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[Gelöst] Dell Vostro gut? + Kann mitgeliefertes Vista verkauft werden?

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Beste Antwort von 7oby.

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Hallo,

ich suche zur Zeit ein gutes, mobiles Notebook 12-14 Zoll, am besten 13''.
Ich hatte erst Interesse am o.book4, bin aber mittlerweile beim Vostro von Dell, da man für 100-150 EUR mehr einfach eine Schiene sicherer fährt.

Meine Frage(n):
in der Basisausstattung ist "Vista Home Premium" dabei. Ich wollte mir eh XP installieren (was ich daheim auch habe).
--> (blöde Frage vielleicht, aber egal) kann ich überhaupt XP installieren, ich habe gehört, dass es bei manchen Notebooks immer wieder Probleme gab Vista runterzumachen und XP drauf...
--> Kann ich die mitgelieferte Vista Version bei ebay verkaufen? Man kriegt dafür ja ca. 80-90 EUR, was ja nicht wenig ist, da ich mit Vista nicht arbeiten will... Oder ist das nur so eine "Notebook-Version"?

generelle Frage zum Vostro:
--> gibt zur Zeit etwas besseres vom Preis-Leistungs-Verhältnis? Ich werde auf eine ca. 650 EUR Austattung hinauslaufen und da finde ich bei Geizhals echt keine nennenswerten Alternativen... Nur her damit wenn ihr sie habt

Vielen, vielen dank im Voraus

OEM Versionen dürfen in Deutschland auch ohne PC verkauft werden. Seit mehr als 8 Jahren:
http://www.heise.de/newsticker/Mic [...] dung/10493

 

Das ist der Grund warum es im Einzelhandel SB Lizenzen in Deutschland gibt - in vielen anderen Ländern jedoch nicht.

 

Der Handel mit gebrauchten Lizenzen ist losgelöst vom Datenträger (und den hast Du evtl. nicht, da vielleicht nur eine Recovery beim Dell dabei liegt?!?) degegen nicht erlaubt, wobei ich jetzt nicht weiß, ob das Urteil rechtskräftig geworden ist:
http://www.heise.de/newsticker/Urt [...] dung/69055
Allerdings bist auch kein Händler, sondern verkaufst 1x privat eine Lizenz.

 

Was es noch schwieriger macht: Dell und alle Systemausrüster verwenden eine ganz bestimmte Art von Microsoft-Lizenz. Was da nun im Einzelnen gilt - weiß ich nicht.

 

Auf der technischen Seite wird's auch nicht leichter:

 

. Dell (und alle anderen Systemausrüster ebenfalls) verwenden eine SLP 2.0 Lizenz. Das funktioniert im Prinzip so: Die Lizenz ist im BIOS gespeichert. Das hat u.a. den Vorteil: Alle Dell Notebooks können den gleichen Festplatteninhalt haben u. dennoch hat jeder eine gültige Lizenz.
. Jetzt ist aber auf der Unterseite vom Notebook ein Lizenzaufkleber. Diese Lizenz ist gar nicht aktiviert, wenn man das Notebook kauft, sondern dient mit Microsoft nur als Abrechnungsgrundlage (die Aufkleber bekommen sie von Microsoft und soviel sie draufbapperln soviel müssen sie auch an MS zahlen).

 

Was jetzt technisch (wohl) funktioniert:

 

. Auf dem Dell bleibt Vista.
. Die Nummer auf der Bodenseite gibt man bei einer anderen Installation ein. Die Internet Aktivierung schlägt höchstwahrscheinlich fehl. Anschließend ruft man die Microsoft Hotline an u. aktiviert das Vista telefonisch.

 

Jetzt hast für 1x Lizenz kaufen 2x installiert. Das ist mit absoluter Gewissheit Betrug. Aber was wenn man auf dem ursprünglichen Dell die Installation löscht u. die enthaltene Recovery Partition? Keine Ahnung - was man da darf und was nicht. Und ob Du dem e-Bay Käufer den eventuellen Umstand mit der Telefonaktivierung verklickern kannst. Nicht gerade "bewertungsfördernd".

 

Was manche schon gemacht haben: Nachdem sie das Notebook hatten die EULA abgelehnt u. den Kaufpreis zurückverlangt. Das geht auf Kullanzbasis oder sogar gerichtlich:
http://www.heise.de/newsticker/Urt [...] dung/96518
Man braucht ja nur darauf verweisen.

 

Moralisch auch nicht ganz sauber. Außerdem muss man genau schauen: Wenn Dell auf dem Vostro Trial Versionen installiert hat, dann zahlen die Anbieter Geld dafür, dass die Trail auf dem Notebook ist. Das könnte dann auch so aussehen:

 

. Vista EUR +40,-
. Office Trail EUR -50,-
. Toolbar EUR -5,-

 

Macht zusammen EUR 15,- die Dell von Dir haben will, wenn Du das Vista platt machst, weil die Anbieter ja Geld gezahlt haben dafür dass deren Software auf Deinem Notebook ist.

 

Am besten in einem Vostro Forum erkundigen. Oder einfach Vista nutzen. Bei XP brauchst ja auch ein SLIP Stream Installationsmedium um überhaupt das XP drauf zu bekommen, da Du sonst an AHCI Treibern scheiterst. Wenn man genug RAM hat ist Vista für Notebooks eigentlich fein, denn das Powermanagement ist sehr feingranular. Allerdings wird dieser Vorteil durch den generell höheren Ramverbrauch u. höhere Anzahl von laufenden Diensten wieder weitgehend neutralisiert.

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Hallo,

ich würde Dell auch einem Belinea o.book vorziehen, da Belinea von Brunnen-IT (One.de) aufgekauft wurde.

Dell ist einer von den Anbietern die für fast alle Notebooks auch XP-Treiber anbieten. Deine XP-Lizenz kannst du auf dem Notebook nutzen sofern es keine OEM-Lizenz ist. Das ist auch das Stichwort für die 2. Frage. OEM-Versionen dürfen nur in Verbindung mit einem PC verkauft werden.

Die Dells sind vom Preis her nicht die günstigsten, dafür kann man davon ausgehen, dass die Qualität absolut top ist. Zudem kann man bei Dell verschiedene Servicepakete kaufen und somit den Service auf seine Wünsche und Ansprüche abstimmen.

------------------------------ Rechtschreibung ist kein Luxus... Also schreib dich nicht ab! Lern lesen und schreiben... Mit FF3 Plugins ;)
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3077
Antworten Denn1s

Danke für die schnelle Antwort,
aber genau das ist das Problem. Bei Dell steht nur:

"Original Windows Vista® Home Premium SP1-Deutsch"

Da steht zwar nichts von einer OEM Version, heißen muss das aber wohl nichts. Im Moment kriegt man auf die Vostros 100 EUR Rabatt, allerdings nur bis zum 31.03.09, deswegen ist das Angebot sehr gut. Für insgesamt 660 EUR (inkl. Versand und MwSt) habe ich mir da schon was respektables zusammengebaut.

Meine Grenze war allerdings 600 EUR, deswegen nochmal die Frage an jene, die sich vielleicht den Dell schon mal so geholt haben:

Ist die Vista eine produktgebundene oder nicht?

Wäre echt super, wenn das jemand sicher wüsste...
Nochmals danke

Antworten waynejuckts147
Beste Antwort

OEM Versionen dürfen in Deutschland auch ohne PC verkauft werden. Seit mehr als 8 Jahren:
http://www.heise.de/newsticker/Mic [...] dung/10493

 

Das ist der Grund warum es im Einzelhandel SB Lizenzen in Deutschland gibt - in vielen anderen Ländern jedoch nicht.

 

Der Handel mit gebrauchten Lizenzen ist losgelöst vom Datenträger (und den hast Du evtl. nicht, da vielleicht nur eine Recovery beim Dell dabei liegt?!?) degegen nicht erlaubt, wobei ich jetzt nicht weiß, ob das Urteil rechtskräftig geworden ist:
http://www.heise.de/newsticker/Urt [...] dung/69055
Allerdings bist auch kein Händler, sondern verkaufst 1x privat eine Lizenz.

 

Was es noch schwieriger macht: Dell und alle Systemausrüster verwenden eine ganz bestimmte Art von Microsoft-Lizenz. Was da nun im Einzelnen gilt - weiß ich nicht.

 

Auf der technischen Seite wird's auch nicht leichter:

 

. Dell (und alle anderen Systemausrüster ebenfalls) verwenden eine SLP 2.0 Lizenz. Das funktioniert im Prinzip so: Die Lizenz ist im BIOS gespeichert. Das hat u.a. den Vorteil: Alle Dell Notebooks können den gleichen Festplatteninhalt haben u. dennoch hat jeder eine gültige Lizenz.
. Jetzt ist aber auf der Unterseite vom Notebook ein Lizenzaufkleber. Diese Lizenz ist gar nicht aktiviert, wenn man das Notebook kauft, sondern dient mit Microsoft nur als Abrechnungsgrundlage (die Aufkleber bekommen sie von Microsoft und soviel sie draufbapperln soviel müssen sie auch an MS zahlen).

 

Was jetzt technisch (wohl) funktioniert:

 

. Auf dem Dell bleibt Vista.
. Die Nummer auf der Bodenseite gibt man bei einer anderen Installation ein. Die Internet Aktivierung schlägt höchstwahrscheinlich fehl. Anschließend ruft man die Microsoft Hotline an u. aktiviert das Vista telefonisch.

 

Jetzt hast für 1x Lizenz kaufen 2x installiert. Das ist mit absoluter Gewissheit Betrug. Aber was wenn man auf dem ursprünglichen Dell die Installation löscht u. die enthaltene Recovery Partition? Keine Ahnung - was man da darf und was nicht. Und ob Du dem e-Bay Käufer den eventuellen Umstand mit der Telefonaktivierung verklickern kannst. Nicht gerade "bewertungsfördernd".

 

Was manche schon gemacht haben: Nachdem sie das Notebook hatten die EULA abgelehnt u. den Kaufpreis zurückverlangt. Das geht auf Kullanzbasis oder sogar gerichtlich:
http://www.heise.de/newsticker/Urt [...] dung/96518
Man braucht ja nur darauf verweisen.

 

Moralisch auch nicht ganz sauber. Außerdem muss man genau schauen: Wenn Dell auf dem Vostro Trial Versionen installiert hat, dann zahlen die Anbieter Geld dafür, dass die Trail auf dem Notebook ist. Das könnte dann auch so aussehen:

 

. Vista EUR +40,-
. Office Trail EUR -50,-
. Toolbar EUR -5,-

 

Macht zusammen EUR 15,- die Dell von Dir haben will, wenn Du das Vista platt machst, weil die Anbieter ja Geld gezahlt haben dafür dass deren Software auf Deinem Notebook ist.

 

Am besten in einem Vostro Forum erkundigen. Oder einfach Vista nutzen. Bei XP brauchst ja auch ein SLIP Stream Installationsmedium um überhaupt das XP drauf zu bekommen, da Du sonst an AHCI Treibern scheiterst. Wenn man genug RAM hat ist Vista für Notebooks eigentlich fein, denn das Powermanagement ist sehr feingranular. Allerdings wird dieser Vorteil durch den generell höheren Ramverbrauch u. höhere Anzahl von laufenden Diensten wieder weitgehend neutralisiert.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von 7oby am 27.03.2009 um 14:29:39
Antworten 7oby

7oby schrieb :


Am besten in einem Vostro Forum erkundigen. Oder einfach Vista nutzen. Bei XP brauchst ja auch ein SLIP Stream Installationsmedium um überhaupt das XP drauf zu bekommen, da Du sonst an AHCI Treibern scheiterst. Wenn man genug RAM hat ist Vista für Notebooks eigentlich fein, denn das Powermanagement ist sehr feingranular. Allerdings wird dieser Vorteil durch den generell höheren Ramverbrauch u. höhere Anzahl von laufenden Diensten wieder weitgehend neutralisiert.



Gute Antwort über mir, danke.

Aber nochmal zum Fettgedruckten:
gilt das für ALLE Notebooks, also auch solche die kein Betriebssystem mitgeliefert kriegen?
Wie "schwer" ist es solch eine SLIP-Stream-CD zu erstellen, sprich kann man die benötigten Treiber einfach mit seiner WIN-XP-CD auf eine neue CD brennen, oder wie läuft das ab?

Wenn man das Vista nicht verkaufen kann, dann könnte ich mir vorstellen, Visa einfach so draufzulassen, aber XP dann auch zu installieren und immer auch XP booten lassen.

Antworten waynejuckts147

waynejuckts147 schrieb :

gilt das für ALLE Notebooks, also auch solche die kein Betriebssystem mitgeliefert kriegen?

Welches Notebook hat kein Betriebssystem installiert? Ich hab ein Dell XPS M1330, dass mit Ubuntu ausgeliefert wurde und das ist schon exotisch.

Alle neueren Notebooks haben einen AHCI SATA Controller u. dafür bringt Windows XP aus der Box keinen Treiber mit folglich findet er die Festplatte bei der Installation nicht. Nun kann man den AHCI SATA Controller in einen IDE Kompatibilitätsmodus stellen, was aber bei einer bestehenden Vista Installation, die man um ein Dual Boot erweitert, dazu führt, dass das Vista nicht mehr bootet.


waynejuckts147 schrieb :

Wie "schwer" ist es solch eine SLIP-Stream-CD zu erstellen, sprich kann man die benötigten Treiber einfach mit seiner WIN-XP-CD auf eine neue CD brennen, oder wie läuft das ab?

Nicht schwer. Einfach google. Es sind allerdings die vielen kleinen Dinge. Für jedes gibt's eine Lösung. In der Summe ist es für Dich jedoch eine Menge Arbeit, wie schon folgendes zeigt:

waynejuckts147 schrieb :

Wenn man das Vista nicht verkaufen kann, dann könnte ich mir vorstellen, Visa einfach so draufzulassen, aber XP dann auch zu installieren und immer auch XP booten lassen.

Kannst machen. In dem Moment wo Du XP auf einer extra Partition installierst, bootet jedoch das Vista nicht mehr. Über die Vista Reparaturkonsole sowie EasyBCD geht dann auch das.

Antworten 7oby
Tom's Hardware > Foren > Notebooks, Laptops, UMPCs & PDAs > Notebooks > [Gelöst] Dell Vostro gut? + Kann mitgeliefertes Vista verkauft werden?
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