Da ich gerade ein Temperaturproblem mit meiner CPU vermute, wüßte ich gerne, wie eigentlich die CPU-Last aussieht, solange der Rechner im BIOS ist? Volllast oder Leerlauf oder irgendwas dazwischen?
Nachricht bearbeitet von tkr am 08.08.2007 um 12:57:16
die temp die du im bios auslesen kannst
ist absolut ohne last
die ausgegebenen werte kannst du in den müll kicken
die stimmen in der regen überhaupt nicht
ich würde dir core temp zur ermittlung der Temperaturen empfehlen
ist freeaware
Solange der Rechner im BIOS ist, hat die CPU gar nix zu tun. Bei den Athlons (ohne 64) war die Temperaturmessung immer sehr ungenau. Aber Core2 und Athlon 64 messen ihre Temperatur selbst und sogar an verschiedenen Stellen im Chip. Sie geben dann den effektiven Wert in digitaler Form an das BIOS weiter. Insofern müsste die Zahl stimmen, die dort angegeben ist.
Grüße,
kimble
Ich finde es zwar extrem löblich, das Ihr mitdenkt, aber Ihr hab meinen Beitrag falsch interpretiert, Euch sozusagen ein Scenario ausgedacht, ohne alle Fakten zu kennen:
Ich gehe nicht davon aus, das ich ein Temperaturproblem habe, weil mir im BIOS hohe Temperaturen angezeigt werden. Ich WEIß, das ich ein Temperaturproblem habe auf Grund anderer Umstände, die ich hier in aller Ausführlichkeit nicht unbedingt erläutern will, weil sie jeden Rahmen sprengen. Und ich habe noch nie die Temperaturwerte im BIOS für wahre Münze genommen.
Aber um meinem Problem auf die Spur zu kommen, bzw das Temperaturproblem lösen zu können, wüßte ich gerne, wie die CPU-Last im BIOS aussieht.
Leider muß ich Dir aber mitteilen, das Deine Antwort wohl falsch ist. Inzwischen hab ich auch in anderen Foren nachgefragt und einen Kumpel zur Temperaturentwicklung im BIOS befragt (er hat ein nahezu identisches System) und zusammengefaßt liegt die Schlußfolgerung nahe, das die CPU im BIOS unter Volllast läuft. Warum auch immer.
Nachricht bearbeitet von CosmicBlue am 08.08.2007 um 18:27:38
Es kann durchaus sein das ich mich irre! Ich habe ja kein Patent aufs Rechthaben... :-)
Aber warum Vollast? Was macht der Prozessor denn? Der läuft doch noch nichtmal wirklich! Natürlich funktionieren die Stromsparmechanismen noch nicht. Aber das BIOS initialisiert ja auch erstmal alle Funtionen die das Mainboard hat. Üblicherweise werden beim BIOS-Start auch noch Codefragmente ("Microcodes" ) in den Prozessor geladen um z.B. irgendwelche im Silizium verewigten Fehler auszugleichen.
Wie kommt ihr denn dann zu dem Schluss, dass die CPU unmittelbar nach dem Start mit Vollast laufen muss?
Mein oben erwähnter Kumpel hat ne Wasserkühlung mit altmodischem Quecksilberthermometer.
Das sagt Ihm, wenn er unter Windows rumidlet, das das Wasser 31°C warm ist.
Das sagt ihm, wenn er mehrer Stunden gedaddelt hat, das das Wasser 33°C warm ist.
Wir haben diesen Rechner ne gute Stunde im BIOS laufen lassen und die Temperatur stieg auf 33°C.
Als wir dann den Bootvorgang fortsetzten und der Rechner unter Windows wieder rumidlen ließen, fiel die Temperatur wieder auf 31°C.
Was die CPU macht, weiß ich auch nicht. Ich würde sagen, sie langweilt sich angestrengt zu Tode :-D
Nachricht bearbeitet von CosmicBlue am 08.08.2007 um 18:34:22
Hmmm. Also meine CPU hat im Bios definitiv keine Last... Ich habe einen Leistungsmesser dran und kann sehen wann der Rechner ballert... Und erstaunlicherweise ist selbst beim Windowsstart kein großer Anstieg zu erkennen. Anders sieht das schon aus, wenn ich SuperPi starte... Dann sehe ich wann die CPU idled
die cpu hat im bios absolut nichts zu tun
das ist fakt !
Sie tut tatsächlich nichts sinnvolles.
Keiner von uns hat den Sourcecode eines Award, AMI oder Phoenix BIOS vorliegen. Ein bißchen Spekulation bleibt, aber nicht viel, da man einiges auch messen kann:
. Wenn Du im BIOS bist führt die CPU entweder eine leere Schleife aus (ggf. auch gefüllt mit ein paar NOP) oder den Befehl HLT. Nur letzterer führt die CPU vom Working Zustand C0 -> C1 über und die CPU wartet auf eintreffende Interrupts. Egal welche der Varianten dies nun genau ist: Gegenüber Vollast verbraucht die CPU auf den von mir mit einem Wattmeter gemessenen Systemen immer noch ca. 80% des maximalen Stromverbrauchs.
. Ein Betriebssystem wie Windows XP oder Linux tut wesentlich komplizierteres, um in den CPU Zustand C2 zu gelangen, wenn es gerade auf Interrupts wartet. Erst C2 verbraucht dramatisch weniger Strom. Einige der Dinge, die dies so kompliziert machen sind hier aufgeführt:
http://www.heise.de/ct/01/18/036/default.shtml
. Es kann sein, dass ganz modere BIOSe anders implementiert sind. Mit einem Wattmeter von Conrad o.ä. könnte man dem sicher auf die Spur kommen. Auch kann es sein, dass die ca. 80%, die ich oben geschrieben habe, von CPU zu CPU mit unterschiedlichen Cachegrößen usw. unterschiedlich sind.
Trotzdem verbraucht die CPU im BIOS relativ viel Strom (bisher).
Ich glaube, wir sind hier einer sehr interessanten Sache auf der Spur.
Es macht von der Logik her wirklich Sinn, dass die CPU im Bios mit 60-80% belastet wird. Wenn man bedenkt, dass jeder behauptet, die Temperaturen, die im Bios angezeigt werden falsch sind. Wenn die CPU aber belastet werden würde, machen die angezeigten Temperaturwerte absolut Sinn.
Habe gerade eine Mail zu unserem Thema an GigaByte und Asus geschickt. Bin mal gespannt, wie die sich dazu äußern. Melde mich noch mal, sobald ich Rückmeldungen habe.
Wenn man bedenkt, dass jeder behauptet, die Temperaturen, die im Bios angezeigt werden falsch sind.
Also demjenigen, der das behauptet, brauchst keinen Glauben schenken.
Die angezeigten Werte stimmen schon. Allerdings gab's mal eine Zeit (Athlon Thunderbird + Duron), die hatten keinen internen Temperatursensor. Sondern der war unter dem CPU Socket. Dementsprechend wurde dort die CPU Temp gemessen und ein Offset (z.B. 20°C hinzuaddiert). Diesen Offset konnte man im BIOS auch einstellen. Zu der Zeit waren die Temperaturmessungen ungenau. Aber sowohl unter Windows wie auch im BIOS.
Inzwischen ist bei allen CPUs der Temperatursensor (teilweise sogar mehrere) innerhalb der CPU. Die Werte sind sehr genau.
--
Trenne die Begriffe Stromverbrauch und Last:
. Stromverbrauch = effektiv gemessene Verbrauch in Watt der CPU auf der VCore Stromschiene
. Last = Auslastung der Superskalaren Integer, SSE, FPU Einheiten mit Befehlen relativ zu den jeweiligen maximalen Werten.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen beiden Begriffen, aber keinen direkten. Du kannst auch mit Cool&Quiet Deine CPU auf einem Bruchteil der Taktfrequenz laufen lassen und trotzdem fast zu 100% auslasten (z.B. Prime95 laufen lassen). Der Stromverbrauch ist geringer.
Das BIOS war bisher zu blöd die Stromsparmodi der CPU zu aktivieren. Das ist eigentlich alles. Ist aber auch nicht schlimm, weil man im BIOS eh nicht soviel Zeit verbringt.
Kurz als Info und vielleicht auch Erklärung:
Hier läuft ein Athon XP (Thoroughbred B) 2.800+ auf einem Asus A7N8X2.0 Deluxe seit Ostern 2003. Takt sollte eigentlich 166x13,5 sein. Seit Juni diesen Jahren friert der Rechner nach längerer Laufzeit aber ein oder schaltet ab. Seit dem nur noch 166x8. Hatte erst defekte CPU, defektes MoBo oder eine defekte Spannungsschiene des Netzteils bzw der Spannungswandler auf dem MoBo vermutet.
Temperatur war an und für sich okay.
Hatte nun vorgestern einmal den Rechner in der Tat längere Zeit im BIOS laufen, zufälligerweise sogar auf der Seite, die mir die Temperaturen anzeigt (hab telefoniert und nebenbei eher zufällig die Werte beobachtet). Ob die ausgelesenen Temperaturwerte nun stimmen oder nicht, es war bisher immer so, das die CPU bei 166x13,5 und mehreren Stunden spielen 63°C warm war. Bei 166x8 sind es nur 57°C aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Hatte nämlich gerade vor dem Telefonat wieder auf 166x13,5 umgestellt und konnte so nun zufällig beobachten, das die Temeratur wieder auf die altbekannten 63°C anstieg. Minutenlang keine Änderung.
Dann explodierte die Temperatur förmlich. Innerhalb weniger Sekunden wurden 83°C erreicht, weitere Aktualisierungen blieben aus, der Rechner war eingefroren, dann schaltete er sich ab.
Ich vermute ganz stark, das ich mal die Wärmeleitpaste erneuern muß, schließlich läuft der Rechner seit Ostern 2003 so, bin bis jetzt aber nicht dazu gekommen.
Dann explodierte die Temperatur förmlich. Innerhalb weniger Sekunden wurden 83°C erreicht, weitere Aktualisierungen blieben aus, der Rechner war eingefroren, dann schaltete er sich ab.
Ich vermute ganz stark, das ich mal die Wärmeleitpaste erneuern muß, schließlich läuft der Rechner seit Ostern 2003 so, bin bis jetzt aber nicht dazu gekommen.
. Der CPU Kühlkörper dürfte ziemlich verstaubt und zugedreckt sein. Den säubern.
. Betreibe den Rechner mal offen: Kann es sein, dass der CPU Lüfter "stecken bleibt"? Das kann ein Defekt aber auch wieder Dreck + Staub sein.
. Die Wärmeleitpaste: Falls Du erneuerst, dann ganz ganz wenig drauf. Vorsichtig beim Kühlkörper abnehmen und draufsetzen. Der AthlonXP hat noch keinen Heatspreader und viele Leute haben am CPU-Die, also direkt am Kern, Kanten abgebrochen.
Hab' sonst auch keine Erklärung für den schnellen CPU Temp Anstieg.
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