL) support




Gehe davon aus, das das dann auch für die Alternative linuxthreads gilt. :D



EDIT: Hab vor ca. nem Jahr umgestellt auf NPTL, wo es möglich war.
Riesen Vorteil sind zum Beispiel übersichtlichere top-Ausgaben. :)

Antworten Saty

linuxthreads werden bei keiner neuen Version mehr unterstützt. Da die glibc das nicht mehr enthält. Nur noch Posix!!

Antworten Hans Wurst

ihr verwirrt mich :oops:

ich probiere morgen mal die aufgaben, wenns nicht klappt melde ich mich nochmal.

das mit dem player + fedora 5 hat schonmal einwandfrei geklappt und war auch sehr simpel, so hab ich mir das gewünscht, danke :D

Antworten realsmasher

ok kriegs nicht hin, an der einfachsten sache scheitert es.

hier mal so wie ich es machen soll :

Zitat :

Verwenden Sie zur Übersetzung den C-Compiler. Sinnvoll ist z.B. das Kommando
cc -o name name.c, wobei "name" natürlich entsprechend zu ersetzen ist. Der
Lademodul heißt dann "name", ohne die Option -o würden alle Lademodule
"a.out" heißen und müssten gegebenenfalls umbenannt werden.



ok, also die quelldatei auf den desktop gepackt und eingetippt.

wenn ich den befehl nun so eingabe, kommt nur ein simples :

"bash: cc : command not found"

hab in der hilfe von fedora 5 nachgekuckt und dort wurde mit das hier empfohlen :

"(cc) - M -name.c"

was ein freundliches

"bash: syntax error near unexspected token '-M' "

liefert.

ich könnte durchdrehen, egal was ich eingebe, er compliliert das ding einfach nicht :shock: (habe schon alle möglichen kombinationen durchprobiert, immer eine dieser beiden fehlermeldungen)

ist warscheinlich eine ziemlich dumme frage, aber ich hab wirklich keine ahnung was ich noch machen soll.

Antworten realsmasher

Du musst den Compiler erst installieren. Im Falle von Fedora am einfachsten mit einem yum install gcc oder über die Oberfläche unter Software hinzufügen.

Antworten Hans Wurst

Ist GCC nicht automatisch dabei bei FC?

Wahrscheinlich einfach mal cc durch gcc ersetzen. :)

Antworten Saty

er wird nur installiert, wenn du bei der Installation die Entwicklungskomponenten auswählst. Was ja auch sinn macht.

Antworten Hans Wurst

Man braucht doch nicht nur für Entwicklungsarbeit einen Compiler.


;-)


*sorry - gentoo-geschädigt*

Antworten Saty

hab das problem vorerst gelößt indem ich das ganze auf einem halbfunktionsfähigen freespire(kde-ableger) installation von meinem anderen rechner hab laufen lassen.

ist zwar ein wenig blöd ohne internet usw, aber dort lief das cc wenigstens.

achja : gcc kennt das fc 5 image auch nicht.

und nachträglich installieren(gcc oder cc) wird nix wegen der fehlermeldung :

"cannot find valid baseurl for repo : core"

internetverbindung ist aber da und läuft auch.

edit : kann das daran liegen das man auf deinem image nichts neu installieren kann ? oder geht das doch ?

Antworten realsmasher
- 0 +

afaik kannst du mit dem player nur fertige images laufen lassen. diese aber nicht abändern.

aber (bei CT gabs dazu vor einiger Zeit nen Artikel):
Nimm dir die Workstation (30 Tage Demo).
Erstell vor Ablauf dein/deine Images.
Nutze dann den Player.

Legale Kostenlose Variante das eigene Image zu erstellen.

Außerdem bietet sich die Möglichkeit über die Config-Datei auch am Player noch eine "Feinjustage" vorzunehmen.

zZ sin die Fedora Server wegen des FC6 etwas überlastet. Was
Steht denn bei dir in der Datei:
/etc/yum.repos.d/fedora-core.repo
/etc/yum.repos.d/fedora-updates.repo
kommentier mal den Eintrag mirrorlist.. mittles #mirrorlist aus,
und schreibe eine Zeile höher:
baseurl=http://download.fedora.redhat.com/pub/fedora/linux/core/$releasever/$basearch/os/
bzw.
baseurl=http://download.fedora.redhat.com/pub/fedora/linux/core/updates/$releasever/$basearch/
für fedora-updates dann nimmt er gleich den Fedora Server und strandet nicht auf einem toten Spiegel Server.
Der vmware Server ist für immer kostenlos:)
Im vmware player kannste trotzdem die virtuellen Platten beschreiben. Nur kanste an der Konfiguration der virtuellen Maschine kaum was ändern.

Antworten Hans Wurst

VMWare-Player Images sind definitiv erweiterbar.

Die Beschränkung des Players liegt darin, kein Basis-Install machen zu können. aber genau das bieten ja die frei verfügbaren Images.

Man muss halt mit den Einstellungen des Erstellers leben.

Aber ich hab mir auch mein Gentoo-Minimal-Image erweitert und angepasst, so daß ich ein ganz normales System laufen hab hier.

Antworten Saty

anscheind sind die server grad down.

krieg hier nen error in name resolution wenn ich deine variante eingebe.

danach versuch er den mirror, aber der lief ja vorher schon nicht. naja eilt ja nicht, werds später nochmal probiern.

das man die images erweitern kann ist natürlich praktisch.

eine frage vielleicht noch(hab keine einstellmöglichkeiten bisher gefunden) : kann ich die auflösung der emulation erhöhen ? bekomme hier maximal 800*600 und das ist schon sehr wenig.

Antworten realsmasher

Eine weitere Beschränkung des Players. du musst die VMWare-Tools installieren, die eigentlich für den Player nicht verfügbar sind.


Aber es gibt Umwege. :)



1.) Image mit schon installierten VMWare Tools nehmen
2.) http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=5081
3.) modifizierte /etc/X11/xorg.conf verwenden.

Meine sieht so aus: http://rafb.net/paste/results/6lixZG94.html


PS: Wer jetzt denkt, das sei Linux-Gefrickel. die gleiche Beschränkung gilt natürlich für Windows-VMs. :)

Antworten Saty

halt mal : ich kann dort auch windows images laden ?

die muss ich doch dann selbst erstellen doer wie ? lizenztechnisch haut das doch sonst nicht hin.

das mit der auflösung werde ich mal probiern, danke. klingt schaffbar :wink:

Antworten realsmasher

Wiso nimmste nicht den vmware server? Da kannste mehre vm's gleichzeitig laufen lassen:)

Antworten Hans Wurst

so professionelle anforderungen habe ich doch garnicht :wink:

Antworten realsmasher

Zitat :

halt mal : ich kann dort auch windows images laden ?




Nein, natürlich nicht. :)

Antworten Saty

Zitat :

so professionelle anforderungen habe ich doch garnicht :wink:


Das Teil ist einfacher als den Player gesund zu beeten:)
Und die Player Dateien müssten auch in dem dem vmware server laufen.

Antworten Hans Wurst

Ach jetzt. klingeling. :D

Der Server ist ja auch kostenlos mittlerweile.


EDIT: Interessanter Basics-Artikel dazu:

http://www.administrator.de/VMWare [...] adies.html

Antworten Saty

schon über ein halbes Jahr:) Und auch der P2V Konverter wird bald kostenlos. Die Beta geht schon prima:)

Antworten Hans Wurst

ich bins mal wieder.

hab ein kleines problem hier : komme mit dem vmware image nur über normales LAN ins inet, nicht aber mit wlan.

da stellt sich mir nun die frage wie ich eine datei von windows in das image bekomme.

einfach finden im konquerer ist ja nicht. internet fällt raus. usb stick findet der player+image nicht und brennen wolte ich die kleine textdatei nun wirklich nicht.

jemand eine idee ?

Antworten realsmasher

Man konnte zumindest bei Windows Gast und Windows Host, per Drag'n'Drop Dateien austauschen.

Zwischen Linux + Windows gehts glaube ich nicht.




Aber über einen USB-Stick müsste es funktionieren. :)

Antworten Saty

über usb hab ich schon probiert, der wird in der VM nicht erkannt, es passiert einfach nichts :(

das problem hat sich aber eh schon wieder eledigt.

grund :

eine ctrl.o datei fehlt und somit erkennt er beim "cc"-en nichtmal einfache befehle wie printf oder scanf.

Antworten realsmasher

ok, sorry für den doppelpost, aber bevor ich nen neuen thread aufmache oder das hier keiner sieht.

hab mir jetzt den server geladen und mein eigenes image erstellt : herrlich :D

endlich kanns alles was ich brauche und das ohne partitionen zu versaubeuteln usw.

allerdings würde ich doch gerne etwas mehr mit dem rechner machen als nur "cc", deswegen intressierts mich mal ob man in den vmware server eine bessere grafikkarte einbinden kann ?

dieses xgl reizt mich nämlich schon und zusammen mit den anderen vorteilen (gleichzeitig windows laufen haben um auch mal was zocken zu können usw, für office und surfen ist die vmware schnell genug) wäre das einfach genial.

wer was dazu weiß : bitte posten :)

Antworten realsmasher
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