Also da ich in ein paar Wochen vorhatte mir nen neuen Rechner zu kaufen, ( nein ich möchte noch keine Hilfe zur zusammenstellung )
komme ich natürlich nicht um das Thema zukunftsicherheit rum.
Dazu zählt auch ein Direkt X 10 fähiges Betriebssystem und das ist, wie ich gelesen habe, nur Windows Vista...
Wie kann das sein?
Will Microsoft die verkaufszahlen für Vista n die höhe drücken?
Weil wenn ich Spiele mit Direct X 10 spielen will muss ich ja zwangsweise mir das neue Betriebssystem kaufen ..
was mich dann zur zweiten frage führt ...
Was ist eigentlich der unterschied zwischen der 32 bit und der 64 bit version ... also bis auf die Probleme und Fehler die ich hier im Forum über die 64 Bit version lesen kann, habe ich nämlich gar keine ahnung.
Zu der 32-64 bit frage bitte Suchfunktion anwenden,ich hab dir trotzdem mal die erläuterung von FormatC reingesetzt!
Zitat :
Hier sind, mal zusammengefasst, meine Argumente gegen/für die 64-Bit Version. Das trifft auf XP und Vista gleichermaßen zu, deshalb erwähne ich mal beide. Ich lege auch Wert darauf, dass diese Beurteilung unter dem Aspekt entstanden ist, dass sich ein normaler Heimanwender für seine einfachen Belange entscheiden muss!
1. Speicherbedarf
Derzeit kommt man unter XP mit 2 GB Ram vollkommen aus. Es gibt auch kaum Anwendungen, die von mehr Speicher überhaupt profitieren. Von daher lohnt es sich also noch nicht, auf mindestens 4 GB oder mehr aufzurüsten. Diesem Vorteil der erweiterten Speicheradressierung unter Vista 64 bzw XP 64 steht eine einfache Tatsache entgegen:
mov eax,0 -> 5 Byte für eine 32 Bit Instruktion
mov rax,0 -> 7 Byte für eine 64-Bit Instruktion
Immehin also ca. 40% mehr - der Speicher-Mehrverbrauch ist also nicht unerheblich! Zwar kann man hier noch optimieren, aber auch andere Dinge führen zu einem gesteigerten Speicherverbrauch. So sind Pointeradressen unter 64-Bit zwangsläufig doppelt so lang und verbrauchen auch doppelt so viel Speicher. Das führt dazu, dass man von bespielsweise 4 GB unter 64 Bit effektiv weniger hat, also von 3 GB unter Vista 32-Bit.
Vorteil 32-Bit
2. Geschwindigkeit
Auch dieses Kapitel ist so eine Sache für sich. Erst einmal müssen ja mehr Daten bewegt bzw. im Speicher gehalten werden. Der Geschwindigkeit ist das nicht gerade zuträglich. Ein anderer Aspekt ist die Lauffähigkeit von 32-Bit Programmen. Wer mal in seinen Softwarebestand schaut und wie ich nicht nur ein paar Hundert Euro für Software und Spiele ausgegeben hat, der wird sich dies ganz genau überlegen. Mit Hilfe der WoW64 Emulationen ist es zwar möglich, dass 32-Bit Anwendungen unter 64 Bit laufen, allerdings zum Teil erheblich langsamer eben als unter 32-Bit. Das sagt nicht nur Microsoft, sondern alle bisherigen Praxistests mit Spielen und Heimsoftware. Dies bestätigt auch ein Interview mit einem Crytek-Entwickler, der sagte:
...dass die 64-Bit Version von Crysis keinerlei Performancevorteile mit sich bringen würde. Zwar würden die zusätzlichen Register die Performance verbessern, aber der erhöhte Addressierungsaufwand würde diesen Vorteil wieder zu Nichte machen. Crysis würde auch nicht von mehr als 2 GB Speicher profitieren...
Solange es keine optimierten 64 Bit Anwendungen auf dem Homesektor gibt und man nicht grade Video-Profi ist, tendiert dies im konkreten Fall eher in die Richtung unbrauchbar. Das Ausführen von 32-Bit Anwendungen im 64-Bit Modus beinhaltet noch ein anderes Problem. Deren Pointer werden z.B. intern auch als 64-Bit Pointer behandelt (eben mit Nullen 'aufgefüllt'), so dass auch 32-Bit-Anwendungen mehr Speicher benötigen. Das trifft übrigens nicht nur die Pointer. Im 64-Bit Modus ist (bis auf die erweiterte Speicheradressierung und deren Möglichkeiten) kein wirklicher Performancegewinn möglich. Soviel zur Theorie.
Vorteil 32-Bit
3. Treiber / Peripherie
Die Treibersituation ist unter 64 Bit deutlich komplizierter und eigentlich schon recht bescheiden. Aber es kommt noch ärger: Unter Vista 64 Bit lassen sich z.B. nur noch signierte Treiber installieren und kleinere Anwendungen, dessen Hersteller sich so eine teure Signierung gar nicht leisten können, wirst man dann unter Vista 64 Bit nicht mehr installieren können! Zumal es für aktuelle Hardware im Nachhinein kaum Treiber geben wird (Scanner, Webcams, Drucker usw.) Bedenken habe ich auch, dass die ganze doppelte Verwaltung von 32- und 64-Bit Bibliotheken eher problematisch ist. Genauso übrigens wie die doppelte Registry-Führung. Eine für 64 Bit und eine für 32 Bit. Purer Schwachsinn. Selbst Vista ist immer noch kein vollwertiges 64-Bit OS, von XP 64 ganz zu schweigen.
Vorteil 32-Bit
4. Stabilität / Sichere Software
Der Nachteil der signierten Treiber, kann allerdings auch als Vorteil sehen werden. Durch die Signierung ist nämlich weitgehend sichergestellt, dass man nur einwandfreie Treiber bekommt und man sich nicht durch unsauber programmierte Treiber das System vermüllt. Vista 64 Bit hat in Sachen Sicherheit dem 32 Bit Vista sicher einiges vorraus. Dies lohnt sich aber nur für absolute Neuanschaffungen. Und es schränkt die Auswahl des PC-Zubehörs sehr ein, was sich auch im Anschaffungspreis wiederspiegelt.
Ausgeglichen
5. Handling großer Dateien und mehr adressierbarer Speicher
Ein großer Vorteil im professionellen und semi-professionellen Bereich ist natürlich der erweiterte Adressbereich. Wenn man wirklich intensiv Video-, Audio- oder Bildverarbeitung betreibt, dann lohnt es sich schon, den Speicher nochmal etwas aufzustocken und speziell auf 64-Bit optimierte Anwendungen zu verwenden. So entfällt auch das Splitten großer Videodaten. Man kann mehr Speicher adressieren. Lohnt aber nur bei Systemen mit mehr als 4 GB, sonst geht der Vorteil durch den Mehrverbrauch unter 64 Bit wieder flöten. Selbst wenn ich 4 GB unter Vista 32 nur bis 3,5 GB wirklich nutzen kann - erstens läuft der Speicher trotz allem dual und zweitens kann man diesen Verlust schon locker verschmerzen. Man müsste unter Vista 64 vergleichsweise schon 6 GB reinstöpseln, um auszugleichen
Trotzdem Vorteil 64-Bit
Zusammenfassung
Vista 64-Bit ist momentan und in näherer Zukunft nur für professionelle, semi-professionelle Anwender und Freaks die erste Wahl. Der Normaluser mit einem durchschnittlichen Hard- und Softwarebestand büßt mehr ein, als er gewinnt, Zocker sollten auch noch geraume Zeit warten. Es lohnt einfach nicht. Außer dem Bewegen riesiger Files und dem Adressieren von mehr als 4GB RAM gibt es derzeit keine Argumente für die 64-Bit Version. Schon gar nicht, was die eigentliche Performance betrifft. Wer will schon den ganzen Tag mit speziell optimierter Software PI ausrechnen...
Und bitte - XP 64 geht schon mal gar nicht. Diese Krücke gehört ignoriert. Ich wende mich hier auch nicht gegen den Sinn oder Unsinn eines 64-Bit Betriebssystemes, sondern gegen den momentanen Einsatz im Heimbereich für Spiele, ein paar Office-Anwendungen und Co. Dafür ist das Ganze, auch in Ermangelung verfügbarer Software, noch absolut ungeeignet. Performance-Einbußen von bis zu 20% bei Spielen erklären dann wohl den Rest. Mal abgesehen davon, dass noch nicht mal alle laufen.
Zur ersten Frage,DirectX 10 lässt sich unter XP nicht integrieren,es gibt zwar Projekte die versuchen dx10 unter XP zu integrieren nur sind diese noch in der Anfangsphase!
Natürlich möchte Windows damit die Verkaufszahlen antreiben,aber man muss auch mit Veränderungen leben können!Wenn jedesmal berücktsichtigt werden würde das eine neue Technologie den Anwender Geld kosten wird,so würde es kaum Technischen Fortschritt geben. Man muss damit leben das alte Soft-und Hardware irgendwann general überholt ist,so tritt dx9 langsam in den Schatten es ist Zeit für dx10 das dann wieder ein paar Jahre währen wird bis es ebenfalls abgelöst wird.Ich zb. habe mir auch noch eine dx9 Grafikkarte geholt,aber nur zum Übergang,auf Vista bin ich bereits umgestiegen und nächstes Jahr wird eine neue Grafikkarte folgen,vorallem weil reine dx10 Titel sogar einen Performanceschub mitsich bringen sollen,deswegen finde ich die wendungen der zeit okay und ich persönlich werde mir aufjedenfall im nächsten Jahr eine dx10 Grafikkarte besorgen!
mfg Marius,ich hoffe ich konnte dir mit dem Zitat einen guten einblick in die 32 und 64 bit welt geben und auf die andere Frage hoffe ich das ich auch zufrieden stellend geantwortet habe!
Nachricht bearbeitet von insane am 27.10.2007 um 10:59:52
Vielen Dank Insane ...
Die 32-/64 Bit Geschichte ist mir nun deutlich geworden.
Heisst für mich 32 bit Vista mit gescheiten 2GB Ram statt 4GB
Oder doch 3 Gig? ...
So aber nochma zum Direct X 10 ... du sagst das es sich nicht in XP integrieren liesse.
Hat das einen bestimmten grund das es programmier technisch einfach nicht geht?
Weil dann bräuchten die leuts, die es versuchen um zu programmieren sich ja auch nicht
die mühe machen.
Also ich denke, das Geld was ich für weniger Ram spare dank der 32 Bit version, darf ich dann für ein neues Vista OS ausgeben.
Aber auf jeden Fall nochma vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort.
Passt schon mit der SuFu vergessen wir doch alle mal
Zitat :
So aber nochma zum Direct X 10 ... du sagst das es sich nicht in XP integrieren liesse.
Hat das einen bestimmten grund das es programmier technisch einfach nicht geht?
Weil dann bräuchten die leuts, die es versuchen um zu programmieren sich ja auch nicht
die mühe machen.
Ich bin kein Programmierer und will hier auch nicht auf die möchtegern Pauke hauen ,aber so wie ich das verstanden habe ist es zwar theoretisch möglich aber technisch sehr schwer umzusetzen,weil dann müssten ja die dx10 codes die vollkommen neuartig sind in den für dx9 geschriebenen code für XP integriert werden,deswegen ist es einfach besser auf Vista zu setzen,vorallem weil es alles andere als schlecht ist wie oft behauptet wird,nach ein paar Handgriffen läuft auch Vista sehr gut!
Nimm aufjedenfall das 32bit OS,unter vista 32.bit sind theoretisch 4gb nutzbar aber vista nutzt nur 3,3gb ram, Ich persönlich nutze 3gb Ram aber nen Kollege von mir hat exakt den selben Rechner wie ich mit 2gb Ram und das ist auch vollkommen ausreichend.
mfg Marius!
Nachricht bearbeitet von insane am 27.10.2007 um 13:26:09
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