Bisher war alles recht einfach:
Windows installiert.
Linux installiert, dabei Windows verkleinert.
Bootmanager wurde automatisch installiert.
Dann von Win aus eine weitere Fat32 Partition nur für Daten erzeugt.
Nun soll es komplizierter werden. Mit dem neuen Prozessor,
möchte ich mir ein zweites Windows kaufen.
So.
Ich habe zwei Sata Festplatten.
Auf der ersten Platte sollen Betriebssysteme sein, auf der zweiten Festplatte 4 Partitionen zum zugreifen von allen
Systemen aus (sowohl Reinschreiben als auch lesen).
Platte 1:
Ich will WinXP 32 bit und
Win Vista home 64 bit,
Kubuntu 64bit,
und OpenSuse 32bit.
Platte 2:
4 Partitionen. Vermutlich ist Fat32 am besten geeignet um von allen Systemen aus Zugriff zu erhalten oder?
Es gibt diverse graphische Partitionsmanager die sich von einer linuxlivedistribution über das DVD-Laufwerk starten lassen, vielleicht ist dies ja ein Anfang? Ich würde mich enorm über eine Anleitung oder einen Link auf eine Anleitung freuen...
1. WinXP
2. Vista (der legt dann XP in sein BCD Bootmenü)
3. Ubuntu (legt GRUB Bootmanager an)
4. OpenSuse
3. und 4. kannst Du vermutlich vertauschen.
FAT32 brauchst nicht nehmen für die vier Partitionen. Ubuntu und OpenSuse können NTFS lesen und schreiben. Mit FAT32 bekommst Du einen Haufen Probleme:
1. kannst nicht mit Windows >32GB partitionieren, sondern musst das schon unter Linux machen
2. keine Dateien >2GB
3. unsicher u. nervig, da kein journaling
Die Partitionsmanager, die man booten kann sind z.B. GParted. Und tatsächlich würde ich Deinem Fall diese Partitionen vorher anlegen. Zwar bietet jedes der Betriebssysteme auch die Möglichkeit Partitionen anzulegen u. ggf. sogar zu verkleinern (Vista und Linux). Aber viele Köche verderben in dem Fall den Brei.
Du brauchst mindestens 6 Partitonen:
1. XP
2. Vista
3. Ubuntu root
4. Ubuntu swap
5. OpenSuse root
6 OpenSuse swap
Ubuntu swap und OpenSuse swap würde ich nicht zusammenlegen, da manche Suspend Lösungen in Swap Schreiben. Das kann dann Probleme machen.
Da Windows nur maximal 4 primäre Partitionen kann bzw. wenn logische Partitionen auch verwendet werden, nur maximal 3, musst Dir also überlegen was in primäre und was in logische Partitionen soll. Der Einfachheit halber würde ich 1.-3. primär und 4.-6. logisch. Zwar liegt dann swap nicht im schnellsten Bereich der Festplatte (vorn), dafür liegt es aber nahe an der Linux root Partition jeweils. Zusätzlich erlauben nur ganz wenige Partitionsprogramme z.B. logische Partition und primäre abzuwechseln. Bei fast allen Programmen müssen logische Partitionen am Stück liegen.
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