Tom's Hardware > Foren > Optische Laufwerke (Blu-ray, HD DVD, DVD, CD) > Warum setzt SATA so schlecht durch?
Wort:    Username:           
 

Hallo,
was mir so in den letzten Monaten aufgefallen ist, ist dass sich SATA bei optischen Laufwerken relativ schlecht durchsetzt.
Bei den Festplatten ist war es ja meist so, dass es ein Modell mit jeweils SATA oder IDE gab, aber bei den Brennern gibt es entweder SATA oder IDE gab. Und das heute immer noch mehr IDE-Laufwerke gibt, als SATA-Laufwerke.
Warum ist dass denn so?

Gruß
Christian

Anzeigen

1. Weil es noch so viel Rechner ohne S-ATA gibt und 2. entwickeln die meisten Hersteller nicht selber sondern kaufen schon fertige Lösungen ein. Und da muss z.b Philips erst mal ein Chip mit nativen S-ATA Port bauen. Denn so wie man es früher bei den Platten gemacht hat(ein Wandler zwischen geschaltet) ist bei optischen Laufwerken einfach zu teuer.

Antworten Hans Wurst

Genau, da gibts doch diese Adapter, warum funktionieren die eigentlich nur mit Festplatten?

Antworten Chefkoch85

Das kommt auf die Adapter an. Wenn diese nicht expiziet nur für Platten angepriesen sind, sollten die auf für optische Laufwerke funktionieren. Nur der Haken ist der Preis im Vergleich zum Laufwerk.

Antworten Hans Wurst

Aber was ich nicht verstehe ist, das der Adapter sich zum Teil nicht mit optischen Laufwerken verträgt? Die Daten-Paket sind doch identisch?
Außerdem wieso gibt es denn noch soviele Computer ohne SATA?
Ich behaupte ein PC "lebt" ungefähr 5 Jahre, danach sind die Programmanforderungen so hoch, und die Technik so fortgeschritten dass ein Nachrüsten oder reparieren nicht mehr lohnt. Und SATA gibts ja schon seit '02. Bei CPU Sockel ist man ja auch nicht so nachsichtig.

Gruß
Christian

Antworten Chefkoch85

Nicht ganz einige Adapter können nur die Befehle für den normalen Zugriff auf Platte wandeln. Das siehste daran, das z.b es nicht möglich ist, der S.M.A.R.T Status zu lesen. Also wenn du einen kaufen willst, dann am besten einen der alles unterstützt.
Wenn du das OS mit den Fenstern nimmst, brauchste laufend neue Rechner:) Systeme mit Linux/Unix haben teilweise deutlich länge Nutzungszeiträume.

Antworten Hans Wurst

Zitat :

Also wenn du einen kaufen willst, dann am besten einen der alles unterstützt.


Ich würde ja nach wie vor einfach zu einem "richtigen" IDE-Controller greifen, anstatt mit halbgaren Adaptern rumzufrickeln ;-)

Antworten fry

Schon eine IDE Karte mit PCI-E gesichtet?? Denn nur noch 2-3 PCI Plätze werden ja schon meist anderweitig benutzt.

Antworten Hans Wurst

Hi,

ich sehe das etwas anders!
Fakt ist: Viele optische Laufwerke reizen nicht einmal die UDMA-33/66 Performance aus, so dass S-Ata an dieser Stelle recht sinnlos erscheint - zudem möchte ich nicht, dass meine Festplatten wegen irgendwelchen neuen Brennern von der S-Ata Schnittstelle meines Boards weichen sollen/müssen (hab' nur 4)!

Nur aus Sicht der Luftzirkulation ist S-Ata aktuell vorteilhaft, wobei man mit Ide-Rundkabeln auch schon eine sehr gute Zirkluation erreichen kann!
Wenn sich die HD-DVD & BluRay-Technologie mit höheren Lese-/Schreibgeschwindigkeiten durchsetzt, soll von mir aus der S-Ata Schnittstelle nichts mehr im Wege stehen!

P.S.: Werde auch weiterhin zu optischen Laufwerken mit Ide-Schnittstellen greifen, solange, bis die Ide-Schnittstelle ausgestorben ist, was sicher noch etwas dauern wird! :wink:

MfG
RZ

Antworten RealZodiac

Demnächst kommt ja der ICH9 raus, man munkelt das es der 1. ohne IDE sein wird. Dafür bis zu 15 Geräte pro S-ATA Port:) Und davon gleich 6.

Antworten Hans Wurst

Was zum Teufel ist ICH9?
Nehmen wir an, die neuen optischen Laufwerke würden auch alle mit SATA ausgeliefert werden, so könnte man sich ja die IDE-Anschlüsse auf'm MB ja sparen, bzw. sie durch SATA Anschlüsse ersetzen.
Und seien wir doch mal ehrlich, wie viele Festplatte brauchen tatsächlich mehr als UDMA-100? Ja stimmt, gar keine. Die schnellsten HDD's kommen gerade mal zu knapp 88MB/s.
Man könnte auch schon lange mal den Floppy Port entfernen. Floppy ist doch für den Privat-User doch schon seit Jahren tot. Und wenn jemand tatsächlich ein Floppy braucht, dann kann er sich ja ein USB-Floppy Laufwerk holen, das wird ja vom Board her voll unterstützt.
Man könnte dass doch alles reduzieren, so macht man es ja mit den PCI-Steckplätzen ja auch. Früher hatte man 5 PCI Steckplätze, jetzt hat man nur noch 2 (ok zusätzlich noch 2 PCI-e) aber da wurde ja auch keine Rücksicht auf die User genommen, und radikal rationalisiert.

Antworten Chefkoch85

Das ist der neun IO Kontroller von Intel der demnächst raus kommt.

Antworten Hans Wurst

Zitat :

Demnächst kommt ja der ICH9 raus, man munkelt das es der 1. ohne IDE sein wird



Von Intel's Seite ist das schon beschlossene Sache, jedoch werden die Mainboard-Hersteller die Ide-Schnittstelle über einen zusätzlichen Controller (meist von JMicron) nachrüsten, da viele ihre alten/aktuellen Laufwerke weiter benutzen wollen! :wink:

Fazit: Keine Sorge, Ide wird uns noch ein paar Jahre erhalten bleiben!

MfG
RZ

Antworten RealZodiac

Totgesagte leben länger:)
Stichwort PCI-E->PCI->ISA Brücke(was für eine geile Konstruktion)

Antworten Hans Wurst

Der ICH8 von Intel (P965 Chipsatz) hat auch kein IDE mehr. Dafür ist fast immer der JMicron Vorhanden, der 1x IDE und 1x S-ATA zur verfügung stellt.

IDE wirds noch ne weile geben denk ich mal... aus kostengründen.

Frag mich eher, wann der Floppyanschluss endlich mal verschwindet. :D

Antworten Multimedia-Junky

Den braucht man noch eine ganze weile.(für das BIOS recovery)

Antworten Hans Wurst

naja... kann man sicher auch mit CD oder Speicherkarten/USB-Sticks lösen. Zum Installieren vom Windows XP mit Raid-Controller brauch man es auch noch. :D

Antworten Multimedia-Junky

Also Apple hat den FDC schon seit ner Weile verbannt ;)

Zur Not gibbet ja USB Floppys, die sind flexibler und halten zumindest bei mir in der Firma länger als die eingebauten ... die neuen zum einbauen gehen irgendwie voll schnell übern jordan ...

Grüße

Antworten tatwanasi

In der PC Welt wird es noch eine ganze Zeit dauern, da es bisher keine brauchbare alternative für's BIOS recovery gibt.
Denn USB ist für diesen Zweck zu kompliziert, da es ja alles Software ist.

Antworten Hans Wurst

Auch wenns ja nicht Sinn dieses Threads ist, aber ne Alternative gibts schon. Namens EFI. Apple nutzt sie, M$ hat die Implementierung bei Vista aber wieder zurückgenommen. Das Bios so wie es heute in HighEnd PCs vorhanden ist hatte auch schon viel zu oft Geburtstag als das es noch Zeitgemäß wäre - da sind sich wohl alle einig =)

In nem PC hatte ich bisher auch selbst noch nie ein SATA Laufwerk. Aber da die modernen Boards nurnoch wenige Anschlüsse für PATA bieten und die SATA Laufwerke billiger sind wirds wohl nichtmehr lange dauern bis die Mehrheit der PCs mit dem neuen Standart Unterwegs ist.

Grüße
Tatti

Antworten tatwanasi

Das Problem bei EFI ist, das MS mauert. Denn unter EFI würde man keine Treiber mehr im OS brauchen und könnte daher die Kunden nicht ans OS über die Hardware binden. Stichwort Softdrucker, Softmodems etc. Aber auch da hätte man das recovery Problem.
Eventuell wird das Recovery Problem gelöst, wenn die Flashpuffer wie sie jetzt in Notebooks kommen sollen auch für PC's verfügbar sind.
PS: EFI gibt es tot UEFI heißt die Weiterentwicklung genau:)
Es wird zwar teilweise noch EFI genannt aber alle Implementierungen als als UEFI ausgeführt.

Antworten Hans Wurst

Zitat :

Aber auch da hätte man das recovery Problem.


was sollte man denn da noch recovern? ich mein selbst wenn, dann laufen ja USB Geräte und alles andere quasi "nativ" ohne ein OS und Treiber und dann braucht man auch nicht zwingend ein FDD.

Zitat :

Eventuell wird das Recovery Problem gelöst, wenn die Flashpuffer wie sie jetzt in Notebooks kommen sollen auch für PC's verfügbar sind.


So genau kenne ich mich da nicht aus, da Apple sich ja auch sehr bedeckt hält. Bei meinem MacBook gibts nen PRam (Paramter Ram) der Einstellungen enthält von Graka / Netzwerk etc. Wenn gelegentlich mal was muckt muss man den nur mal leeren/resetten und dann läufts wie am ersten Tage. Es gibt ja so gesehen beim Mac auch kein Bios in das man rein kann. Außerdem ist die Bootroutine binnen Sekunden erledigt.

Auch wenns mir langsam selbst auf die Eier geht wie toll ich Apple finde, so bin ich doch beeindruckt das die den Weg nach vorne suchen. Die bringen als erstes das neue WLan, sind innovativ ohne Ende, haben Boards für 4 PCIE Grakas und die Verwaltung von bis zu 8 Bildschirmen ist ein Traum, haben seit gestern den 8x3ghz MacPro im Sortiment. Das sucht man im PC Mark vergebens, scheint mir fast so als wenn durch die Vielzahl der Hersteller ne klare Linie fehlt wo es hingehen soll und wenns mal drauf ankommt behindert man sich gegenseitig (bei Software und Hardware).

Dieses EFI ist nur wieder ein weiteres Beispiel wo man sich vom Rest der Suppe abhebt.

@ topic
es ist schon merkwürdig wieviele Altlasten man so im PC mit sich rumschleppt. Bei Apple gibts kein PS2, kein Parallelport, kein Comport, kein Floppy Laufwerk, kein Parallel ATA und kein PCI mehr. Im inneren fehlen die Jumper und alles ist modular aufgebaut und kommt quasi ohne Schrauben aus.
Irgendwie ist diese größtmögliche Kompatibilität die man sich da offen halten will hinderlich beim technischen Fortschritt. Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse und Standarts der letzten 20 Jahre auf einem Board unterbringen - schon vom Platz her. Vielleicht fehlt auch das denken das man sich einfach alle 2-3 Jahre nen aktuellen PC kauft mit allen Finessen und auf ein "flicken" der Komponenten verzichtet.

Grüße

Antworten tatwanasi

Nein für den Notfall muss man trotzdem eine einfach Lösung haben.
Auch unter UEFI würde eine Notfall Wiederherstellung via USB nicht gehen. Was aber denkbar währe, währe über eine CD. Das währe auch derzeit möglich.

Antworten Hans Wurst

Als Notlösung steht bei mir folgendes zur Auswahl:

1) Fenster auf und raus damit

(zugegebenermaßen doof wenn man zu ebener Erde bastelt)

2) Bude abfackeln und Versicherung kassieren

(findet meine Chefin nicht sooo dralle)

Antworten tatwanasi

:)
Denn das eigentlich Problem der Notlösung ist, das diese in Assembler geschrieben werden muss, da die sogenannten Bootblockspeicher extrem klein sind.

Antworten Hans Wurst

stimmt so ein BootBlock Bios hatte ich auch mal bei nem Rechner ... fiese Geschichte. Aber in Zeiten wo einem Flash Speicher hinterhergeworfen wird sollte das doch kein Problem mehr sein!? Sicherlich, das ist halt ein Erbe der über 20 jährigen Bios Geschichte.

wünsche entspannte Feiertage.
Greez

Antworten tatwanasi

Dir auch. Doch das ist leider ein Problem. Da Flashspeicher mit Bootblock ziemlich teuer sind. Das ist ja auch der Grund, warum Asus und Co keine einsetzen.

Antworten Hans Wurst
Tom's Hardware > Foren > Optische Laufwerke (Blu-ray, HD DVD, DVD, CD) > Warum setzt SATA so schlecht durch?
Zu:

Es gibt 65 identifizierte und nicht identifizierte User. Zur Ansicht der Liste identifizierter User, Hier klicken.

Wichtiger Hinweis

Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv.
Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.

Antwort hinzufügen Abbrechen
Google Anzeigen
  • Die Community jetzt fragen
  • Veröffentlichen
Anzeige
Die folgenden Community-Mitglieder erhielten Auszeichnungen!
Wir gratulieren:
Anzeigen