Eine Frage die mich schon länger quält und ich jetzt endlich mal dazu komme sie hier zu posten. Wie werden eigentlich die Chips gefertigt (CPUs, GPUs, .)?
Ich stelle mir es so vor - am Beispiele eines C2Ds. Es gibt eine "Schablone" und dann werden davon die einzelnen Produkttypen gefertigt. Also diese Schablone ist das Flagschiff, der X6800. Um jetzt einen E6x00 davon zu machen, werden die jeweiligen Features "deaktiviert". Ist dem so? Alles andere könnte ich mir aus wirtschaftlicher Sicht nicht wirklich vorstellen.
pro kerntyp existiert eine schablone
die dinger werden ausgestanzt, durchgemessen und je nach erreichtem takt gelabelt.
teilweise wird bei kernen mit mehr aber defektem cache
eben dieser deaktiviert und als das kleinere kernmodell verscherbelt.
schreitet die produktion fort
und es werden aufgrund besserer maschineneinstellungen und ausschußzahlen
mehr hochwertige kerne produziert
obwohl der markt nach günstigeren versionen giert
werden diese "downgelabelt"
--> übertakterschoice
pro kerntyp existiert eine schablone
die dinger werden ausgestanzt, durchgemessen und je nach erreichtem takt gelabelt.
Das heißt man weis vorher nicht genau was herauskommt?
Deswegen sind CPUs wohl so teuer. Man muss das Risiko mitbezahlen was?
Zitat :
teilweise wird bei kernen mit mehr aber defektem cache
eben dieser deaktiviert und als das kleinere kernmodell verscherbelt.
Also kann man nicht wirklich von Massenware sprechen. Das scheint das ja doch etwas komplizierter zu sein oder ist das Beispiel mit dem defekten Cache eher eine Seltenheit.
Zitat :
schreitet die produktion fort
und es werden aufgrund besserer maschineneinstellungen und ausschußzahlen mehr hochwertige kerne produziert
obwohl der markt nach günstigeren versionen giert
werden diese "downgelabelt"
--> übertakterschoice
Ist so etwas auf dem Produkt/Packung vermerkt? Dann sollte man ja immer zu solcher Ware greifen.
ist doch klar das bei so kleinen sachen nicht ein ei dem anderen gleicht und dan verkauft man es eben als das beste was noch die anforderungen erfüllt.
ist doch klar das bei so kleinen sachen nicht ein ei dem anderen gleicht und dan verkauft man es eben als das beste was noch die anforderungen erfüllt.
Mir wars nicht so klar. Ich dachte das ist alles einfache Massenware.
Nun ja, das ist schon länger Standard bei Chipherstellern.
Die prozzesieren ihre Chips auf 300mm CZ-Wafer, wobei in der Fertigung die Randbereiche immer etwas größere toleranzen haben bezüglich Dotierung und Strucktur. Somit gibt es auch bei vermeindlich identischen Chips qualitätsunterschiede.
Wenn diese dann ausgelasert (Gestanzt, Lucky. hihi das würd ich ja gern mal sehen!) und kontaktiert werden kann man die Dinger erstmals testen. Die Qualität einer Charge lässt sich direkt aus der Anzahl der Chips im Papierkorb klassifizieren.
Besonders häufig treten Fehler in der Dotierung bei Regelmäßig wiederkehrenden Strukturen wie dem Cache auf. Ist dieser beschädigt, wird der entsprechende Teil mittels Laserschnitt elektrosch vom Chip getrennt.
Besonders gute Chargen ergeben dann die "Overclocker-Chips".
Zum Beispiel hatte AMD mit den Througbred-B Chips eine sehr gute Chipausbeute. Da die Leute aber auch kleine chips kaufen wollen, hat man einfach nur die Frequenz auf 1700+ gestelt. (die guten alten Jihubs. 8) )
Auch aus "normal erfolgreichen Chargen" wie z.B. der Barton Reihe gab es sehr gute CPUs. Diese wurden selektiert als "Mobile" Modelle verkauft.
Oder die Applebread von Intel, etc.
Analog natürlich bei Grafikkarten.
Nvidia hatte einen sehr guten Prozess gefunden für ihre NV40 (6800gt) Chips. Aus denen ein Low-Cost Modell mit per Software deaktivierten Pixel- und Vertexpipes entstanden ist. Die 6800LE.
Oder ATIs R420 (X800XT) und die GTO.
Auf der Verpackung steht sowas natürlich nicht. Aber einschlägigen Communities bleibt sowas nicht lange vorenthalten. 8)
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