E2140 @ 2400 Temperaturprobleme - falsche Anzeige?

Forum Übertakten von CPUs, Grafikchips & Speicher : E2140 @ 2400 Temperaturprobleme - falsche Anzeige?

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Hi Allerseits,

ich habe mit meinem 2140 folgendes Problem:

Mit verschiedenen Programmen bekomme ich stark abweichende Temperatur Werte :-(

Ich verwende CoreTemp 0.95, Speedfan 4.33 und Orthos SP2004 sowie RightMark 2.30.

RightMark CPU Clock Utility gibt mir für jeden Kern bei Orthos Volllast rund 59 Grad an (@2400; 1.325). SpeedFan legt noch 1-2 Grad drauf, wobei dort die einzelnen Cores kaum von der CPU Temperatur abweichen. Ohne Last liegt die Temperatur bei rund 30 Grad (RightMark).

Verwende ich CoreTemp dann bekomme ich für jeden Core einzeln rund 15 Grad (!) höhere Werte, und bei rund 74 Grad wird mir unheimlich, obwohl das System unter Orthos max CPU Stress stabil über Stunden rennt.

Auch unter normalen Takt mit 1600 geht es mit Volllast über 50 Grad Rightmark und 65 Grad bei CoreTemp, was mich entweder an CoreTemp oder an meinem Lüfter zweifeln lässt. Der wiederum wird schön heiß und funktioniert soweit ich das beurteilen kann. Ohne Last liegt er bei rund 25 Grad (Rightmark).

Wie bedenklich sind die ausgelesenen Temperaturen? Welchem Programm kann ich von der Temperatur noch eher vertrauen?

Ich gebe zu, ich bin mittlerweile irgendwo zwischen verwirrt und besorgt...

System:
Cooler Master Elite RC-330 Midi-Tower,
Cooler Master eXtremePower 380W Netzteil,
Intel DualCore E2140 Sockel 775 CPU,
Cooler Master X-Dream P775 Plus CPU-Kühler,
A-DATA 2 GB DDR2-667 Arbeitsspeicher,
XFX 8400GS PCIe Grafikkarte,
XFX N650-IUL9 Sockel 775 Mainboard

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alles in ordnung richte dich nahc speedfan die meisten programme lesen das falscha aus sonst wärmeleitpaste noch mal richtig druff und kühlersitz kontroliiern und gut welchen kühler nutzt du denn?

Antworten ladykiller

ladykiller schrieb :

alles in ordnung richte dich nach speedfan die meisten programme lesen das falsch aus



Danke für die promte Antwort!

Nach den Speedfan-Werten richte ich mich gerne.

Nochmals frisch Wärmeleitpaste drauf, möchte ich vermeiden, da ich mit meinen zwei linken Händen schon einmal auf eine andere CPU eine Überdosis draufgeschmiert habe, die die CPU nur durch ein göttliches Wunder überlebt hat. Seit dem lass ich da lieber Menschen mit mehr feinmotorischen Fähigkeiten rann... ;-)

Der Lüfter dürfte folgendes Model sein: http://geizhals.at/eu/a214778.html und war im Komplettsystem dabei.

Sicher kein besonderes Exemplar, aber um moderat um 50% zu OC dachte ich mir, muss ich nichts extra kaufen.

Antworten GrouchoMarx

Erst einmal:
Manche Programme lesen TCase und manche eben TCore aus. Das ist eingewaltiger Unterschied.

TCase:
Dies ist die Temperatur unter dem Heatspreader, also das, was gerade an der Schnittstelle zwischen CPU-Oberseite und Kühler anliegt. Intel legt den Richtwert da bei einem Maximum von 62° an. Viel zu hoch auf die Dauer eigentlich, aber die wollen ja auch was verkaufen. 25° sind bei Luftkühlung faktisch Unfug, wenn im Raum schon 20-23° herrschen.

TCore:
Die eigentliche Kerntemperatur. Dieser Wert ist die exakte Temperatur IM Kern und der einzige wirkliche und sichere Anhaltspunkt. Mit dem Programm CoreTemp (nomen est omen) liest man die Kerntemperaturen am sichersten aus. Wenn man die neueste Version hat, ist man mit Coretemp immer auf der sicheren Seite. Es wird deshalb auch für fast alle Übertaktungstests als "Standard"-Programm verwendet. Speedfan ist Pillepalle.

Die Kerntemperatur kann natürlich die TCase von 62° locker mal überschreiten. Als thermische Obergrenze setzt Intel einen Wert von Tjunction für den E21x0 bei 85°. Dann wird runtergethrottelt (thermischer Schutz). Das M0-Stepping bereitet älteren Versionen von CoreTemp (und anderen Programmen) Probleme, da diese die CPU noch nicht kennen. Steht bei Dir in CoreTemp z.B. eine Tjunction von 100°, dann musst Du CoreTemp updaten.

Generell halte ich Werte von über 70° bei Prime95 und den Stresstest mit small FFTs für absolut bedenklich, was die Haltbarkeit der CPU betrifft. Ich habe selbst genug E21x0 verbaut. Mit richtiger Kühlung bleiben die auch bei z.B. 2,66 MHz ohne Spannungserhöhung noch weit unter 70°. Mit einem guten Kühler schafft man es sogar auf unter 60° Prime Vollast. Wie hoch ist Deine VCore? Viele Boards regeln bei Änderung des FSB-Taktes die Spannung mit hoch - absolut tödlich. Hier muss die Spannung ausgelotet (Prime - Stabilität) werden und dann manuell auf diesen Wert festgesetzt werden.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von FormatC am 06.12.2007 um 11:35:16
------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
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Antworten FormatC

Danke für die ausführliche Antwort. CoreTemp dürfte tatsächlich nicht die aktuellste sein, da ein Tjunction von 100 Grad angegeben wird. Ich hab mir mal die aktuelle Beta runtergeladen, wo mein 2140 bereits in der Liste aufscheint. Mal heute Abend sehen, ob es dann neue Werte gibt.

Vcore wird vom System automatisch auf 1.325 raufgeschraubt. Zumindest Rightmark zeigt das an. Ein anderes Programm hat knapp unter 1.3 ausgelesen. Ist der Wert noch akzeptabel? Welches Programm liest mir das verlässlich aus? Auch CoreTemp?

Antworten GrouchoMarx

Zitat :

Vcore wird vom System automatisch auf 1.325 raufgeschraubt

Dann schraubs manuell runter, d.h. stelle einen niedrigeren Wert ein. Google mal ein wenig, es gibt hunderte Erfahrungsberichte und Empfehlungen.

Zur Grundausstattung für Übertakter gehören (unter anderem):

  • CoreTemp (nur Temperaturtest)
  • Prime95 (Belastungstests)
  • CPU-Z (mit dem man alle CPU-Werte und den RAM auslesen kann)
  • Everest (Umfangreiche Systeminformationen, auch Temperaturen und RAM, Grafikkarten-Daten)


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Antworten FormatC

Everest habe ich nur in einer alten Freeware Version, hole mir aber gleich die 4.20 Corporate. In den ersten 30 Tagen sollte die auch ohne Bezahlung funktionieren? CPU-Z und Prime 95 hab ich. Wobei mir nicht ganz klar ist wo der große Vorteil von zwei Instanzen Prime95 und einfach Orthos rennen lassen liegen soll. Beim Vcore werde ich mich mal langsam nach unten rantasten. Denke mal damit komm ich ganz gut zurecht. Thx!

Antworten GrouchoMarx

Nimm Bei Prime95 mal den Stresstest mit den "small FFTs", also den ersten. Der treibt die Temperaturen gemein hoch und ist der "Worst Case" schlechthin ;)

Antworten FormatC

Bei Orthos nehme ich immer small FTTs. Wenn schon denn schon. Die anderen nehme ich nur wenn schon alles stabil läuft um auch ein wenig das RAM mitzutesten (das derzeit FSB:Speicher 9:10 läuft).

Mal sehen ob zwei mal Prime 95 (2414) auf small FFT und Orthos auf small FFT noch mal einen deutlichen Temperaturunterschied ergeben. Morgen gibts dann entweder Bilder von den Werten, oder vom Gegrillten ;)

Antworten GrouchoMarx

Hallo,

in CoreTemp 0.95 gibt es eine Option names "Show Delta to Tjunction".
Was gibt die bei dir unter Last aus?
Gruß
RJdaMoD

Antworten rjdamod

rjdamod schrieb :

Hallo,

in CoreTemp 0.95 gibt es eine Option names "Show Delta to Tjunction".
Was gibt die bei dir unter Last aus?
Gruß
RJdaMoD



Die pendelt sich bei small FTTs bei 24 bis 26 Grad ein. Wobei ich wie geschrieben morgen mal mit aktualisierten Tools noch genaueres posten werde...

Antworten GrouchoMarx

Auf 1600 oder 2400?
Hab grad entdeckt, dass von CoreTemp schon Version 0.9.5.4b raus ist.
Würde nochmal mit der Version messen.
Aber 24 ist an sich unbedenklich.
Gruß
RJdaMoD

Antworten rjdamod

Also das scheint ein Thread für mich zu sein.
Mal meine Erfahrungen mit Temperaturauslesungen...
http://denn1s82.de.funpic.de/dennis/07122007.jpg
Da der Rechner momentan direkt vor der Heizung steh sind die Temperaturen für IDLE schon recht hoch. Jedoch ist ein deutlicher Unterschied zwischen Coretemp und Everest zu sehen. Ich schenke da eindeutig CoreTemp mein Vertrauen, es kann aber von Mainboard zu Mainboard unterschiedlich sein. Das du bei 2,4GHz schon an die Grenzen stößt kann ich mir kaum vorstellen. Jedoch ist jede CPU einzigartig. Ich habe meine Spannung nicht erhöht und auch keine automatische Anhebung. Vielleicht läuft er deshalb mit dem Boxedkühler auf 3GHz. In den THG-Test mußte bei E2160 (einen Multi höher) schon bei 2,6 oder 2,7GHz die Spannung angehoben werden.
Was mir aber noch aufgefallen ist:

Zitat :

Vcore wird vom System automatisch auf 1.325 raufgeschraubt

Das ist doch die Standard Vcore oder gibts verschiedene Serien?
Jedenfalls seht ihr auf meinem Screenshot die zusammenhängenden Systemtemperaturen mit Boxedkühler ohne Gehäusekühlung.


Nachricht bearbeitet von Denn1s am 07.12.2007 um 08:24:41
------------------------------ Rechtschreibung ist kein Luxus... Also schreib dich nicht ab! Lern lesen und schreiben... Mit FF3 Plugins ;)
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3077
Antworten Denn1s

Dass die Temperaturen in Deinem Everest nicht richtig angezeigt werden liegt daran, dass Deine Version schlicht zu alt ist. Ich bin mittlerweile auf 4.20.1170, Du auf 4.00.xxx. Dann klappts auch wieder mit Everest ;)

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Antworten FormatC

FormatC schrieb :

Dass die Temperaturen in Deinem Everest nicht richtig angezeigt werden liegt daran, dass Deine Version schlicht zu alt ist. Ich bin mittlerweile auf 4.20.1170, Du auf 4.00.xxx. Dann klappts auch wieder mit Everest ;)


In der Tat! Mir war garnicht aufgefallen, daß Everest mein Board garnicht kannte. Mit der aktuellen Version stimmen die Temperaturen wieder überein. Danke schön. Naja, also hat CoreTemp mein Vertrauen bestätigt und Everest auch wieder lieb ;)

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Antworten Denn1s

Hi Allerseits,
Lieber FormatC,

ich habe gestern stundenlang gemessen, und dafür zuerst das BIOS wieder auf default samt CPU auf 1,6 GHZ gestellt. Alle wesentlichen Einstellungen waren damit auf auto. (Geändert wurde nur die Bootreihenfolge, und Termal Control wurde enabled)

Im BIOS wird für die CPU dann 35 Grad und für den CPU Core 1.29V angezeigt.

Ich fürchte ich habe den Auslöser der Probleme gefunden: Es ist zwar rund um den CPU-Lüfter recht warm, nur geht die Hitze eher unten vom Prozessor weg. Die Kühlrippen sind nicht mal lauwarm, und dass unter Volllast mit 2xPrime 95, jede auf einem Core und small FFT. Zusätzlich ist beachtlich, dass der Lüfter ständig, auch ohne Last, auf maximum läuft, obwohl SmartFan eingeschaltet ist. Ohne Last ist jeder Kern immer noch um die 50 Grad.

Insgesamt habe ich 3x mit 2 Instanzen Prime und 1x mit Orthos gemessen (Small FFTs, immer rund 15 Minuten). Die Ergebnise waren deckungsgleich (auch mit offenen Gehäuse):

Alle Temperaturmessungen stammen von CoreTemp aktuellste Version und CoreTemp beta, wobei immer eine Tjunction von 100 angezeigt wird, und die Versionen auch keine unterschiedlichen Werte liefern.

CPU-Z für die Vcore-Werte. Everest ultimate und CoreTemp sind sich im übrigen einig bei den Temperaturen.

Beginn ohne Last:

Core 0: 47 Grad
Core 1: 49 Grad
Vcore: rund 1.192

Nach 15 Minuten Volllast:

Core 0: 68 Grad
Core 1: 68 Grad
Vcore: 1.288

Dann das Ganze einmal mit FSB 300, Vcore händisch auf 1.2750 und 2,4 GHZ:

Beginn ohne Last:

Core 0: 49 Grad
Core 1: 52 Grad
Vcore: 1.240

Nach 15 Minuten Volllast:

Core 0: 75 Grad
Core 1: 75 Grad
Vcore: 1.232

Der Techniker der Firma hat mir empfohlen auch einmal mit CPU-Temperatur Watch 1.0.3 von heise zu messen, und ansonsten bringe ich das Gerät mal zur Inspektion zurück.

Ich habe von den Testreihen auch Bildschirmfotos gemacht, die ich bei Bedarf gerne poste.

Fazit: Normal ist das nicht?


Nachricht bearbeitet von GrouchoMarx am 07.12.2007 um 12:01:49
Antworten GrouchoMarx

Warum nicht?
Bei 1,6GHz sind die Temperaturen durchaus vertretbar, grade bei dem Kühler.
Aufgrund der Bauform des Kühler vermute ich zudem, dass eine höhere Luftzirkulation im Gehäuse da durchaus für bessere Ergebnisse sorgen könnte.
Was hast du denn an Gehäuselüftern verbaut?
Gruß
RJdaMoD

Antworten rjdamod

rjdamod schrieb :

Bei 1,6GHz sind die Temperaturen durchaus vertretbar, grade bei dem Kühler.



Mal sehen, was FormatC dazu meint... Der Techniker der Firma meinte zumindest, dass ihn ständig maximal drehender Lüfter und relativ hohe idle Werte stutzig machen. Das die Kisten heiß rennen hat ihn weniger berührt...

Gehäuselüfter ist drinn, was Cooler Master standardmässig verbaut hat:

http://geizhals.at/eu/a229525.html
http://www.coolermaster.com/produc [...] tail&id=30

Antworten GrouchoMarx

Der aktuelle Kühler ist zum Übertakten denkbar ungeeignet, ich hatte es leider versäumt, mir mal dessen technischen Daten zu betrachten. Mit solch billigen Kühlern wird das echt nichts, der ist sogar schlechter als der Boxed-Kühler von Intel. Warum eine Firma so einen Schund verbaut, wird wohl in deren Betriebsgeheimnis sein. Die rechnen sicher nicht damit, dass Du übertaktest ;)

Für Deine CPU sollte ein Freezer Pro 7 eigentlich reichen (ca. 14€). Der Freezer kann so verbaut werden, dass er die Luft gleich hinten raus bläst, da der Lüfter stehend und nicht liegend angebracht ist. Und 14€ kann man schon noch aufbringen :)

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von FormatC am 07.12.2007 um 12:19:24
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Antworten FormatC

Hm, also nur Frontlüfter.
Du könntest ja mal testweise hinten einen 120er anbringen.

Antworten rjdamod

FormatC schrieb :

Warum eine Firma so einen Schund verbaut, wird wohl in deren Betriebsgeheimnis sein.



Insbesondere, wenn man bedenkt, das bei der betroffenen Firma zwischen Freezer Pro 7 und meiner Gurke gerade mal 3 EUR Listenpreis Unterschied sind. War halt ein Komplettsystem um 330 EUR...

Was mich trotzdem irritiert, ist das selbst mein Lüfter nicht ständig mit 100% drehen sollte? Und wenigstens ein "bischen" Abwärme aufnehmen sollte...?

Wieviel Grad bringt es mir ca., wenn ich hinten noch einen Lüfter anbringe?

Ansonsten werde ich halt mal nach einer deppensicheren Anleitung für eine saubere CPU-Lüfter Montage suchen, da ich doch gerne übertakten möchte...

Antworten GrouchoMarx

ich hab das selbe Problem, jedoch mit dem E2160 ... ich hoffe ich kann den Thread dazu missbrauchen...
Habe am Montag einen E2160 in ein DS3 Board verbaut.

1. Messung mit 2,8GHZ
Idle: 40°C
last: 56°C

War mir zuviel also WLP überprüft und weniger drauf gemacht

2. Messung mit 2,8GHZ
Idle: 45°C
last: 60°C und mehr

wieder bisschen mehr WLP drauf gemacht

3. Messung mit 2.8ghz
Idle 40°C
last 59°C

Hab das Gefühl das es zuviel ist.... was meint ihr?

Temperaturen gemessen mit Coretemp 0.95, Everest, und TAT alle ziemlich gleich.

CoreTemp zeigt 34°C to Tjunction Remaining. Ist der Wert okay?
Prime ist die Version 24.14 getestet wurde immer mit small fft's.
System: E2160 F2 Stepping
DS3 P35 Board 1.0 Revision
Patriot 2GB PC6400 Cl4
Arctic Freezer 7 Pro
Vielen Dank im Vorraus.

Ich hoffe es ist okay das ich den Thread mit benutze, falls nich einfach löschen

MfG


Nachricht bearbeitet von Silencius am 07.12.2007 um 16:40:18
Antworten Silencius

Also ich hab gleich zwei Probleme mit meinem E2140.
einmal schaffe ich es nicht über 380MHz hinaus, was unter Umständen auch an meinem Board, ein Abit IP35, liegen kann. Allerdings wurden im Netz schon ganz andere Höhen damit erreicht.

Dann zum eigentlichen. Mein E2140 wird bei 3GHz unter vollast 72°C heiß, dann hängt sich das System auf. Im Idle habe ich noch Temperaturen von über 50° (bioswert). Coretemp spuckt für die beiden Kerne 46°C und 43°C aus, bei lediglich 2,25GHz und 1,18v. Unter Last (prime) steigt die Temperatur rasch auf über 60° und klettert weiter. bei 69° steigt die Temperatur dann nur noch langsam an, bis auf 72°, dann ist meistens bald schluß.

Zum Kühlen habe ich vorher einen Scythe Katana verwendet, nun einen Tt MaxOrb. Letzterer ist zwar nicht unbedingt der Beste in seinem fach, hat aber eine durchaus gute Kühlleistung. Außerdem verwende ich Liquid Pro als WLP.
Zwischen den beiden habe ich so gut wie keinen Unterschied festgestellt, obwohl der katana mit nur 2 heatpipes daherkommt und wesentlich kleiner ist. Ich vertraue den Temperatur-Werten eigentlich nicht, da die Kühler beide relativ Kühl blieben. Der nicht feststellbare Unterschied zwischen beiden macht mich etwas stutzig.

meine Gehäusekühlung ist ausreichend vorhanden, Grafikarte entfällt als hitzequelle ebenso. Sei der Wert nun wirklich oder nicht, mein Kühler reicht offenbar nicht aus um ihn bei 3ghz zu kühlen. Ich würd das ding gern in die tonne treten, echt. Nur der Kühler ist fett und kalt, der Luftstrom ausreichend.

Also was meint ihr? ist das noch im Rahmen oder einfach nur eine beschissene CPU? lohnt es sich einen neuen 2140er zu kaufen und den alten in die tonne zu treten?
zuwenig Liqid Pro? beide kerne haben identische Temperaturen, und der Kühler sitzt fest auf. Oder wird das zeug nach nem Jahr schlecht? das is doch wohl völliger quatsch..
Bitte um Hilfe, im Moment komm ich zwar mit 2,93GHz primestable aus, allerdings hatte ich anderes vor, wenn auch nicht gleich 3,5ghz.

Antworten hellm

omg, ich hab auch schon die Lösung. da erzähl ich großartig etwas von Luftstrom, und dann..

also erstmal, ich hab einen chieftec dragon mini, und nur ~145mm platz für einen CPU-kühler. Hinten saugt das Netzteil und ein 92er ab, unten ein 80er rein. Aufgrund der geringen Luftmenge hat dies aber immer ausgereicht, ein kleiner, aber feiner Luftstrom war überall zu spüren. Da ich einen größeren Lüfter nötig hatte und auch mal wieder aufrüsten wollte, entschied ich mich für den MaxOrb. Der hat eine bessere Leistung als der Zalman gleicher Bauweise und ist dabei leiser. Außerdem kühlt er die Komponenten auf dem Mainboard etwas mit.

Nun scheint es aber so das der durchaus hohe Lüfter keinen ausreichenden kühlen Luftstrom bekam, wohl wegen der Bauart und der geringen Höhe meines mini-Towers. Deswegen der nicht vorhanden Unterschied der beiden Kühler.

Lass ich nämlich die Seitentür einfach offen, fällt die temperatur auf unglaubliche 63° ab und der Lüfter dreht langsamer, bei 80%. Es sind also gut und gerne über 10° Unterschied. Glücklicherweise hat meine Seitentür entsprechende Öffnungen, ich muß lediglich die Dämmung wieder von dem oberen Lüftergitter entfernen.

Liquid Pro ist auch nicht schlecht geworden und hauchdünn am besten dosiert. Die Temperatur beider Kerne sinkt rapide nach Volllast. Selbst wenn Prime grad nur zum nächsten Test übergeht sinkt die Temperatur schnell mal um 3°, steigt dann aber genauso schnell wieder. Sehr empfehlenswert, jedenfalls.

Wenn einer eine Idee zu meinem anderen Problem hat wär ich echt dankbar. jetzt wurmt es mich ungemein nicht einen höheren FSB testen zu können. Da geht noch mehr bei meinem 2140, der ist nichts für die Tonne.
Also, auch wenns off-topic ist, ich mach demnächst ein neues thema auf, aber wenn jemand etwas weiß über IP35 oder CPU-bedingter FSB-Wall, bitte nur raus damit. Das wird wohl das Mainboard und nicht die CPU sein, oder? Ich befürchte schlimmstes, mein Mainboard gefällt mir doch sehr gut. Und was das alles könnte, wenn es wollte..oder fehlt am Ende nur die Möglichkeit.
Macht nichts, 3GHz sind erstmal genug.

zu guter letzt noch meine Werte:

E2140 @ 3GHz Standard-Vcore, EIST, C1E
idle, 375x6 MaxOrb 60% 1300U/min : 42° / 37°
last, 375x8 MaxOrb 80% 1800U/min : 63° / 63°

Ich denk das geht in Ordnung. Stabil ist es jedenfalls, mit Luft nach oben.

Vielen Dank trotzdem,
hellm

Antworten hellm

@Silencius

P35-DS3 REV1 ist zum übertakten mit Vorsicht zu genießen!

@hellm

Du solltest es nicht als selbstverständlich ansehen, daß eine CPU bis 380MHz geht (was ja 90% overclocking bedeutet). Überleg mal wo die CPU her kommt... Sie kommt mit 1,6GHz. Da sind 3GHz schon ein gewaltiger Sprung...

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Antworten Denn1s

Das sich nicht jede CPU gleich der anderen ist, ist mir schon klar.
Nur, mein 2140er läuft eben auch bei 3GHz mit Standardtakt, ähnlich dem von THG getesteten Modell.
Würde er sich eher wie der 2160 im test von thg benehmen, wär die Sache eine andere.
Zufrieden bin ich auch, da man mit 3GHz schon vorn dabei ist, seit er kühl bleibt sowieso.

Aber, was mich etwas wurmt ist die Tatsache das der FSB, egal bei welcher Einstellung für die Multiplikatoren CPU und RAM nicht über 380 hinaus will. Bei einem CPU-Multi von 6 streikt er ebenfalls ab 381MHz.
Nun ist für mich die Frage, liegt das nun am Mainboard oder an der CPU? Ich kann mir eine FSB-Wall der CPU nicht vorstellen, aber soviel Ahnung habe ich nicht, wenns derart ins Detail geht. Könnt mir nur Vorstellen, das der FSB völlig wurscht ist und nur der eigentliche Takt der CPU ausschlaggebend ist.
Bei dem Mainboard ist das schon eine andere Sache, da hängen ganz andere Sachen an dem FSB-Takt.
Nur ist es im Prinzip kein schlechtes Board, und im Netz hört man auch nichts schlechtes darüber. Egal wie man die unzähligen Vtweaks bemüht (die angesichts von 380mhz völlig sinnlos sind), es wird über 380MHz nicht mehr gebootet.
Und es is soo ein schönes Board, mein IP35. Layout eines Mobo war noch nie so sinnvoll, praktisch und gleichzeitig diese Ästhetik..naja egal. Ich fürchte mit einem quietsch-bunten Gigabyte oder nem MSI mit sinnlosem Layout hätte ich bessere Ergebnisse erzielt.
Aber ich beweg mich wohl allzu sehr off-topic, aber wenn jemand irgendetwas über das IP35 und FSB-Walls zu erzählen hat, es wäre echt nett.

greetz,
hellm

Antworten hellm

FormatC schrieb :

Generell halte ich Werte von über 70° bei Prime95 und den Stresstest mit small FFTs für absolut bedenklich, was die Haltbarkeit der CPU betrifft. Ich habe selbst genug E21x0 verbaut. Mit richtiger Kühlung bleiben die auch bei z.B. 2,66 GHz ohne Spannungserhöhung noch weit unter 70°. Mit einem guten Kühler schafft man es sogar auf unter 60° Prime Vollast. Wie hoch ist Deine VCore? Viele Boards regeln bei Änderung des FSB-Taktes die Spannung mit hoch - absolut tödlich. Hier muss die Spannung ausgelotet (Prime - Stabilität) werden und dann manuell auf diesen Wert festgesetzt werden.



Arctic Frezzer 7 Pro ist eingebaut, und die Temperaturen sind schon eine Spur freundlicher:

Bei Prime95 dual mit small FFTs komme ich bei 2,66 GHZ und um die 1,2 Vcore nach einer Stunde auf 68 Grad.
Mit 2,4 GHZ kommen rund 66 Grad raus. Mit 1,6 GHZ 62 Grad (wobei der Lüfter dann nur mit 2100 dreht).

Verwendet habe ich das Wärmeleitpad, das Arctic vormontiert hat. Kann ich die Temperatur mit einer guten Wärmeleitpaste noch deutlich senken, und wenn ja, was ist da zu empfehlen?

Was mich etwas verwundert, ist dass das BIOS SmartFan scheinbar automatisch ausschaltet sobald ich Übertakte, und der Lüfter dann ständig mit 2800 dreht, was dann doch recht nervig ist. Gibt es ein verlässliches Programm mit dem ich den Lüfter unter XP manuel feineinstellen kann? Im übrigen liest Core Temperatur auch in der aktuellen Version (inkl. beta) bei mir eine Tjunction von 100 aus?!


Nachricht bearbeitet von GrouchoMarx am 08.12.2007 um 17:46:18
Antworten GrouchoMarx

Bei mir liest CoreTemp dasselbe aus. Die Temperatur-Werte stimmen aber mit Everest 4.2 und BIOS überein. Der Lüfter fährt exakt zu den Werten hoch/runter, die ich im BIOS eingestellt habe.

Bei meiner Lüftersteuerung kann ich den Schwellenwert sowie die die Drezahl darunter und bei dieser Grenze einstellen, sowie einen Toleranzbereich. Wenn du nur on/off hast, zumindest keine Möglichkeit den Schwellenwert einzustellen, mußt du wohl zur Software greifen. Speedfan benutzt man da, glaub ich. Vielleicht solltest du auf Softwareportalen wie Computerbase, WinTotal oder Winfuture mal nachsehn und dir eines aussuchen. Vergewisser dich aber vorher im BIOS, ob du nicht doch etwas justieren kannst.

Mit Wärmeleitpaste kannst du in der Tat noch etwas erreichen. Keine großen Beträge bei Vollast, aber genug. Es wird die Temperatur aber auch schneller abgeführt, d.h. unter Teillast wirken sich Spitzen geringer aus. Die Temperatur fällt also auch schneller.
Das beste ist immernoch Flüssigmetall. Neben Coollaboratory bietet inzwischen auch Aquatuning eine derartige "paste" an. Dabei handelt es sich genau genommen aber um keine Paste mehr, sondern eben Flüssigmetall:
http://www.tweakers4u.de/artikel/c [...] 5,,458.htm
http://www.crazy-oc.de/testbericht_21.html
Ich verwende die Liquid Pro seit geraumer Zeit und kann nur gutes davon berichten. Hat damals vor über einem Jahr knapp 10€ gekostet, 10ml glaub ich. Das Zeug ist nur so verdammt ergiebig, das ich heute noch fast 5ml hab. Obwohl ich Sie schon oft verwendet habe, sogar Kumpels etwas davon abgegeben habe. Es genügt ein kleiner Tropfen auf die vorher am besten mit alc gereinigte CPU, dann mit einem Pinsel sauber verteilen, Kühler drauf fertig. Es darf nur keiner mit Aluminium-Boden sein, damit reagiert das Flüssigmetall. Dafür gibt es aber auch abhilfe:
http://www.computerbase.de/artikel [...] _metalpad/
Das pad ist aber nur einmal verwendbar und vergleichsweise teuer. Entfernen lässt es sich aber um so besser, Flüssigmetall bekommst du kaum mehr vom kupferboden des Kühlers ab, das hat aber keine negativen Folgen für die Kühlleistung des Kühlers. Am vernickelten Heatspreader hinterlässt es auch Spuren. Ist aber auch nach der x-ten Anwendung so effektiv wie vorher.

Antworten hellm

Abend,
meine obigen Versuche habe ich alle mit der roten Sil More WLP gemacht. Heute war ich beim örtlichen händler und hab mir "richtige" WLP kaufen wollen. Leider hat er nur Xilence gehabt, also hab ich eine kleine spritze mitgenommen(Menge 1CPU) er riet mir die ganze spritze zu benutzen(wie gesagt die kleine) also machte ich dies auch..was dabei rauskam is für mich gigantisch...den jetzt mittlere weile fahr ich mit 2,7ghz und 1,2v mit 60°C unter Orthos. da ich ja schon tolle erfahrung in WLP wechseln habe, werde ich mir am montag nochmal 1-2 spritzen holen und mal versuchen weniger aufzutragen...vielleicht komm ich doch an meine 3ghz...weil es liegt bis jetzt einzig und allein nur an der Temperatur, obwohl ich bloß lt. CPU Z mit 1,2v fahr....

@Dennis, was meinst du damit? mein du den Bootloop, oder was? naja bis jetzt is noch nich :) ...aber das müsst du doch die garantie übernehmen?

@Hellm, in den meisten fällen is die CPU an den FSB Walls schuld...da der Fertigungsprozess der CPU's sehr verschieden sein kann...ich würd mich freuen wenn ich bei 3,0ghz bloß 63°C hätte :) ...

Allerdings hab ich grad ein Problem und zwar dreht mein freezer bei 60°C grad mal mit 600 Umdrehungen...was eindeutig zu wenig ist....auf 12v will der garnicht mehr laufen..obwohl PWM eingestellt ist..naja ich google mal gleich....

MfG

Antworten Silencius

Vielen dank, hatte gehofft so etwas zu hören. Allerdings werde ich mir so schnell keine CPU mit 333MHz standard holen, also eh wurscht. Außerdem habe ich was von 480MHz OC mit einem IP35 in einem Artikel gelesen.

Und das bringt mich zum Thema Pentium Dual Core und wie ein Core 2 Duo zu dieser Bezeichnung kommt. Laut THG sind das auch nichts anderes als heruntergetaktete Allendale-Kerne mit deaktiviertem Cache. Ich tippe jetzt mal so das die auch nicht von einem extra "Band" gelaufen sind, sondern einfach durch Auslese zu der Ehre kamen. Immer auch mit gewissen Stückzahlen oder so, d.h. man bekommt wahrscheinlich eh nur die "Randstückchen" vom Wafer und die Qualität kann durchaus Unterschiedlich sein. Mit der Bezeichnung geht man wiederum nicht allzu genau vor. Wie sonst sollte THG mit einem 2140 300MHz mehr Takt erreichen als mit einem 2160.
Man kann also davon ausgehen nicht das allerbeste Stück Silizium zu bekommen, aber was dann wirklich unter der "Haube" ist bleibt eine Überraschung.

Also mein 2140er läuft jedenfalls auf Standard-Vcore von 1,325v stabil mit 3,0GHz. Hinten raus kommt dann aber 1,28v. Dabei hat er doch eine relativ große Hitzentwicklung. Das scheint also nicht unnormal zu sein.
Nun verwende ich mit dem MaxOrb aber schon einen Kühler der durch sechs Heatpipes und enormer Größe durchaus in der oberen Liga. Als WLP verwende ich zusätzlich noch Flüssigmetal, besser gehts nicht.

Zu meinen Ergebnissen, ohne Seitendeckel habe ich wirklich nur 63° bei 90% Lüfterdrehzahl. (nicht 80%, 2000 is max)
mit geschlossenem Seitendeckel und durch meine Dämmung verdeckte Lüftergitter (des Seitenteils) steigt die Temperatur bis über 72° an und der PC hängt sich nach spätestens 15min auf.
Nun habe ich ein Lüftergitter von der Dämmung befreit und nochmals getestet. Die Temperatur erreicht unter prime95 dann schon bedenkliche 70° für beide Kerne, der Lüfter dreht auf max.
Meine Gehäusekühlung ist durchaus gut, und meine Grafikkarte befördert ihre Abwärme sowieso nach hinten aus dem Gehäuse.

Was mich angeht kann ich mit den 70° locker leben, auch nach über 2h noch stabil, keine Hänger mehr. Noch dazu wird dieser Wert unter Vollast erreicht, also im Normalbetrieb selten. hab vorhin bisl HL2 gezockt, und der Lüfter drehte nichtmal hoch. Und unter Last sind Werte über 60° noch vertretbar. Bei 70° wirds dann zwar schon bedenklich, aber ein Risiko wird wohl auch noch nicht bestehen. Die Elektromigration wird dadurch auch nicht im Übermaß beschleunigt, immerhin ist die Spannung nicht sehr hoch.

@silencius
Wie siehts mit dem Gehäuse aus? vielleicht hast du ein ähnliches Problem wie ich, einfach nicht genug Frischluft.
Als WLP würde ich Arctic Silver5 empfehlen oder eben Flüssigmetall. Der letzte Schrei ist übrigens ein Kühler mit "Direct-Heatpipe-Touch" zusammen mit einem Liquid Metal Pad.
Vielleicht solltest du mal die Platzverhältnisse in denem Tower prüfen und dir einfach n fetten Kühler mit 120er Lüfter draufpappen.
http://www.alternate.de/html/produ [...] eId=230969
der bietet hohe Performance bei vergleichsweise geringem Preis. Nur mit Flüssigmetall ist mau, da er unten Alu-Elemente hat.
http://www.computerbase.de/artikel [...] evergleich
der hat übrigens auch einen kleinen Bruder..

Antworten hellm

Servus Hellm,

gebe dir zu deinem obigen Beitrag recht, hab den gleichen gedanken.

also mein gehäuse is kein highend gehäuse...ein typisches 20€ No Name.
Ander Rückwand klebt ein 92er Sharkoon, über dem ein Enermax Noisetaker 430w mit nem 92er ...in das bodenblech kommt ein 120er rein, und ein 60 in die frontwand. aber da da gehäuse gerade offen ist nich relevant.

Genau so denke ich auch, werde mir in dem Jahr, noch den Xigmatek holen..und die Arctic Silver oder was auch immer passt..und schauen wie es danach aussieht... hier ein screen, damit lass ich das grad laufen...

http://img513.imageshack.us/img513/3271/265ghzqd3.jpg hier ein Screenie

Antworten Silencius

...so, mit richtig ;-) montiertem neuen Lüfter, hab ich jetzt nach 3 Stunden Prime95 dual mit small FFTs maximal 63 Grad Core Temperatur bei 2,66 GHZ und rund 90% Lüftergeschwindigkeit (Vcore von knapp unter 1,2). Der Luftstrom dürfte fein sein, da auch gleich die Graphikkarte 10 Grad weniger anzeigt.

Da das Wärmeleitpad unter dem Umdrehen des Lüfters sicher gelitten hat, wird durch Wärmeleitpaste und Frontlüfter die Temperatur sicher noch ein Stück weit zu senken sein. Danke an alle die mit Tips geholfen haben!! Mein System rennt dank der Tips jetzt schneller, leiser und kühler :-)

Liegen die Temperaturen bei unter 50 Grad Core Temperatur dreht der Lüfter leider kaum zurück, obwohl das im BIOS anders eingestellt wäre (1% Umdrehung bei 45 Grad, 100% bei 65 Grad). Das BIOS ist bezüglich des Lüfters leider etwas hartnäckig. Sobald übertaktet wird, lässt sich nichts mehr feintunen. Da muss ich wohl zur Software greifen. Speedfan habe ich, komme aber nicht so damit zurecht.

Dazu noch ein paar Fragen: Als Wärmeleitpaste möchte ich Zalman ZM-STG1 nehmen, da sie angeblich leicht zu dosieren ist. Bei dem zweiten Gehäuselüfter habe ich noch gar keinen Plan. Welches Model, Front oder seitlich montieren? Dann habe ich noch gesehen dass es Lüftungsregler zum Einbau gibt. Was ist da empfehlenswert?

PS.: Everest zeigt für mein Motherboard abenteuerliche Temperaturen von über 191 Grad (nicht Fahrenheit) an. Da ich keine Blubbergeräusche von einem langsam dahin schmelzenden Board höre, nehme ich mal an der Wert ist falsch, weil das Board nicht erkannt wird.


Nachricht bearbeitet von GrouchoMarx am 10.12.2007 um 17:09:17
Antworten GrouchoMarx

>>>Nur ist es im Prinzip kein schlechtes Board, und im Netz hört man auch nichts schlechtes darüber. Egal wie man die unzähligen Vtweaks bemüht (die angesichts von 380mhz völlig sinnlos sind), es wird über 380MHz nicht mehr gebootet. <<<

Das ist genau der ganz grobe Unfug beim THG Artikel. Es hat mit dem Board nichts zu tun. Du kannst mit rel. Sicherheit davon ausgehen, dass dies mit FSB von über 400 rennen wird, solange da ein E6750 zum Beispiel befeuert wird, so wie jedes P35 und sogar viele 965.......

Man nehme eine CPU mit einem höheren Multi und habe dann das Problem nicht......

So bald das auf die 400 Mhz FSB zu geht wirds schwierig. Oft ist bei diesen CPU's zwischen 370 und 385 Mhz FSB Schulz, egal was für einen Multi du da einstellst. Da kannste dich auf den Kopf stellen! Bis auf eine Ausnahme war das bei den, die ich verbaut habe auch immer so. Das einzige was ich mal gelesen habe, ist das man versuchen kann einen FSB Bereich zu überspringen, also gleich 20 oder 30 Mhz mehr. Hat aber nie was gebracht.

Was noch so Mglk. sind:

PCIe auf mehr als 100 also 101-105 (Vorsicht Kartengrill)
Bischen mehr (0,1 bzw. 0,2V) auf die MCH geben.

Das THG Modell ist eine Ausnahme. Das es Streuungen gibt, ist einem Teil der THG Redaktion scheinbar nicht bewusst....

Ich würde das Ganze so lassen. Auch wenn ich bis jetzt nur E2160/80 hatte (da 40 einfach 0 Sinn macht), denke ich dass das einen gutes Ergebniss für einen 2140 ist!

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Tom's Hardware > Foren > Übertakten von CPUs, Grafikchips & Speicher > E2140
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