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Zitat Osnabrücker Zeitung:
| Zitat : Osnabrück.
|
Quelle: http://www.neue-oz.de/information/ [...] ewalt.html
Es war bereits im Vorfeld klar dass es auf die "Killerspiele" hinaus läuft.
Zumal in der gesamten passage nicht ein argument für das verbot vorkommt. es wird lediglich am anfang gesagt : "Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter Strike oder Crysis lernen können."
die idiotie dieser aussage muß ich hier wohl nicht weiter erklären. zudem würde sie auch ein verbot jeglicher action und krimi filme erfordern.
" Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter Strike oder Crysis lernen können.“
[ironie] Und das geht auch nur bei genau den zwei Spielen und in sonst keinen anderen "Killerspielen" ... [/ironie]
Wobei Crysis was völlig anderes ist als Counterstrike.
--> Alle Amokläufer haben 24 Stunden vor ihrem Amoklauf Brot gegessen.
Ich bin dafür Brot zu verbieten !
Ohne Killerspiele hätten wir nichts mehr zum Benchmarken. Wer denkt an uns?
Also ich finde das ganze wirklich Sinnlos. Sobald mal wieder ein schrecklicher Amok lauf passiert wird es wieder auf die Games bezogen...
Medieneinflüsse seien zwar keine vorrangigen Einflussfaktoren, sie begünstigten aber solche Gewalttaten.
Selbst wenn sie sie "begünstigen würden" sollte man sich nicht erstmal um das Hauptproblem kümmern? Aber anscheinend ist ja ja wieder mal einfacher zu sagen "die Spiele waren es Schuld "Als sich den wirklichen Problemen zu stellen... Bis es wieder einen Amok lauf gibt, man wieder sagt die Spiele waren es Schuld und man die Gesetze wieder verschärft.
Mein Gott müssen wir jetzt befürchten das die halbe TH Community Amok läuft?
Moin
Ich kann der einhelligen Meinung nur zustimmen. Es sollte eher Ursachenforschung denn Hetze gegen Ballerspiele betrieben werden.
Der Junge ist bestimmt nicht durch die Spiele so geworden, sonst würden wir alle hier so laufen wie mein Nick lautet und FC* würde uns nicht mit seinen langjährig trainierten Artikulationsfähigkeiten beglücken, weil er bereits vor mindestens 20 Jahren während der Ausübung seiner Wahnvorstellungen, die die Spiele angeblich hervorrufen, von der Purzelei erschossen worden wäre. Achja, damals gab es noch keine Killerspiele, dann war es eben der Konsum von zuviel Freiheit während Woodstock oder die zu engen Hosen, die der männlichen Jugend dazumal ihre primären Geschlechtsteile stark einengte.
Ich finde solche Leute, die einfach (Achtung: Wortspiel) mit dem Finger auf Computerspiele zeigen zum Kotzen. Mediengeilheit wird es auch genannt.
Das Thema ist 1 Woche in den Zeitungen, dann wird es in 3 Wochen noch einmal aufgewärmt und verblasst neben einem weiteren Terroranschlag auf das Herz von Lilly Kerssenberg durch Boris Becker bis zum nächsten Amoklauf. Passieren wird nichts. Und wenn doch: Internet.
*Nicht böse gemeint
Ich sage nur ES SIND BALD WAHLEN. Da brauchen die demokratisch-konservativen Volksverhetzer nunmal frische Munition um die Unwissenden mit vermeintlich richtigen Entscheidungen auf ihre Seite zu ziehen.
Es ist so extrem von der individuellen Persönlichkeit abhängig welchen Einfluss gewaltbasierte PC-Spiele auf den Konsumenten ausübt, dass es garnicht mit einem Gesetz erschlagen werden kann.
Für die einen pure Entspannung ohne Hintergedanken
Für die Nächsten steckt der sportliche Ehrgeiz dahinter der Beste in irgendetwas zu sein
und dann gibs sicherlich auch die psychisch Angeschlagenen, die sich ihre Fantasien dichten (wobei ich mich da frage, wie das bei Counterstrike möglich sein soll, da fallen mir andere Beispiele ein). Aber das hat immer einen deutlich ernsthafteren Hintergrund als PC-Spiele und meiner Meinung nach sollte man dort ansetzen. Denn die Diskussion um "Killerspiele" ist Geschwafel rund um die Folgen aber keine Ursachenbekämpfung.
Es gibt unglaublich viele Menschen, die in den Gesellschaftswerten die heute zählen nicht gut sind (Noten z.b.) aber mit Sicherheit in anderen Aspekten ausserordentlich begabt, das reicht von Schnitzen bis Computerspiele und darüber hinaus. Nur dass das teilweise überhaupt nicht anerkannt wird in irgendeiner Form und das Selbstwertgefühl auf der Strecke bleibt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder, der das hier liest ein solches Beispiel in irgendeiner Form kennt.
Was ich dann nicht bestreiten möchte ist, das diese armen Schweine dann eventuell deutlich aufnahmefähiger für Rachephantasien jeglicher Form sind und dazu können naürlich auch diverse PC-Spiele und deren Handlung die Vorlage bieten in der Art der Gewaltdarstellung.
Wogegen ich wohl auch sehr stark bin sind Spiele, die wirklich gezielt darauf aus sind anderen Leid zuzufügen um des Leids Willen. Quasi sadistisches Belohnungsprinzip: "Schieß ihm einen Arm ab und du bekommst 100 Punkte. Schieß so genau, dass er noch gerade so an Fetzen dran hängt und die Person innerhalb von 4 Tagen am Schock stirbt 1000 Punkte"
Hmm. Ich habe eben auch einen ähnlichen Thread bei PCGH gelesen. Und alle Leute schreiben immer nur wie toll doch Ballerspiele sind, und dass jeder zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann, und dass da überhaupt kein Zusammenhang besteht.
Ich glaube, dass da schon ein Zusammenhang bestehen kann. Durch das Zocken stumpft man ab. Und wenn der Zombie da in Winnenden sich vorstellt statt Terroristen oder Mutanten seine verhassten Mitschüler abzuknallen, dann ist das schon wie ein Training. Ich meine, der Junge war erst 17 (!!!).
Grüße,
kimble
Viel schlimmer ist doch, dass Bubi Schießmichtot echte Waffen in der Hand hatte, damit lange genug hantieren und üben konnte und sicher auch Geschmack daran gefunden hat. Pulverschleim statt Haferschleim. Dagegen ist das bisschen trivialgrafische Baller-Tetris á la CS doch kalter Kaffe für die Nacht danach.
Der nächste kommt dann an und meint, nur weil ein Junge Sims 2 spielt, wird er davon schwul. Ich bin kein Freund davon, die altersfreie Ballerei mit allen Splattereffekten generell zu gestatten - ein wenig Differenzierung nach Alter und geistigem Entwicklungsstand ist schon nötig. Aber völlige Verbote sind nicht nur hirnrissig, sondern quasi gar nicht umzusetzen.
Ist doch immer das selbe... Die Gesellschaft will ihre Schuld nicht eingestehen, deswegen sind eben Ballerspiele, Horrorfilme und Tischtennis verantwortlich. Ich kann das ganze nicht mehr hören... Leute die so kaputt sind, dass sie sich von "Ballerspielen" derart beeinflussen lassen sind tickende Zeitbomben. Mit Zugang zu Waffen wie im jüngsten Fall ist das ganze ja schon fast gefördert. Solche Leute sind auch ohne Ballerspiele eine Gefahr. Man denke mal nur daran, dass so einer nen Führerschein machen kann...
Da magst du nicht unrecht haben aber man muss so unglaublich aufpassen nicht auch einer aus dem mistgabelschwingenden Pöbel zu werden, dass man sich in den dafür nötigen Differenzierungen von wegen, der und der ist eine Gefahr und der und der ist es darum und deswegen nicht, verfängt und stecken bleibt (meine Meinung).
In letzter Konsequenz ist es doch so, dass man sich sagen muss, Leute mit diesem Schicksal und den Folgen hats schon immer gegeben neu ist das mit Sicherheit nicht.
Ich hatte auch einen in meiner Stufe mit dem ich letztes Jahr Abitur gemacht habe, der war exakt so drauf wie man das von einem klassischen Amokläufer so denkt. Total isoliert, absolut merkwürdig, das allerletzte Arschloch, Kameradenschwein der Stufe gegenüber und in letzter Konsequenz beliebtes Opfer. Der hat auch fein Drohungen und so verbreitet und einigen war das aus gutem Grund nicht mehr egal. Der kam zu jedem unter anderem auch mir und hat mir gesagt ich ständ auf der Liste der Leute die er abknallen wollte. Das ist nicht erfunden oder so, deswegen gabs richtige Sitzungen an der Schule. Naja, ich hab zu ihm gesagt: "Junge, ich hoffe für dich das du mich zuerst und richtig triffst, denn wenn nicht mach ich dich platt und zerbrösel dir die Fresse mit allen 4 Teilen, zu denen sich so eine Waffe zerlegen lässt und ich weis nicht ob ich dann aufhören würde."
Man muss auch mal bedenken, was für Leute normalerweise in den Schützenvereinen hocken und welche Sorte Mensch sich zur Jägerei berufen fühlt.
Bei diesen Zielgruppen dürften CDU/CSU auf weit über 80% bei Wahlen kommen
.
Es ist recht offensichtlich, dass die Konservativen ihre schützende Hand über diese Leute halten. Diese "Verbietet die "Killerspiele"" ist nur ein Ablenkungsmanöver.
Der Mehrzahl der "Sportschützen" geht es in der Hauptsache darum, legal großkalibrige Waffen kaufen UND im Haus aufbewahren zu dürfen. Auch der Vater von Tim Kretschmer war offenbar so einer.
Alternativen gäbe es: Aufbewahrung der legalen Waffen in z.B. Kasernen oder Polizeiwachen und kontrollierte Ausgabe von Waffen und Munition dem angegebenen Verwendungszweck entsprechend (und sofortige anschließende Rückgabe natürlich). Sicher, das wäre umständlich und auch lästig ABER Erfurt und Winnenden wären dann eben SO NICHT möglich gewesen !
Wenn die Konservativen diese Diskussion abblocken und immer und immer wieder mit diesem "Killerspielgefasel" Nebelkerzen werfen, müssen sie sich die Frage gefallen lassen, ob sie das Menschenleben von Schulkindern für weniger wert erachten als das äußerst fragwürdige "Bedürfnis" nach häuslichem Waffenbesitz.
Es gibt auch Leute, die tatsächlich eine Bedrohung nachweisen können und deshalb Besitz (und das Mitführen) von Waffen erlaubt bekommen. Aber das sind nur wenige Tausend und die Regeln sind wirklich extrem streng.
| procarion schrieb : Als ich gestern im Radio gehört habe, dass der Kerl einen Haufen Headshots verteilt hat war mir direkt klar, dass das auch wieder ein durchgeknallter CStriker ist. CStrike habe ich seit den frühesten Alphas gespielt. Damals ging es noch um Taktik, Hossies retten und das Teamgefühl. Grafisch war es ein gutsortierter Pixelhaufen. Heute sieht man ja, was draus wird. Und jeder Depp, der schon bei den letzten Diskussionen um die Verbote geschrien hat, CStrike muss bleiben ist mit Schuld am Tod der Opfer der aktuellen Katastrophe. |
wo ich dachte, schlimmer kann das was du schreibst nicht werden, da schaffst du es mich doch glatt wieder zu überraschen. ich würd ja sagen, ich wäre gespannt, was du so als nächstes bietest. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du diesen riesen haufen mist noch unterbieten kannst.
diese geballte experten meinung, die offenbar von der eigenen psychischen instabilität einen generalschluß zieht ohne hinterfragung der gründe ist einfach unfassbar.
unter anderen umständen hätte es vieleicht sogar unterhaltungswert.
edit: eigentlich wollt cih was zum thema schreiben. aber nachdem cih das gelesen hatte scheint mir jeder sinnvolle kommentar hier völlig überflüssig zu sein, einfach zeit und vor allem nervenverschwendung.
Es ist doch immer wieder herrlich, wenn Menschen verschiedenste Meinungen haben...
Da fehlt mir nur noch der passende Soundtrack beim THG-Forum-Kino.
schuld ist der vater, also gesetzliche vertreter, der im schützenverein ist, einen waffenschein besitz und nicht dafür gesorgt hat, das minderjährige die nicht bereichtigt sind, an eine schusswafffe einschließlich munition gelangen...
für mich ist eine faule ausrede dies auf egoshooter oder ähnliches zu schieben.
die lehrer selber sollten mal viel eher ein geschultes auge für aussenseiter in der gesellschaft trainieren und versuche solche schüler eher wieder zu integrieren.
die mangelnde kompetenz mehrer leute hatte diesen amoklauf als ergebnis, nicht das spielen eines spieles, selbst wenn darin gewalt oder ähnliches dargestellt wird...
für mich sind diese aussagen irgendwelcher kriminalpsychologen alles aus der nase gezogen, es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar das jemand den hang zur realität verlieren sollte.
wie gesagt, hätte der junge nicht an die waffe un die zugehörige munition zugang gehabt, wäre nichts passiert!
mit was hätte er denn seine macht sonst so ausleben können, wenn nicht mit der waffe?
außerdem finde ich das gewaltspiele auch einen lernenden effekt haben, es ist so wie bei kleinkindern. verbrennt sich ein kleinkind weil es die heiße herdplatte angefasst hat, wird es nicht ein zweitesmal daran fassen, und genauso denke ich mal wird einem jugendlichen, selbst wenn er ein solches spiel nicht spielen darf, die folgen verdeutlicht. jeder gesunde menschenverstand kann da differenzieren.
vielmehr kommt auch durch die mediengeilheit dieser maroden gesellschaft der reizt andere amokläufe zu überbieten, das alles kann bis aufs letzte ausdiskutiert werden. aber für mich ist defenitiv der vater dran schuld, der die waffe nicht sachgerecht weggesperrt und vor dem zugang dritter nicht gesichtert hat. - NICHT irgendwelche gewaltspiele!
PS: frage mich außerdem auch noch, wie jemand mit einer 9mm so zielgenau schießen kann? denn beim spielen merkt man weder das gewicht einer waffe noch den rückschlag des schusses, sowas muß schon ausgiebig trainiert sein um tödliche schüsse abzugeben, und sowas kann man definitiv nicht beim spielen trainieren. lediglich die reaktionszeit trainiert man, was nicht auf eine bessere zielgenauigkeit zurückzuführen ist.
| Zitat : Bei diesen Zielgruppen dürften CDU/CSU auf weit über 80% bei Wahlen kommen |
Hmm, naja Also ich kenne konkret 6 Leute mit grüner bzw. gelber Waffenbesitzkarte. Das geht von Die.Linke(2) über die FDP(1) bis hin zur SPD(1). Und die anderen beiden wählen mit Sicherheit auch nicht CDU. Ich glaube nicht, dass man mit derartigen Pauschalisierungen eine ernsthafte Diskussion führen kann. Auch nicht mit einem generellen Verbot jeglicher Spiele dieses Genres ohne zu Differenzieren. Sowas ist zu kurz gesprungen.
| Zitat : frage mich außerdem auch noch, wie jemand mit einer 9mm so zielgenau schießen kann |
Er hatte doch ein nettes Softair-Arsenal und Papi hat ihn gern als maskottchen zu seinen Schützenbrüdern mitgenommen.
Da müssten viele Amok laufen wenn man bedenkt wieviele solche Spiele spielen. Opfer eines Amoklaufes in Deutschland zu werden ist immer noch so wahrscheinlich wie einen sechser im Lotto zu haben.
Fast immer sind Amokläufer merkwürdige unauffällige Einzelgänger die einen an der Klatsche haben wie auch in diesem Fall - er war ja schon in psychatrischer Behandlung.
Desweitern kam hier für den Amokläufer der für ihn positive Punkt ins Spiel: sein Dad hatte im Haus frei zugängliche Waffen liegen + Munition. Das verstösst ganz eindeutig gegen bestehende Gesetze. Ohne seinen laschen Dad wäre es gar nie so weit gekommen bzw. Täter wäre dann vielleicht mit Axt, Messer oder ähnlichem losgezogen.
Das man auch bei diesem jugendlichen ein sogenanntes "Gewaltspiel" auf dem Rechner gefunden hat war ja klar, ich denke mal jeder Jugendliche in Deutschland hat so etwas auf dem Rechner !!!
Sind wir deshalb alle potenzielle Amokläufer ???
Machen Gewaltfilme auch zum Amokläufer ??? Dann müsste jeder Zuschauer irgendann Amok laufen !?!
Die Politiker haben einfach null Ahnung und könne nichts besser als die Leute zu verarschen nach Strich und Faden. Diese fossile in berlin haben wahrscheinlich noch ein PC-Spiel gezockt geschweige kennen sie sich mit dem Internet aus
Alle macht dem Volke !!!
Wer wissen will wie uns die Politiker sonst noch so hinters Licht führen sollte hier mal reinschauen:
Ich bin ja dafür, dass dann auch konsequenterweise Grimms Märchen verboten werden. Immerhin lernen Kinder hier, das Folter, Mord und Gewalt legitime Mittel sind, um "böse" Menschen zu bestrafen.
Oder was soll man sonst daraus lernen, das Frauen glühende Metallpantoffeln angezogen bekommen, Kinder im Wald ausgesetzt werden, Frauen in Backöfen lebendig verbrennt werden, Tieren der Bauch aufgeschnitten wird um diesen mit Steinen zu füllen, damit sie im Brunnen ertrinken und ähnliches?
Wenn man jetzt ganz zynisch ist, dann ist es doch eigentlich legitim, dass ich aus meiner Sicht "böse" Menschen mit einem Kopfschuß töte, mir wurde ja schon als Kind gesagt, dass es in Ordnung ist, "böse Frauen" lebendig zu verbrennen.
Achja, wo wir dann schon dabei sind, dann verbieten wir natürlich auch gleich das Schachspiel, schließlich ist es eines der ältesten Kriegsspiele überhaupt und sein ursprünglicher Zweck war das erlenen von Taktiken zum töten von anderen Menschen.
Nee, also jetzt mal ernsthaft zum Thema: Diese sogenannten Killerspiele sind in aller Regel doch immer nur ein Indiez für das Vorliegen eines Problems. Und zwar eines von vielen anderen. Das Spielen von Counterstrike ist, wie dieser Kriminologe doch selber sagt, kein Auslöser für einen Amoklauf. Viel mehr war es doch wohl die soziale Isolation des Täters.
Genausogut könnte man auch Rennspiele wie Need for Speed undercover verbieten um illegale Straßenrennen zu unterbinden. Schließlich lernt da ja der Spieler das Rasen im innerstädtischen Bereich.
| Zitat : Genausogut könnte man auch Rennspiele wie Need for Speed undercover verbieten |
Geil. Bei dem Hass, den man bei diesem Schwachsinnsprodukt entwickelt, sicher nicht die schlechteste Idee
Wir setzen konsequenterweise noch mit auf den Index:
oh man
es wurde doch schon oft genug gesagt das nicht die spiele die menschen zum killer machen, sondern das menschen die killer sind gerne zu solchen spielen greifen.
ausserdem hätte dieses KIND niemals menschen töten können wenn er kein zugang zu waffen gehabt hätte.
wieso muss ein mensch 18 waffen mit 4600 schuss munition ZUHAUSE haben ?
diese schiessverein typen sollen ihre waffen gefälligst im schiessverein lassen.
ist das nicht zum wegschmeissen doof das die computerspiele verbieten wollen statt den privaten waffen besitz zu verbieten ?
lächerlich
und nochwas, der vater sollte verklagt werden für beihilfe zum mord.
welcher vater ist so dumm und verschliesst seine waffen nicht, grade wnn kinder in soeinem problematischen alter im haus wohnen.
und jetzt was unvernünftiges:
wenn alle killerspiele ein verbot kriegen würde das die wirtschaftskrise nur verschlimmern.
Wir werden die Diskussion sicher nicht auflösen können. Jeder hat irgendwo und nirgendwo ein wenig Recht. Auf die gesunde Mischung kommts an.
Aber ein generelles Waffenverbot für Heim und Herd wäre vertretbar.
Moin
| Zitat : Aber durchgedreht wäre er früher oder später. Dank CStrike. |
Weil er durchgedreht ist und vorher vielleicht CS gespielt hat soll man das Spiel jetzt verbieten?
Es sind genug Leute an ihrem Essen erstickt, soll man dann die jeweilige Mahlzeit verbieten?
Der Hr. Althaus hat eine Frau auf dem Gewissen, muss jetzt Skifahren verboten werden?
In der Schifffahrt sind im Laufe der Zeit Tausende Menschen ertrunken oder anderweitig umgekommen, durch Fahrlässigkeit als auch mutwillig, darf jetzt niemand mehr einen Bootsschein machen?
Entpsrechend müsste man ja auch die lustigen Taschenbücher verbieten, weil man sich damit ein Schienenfahrzeug zur Geldübergabe bei einer Erpressung basteln könnte (Fall Dagobert vor ein paar Jahren).
Leute, hört doch auf mit euren ewigen Verboten, es bringt doch nichts. Gar nichts. Eine aktuelle Studie hat wieder einmal belegt, dass sogar die Größe der Warnung für noch mehr Neugier unter den Jugendlichen sorgt: Je größer die Warnung desto größer die Neugier.
Bei der Regulierungswut deutscher Behörden und Politiker verlernen die Leute das Denken.
Auch ich spiele Ballerspiele seit langem, aber ich habe einen gesunden Respekt vor dem Leben anderer Menschen. Letzteres hat ihm wohl gefehlt und wer hätte es ihm beibringen müssen?
Sicherlich stumpfen die Spiele irgendwo ab, dennoch bin ich ein friedliebender Mensch, gehe eher zwischen zwei streitende statt noch zusätzlich draufzuhauen und schießen mag ich in der Realität nicht.
Was nützen härtere Strafen und schärfere Gesetze?
Wir müssen nur lernen die bestehenden Gesetze einzuhalten.
Hätte der Vater des Typen seine Waffe wie es im Gesetzt steht ordentlich weggesperrt wäre das alles nicht passiert.
Das gleiche gilt für den Jugnedschutz, aber niemand will das irgendwie raffen.
Es kommt immer nur das Argument, dass härtere Strafen mögliche Täter abschrecken...
<ironie>Klar, deshalb gibt es in den USA wo es teilweise noch die Todesstrafe gibt keine Verbrechen mehr!</ironie>
Wenn jemand zum Mörder wird, hat das was mit Trieben zu tun und diese kann man nicht abschrecken, Triebe sind keine Eier.
Nächster Punkt der mich aufregt ist das Wort "Killerspiel" an sich.
Was ist ein Killer bzw ein Mörder?
Wikipedia definiert Mord so:
"Mord gilt in allen Rechtsordnungen als gravierendste Straftat gegen das Leben eines Menschen."
Wenn in einem Spiel ein Pixelmännchen ist das kein Mord.
Also ist der Begriff "Killerspiel" schwachsinn.
Über Zensur in Spielen bei uns hier in DE brauch ich mal garnix sagen...
Habt Ihr schon von dem brutalsten "Killerspiel" gehört?
Es handelt von einen ständig breiten kerl in blauer Latshose der auf Pilze und Pflanzen steht und in seinem Rausch allen auf den Kopf springt (sogar kleinen niedlichen Schildkröten) bis diese einen qualvollen Tod sterben (Schädel-Hir-Trauma).
Denkt mal nach was ich meine
ciao
MfG Ridley
| procarion schrieb : Jo, Grimms Märchen sind schlimm. Aber das sind eben Märchen. |
Aha, dann müsste man allerdings auch Fussball und Sportarten jedweder Art verbieten, da es dort auch Ausnahmen gibt (Hooligans) wo auch tote und schwerverletzte entstehen, ebenso Großraumdiskotheken, Demonstrationen.
| Zitat :
|
Quatsch, bei CS lernst du weder entsichern, noch richtiges Aim, noch die richtige Atmung und auch nicht die richtige Haltung der Waffe. Kranke Energie muss er allerdings gehabt haben.
| Zitat :
Est. |
Es ist nur eine andere Darstellungsform und wer sich tatsächlich anders verhält, wenn er vorher gezockt hat, braucht dringend Betreuung, wer Spiele und Realität nicht trennen kann ist ebenfalls stark geschädigt, allein schon die viuelle Qualität der Games, wie auch Sounds sind meist so simpel konstruiert, dass sogar ein Politiker den Unterschied bemerken könnte.
Und Schach ist mehr oder minder eine Kriegssimulation aus längst vergangener Zeit, womit töten Bauern wohl andere Bauern und warum gibts einen König als Oberbefehlshaber ![]()
Bei CS gab es NIE Extrapunkte für einen Headshot, höchstens nervige Sounds auf Kinderservern, es ist dort einfach der effizienteste Weg den Gegner diese Runde zum Aussetzen zu zwingen.
| Zitat : Wer Freude finden kann am virtuellen Morden in feinsäuberlich nachgestellter Umgebung mit realitätsnaher Grafik (wie CSS) gehört sowieso eingesperrt. |
Keine Grafik in Spielen ist wirklich realitätsnah und erst recht nicht css, und tatsächlich macht es Spaß gegen gleichwertige Konkurrenz zu gewinnen, obs beim Schach, Autorennen, Tischtennis oder sonstwas ist, es sieht einfach nur anders aus und ich glaube kaum, dass ich Spaß daran hätte im Irak Kinder und Zivilbevölkerung zu erschiessen.
Dass das Verbot wieder aufkommt war ja klar, Waffenlobby ist halt zu stark und unsere Regierung zu dämmlich. Man sollte vielleicht. etwas zurück von der extremen Leistungsgesellschaft, Menschen sind nur noch Kosten/Produktionsfaktoren in irgendwelchen Bilanzen, dass da Leute die schon so einen geringen Selbstwert haben noch stärkere Probleme bekommen und keine Perspektiven oder Auswege sehen ist für mich viel wesentlicher als "Killerspiele".
Warum nun ausgerechnet wieder sinnfrei gegen Spiele argumentiert wird erscheint mir aber leicht nachvollziehbar, der Großteil der Bevölkerung kommt halt nicht übers Bild-"Niveau", schnell ein paar Schlagworte und das Stimmvieh ist zufrieden.
Und nur mal nebenbei es handelt sich imo mal wieder nicht um einen Amoklauf, da das für mich als Affekt abläuft und nicht erst geplant wird.
Und nur mal als kleinen Denkanstoß, früher war Rock bzw. Metal böse und machte aggressiv und zerstört die Gesellschaft, daraufhin das Fernsehen und Kino und nun sind wir halt bei Videospielen, jedes mal waren alte Leute in der Regierung die mit dem neuen Medium nichts anfangen konnten bzw. wollten und es sofort verteufeln.
Laut diesen Leuten müsste ich ja extremst gefährdet sein, ich höre seit 11 Jahren Metal, schau fern und gelegentlich Kino und spiele seit 16 Jahren "Killerspiele"
Moin
@Ridley
Nicht nur er, sondern auch sein Bruder und ein Kumpel, in späteren Kapiteln auch noch seine Herzdame. Das ist eine richtige, kleine Mafiaorganisation ^^
Jetzt mal Spaß beiseite: Spiel ist Spiel und nicht die Realität. Wer das nicht auseinanderhalten kann, hat vorher einen an der Waffel!
Man kann dafür das Spiel nicht verantwortlich machen und gleich alle Ballerspielbesitzer kriminalisieren.
Auch das Argument mit den "mehr Punkte bekommen, wenn man in den Kopf schießt" ist doch etwas schwammig: Jeder weiß, dass ein Kopfschuss nahezu immer tödlich ist, während ein Treffer ins Bein weitaus höhere Überlebenschancen bietet. Dazu braucht man kein Crysis oder CS und man muss auch nicht in einem Schützenverein Cowboy spielen, das sagt einem der gesunde Menschenverstand.
//edit
Brot tötet nicht, Mehrkornbrot auch nicht und trotzdem sind bereits Menschen an einem Stück Brötchen im Hals erstickt. Mal von den Bauern ganz zu schweigen, die in ihren Mähdrescher gestolpert oder im Getreidesilo versunken sind. Demnach müssten ja jetzt Mähdrescher verboten werden und weil man mit einer Sense genauso killen kann, darf überhaupt kein Brot mehr hergestellt werden und wir werden wieder zu Beerensammlern, weil man ja auch nicht jagen darf, Speerwerfen (im übrigen eine olympische Disziplin) könnte ja auch tödlich sein.
Leider ist die Berichterstattung in Medien immer sehr einseitig.
Doch. Unlängst ist z.B. ein Penner im Müllauto im Presswerk umgekommen. So gesehen ist jetzt sogar der allseits beliebte Müllabfuhr-Simulator 2.0 für PC ein abartiges Killerspiel - man weiß ja nie, was in der Tonne so drin ist
Moin
Vielleicht sollten wir uns mal ein wenig mit dem Sinn von Spiel und Sport im Allgemeinen unterhalten:
Es gibt Schützenvereine und Schießen ist ein anerkannter Sport.
Es gibt Clans uns eSports, anscheinend noch nicht anerkannter Sport.
Beim einen schießt man auf reale, nicht-lebendige Gegenstände. Mit scharfer (!) Munition.
Beim anderen schießt man auf nicht-reale und entsprechend ebenfalls nicht-lebendige, Gegenstände kann man ja gar nicht sagen, virtuelle Objekte. Mit einem Mausklick.
Jetzt sag mir mal, was von den beiden ist gefährlicher? Wenn ich beim einen das Gefühl der Waffe und des Abdrückens sowie richtiges Zielen kennenlerne? Oder beim anderen auf nicht-existente Visualisierungen auf dem Monitor klicke, die Hand-Augen-Koordination mit der Maus verbessere, welche ich aber nicht auf eine reale Waffe übertragen kann.
Viele Gangmitglieder in den USA und auch hier in den Gossen, sind so arm, die haben keine Playstation und keinen PC. Die würden dir aber ohne mit der Wimper zu zucken die Fresse einschlagen oder dich gleich abstechen.
Was ich damit sagen will: Es kommt nicht darauf an, was und ob (!) man am Computer spielt, sondern auf das Umfeld, die Gesellschaft, Gene und Erziehung/Prägung. Wären manche Dinge im Leben von Tim (so hieß er doch?) nicht so grundlegend schief gelaufen wäre er überhaupt gar nicht erst soweit gewesen, als dass er hätte durchdrehen können.
Was die Leute, und wohl du ebenso procarion, nicht ganz verstehen ist der Zusammenhang zwischen Ursache, Begünstiger und Auslöser. Die Spiele sind nicht die Ursache! Sie sind aber auch nicht der Auslöser. Meiner Meinung nach begünstigen Ballerspiele maximal zu einem extrem geringen Grad eine Situation, die früher oder später auch ohne die Spiele stattgefunden hätte; und das auch nur bei vornherein psychisch labilen Persönlichkeiten.
Deutlich stärker als jedes Spiel es je könnte begünstigte die Tatsache, dass sein Vater im Schützenverein war und Tim selbst schießen durfte.
Wichtig ist der Auslöser: Ich glaube nämlich, ein paar Wochen zuvor wurde er besonders heftig gehänselt und plante entsprechend seine Taten.
Und ich sage es nochmal: Um durch ein Spiel die Abgestumpftheit auf das reale Leben zu übertragen, braucht es schon vorher einen Knacks in der Psyche, dann kann man nämlich nicht mehr wirklich unterscheiden. Und dann passieren solche fatalen Ausraster.
Es gibt nicht eine unabhängig studie die eine reduktion der hemmschwelle bedingt durch soganennte killerspiele nachweisen konnte. aber es gab unzählige versuche dazu. in keiner fand eine signifikante, also ausreichend ausgeprägte reduzierung der hemmschwelle statt, dass diese dem konsum solcher spiele zu zuordnen war.
die behauptung css etc. (bei dem es im übrigen nicht ums stupide morden geht!) würde hemmschwellen reduzieren entbehrt jeglischer grundlage!
es gab hier in deutlschland nur ein institut, dass behauptete in seiner studie das nachgewiesen zu haben (name ist mir grad entfallen). der leiter dieses instituts war bei hard aber fair mehrfach zu gast und wirbelte dabei indirekt mehrfach die werbetrommel für seine zensursoftware, welche er in seiner firma produzierte. eine nachweislich nur profit bedigte lüge.
wenn hier jemand wie procarion damit argumentiert, dass er bei sich selbst beim spielen von TDU feststellt dazu zu neigen verantwortungsloser zu fahren, dann sollte er leiber mal in behandlung gehen.
btw. wer mal neben dem killerspiel geschrei im falle des kürzlichen amoklaufs genauer hingehört hat, wird festgestellt haben, warum der junge amok lief. so, wie er in der gesellschaft behandelt wurde und dabei von seinen eltern in stich gelassen wurde, ist geradezu predestiniert für solch einen amoklauf.
edit: jeder action film und krimi zeigt mehr brutalität als alle killerspiele zusammen. auf der flucht auf polizisten zu schießen hat man da schon lange vor dem pc gesehen. das ganze ist so idiotische wie die anti-rocken-roll bewegung vor 50 jahren. aber die dumme masse kann man damit leicht manipulieren und sie für politische zwecke mißbrauchen.
Ich glaube Leute wie Avaka, die merken, dass sich jemand in so eine Rolle befindet
und dann auf eine Drohung mit einer dämlichen Gegendrohung, statt mit der Frage,
was zum Jesus ihn dazu bewegt, regieren, tragen mehr Mitschuld als jedes Spiel.
Ein Verbot dringt nichts; Die Spiele sind im Netzt leicht zu bekommen.
Ein wärmeres und interessierteres Miteinander würde mehr bringen,
aber das ist wohl leider zu viel verlangt und zu kompliziert.
Vor allem ist das etwas Andauerndes und Nachhaltiges.
Nicht wie ein Verbot, dass man einmal durchpeitscht und
dann seine Ruhe hat, bis es das nächste mal passiert.
| Weltenspinner schrieb : Ich glaube Leute wie Avaka, die merken, dass sich jemand in so eine Rolle befindet
|
Weltenspinner, ich danke dir ganz besonders für den ersten Absatz!
Das ist wohl einer der mit Abstand klügsten Posts hier im Thread!
(Habe mir zu diesem Anlass mehr Mühe bei der Rechtschreibung gegeben
)
| procarion schrieb :
|
d.h. du bist eine gestörte person, da du ja nach eigener aussage eine hemmschwellenänderung durch TDU festgestellt hast?
(nicht das ich überascht wäre)
ich frage mich immer wieder, wie leute die absolut keinen schimmer haben von dem was sie da reden sich immer wieder anmaßen die welt mit solch ignoranter absolutheit erklären zu wollen.
ich habe vor leuten wie procarion 10000000 mal mehr angst als vor jedem terroranschlag oder amokläufer. und ich habe bereits 2 bombenanschläge und beinah-anschläge miterlebt. ich habe angst davon könnte es mal soviele geben, dass die demokratie zur schlechtesten aller staatsformen wird.
Um nochmal zu Winnenden zu kommen,
der Junge der diesen Amoklauf begangen hat wurde nach allen Regeln der Mobbing Kunst vom Weiblichen Geschlecht fertig gemacht, ein erfülltes Sexualleben hatte er auch nicht. Bis auf eine Ausnahme hat er ausschließlich Frauen erschossen, hier müssten die Weltfremden Kriminalogen 1 und 1 zusammen zählen können.
Es wird jetzt schnellstmöglich ein Sündenbock gesucht und da sind die Killer spiele genial. Sein Vater ist ein Wohlhabender „Einflussreicher Mann“ von daher kommt es nicht in Frage Ihn zu bestrafen da ca 3000 Schuss Munition frei zugänglich waren sowie die dazugehörigen Waffen.
| procarion schrieb :
|
aber du maßt dir an in deinen vorigen posts das auf die allgemeinheit zu beziehen?
und zu schreiben, wer killerspiele spielt sollte....
| Zitat :
|
es wurde verdammt viele studien dazu gemacht. und es wurden sowohl unverbrauchte wie "verbrauchte" probanten genommen. es wurde alles erdenklich unternommen um eben gnau diesen zusammenhang nachzuweisen. und man ist auf ganzer linie gescheitert.
| Zitat :
Ich hatte dazu mal intensiv recherchiert, kann da gern die Quellen und genauen Zahlen nochmal rauskramen, muss aber erstmal zu nem Termin. |
ausnahmsweise hast du mal was richtiges ausgegraben. nur ist der springende punkt nicht, das was sie am pc konsumieren, sondern dass sich familie und gesellschaft dort noch um ihre kinder kümmert. in deutschland und den usa wird so brutal ni schulen mit "andersartigen" umgegangen, dass beide länder führend nuter den westlchen "zivilisierten" ländern bei anklagen wegen menschenrechtsverletzungen sind.
im übrigen ist deutschland platz 2 in der amoklaufstatistik. so asozial wie man sich hier gegenüber vielen kindern benimmt kennt man das in ganz europa nicht. und da sucht man die gründe für amoklauf bei killerspielen? diese ignoranz wäre lächerlich, wenn sie nicht so tragisch wäre.
edit: usa und acuh deutschland haben im gegensatz zu kanada sehr dichte populationszentren. hohe bevölkerungsdichte hatte schon immer zu erhöter kriminalität und irrationalen verbrechen geführt, lange bevor es computer gab. die sozialedynamik, welche dazu führt hat nichts mit killerspielen zu tun.
Interessant ist auch, wer hier so Amok läuft. Das sind nämlich nicht irgendwelche "HartzIV-Underdogs", sondern fettgefressene Pickelträger aus bestem spießbürgerlichem Hause.
Der kerngesunde Underdog, gern auch noch mit Migrationshintergrund, findet nämlich immer einen, an dem er sich abreagieren kann bzw. einen stärkeren, der ihn in die Schranken weist. Außerdem hat er genug Probleme, um sich nicht zu allzu sehr mit sich selbst zu beschäftigen.
Derartige Depressionen sind Ausdruck einer Wohlstandsgesellschaft, die ihre eigenen Kinder vernachlässigt. Zumindest das können wir uns bei vielen Migranten und Parallelgesellschaftlern abschauen - die kümmern sich wenigstens um ihre Kinder.
| Zitat : Avaka schrieb : Ich hatte auch einen in meiner Stufe mit dem ich letztes Jahr Abitur gemacht habe, der war exakt so drauf... *cut* ...das allerletzte Arschloch... *cut* Der kam zu jedem unter anderem auch mir... Wieder ein von der Gesellschaft geschaffenes krankes Monster. Wenden sich erschaffene Kreaturen nicht meistens früher oder später gegen ihren Schöpfer? |
Den Kerl hab ich mir mit Sicherheit nicht ausgedacht, falls du das meinst, mein Wort darauf.
Geschichte:
Der Junge kam Mitte 12 Klasse zu uns und hatte ne richtig schwere Zeit hinter sich, zumal er vom Aussehen her wirklich nicht gesegnet ist (20 Operationen und dennoch rein äußerlich recht unansehnlich). Aber der hatte davon einen psychischen Knacks weg und der war ein gefundenes Fressen für die Verarscher vom Dienst. Die Sorte kennt man ja, die auf Kosten von anderen ihre teilweise wirklich bösartigen Spässe machen.
Naja, gut die Mehrheit hat sich aber eigentlich nicht voreingenommen verhalten, sondern vorbildlich aufgeschlossen. Nur hat der Kerl an jedem Strohhalm dermaßen gezogen, dass man keine Ruhe mehr hatte. Teilweise hat der echt tyrannisiert. Dann machts natürlich auch keinen Spass sich weiterhin darum zu Bemühen ihn zu integrieren, wenn das so ausartet. Des Weiteren war sein Problem, dass er so ein Schleimer war (wahrscheinlich, weil Lehrer sich zunächst um alle kümmern müssen) und ganze Stufenteile bei mehr oder weniger ernsthaften Vergehen ans Messer geliefert hat und bei gewissen Situationen extrem merkwürdiges Verhalten zeigte, was eigentlich keiner so in der Öffentlichkeit zeigen würde.
Gut, soetwas steigert sich natürlich gegenseitig. Bis der Junge mit einem Schild mit der Aufschrift ERFURT 2007 rumlief und JA das war so gemeint und keine Anhalterpappkarte. Dafür hat der direkt mal 20 Sozialstunden kassiert. Dann hat er die besagte Liste mit Leuten angefertigt und die wurde auch bei ihm gefunden. Zum Abitur hin kam er dann zu einigen und hat gesagt: "Du kannst mir glauben, dich wollte ich nicht erschießen".
Ich persönlich hab mich in jeder Form zurückgehalten, sowohl am Anfang als auch später. Reserviert, beobachtend und auch nicht hetzend oder so. Schließlich kann er ja wenn man es von ganz vorne betrachtet auch nichts dafür, nur die Taten uns/mir gegenüber hielten dem Mitleidsbonus mehr als die Waage. Nur als der sogar mir gedroht hat hab ich die Flucht nach vorn gewagt und mich davon zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht beeindruckt gezeigt im Gegensatz zu vielen anderen. Ob ich das tatsächlich durchgezogen hätte im Ernstfall kann ich nicht sagen, ich glaube allerdings nicht. So eine harte abgebrühte Sau steckt nicht in mir.
Sicher ist, wenn der Junge Zugang zu Waffen und Munition gehabt hätte zu gewissen Zeiten, dann wäre so ein Szenario nicht ausgeschlossen gewesen. Zur Info, der war soweit ich weis kein CStrikespieler.
avaka schrieb :
Den Kerl hab ich mir mit Sicherheit nicht ausgedacht, falls du das meinst, mein Wort darauf. |
nein. das meinte er nicht. er meinte, dass "du" (im sinne der gesellschaft) dafür mit verantwortlich bist, dass er zum mosnter wurde und sich das nun rächt. erschaffen durch die ignoranz und psychische brutalität der mitmenschen.
psychische gewalt ist um vielfaches schlimmer, gefährlicher und schädlicher als physische es jeh sein kann.
und ich würde ihm da zustimmen.
Bin eben auf das hier gestossen, das ist noch tausendmal schlimmer als Killerspiele und könnte bald Realität werden:
http://www.wallstreet-online.de/di [...] n-lissabon
http://www.lutz-forster.de/html/00126.html
Wer grundsätzlich wissen will was so hinter den Kulissen vor sich geht und was uns die öffentlich/rechtlichen Medien so verschweigen der sollte hier rein schauen:
Link entfernt
http://www.mmnews.de/
Was hast du denn da gelöscht FormatC?
Ansonsten eine ziemlich krasse Sache, wenn das WAHR ist? Da muss man ja schon etwas kritisch bleiben und nicht gleich alles fressen, zumal dieser Lutz Forster im hinteren Teil seines Beitrages unprofessionell wird, was ihm ein bisschen die Glaubwürdigkeit nimmt.
Ich mach mir aber da nichts vor, Beobachtet und Bespitzelt wird so ziemlich jeder erstmal grundlegend. So läuft das Geschäft mit der Angst nunmal um jetzt mal die Kurve zum Amoklauf zu bekommen. Zunächst wird dann jeder aufgebrachten Mutter erstmal 100% Überwachung versprochen und die fressens dann auch noch fein. Oder Rechnerdurchsuchung das selbe... Welcher anständige Terrorist hat denn alles fein auf der Platte? Die schicken sich Brieftauben und verbrennen die Zettel danach. So würde ich es machen *ups Test, Test, Test ^^
Im Sinne der "Sicherheit" wurden auch zu Adolfs Zeiten so manche Praktiken eingeführt. Man muss dabei immer bedenken, dass die Leute die soetwas auf die Bahn bringen in der Regel davon überzeugt sind das Richtige zu tun und sich Unrechtsbewusstsein für die anders defniert. Hört sich jetzt blöd an ich hoffe das rüber kommt wie es gemeint ist.
Das Problem an der Sache ist, das solche Gesetze Gruppierungen Tür und Tor öffnen um die demokratische Grundlage zu entziehen, denn wer jetzt als rechtsfrei bezeichnet wird oder ab welcher Größenordnung von einem Austand gesprochen wird ist Definitionssache und da ist der Haken.
In der Theorie könnte dann ja auch beim nächsten Milchstreik das Feuer eröffnet werden.
| Zitat : psychische gewalt ist um vielfaches schlimmer, gefährlicher und schädlicher als physische es jeh sein kann. und ich würde ihm da zustimmen. |
Ja ich glaub da hast du Recht. Ich war auch eine zeitlang im Kreuzfeuer von Schwätzern und das frisst ganz schön. Darum finde ich solche Profilierungsmethoden verachtenswert. Nur die "Opfer" kommen irgendwann selbst nicht mehr aus dem Kreisel raus und scheren ihrerseits alle über einen Kamm.
| Zitat : Was hast du denn da gelöscht FormatC? |
Das weisst Du ganz genau. Und ich möchte sowas hier auch bitte nicht mehr sehen. Auch das andere ist relativ grenzwertig. Denke bitte daran, dass auch hier für verlinktem Schwachsinn gerade gestanden werden muss. Da besteht keinerlei Diskussionsbedarf.
| FormatC schrieb : Interessant ist auch, wer hier so Amok läuft. Das sind nämlich nicht irgendwelche "HartzIV-Underdogs", sondern fettgefressene Pickelträger aus bestem spießbürgerlichem Hause. |
Ähnliches sagte ein Profiler beim Jauch wars glaube ich.
Günther Jauch: "Ist es denn überhaupt absehbar gewesen, schließlich war er immer unscheinbar und zurückhaltend."
Polizist: "Es sind immer die unscheinbaren. Die auffällig Unauffälligen."
Keine Zitate, nur sinngemäß wieder gegeben.
Im Übrigen spielte unser mittelständischer Wonneproppen standesgemäß Far Cry 2 vor dem Shootout und nicht sowas billig-hartzvieriges wie CS. Nur mal der Vollständigkeit halber. Und da gehört eben auch eine Runde Auto mit ins Programm. Wobei es eigentlich egal ist, in welchem der Spiele man jemandem virtuell ein Loch in die Hypophyse stanzt - es bleibt ein Kill.
Mir machen die Nachahmer auch Angst, da die Hemmschwelle immer weiter sinkt, wenn sie erst einmal ein so ein Vollpfosten überschritten hat.
Die Berichterstattung über solche tragischen Ereignissen müssen stattfinden, jedoch muss ich dir auf jeden Fall recht geben. Das Gesicht dieses Spinners sieht man auf jeder News-Page und bei jedem Sender in den Nachrichten. Heute ist mir beim Fussball schauen aufgefallen, dass alle einen Trauerflor getragen haben. Das fände ich bei schlimmen Unglücken richtig, aber nicht bei so einem Fall. Klar soll der Opfer gedacht werden, aber auf diesem Wege entsteht ja schon fast ein Wettstreit. Der nächste Amokläufer nimmt sich vielleicht vor 30 Menschen umzubringen um damit "Der schlimmste Amokläufer der Geschichte" zu werden. Aber was soll man machen?
Als wir in der großen Pause nicht aufs Schulgelände gehen durften und unser Lehrer sagte das in Winnenden (ca. 10km von unserer Schule entfernt) ein Amoklauf ist, da hab ich erstmal ein richtiges scheiß Gefühl gehabt. Manche nennen es auch Angst. Ich hatte echt Schiss das der Spinner jetzt auch noch vielleicht unsere Schule besuchen kommt. Naja, ich will jetzt nur noch sagen, das unter den Opfern nicht meine Freunde/Bekannte waren.
Zu den Killerspielen:
Ich frage mich wieso sie immer das Spiel Counterstrike als verantwortliches Killerspiel hinstellen. Immer das gleiche, jeder Amokläufer aus Deutschland hat es gespielt. Wollen sie das man Counterstrike verbietet?
Das die Spiele schuld sind, glaube ich nicht. Man spielt mit Maus und Tastatur und hat keine Knarre in der Hand. Den Rest muss ich ja nichtmehr erklären, der wurde schon erklärt. Die Spiele können ein Puzzlestück vom ganzen sein, aber allein durch Spiele wird man kein Amokläufer. Dazu kommen noch die vielen anderen Faktoren die schon genannt wurden (psychische Probleme, Mobbing etc.). Ich spiele auch nicht solche Spiele um mich aggresiv zu machen, ich spiele um mich zu entspannen. Zumindest wirkt sich das Spielen bei mir so aus.
Die Politiker haben keine Ahnung... Früher war es die Musik, heute die Killerspiele.
Hauptsache auf ein anderes Medium geschoben, aber den richtigen Grund nicht erkannt.
Naja, so long.
Edit:
Ah, hab noch was vergessen. Am Freitag war eine Lehrerin der Albertville-Realschule Winnenden bei uns in der Schule, welche mal an unserer Schule Referendarin war.
Sie hat versucht uns zu erklären dass wir in Deutschland ein echtes Umgangsproblem haben. Kurz: Wir sollten uns einfach nicht mehr gegenseitig mobben und ausstoßen. Versuchen auf Mitschüler einzugehen falls sie schlechter in der Schule werden und sich anders benehmen und fragen ob sie Probleme haben und versuchen mit ihnen darüber reden, damit nicht das gleiche wie bei Tim K. passiert.
Viele Schüler haben die Warnung gar nicht ernst genommen und haben gelacht... Ich dachte mir dann nur: "Mein Gott, was seid ihr nur für Idioten, die Frau da vorne ist fertig mit ihren Nerven und ihr lacht sie aus?!" Da sieht man echt mal in welcher Situation wir sind... Und das es immer wieder Amokläufe geben wird.
| Zitat : Habt Ihr schon von dem brutalsten "Killerspiel" gehört?
|
geil!
Der Spacko hat auch WoW gespielt, welches ja nachweislich DAS Spiel ist, dass für den stärksten Realitätsverlust sorgt.
"Reallife? - Ach du meinst das wo der Pizzamann herkommt?!"
![]()
Da hatten wir doch schonmal das eine Bild... ich finds nicht mehr, das hat mal FormatC ausgegraben ![]()
Edit: Gefunden!
Hehe, ich frag mich ob das nur eine Photomontage ist oder ne ernsthafte Situation.
Naja, so Vollgeschädigten (warum auch immer es so kam) muss ernsthaft geholfen werden. Aber zuallererst muss dafür gesorgt werden, dass die nicht an Waffen ran kommen. Vielleicht hätte der Junge nochmal selbst drüber nachgedacht was er da vorhat, wenn er nicht zum Zeitpunkt des Kurzschlusses an eine astrein gepflegte Waffe und reichlich Munition ran gekommen wäre.
Mein erster Gedanke nach dem Amoklauf war,
jetzt kommen sicher wieder die feinsten Aktionisten aus ihren Löchern und verdammen alle Computerspiele. Ich dachte nur die Herren Politiker würden sich auf GTA einlassen. Denn der Amokläufer hatte ja auch ein Auto gekidnaped.
Zum Thema Berichterstattung, Galileo hatte (am Freitag war das glaube ich) ganz einfach einen älteren Bericht zu Killerspielen gesendet, der damals schon scharf kritisiert wurde, wegen Einseitigkeit.
Zu den oben geposteten Links ala infokrieg, usw. diese halte ich auch sehr grenzwertig, wenn nicht sogar schon verfassungsfeindlich (gut das FormatC hier was wegeditiert hat).
Das Kernproblem wurde hier an sich sehr gut erfasst, und zwar das es eine abstumpfung in der Gesellschaft gibt und diese nicht durch die Computerspiele kommt, sondern durch das Umfeld.
Eine recht einfache Lösung des Problems des Waffenzugangs wäre es, wenn die bestehenden Gesetze härter kontroliert werden. Sprich unangemeldete Kontrollen bei Waffenbesitzern, und wer seine Waffe nicht ordnungsgemäßg (Munition und Waffen getrennt - zumindest in einem Extra Teil des Safes) aufgebewart bekommt sie entzogen.
Eine Zentrale Abgabe in Schützenvereinen wäre eine denkbar ungünstige Idee. Diese Waffenräume oder sogar Lager müssten dann extrems gesichert werden.
MFG
Die Waffendichte steht in keinem bewiesenen Verhältnis zu den Straftaten mit Schusswaffen.
Die meisten Delikte geschehen immer noch mit illegalen Waffen und eigentlich sind es nur Suizide, oder eben Suizide mit vorangehenden Tötungen mit legal erworbenen Waffen + Beziehungsdelikte.
Ein strengeres oder konsequenter kontrolliertes Waffengesetz bringt also vermutlich nur mehr Messertote + Bratpfannentote aber keine Änderung bei der Opferzahl.
Zum Thema der Gewaltspiele habe ich mal einen Schönen Artikel gelesen mit einem Ländervergleich D, AT, CH. Fazit D mit den strengsten Gesetzen hat die höchste Jugendgewalt und CH mit den laschesten Gesetzen (wird da bei der Lebensmittelverordnung geführt oder so ähnlich) hat die wenigsten Fälle von Jugendgewalt. Das ganze natürlich relativ zur Gesamtbevölkerung.
Was uns das sagt... eigentlich nur, dass es sich unsere netten Politiker wieder zu einfach machen.
Es ist ja auch einfach auf etwas offensichtlichen zu schimpfen. Und wenn man ehrlich ist, dann sind die Shooter zum Großteil auch gewaltverherrlichend. Das da Aussenstehende dann so reagieren ist erstmal klar.
Der große Unterschied ist halt nur, dass ein gesunder Geist zwischen der virtuellen und reellen Welt unterscheiden kann.
Ich selbst bin der Meinung, dass "Killerspiele" eben nichts für Kindernhände sind. Und mit 17 ist man noch ein Kind. Auch wenn hier viele vielleicht anderer Meinung sind. Es ist die Pflicht der Eltern zu kontrollieren, was die Kinder spielen!
Aussedem hat der Handel besser darauf zu achten, wem er spiele verkauft. Verstöße müssen härter geahndet und Kontrolleinkäufe getätigt werden. Natürlich kann kan die Spiele dann auch i-net runterladen, aber da sind wir dann wieder bei der Pflicht der Eltern.
Das selbe gilt meiner Meinung nach übrigens auch für andere Medien wie Filme auch.
Was den Anstoß für einen Amoklauf gibt ist aber dennoch sicher nicht Counterstrike oder andere Shooter. Schon eher mobbing in der Schule, Vernachlässigung der Eltern oder einfach ein krankes Hirn.
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