Online-Banking über Linux und VirtualBox unter XP? Findest Du den Weg nicht ein klein wenig umständlich? Man kann auch XP so absichern, dass man keine Angst um seine Pinunzen haben muss
Gegen Keylogger schützt das aber auch nicht. Leider nur einen unbedeutenden Hauch sicherer IMHO.
c't hatte eine, die man sicher noch auftreibt:
Zitat :
Alternativ bietet sich das auf der Heft-CD beiliegende, speziell gehärtete Live-System c't Bankix auf Basis von Linux an, das vor Phishing-Angriffen schützt und gegen Banking-Trojaner immun ist. Wie man damit umgeht, beschreibt der Artikel auf Seite 104 in c't 17/08.
Der VMWare Player ist kostenlos u. die Appliances ggf. einfacher. Es sind fertige Images für bestimmte Zwecke. Wobei die Browser-Appliance wohl etwas veraltet ist.
Ein ISO-Image brauchst nicht unbedingt. Verbraucht sogar mehr RAM, wobei das nicht viel ausmacht. Schwerer wiegt, dass die ISO Live-DVDs nicht ständig aktualisiert werden. Selbst in der virtuellen Maschine (gerne Virtual Box) brauchst ein Linux, dass Du aktualisieren u. dessen Sicherheitsupdates Du einspielen kannst, sonst hast ggf. ein größeres Sicherheitsrisiko als ohne VM.
P.S.: Bin auch sicherheitsbewusst, aber Online-Banking mach' ich auch ganz normal am Vista/XP/Linux Desktop - je nachdem was gerade oben ist. Kontoauszüge etc. muss man aus verschiedenen Gründen eh kontrollieren. Bei einem normal sicherheitsgepatchen System + Firewall + AntiVirus Software zahlt die Bank im Zweifel. Hab' mit der Bank auch schon x-mal korrespondiert, wann sie denn mal Smartcards anbieten u., dass ihr angebotenes HBCI mit PIN/TAN alles andere als sicher ist. Letzterer Link stellt inzwischen keine Sicherheitslücke mehr dar - kommt aber dennoch nicht an die Smartcard ran.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 10.03.2009 um 15:09:35
Du bootest von einer Linux CD deiner Wahl, öffnest den Browser und machst dann deine Bankgeschäfte.
Aber ein Windows als Host System für ein Bankingsystem nehmen und meinen damit ist man sicher, totale fehleinschätzung.
Das Host System muß auch so sicher sein damit im Gast OS nichts passieren kann.
Dann kannst du das Banking genauso über dein Windows abziehen.
Mit etwas Gehirn, einem aktuellen Virenscanner und einem guten Spamfilter ist man schon mal sehr weit gegen Pishing Aktion.
Ich kommuniziere mit meiner Bank nicht mehr E-Mail sonder nur Telefonisch oder auf dem guten alten Post weg.
Nicht mal meine Mail Adresse angegeben....
Damit kann ich zu 100% aus gehen, das jede Mail die von Bank X kommt eine fälschung ist.
My two cents: Ich würde von FormatC empfohlene colinux nehmen. Dann hat man keine zweite Betriebssystem (keine wirkliche).
Und gegen keylogger kann man mit OnScreen- Tastatur oder mit den Tips von konkretor vorgehen.
Das letzte ist sogar mit in einigen Punkten sicherer.