Tom's Hardware > Foren > Prozessoren > Intel Desktop > Prozedur bei Upgrade von AMD Athlon64 3700+ auf X2 4800+

Prozedur bei Upgrade von AMD Athlon64 3700+ auf X2 4800+

Forum Prozessoren : Intel Desktop - Prozedur bei Upgrade von AMD Athlon64 3700+ auf X2 4800+

Tom's Hardware: 1,4 Mio. Mitglieder aus 6 verschiedenen Ländern beantworten alle Ihre Fragen über Computer-Technik und IT. Um Hilfe zu erhalten, registrieren Sie sich kostenlos!
Wort:    Username:           
 

Hallo alle zusammen,

Nachdem das Recherchieren in diversen FAQ's, Foren und der Microsoft-Database zu keiner Lösung meines Problems führte, möchte ich mich nun mit eben diesem an Eure fachliche Kompetenz und Erfahrung wenden.
Ich nutze ein ASUS-Mainboard A8N-SLI SE (BIOS v.0502) in Verbindung mit einem AMD Athlon64 3700+ Prozessor und fahre darauf Windows XP Professional SP2 mit allen Updates. Nun möchte ich mein bestehendes System auf einen AMD Athlon64 X2 4800+ Dualcore-Prozessor aufrüsten. Mein System läuft momentan lt. Geräte-Manager als "ACPI-Uniprozessor-PC". Nun meine Frage:
Wie muss ich den Umstieg von dem bisherigen 'Single-Prozessor' auf den neuen 'Dualcore-Prozessor' vollziehen? Gem. verschiedener Foren-Threads wird ein 'Dualcore' von Windows XP sowieso als einzelner Prozessor betrachtet und kann weiterhin mit der HAL des ACPI-Uniprozessor-PC betrieben werden. Andere Beiträge setzen bei einem Dualcore-Prozessor zwingend die Konfiguration als "ACPI-Multiprocessor-PC" voraus. Da die Meinungen zu diesem Thema hier sehr weit auseinandergehen und ich mein System aufgrund des - in meinem Fall - immensen Zeitaufwands nicht neu aufsetzen möchte, bliebe mir nur die Wahl zu experimentieren. Trotz Datensicherung möchte ich das aber nicht riskieren, da bei einem verdeckten Fehler das nächste Backup auch betroffen sein kann. Wie soll ich also Eurer Meinung nach vorgehen:

Ist es ausreichend, den Prozessor auszutauschen und die Hardware-Erkennung von Windows XP erledigt den Rest?

Muss ich vor dem Austausch im Geräte-Manager auf "ACPI-Multiprocessor-PC" umstellen, danach den 'Dualcore' installieren und Windows komplettiert dann wiederum?

Muss ich eventuell eine Reparatur-Installation durchführen?

Dann hätte ich noch eine weitere Frage:
Ist es sinnvoll beim X2 den "AMD Dual-Core Optimizer" von der AMD Website zu installieren? Die Hersteller preisen ja immer gerne alles an, aber oft genug kommt man dann vom Regen in die Traufe . :-(
Über eine kompetente Antwort würde ich mich sehr freuen,
mit freundlichen Grüßen,

Nephalin

Anzeigen

Der Dual-Core-Optimizer ist meiner Meinung nach überflüssig.
Die damit behobenen Probleme hängen mit CnQ zusammen, d.h. einige Programme springen während der Laufzeit zwischen den Kernen hin und her, die dann andauernd ihren Takt ändern (CnQ).
Das macht sich in Spielen meistens durch stotternde Soundeffekte bemerkbar, und Aquamark spuckt z.B. am Ende 3000 Punkte weniger aus.
Das lässt sich jedoch ganz einfach umgehen, indem man das Energieschema solange auf "Dauerbetreib" stellt (CnQ aus). Einfach einen Link zur Energieverwaltung auf den Desktop, und das Thema ist in 2 klicks geregelt.


Beim Prozessortausch würde ich mich auf die Hardwareerkennung verlassen. Am besten zuerst den Treiber von AMD runterladen, CPU aus dem Gerätemanager löschen, CPU wechseln, neuen Treiber installieren.

Ob Uni- oder Multiprozessorsystem sollte Windows selbst entscheiden können. So wie ich das jetzt sehe, kann man da sowieso nicht selbst umstellen.

Ob das ganze richtig geklappt hat, siehst du, wenn anschließend im Task Manager 2 Diagramme für die CPU sind:
http://renderfred.free.fr/2TaskManager.gif
(hui, französisch) :)

Antworten Eroghor

Nachtrag:
Hab mal nachschauen können: beim wechsel zwischen single/dual bleibt windows bei dem vorherigen acpi modus, und für einen X2 sollte da normalerweise "Multiprozessor" stehen. Hab jetzt aber nicht groß probiert das zu ändern, evtl. langt ja der andere CPU-Treiber.

Antworten Eroghor

Hallo,

Zuerst einmal vielen Dank für die prompte Antwort - die hat mir schon mal sehr weitergeholfen. Dann bleibt nur noch die Frage der richtigen Kernel-Wahl (vorausgesetzt, die Hardware-Erkennung von Windows XP erledigt das NICHT selber). Den Multiprozessor-Kernel von XP kann man im Gerätemanager unter 'Computer' selber auswählen, indem man als manuelle Treiberwahl den (meistgebräuchlichen) "ACPI-Multiprocessor-PC" auswählt. Der Unterschied liegt auf der Hand: Als "ACPI-Multiprocessor-PC" verwaltet der XP-Kernel beide Kerne getrennt, als "ACPI-Uniprozessor-PC" hingegen laufen die Prozesse im 'Hyperthreading' auf beiden Kernen, aber eben als eine CPU. Genau in diesem Punkt bin ich mir nicht sicher, welches die richtige Methode ist, und mein Vertrauen in die Intelligenz des Windows-Installers auf Basis der XP Hardware-Erkennung geht so ziemlich gegen null . :(
Interessant wäre, welcher Kernel auf einem von Anfang an mit X2-Prozessor bestückten System von Windows XP installiert wird. Leider habe ich keinen Zugriff auf ein solches System, aber es wird sich hier doch jemand finden, der die Frage beantworten kann. Wenn nicht, dann werde ich mich wohl oder übel auf die Hardware-Erkennung verlassen müssen!
Vielen Dank nochmal,
mit freundlichen Grüßen,

Nephalin[/b][/u]

Antworten Nephalin

@ Eroghor:
Danke, ich hatte den letzten Thread noch nicht lesen können, da ich noch am Verfassen meines eigenen war.
Bye,

Nephalin

Antworten Nephalin

Hi

Mir hat der Thread auch sehr geholfen und da ich ein sehr änliches Ausgangssystem wie Nephalin habe, und ich keinen neuen Thread aufmachen wollte, wollte ich hier noch kurz zwei Fragen stellen. :wink:

Ich hab also auch einen 3700+ (S939), lohnt sich der Umstieg auf 4800+? Inwieweit sind da Performancesprünge zu erwarten?
Inwieweit ist der Leistungsunterschied zwischen 4800+ (Toledo) und dem 4600+ (Manchester) so grafierend. Ich mein mich erinnern zu können, dass der Manchester schon etwas älter ist und auch weniger L2 Cache hat. Dafür kostet er aber auch 80 Takken weniger.

Fragen über Fragen, ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Grüße
Sebastian

Antworten Sebastian F.

Hallo Sebastian F.,

Zuerst einmal muß ich hier leider schreiben, daß ich mein Upgrade von meinem 3700+ auf den X2 4800+ noch nicht durchführen konnte, da sich die mir zugesandte CPU fälschlicherweise als Version für den Sockel AM2 entpuppt hat! An der Verpackung war das leider vorher nicht zu erkennen, da ich das gute Stück als 'Tray-Version' in einer neutralen 'Shielded Package' bekommen habe. Ganz toll . :cry:
Des weiteren habe ich noch eine weitere Aussage i. S. Upgrade von Single- auf Dualcore-Prozessoren von Hr. Christof Windeck vom bekannten Fachmagazin c't anzuführen:
Hr. Windeck ist der Auffassung, daß der Multiprozessor-HAL von Windows XP bei DualCore- und Hyperthreading-Prozessoren ZWINGEND erforderlich ist (im Geräte-Manager MUSS folglich nach dem Upgrade "ACPI-Multiprocessor-PC" angezeigt werden!). Des weiteren fügt Hr. Windeck an, daß beim Upgrade in der Regel keine manuelle Einstellung erforderlich sei, sondern der Windows-Installer in Verbindung mit der Hardware-Erkennung den korrekten HAL automatisch installieren würde.
Sollte mein RICHTIGER Prozessor jemals eintreffen, dann berichte ich umgehend, wie das Aufrüsten vonstatten ging.
Nun zu den Fragen:

Der Sprung von einem Athlon 64 3700+ (2.2 GHz., 1 x 1024 kB Cache) auf einen X2 4800+ (2.4 GHz., 2 x 1024 kB Cache) wird erst dann gewaltig, wenn Programme von seinen beiden Kernen profitieren, oder aber mehrere rechenintensive Programme zugleich ausgeführt werden. Ist ein Programm nicht multithread-fähig, so läuft es lediglich auf einem der beiden Kerne, und der Geschwindigkeitsunterschied bewegt sich im Rahmen der höheren Taktrate von 200 MHz. des X2 4800+. Da die Industrie allerdings die MultiCore-Technologie pusht, werden wohl immer mehr Programme erscheinen, welche auf mehreren Kernen zugleich laufen. Der DualCore ist einfach zukunftssicherer, und sollte man noch ein Sockel-939 Mainboard einsetzen, dann muß man zuschlagen, bevor es keine Prozessoren für diesen Sockel mehr gibt! Ich für meinen Fall wechsel mein Mainboard nur sehr ungern, da das eine tagelange 'Installations-Orgie' nach sich zieht. Somit habe ich mich entschieden, jetzt auf einen DualCore-Prozessor aufzurüsten!

Der Manchester hat in der Tat lediglich 2 x 512 kB Second-Level Cache (gegenüber den 2 x 1024 kB des Toledo). Sowohl der X2 4600+, als auch der X2 4800+ sind hierbei mit 2.4 GHz. getaktet. Die Frage nach dem Performance-Vorteil des größeren Cache sind allerdings nicht so einfach und vor allem generell zu beantworten. So gibt es Programme, welche vollständig in den großen Cache des Toledo passen, aber nicht in den nur halb so großen des Manchester. In dem Fall kann der Geschwindigkeits-Vorteil des Toledo schon mal 15 oder 20 Prozent betragen (KANN, muß aber nicht - je nach Anzahl der Zugriffe auf den Cache). Paßt das Programm hingegen bereits in den Cache des Manchester, dann geht der Vorteil des Toledo gegen Null. Wenn sich angeforderte Daten im Prozessor-Cache befinden, kann erheblich schneller darauf zugegriffen werden (sog. 'Cache-Hits'), als wenn sie umständlich über den Arbeitspeicher nachgeladen werden müssen (sog. 'Cache-Miss'). Dieser Unterschied ist übrigens bei Sockel 939 CPU's deutlich signifikanter, als bei CPU's für den neueren Sockel AM2. Dies lieg nicht etwa am anderen Sockel, sondern am neuen Speicher-Interface für DDR2-Ram. Durch die höhere Bandbreite von Letzterem können benötigte Daten im Falle eines Cache-Miss schneller nachgeladen werden. Interessanterweise werden übrigens von AMD alle X2 von 4200+ bis 4800+ (egal welche Cache-Größe!) mit einer maximalen Verlustleistung von 110,0 W angegeben. Eine eventuelle Energie-Ersparnis bei der Verwendung einer CPU mit 'Manchester'-Kern gegenüber einer mit 'Toledo'-Kern ist also nicht zu erwarten. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Chance eines Cache-Hits beim Toledo prozentuell gesehen eben doppelt so groß ist, und dieser daher eine etwas höhere Performance aufweist. Nach meiner Erfahrung äußert sich diese aber weniger bei Benchmarks, als vielmehr in einem etwas flüssiger laufenden System. Ob das den Preisunterschied rechtfertigt, muß jeder für sich selbst entscheiden - ich entschied mich bewußt für den großen Cache!
Im Übrigen hat man jetzt kaum mehr die Wahl zwischen einem X2 4600+ und einem X2 4800+, da die Produktion von Letzterem mittlerweile eingestellt wurde, und lediglich noch Restbestände zu bekommen sind. Alternativ ist auch die Sockel 939 Version des Opteron 180 zu verwenden, welcher mit seinem 'Denmark'-Kern die selben Leistungsmerkmale aufweist wie der X2 4800+. Durch den großen Preisverfall bei den Opteron-Prozessoren ist übrigens auch der Opteron 185 einen Blick wert. Dieser ist weitgehend identisch mit dem FX60, kostet allerdings etwa € 350,-- weniger!

ACHTUNG: Der Opteron muß explizit vom Mainboard unterstützt werden - in der Kompatibilitätsliste des Herstellers nachsehen!

Hoffentlich konnte ich ein klein wenig hilfreich sein und einige Fragen zufriedenstellend beantworten.
Viele Grüße,

Nephalin

Antworten Nephalin

Richtige Performancesprünge würdest du nur bei Anwendungen bekommen, die auf Multithreading ausgelegt sind, z.B. diverse Videobearbeitungsprogramme (und Gothic 3 :wink: )
Und natürlich wird der normale Umgang mit dem PC etwas komfortabler, weil er schneller zwischen verschiedenen Anwendungen wechselt, lästige Wartezeiten bei Taskwechsel werden erheblich verkürzt.

3700+ : 2,2 GHz 1024kb L2
X2 4600+ : 2,4 GHz 512kb
X2 4800+ : 2,4 GHz 1024kb

Der Unterschied zwischen Toledo und Manchester ist tatsächlich nur der größere Cache. Da bei AMD die Cachegröße nur wenig zur Leistungssteigerung beiträgt, lohnt sich der Aufpreis kaum.

Aber auf der anderen Seite behaupte ich ja immer: Mehr MHz kann ich mir selber machen, mehr Cache nicht. Und ausserdem würde man mit dem 4800+ die beste CPU besitzen, die es jemals für den Sockel 939 gab und geben wird. falls das jemanden interessiert.

Antworten Eroghor

Danke für eure Antworten, die mich schon einen wesentlichen Schritt weiter gebracht haben. Jetzt ist natürlich die Frage des Budgets und des, ich sag mal "Gesamtbildes", mit entscheidend. Entweder ich gönne mir den 4800+ oder ich kauf den 4600+ und investiere den Differensbetrag ( und ein wenig mehr) in zwei neue Ram-Riegel um auf 2 GB zu kommen. Wenn ich manchmal unter Windoof mit verschiedenen Programmen jongliere oder im Flugsimulator immer wieder Texturen nachgeladen werden kommt mir das auch sehr attraktiv vor.Alternativ wäre natürlich auch eine neue Festplatte sinnvoll, um die alte Systemplatte in die Wüste zu schicken.

Wie ichs auch drehe..eigentlich kann mein System nur schneller werden ;-)
Was meint ihr dazu? 8)

Grüße
Sebastian

Antworten Sebastian F.

Ich würde der Variante mit dem Extra-RAM den Vorzug geben, es seie denn, deine Festplatte ist wirklich extrem langsam.

Antworten Eroghor

Ja die Idee finde ich auch attraktiv. Also nochmal 2x512mb rein. Wie war das noch gleich?..Gleiche Marke, gleiche Größe und single sided? und der Takt wird auch weniger?

Ich hab bei mir TwinMos drinn. Die gibts doch garnicht mehr, was nehm ich denn dann? :shock:


Grüße.und Danke für eure Geduld
Sebastian


Ps: Mobo ist ein Gigabyte GA-K8N SLI

Antworten Sebastian F.

Gleiche Marke, ja - aber nicht zwingend die gleiche wie die anderen beiden. Falls Gigabyte eine Kompatibilitätliste für seine Boards hat, kann man da entnehmen, welche Module in jedem Fall laufen.

Single Sided ja, es seie denn, die die du hast sind schon single, dann ist es nicht unbedingt wichtig. Dein Handbuch vom Mainboard sollte da Auskunft geben können.

Bei mir auf meinem Abit AN8-SLI laufen 2x512MB Corsair Dual-Sided mit 2x256MB MDT Single Sided im Dual-Channel bei 2,5-3-3-8 2T und 200MHz(400DDR).
Den einzigen Nachteil, den ich in kauf nehmen musste, ist eben die Command Rate von 2T, was gegenüber 1T ungefähr so viel ausmacht, wie CL2 zu CL2,5 - also fast nichts.
Wären jetzt alle 4 Dual-Sided, hätte ich laut Handbuch höchstens 166(333)MHz haben können. Hab ich aber noch nicht testen können.

Antworten Eroghor

hehe Servicewüste Gigabyte.im Handbuch gibt es keine Kompatibilitätsliste und der Belegungsplan spuckt nur immer DS/SS aus. Wenn ich Corsair, Kingston oder Infineon nehme,sollte woooohl eigentlich nix passieren.

Ich werds Morgen sehen ;-)


Grüße
Sebastian

Antworten Sebastian F.

@ Sebastian F.

Hallo,

Ich finde die Idee mit den 4 x 512 MB nicht so berauschend, auch wenn die identischen TwinMos noch aufzutreiben wären. Die Treiberlast ist bei 4 Modulen so groß, daß ein stabiler Betrieb i. d. R. nur noch mit den Einstellungen für DDR333 möglich ist. Meines Wissens nach schalten die meisten 939-Mainboards bei Bestückung mit 4 DIMM's sogar schon automatisch auf DDR333 (unabhängig vom Design der Module). Das Abit AN8-SLI von Eroghor mag ja mit DDR400 laufen, mein Asus A8N-SLI z. B. hingegen nicht. Also, in diesem Punkt erst mal beim Boardhersteller schlau machen! Auf die 1T Command-Rate hingegen kann man seit der Integration des Memory-Controllers in die CPU getrost verzichten.
Ich würde angesichts des Risikos lieber die alten TwinMos verkaufen, und statt deren 2 x 1 GB nehmen.
Oder eben doch gleich den 4800+ . :D
Viele Grüße,

Nephalin

Antworten Nephalin

Naja, bei mir ist das kein Versuch Marke "das klappt schon", sondern es ist im Handbuch so beschrieben. Gut, rumprobiert hab ich auch, 3 Module laufen z.B. überhaupt gar nicht.
Eigentlich seltsam, dass Asus da schlechter ist, zumal die ja sonst nicht mit Ausstattung geizen.

Eigentlich ist es ja auch Blödsinn, da die ganze Geschicht ja mit der Signalqualität abhängt, die eben bei zunehmender Chip-Anzahl abnimmt und dann nur mit verringertem Takt aufrechterhalten werden kann. Deshalb kann mein Board auch 4 DS Module nur mit 333 betreiben.
Wenn das Board bei 4 SS Modulen nur 333 zulässt, müsste es theoretisch bei 2 DS Modulen mit gleicher Chipgröße auch nur 333 zulassen.

Ob das vielleicht auch mit den verbesserten Speichercontrollern in den neueren CPU-Kernen zu tun haben kann? Also das mein neuerer Manchester besser damit um kann, als euer etwas älterer SanDiego?
Aber dann würde das ja so nicht im Handbuch stehen.

Ach, was haben die sich dabei bloß gedacht. Ich dachte eigentlich, mit EDO-RAM ist auch das Pärchen suchen gestorben. :cry:

Antworten Eroghor

@ Eroghor

Asus ist da nicht 'schlechter', sondern vorsichiger. Die haben wohl Erfahrungen mit Usern gemacht, bei denen es nicht auf Anhieb mit 4 Modulen lief, und mit der BIOS-Version 0301 diese Restriktion eingeführt. Und die schlechtere Signalqualität, bedingt durch die höhere Last auf den Treiberbausteinen, lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren.
Die guten alten EDO's .
*in Erinnerungen schwelg*
Ich kann mich bei ihrer Einführung noch zu gut an die Diskussion erinnern, ob die alten 'Fast Page Mode'-Module nicht doch besser seien . :wink:
Aber machen wir uns nichts vor:
Die Systeme werden zwar immer schneller, aber jede Antwort der Industrie i. S. Hardware wirft mindestens 100 neue Fragen auf!
Eine tolle Kompatibilität herrscht heutzutage beim einst so hochgelobten Modular-System PC!
Viele Grüße,

Nephalin

Antworten Nephalin

So

Ich hab mir also Heute den 4600+ und nochmal 2x 512MB gekauft. Läuft auch alles wunderbar, der Speicher läuft auch wie er laufen soll.hhmm.wenn da jetzt nicht die neuen Temperaturprobleme des Systems wären.
Core Temp zeigt 29-34C für die Kerne unter MinLast und ca 46-53C unter Volllast. Everest zeigt aber 70C für die CPU (weiß der überhaupt, dass da jetzt zwei drin sind? ) und sage und schreibe 107C für die GPU :roll: . Warum geht denn auf einmal die GPU Temperatur unter Volllast in die Höhe? (Graka ist eine Gainward GF 6800GS )


Grüße
Sebastian

Antworten Sebastian F.

Womit liest du die Temperaturen denn aus (also die nicht-Everest Werte)?
Die sind nämlich voll im soll für einen Dual-Core, mit durchschnittlichem CPU-Kühler.

Wie hoch war die Grafiktemperatur vorher?
Hast du mal im Treiber nach der Temperatur der GraKa geschaut?
Waren das sonst vielleicht so um die 53°?

Mir scheint, Everest verdoppelt die Temperaturen irgendwie.
Mal ein anderes Programm zum auslesen probieren, oder Everest mal neu installieren.

Antworten Eroghor

Wie gesagt, CoreTemp ließt mir CPU Temperaturen zwischen 30 und 52 Grad aus.
Everest stellt im Desktopbetrieb bei der Graka eine Temperatur von 55Grad fest, die Werte im Treiber sind die gleichen.
Wie die Temperaturen vorher waren kann ich dir allerdings nicht sagen
Neu installiert habe ich Everest auch nochmal.gleiches Bild.

Grüße
Sebastian

Antworten Sebastian F.

Merkwürdig.
Wenn die BIOS-Werte denen von CoreTemp entsprechen, würde ich Everest erstmal vergessen.

Hast du eigentlich den X2-CPU-Treiber installiert? Vielleicht nicht notwendig, aber schaden kann es auch nicht.

Aber die Grafik-Werte waren vorher definitiv nicht so hoch? Oder hast du sie vorher nie beachtet?
Hast du irgendetwas an der Kühlung geändert? Gehäuselüfter abgebaut/versehenlich Kabel gezogen?
Anderer CPU-Kühler, der evtl. die Luft nicht mehr zur GraKa fördert?

Antworten Eroghor

Hallo Jungens,

Ich interpretiere den AMD-Treiber für die Athlon64/X2-CPU's eher als eine Art Ergänzung für CnQ. Original-Zitat von der AMD-Website:

"Allows the system to automatically adjust the CPU speed, voltage and power combination that match the instantaneous user performance need ."

Dieser 'Treiber' ermöglicht Windows XP also lediglich, die Taktfrequenzen und Spannungsversorgung automatisch an die Erfordernisse anzupassen. Im Klartext: Wenn keine Leistung abgerufen wird, senkt Windows über den Treiber dynamisch Prozessortakt und -Spannung. Das kann aber folglich nur im Idle- oder Teillastbereich für eine niedrigere Temperatur sorgen. Wenn die Kerne voll unter Last rechnen, brauchen sie auch ihre Nennspannung und maximale Taktrate - also kann der Treiber hier keinen Temperaturvorteil bringen (ebenso CnQ)! Daß eine Installation schaden könnte, glaube ich allerdings auch nicht .
Thema GPU-Temperatur:
Ich besitze lediglich eine Grafikkarte mit dem 6600 GT Chipsatz. Dieser ist spezifiziert bis zu einer Schwellentemperatur von 145 Grad Celsius. Der 6800 ist niedriger getaktet, sollte aber über ähnliche Reserven verfügen (schau bitte mal im Treibermenü unter 'Schwelle für Kernverlangsamung' nach). Sollte das so sein, dann bewegt sich die GPU mit 107 Grad C noch im erträglichen Niveau.
Sollte die Temperatur der GPU vor der Installation der X2-CPU niedriger gewesen sein, dann tippe ich auch stark auf ein Problem mit der Gehäusedurchlüftung. Der 4600+ produziert logischerweise auch mehr Abwärme, welche die GPU zusätzlich aufheizen kann. Fahre dieselben Tests doch nochmals 'free air', d. h. mit offenem Gehäuse. Sollten die Temperaturen dann signifikant sinken, dann liegt's an der Durchlüftung oder Anströmung des Grafikkartenkühlers.
Und nach meiner Erfahrung kann man sich auf 'Everest' sowieso nicht verlassen!
Viele Grüße,

Nephalin

PS: Welchen CPU/GPU-Kühler verwendest Du denn eigentlich? Eine Darstellung der Gehäusedurchlüftung wäre auch nicht schlecht .

Antworten Nephalin

107°C o_O. Ist viel zu viel. So 70°C max. ist normal bei 6800. CPU ist sehr hoch. Würde auch auf die Gehäuselüftung tippen.

Antworten MeinerEiner

Moin Jungs

Also ich habe die Woche mit verschiedensten Einstellungen rumgetestet.
Erstmal zum Gehäuse:
Gehäuse ist ein betagter Big-Tower.Installiert sind drei 80iger Gehäuselüfter, zwei sitzen hinten (einer oben und einer auf Höhe MB) und schaufeln zusammen mit dem Netzteil die Wärme heraus und einer sitzt unten vorne und zieht rein.
Zusätzlich hat der Tower auf den Seitenpanelen vorne von unten nach oben Ritzen, in denen frische Luft durch den Sog der hinteren Lüfter einströhmt. Mein be quit (450w) Netzteil hat extra 3pol-Stecker, die über eine eingebaute Temperatursteuerung gefahren werden. Ich hatte den Verdacht, das diese Temp-Ansteuerung zu schwach ist und hab die Lüfter mittlerweile an 4polern hängen.

Ich habe nun verschiedene Tests mit "free-air" und Seitenpanele drauf gefahren. Getestet 2d Betrieb unter Windows und 3D unter Counterstrike Course, Americas Army und Heroes of Might and Magic 5. Temp ausgelesen mit Everest und dem Hardwaremonitor vom Rivatuner.
Das Fazit: Es ist mehr oder weniger Schnuppe, ob das Seitenpanel drauf ist oder nicht. 2d um 53-56 und 3D 85-96C

Negativ ist mir auch aufgefallen, dass der CPU Lüfter.sollte er sich mal auf ~4000Touren hochschrauben.eine sehr laute Lärmkulisse bildet.


So, ich bin mal gespannt was ihr davon haltet
Grüße
Sebastian


Ps: CPU Treiber sind installiert

Antworten Sebastian F.

Ist mir nen Engima. Ist die Karte passiv? Dann wäre es klar. Da hilft ein kleiner 80mm Gehäuselüfter auf der Karte. Es macht schlicht keinen Sinn solche Karten passiv zu kühlen.

Vielleicht bin ich von meiner Karte auch nur so verwöhnt. Also mehr als 72°C ist nicht drinn. Egal bei welchem Takt. Meist beim Zocken so um die 65°C. Ich hab nur einen Gehäuselüfter 80mm zwischen 1300 U/min und 2000 U/min und das Netzteil zieht raus.

Vielleicht sind nur die Sensoren def.?

Antworten MeinerEiner

Karte ist die Gainward Bliss 6800GS PCX mit 512MB
Aktiv gekühlt ;-)

Antworten Sebastian F.

Hallo alle zusammen,

Heute ist endlich mein heißersehnter Prozessor angekommen. Da der Athlon 64 X2 4800+ für den Sockel 939 nirgends mehr lieferbar war, hatte ich inzwischen den Opteron 185 gewählt. Da dieser Thread ja eigentlich um das Upgrade von einem Single- auf einen MultiCore-Prozessor ging, möchte ich hier für alle die mitlesen und dieselben 'Probleme' haben, eine kurze Zusammenfassung der Prozedur auflisten:

1. Es sind keinerlei Maßnahmen im Vorfeld nötig!

2. Rechner herunterfahren, alte (SingleCore) gegen neue (MultiCore) CPU ersetzen, und den Rechner wieder neu starten.

3. Windows entdeckt, daß hier neuerdings eine MultiCore-CPU ihren Dienst tut, und installiert standardmäßig den HAL für den 'ACPI-Multiprocessor-PC'.

4. Rechner neu starten - HAL ist aktiviert.

5. Zwecks korrecktem Umgang mit der neuen CPU den alten CPU-Treiber deinstallieren (unter 'Software'), dann NICHT neu booten, sondern gleich den neuen Treiber von der AMD-Website installieren:

http://www.amd.com/us-en/assets/co [...] usetup.exe

Anmerkung:
Dieser ist gleichermaßen für Athlon 64- u. Opteron-CPU's angedacht, und bringt dem Betriebssystem den Umgang mit der Energiesparfunktion 'CnQ' (X2) oder 'PowerNow!' (Opteron) bei.

6. Neu starten - FERTIG!

Dies alles gilt wohlgemerkt auf einer Installation von Windows XP Professional mit SP2 und allen Updates!
Viele Grüße,

Nephalin

Antworten Nephalin
Tom's Hardware > Foren > Prozessoren > Intel Desktop > Prozedur bei Upgrade von AMD Athlon64 3700+ auf X2 4800+
Zu:

Es gibt 59 identifizierte und nicht identifizierte User. Zur Ansicht der Liste identifizierter User, Hier klicken.

Wichtiger Hinweis

Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv.
Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.

Antwort hinzufügen Abbrechen
Google Anzeigen
  • Die Community jetzt fragen
  • Veröffentlichen
Anzeige
Videos
Die folgenden Community-Mitglieder erhielten Auszeichnungen!
Wir gratulieren:
  • 01:00 Fina hat das Abzeichen Niedergelassen erhalten
  • 01:00 toast_81 hat das Abzeichen Niedergelassen erhalten
  • 00:18 fred444 hat das Abzeichen Kolumnist erhalten
  • 01:00 Penske1 hat das Abzeichen Niedergelassen erhalten
  • 01:00 whiskey1981 hat das Abzeichen Niedergelassen erhalten
  • 01:00 bison74 hat das Abzeichen Niedergelassen erhalten
  • 01:00 Fiep_Fiep hat das Abzeichen Leser erhalten
  • 01:00 bligh hat das Abzeichen Leser erhalten
  • 01:00 status hat das Abzeichen Leser erhalten
  • 01:00 Braincrawler hat das Abzeichen Niedergelassen erhalten
Anzeigen