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Sporadische Systemabstürze -> Spannungsprobleme?!

Forum Modding, Gehäuse & Netzteile : Sporadische Systemabstürze -> Spannungsprobleme?!

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Hallo zusammen.

Kurz zur Geschichte:
Ich war mit meinem PC im Frühjahr 2006 auf ner Riesen-LAN und wir haben dabei ein wenig mit Nebelwerfer "herumgefunzelt". Bis hierher war alles supi, PC lief mehr als 4h/Tag.
Dann bin ich in eine andere Stadt gezogen und hab dann ca. nach einem halben Jahr erst wieder die Kiste länger als 2h angehabt.

Seitdem folgendes Problem:
Ich schalte den PC an, nach nur wenigen Stunden startet der PC einfach neu. Und wenn er dann wieder hochgefahren ist nach vllt. 5 Minuten gleich wieder. Dann scheint "ihm" das zu gefallen und die Abstände werden immer kürzer, es wird schließlich noch nichteinmal ein Signal zum TFT geschickt. Dann schalt ich "ihn" aus!
Nächsten Tag gleicher Ablauf. Das geht nun schon Monate, hatte bisher nicht wirklich Zeit zum Basteln. XP kann nicht dran schuld sein.

Ich konnte mir das nicht erklären, hatte ich doch kein Kühlungsproblem noch zeigte das ASUS Probe Programm irgendwelche Strom/Temp.-Schwankungen an.

Irgendwann schaute ich in den PC, entfernte Fussel, Dreck aus den Lüftern, entfernte unnütze PCI-Karten. Was sehe ich da:
"braun geschmorte Strompins" auf Mainboard sowie am Netzteil-Stecker!
Hier Bilder der beiden Stecker:

www.ofze.de/bp/DSCI0121.JPG
www.ofze.de/bp/DSCI0122.JPG

Das sieht aus, als wäre Batteriesäure etc. ausgelaufen. Selbst das angrenzende Datenkabel zum Disketten-LW ist etwas "angebräunt".

Nun meine Vermutung:
Kann es sein, dass bei der "Nebelaktion" bei der LAN etwas zu viel Feuchtigkeit eingetreten ist und es da irgendwie mal kurz geschmort hat (braune Farbe auf Mainboard-Stromslot sowie am Netzteil-Stecker), was nach einer Zeit X zu Strom/Spannungsschwankungen führt und den PC neustarten lässt??

Habe bisher noch kein anderes Mainboard/Netzteil ausprobiert.

System:
MB: ASUS Deluxe A7N8X
CPU: AMD Athlon 3000
Graka: Radeon 9800 Pro
Am RAM und HDDs liegt es nicht, schon ausgetauscht!

Kennt ihr sowas?

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Nach http://www.elektronik-kompendium.d [...] 601151.htm sind die +5V - Anschlüsse verschmort. Je nach Qualität der Steckverbinder auf Netzteil und Mainboard kann es bei mittelalten Sockel-A - Boards sowie einigen Steckvorgängen schon mal zum Schmurgeln kommen, wenn die Passform und die Korrosions-Schutzschicht Wünsche übriglassen. Eigentlich müsste man jetzt beide Steckverbinder wechseln, was aber vom Profi zu teuer kommen dürfte.

Heute sind 24-polige Netzteilanschlüsse üblich und der Prozessor wird praktisch ausschließlich über die +12V versorgt, was die Übertragung von 2,4-facher Leistung bei gleicher Stromstärke ermöglicht.

Ob die Nebelmaschine eine mögliche Ursache für das Versagen der Steckverbindung war, ist nicht per Ferndiagnose zu lösen. Dazu müsste man sowohl Expertenwissen auf dem Gebiet der Korrosion besitzen als auch erfahren, womit genau die Nebelmaschine betrieben wurde. Die Zeiten der rüchstandsfrei arbeitenden Trockeneis-Nebelmaschinen sind leider vorbei.

Antworten 6522

Ich hatte neulich auch das Problem das mein Rechner instabil lief/nicht mehr starten wollte. Als ich die Kiste auseinandergenommen habe hatte ich auch drei oder 4 (bin nichtmehr sicher) verschmorte Pins an dem 20Pol Stecker.

War ein Sockel A Athlon XP.

Als ich das Netzteil aufgeschraubt habe bot sich mir ein bild des Schreckens. Es waren fast alle Kondensatoren aufgeplatzt. Das Elektrolyt klebte verbrannt auf den Spulen.

Fürchterlich, war ich da froh, dass nichts zu brennen angefangen hat.

Also ich würde dir mal empfehlen das NT aufzuschrauben und einer Sichtkontrolle zu unterziehen. Vielleicht hast du ein ähnliches Problem, wer weiss.

Bei mir lags dran, dass ich den Rechner an einem unterdimensionierten Netzteil betrieben habe und das dann eingegangen ist.

Mit einem neuen NT läuft der Rechner inzwischen wieder einwandfrei.

Gruß

Antworten G. Threepwood

Hallo ihr!

Schonmal vielen vielen Dank für die Infos.

Ich schau gleich heute mal im NT nach wenn ich heim bin.

Ich erinnere mich zusätzlich an einige Meldungen, dass zuviele USB-Geräte angeschlossen wären -> deutet auf zu wenig Stromversorgung hin.
Es ist also möglich das es das NT ist.
Und außerdem werde ich mal ein anderes NT probieren.

Antworten [LL]Champ

Aber aufpassen, sonst wird der Stecker des neuen Netzteiles gleich dank des korrodierten und wenig passenden Gegenstückes auf dem Mainboard gebraten. Das sollte man zumindest mal genau anschauen. Sind auf den Metallpins verschmurgelte Beläge, müssen die zumindest soweit beseitigt werden, dass das Gegenstück wieder leitfähigen Kontakt bekommen kann. Sind gar Stücke von den Metallpins weggeschmort, hilft nur noch ein Auswechseln oder ein festes Anlöten (das alte Netzteil ist mit Ausnahme des Steckers vermutlich noch o.k.).

Ob der Netzteilstecker ordentlichen Kontakt mit dem Mainboard bekommt, könnte man durch Messen des Spannungsabfalles über den einzelnen Kontakten herausbekommen. Das ist im Prinzip mit einem einfachen Digitalmultimeter möglich, man sollte aber ggf. jemanden heranziehen, der sich damit auskennt. Dazu muss das Mainboard z.B. offen außerhalb des Gehäuses mit minimaler Bestückung in Betrieb genommen werden.

Antworten 6522
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