ich besitze folgende Konfiguration:
Vista 64bit Ultimate (up2date)
Asus P5B-VM (Neuste Biosversion von asus.com)
4x baugleichen 1GB MDT DDR2-800
Ich hab da folgendes Problem:
um meine 4GB Ram auch verwenden zu können habe ich sachgemäß im Bios "Memory Remapping" aktiviert. Wenn ich das gemacht habe geht auch alles wunderbar, windows zeigt 4gb ram an und alles bestens. Nur leider gibt es das Problem, dass ich meine TV Karte (PCI-Slot) nicht verwenden kann. bzw zeigt sie ein bild, aber es stockt EXTREM!
Ich kenn mich zwar nicht 1a aus, aber dass mem-remap die adressen der pci-slots entfernt weiß ich, das scheint hier also auch das problem zu sein. nur sollte windows (64bit) ja das wieder beheben soweit ich weiß. tut es aber scheinbar nicht.
Vielleicht weiß hier ja jemand eine Antwort?! Danke schonmal!
Normlerweise sollte ein 64bit OS kein Memory-Remapping benötigen (es ist ja mehr als 4GB Adressraum vorhanden).
Schalt das einfach mal aus und schau ob es dann besser wird.
Was ist denn das für eine TV-Karte? Einige ältere Technotrend-Premium-Karten machen bspw. Probleme in PCIe-Systemen.
Ansonsten verändere mal die PCI-Latenz zwischen 64 und 128.
wenn ich Memory-Remapping deaktiviere hab ich 2.8gb im Bios sowie im Windows zur Verfügung. TV läuft dann bestens und auch sonst keine Probleme, aber halt auch nicht den vollen Ram zur verfügung.
Es handelt sich um eine Hauppauge PVR-150, also eine Sparversion, aber keine Ahnung ob es wirklich an der Karte liegt.
Danke!
edit, Nachtrag: Wie verändere ich die PCI-Latenz? im Bios habe ich das nicht gefunden, kann es evtl. auch anders genannt werden?
Deine Videokarte überträgt per Busmaster DMA das dekodierte Videosignal in den Hauptspeicher. Blöderweise kann Deine PCI Karte nicht mit 64 Bit DMA umgehen und x64 Windows muss helfen.
Bei einem Speicherausbau über 4 GByte hinaus drohen mit manchen PCI-Karten und Chipsätzen aber Probleme, auch in Systemen mit 64-Bit-Prozessoren. Viele Erweiterungskarten und Adapterchips können nämlich von sich aus keine 64-Bit-Adressen für Speicherzugriffe generieren (64-Bit-DMA). Das gilt auch dann, wenn sie mit einem passenden Treiber für ein 64-Bit-Betriebssystem laufen.
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Bei I/O-Geräten mit geringer Transferleistung sollten 32-Bit-Zugriffe auf den Speicher kein Problem sein, denn ein x64-Windows greift dann helfend unter die Arme. Ein spezieller Mechanismus, genannt Address Windowing Extensions (AWE), bildet die 32-Bit-Adressen auf den 64-Bit-Adressraum ab. Ein solches Double-Buffering ist allerdings eine Notlösung, die viel Zeit und Prozessorleistung kostet und alle Geschwindigkeitsvorteile der DMA-Idee zunichte macht.
Ich würde mich an Hauppauge wenden und nachfragen ob sie das Problem durch einen Softwaretreiber lösen können - ich denke eher nicht. Bei der Gelegenheit nachfragen, welche ihrer Produkte überhaupt für >4GB Hauptspeicher ausgelegt /getestet sind.
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