Ich möchte mir einen neuen Rechner zulegen.
Die Aufgaben die er bewerkstelligen soll sind eigentlich nicht sehr anspruchsvoll. Soll eine Kiste für
*** Entwicklung (Eclipse...)
*** Office (Tex, etc..)
* Internet (Mail, Web ..)
sein.
Da der Rechner locker den halben Tag durchrennt würde ich schon gerne stromsparende Komponenten haben, sowie den Geräuschpengel so niedrig wie möglich halten.
Ein wenig hier im Forum und im Netz gelesen, habe ich folgende Komponenten in ausgesucht.
CPU: Pentium E 2180
Board: Intel DG33TL (onboard Grafik reicht für die oben genanten Aufgaben doch (dvi vorhanden) ?!?!?!)
RAM: 2 GB MDT (welcher passt den zu der CPU mit 800 MHz, DDR2-667?)
Netzteil: bereits vorhanden, ein BeQuiet Dark Power Pro 430.
Passt diese Zusammenstellung den überhaupt und was gäbe es daran auszusetzen?
Bin für jede konstruktive Meinung offen
Hoffe dass das Forum nicht falsch gewählt ist, sonst würde ich jemand bitten es richtig zu schieben.
Ich kenne zwar die Anforderungen von Eclipse nicht, gehe aber davon aus, dass es nicht so wild sein wird.
CPU hast du gut ausgewählt. Die lässt sich auch mit dem boxed-Kühler gut übertakten.
Beim Board würde ich zu einem P35 Chipsatz tendieren. Von Onboard-Grafik halte ich persönlich gar nichts. Stecke einfach eine billige Grafikkarte rein. Kostet 25€ und du kannst 2 Monitore anschließen, außerdem nimmt sie auch nichts vom RAM weg.
Speicher MDT 800er CL5 oder bei Alternate 2x1GB GEIL 800er CL5 für 59€ (sehr günstig).
Ich vermisse in deiner Aufstellung noch Festplatte, Gehäuse und DVD-LW
Die zusammenstellung die Du da oben hast ist ziemlich gut, sollte alles Problemlos zusammenarbeiten, nur das Netzteil ist etwas übertrieben, aber wenn es schon da ist...
RAm solltest Du gleich 800er nehmen, der ist auch nicht merklich teurer als der 677er 2GB MDT 800er CL5 bekommst Du inzwischen für 55 Euro.
Nur so nebenbei: Für Ecplipse immer nen Intel Prozessor nehmen! (Was du ganz richtig gemacht hast )
Welche JVM unter der Du Eclipse laufen lässt soll denn auf vergleichbaren AMD Prozessoren langsamer, instabiler oder was auch immer sein?
Kann es sein, dass Du das was mit Apples JVM für den PowerPC vs. intel verwechselst?
Für Eclipse braucht man:
. vor allem Ram - für die JVM, für's Cachen der Dateien auf dem Filesystem, ...
. Bei großen Projekten ist eine schnelle CPU hilfreich, da das ständige neu parsen von Quell-Dateien zeitintensiv ist (hängen andere .java Dateien von einer Datei ab, werden alle diese anderen [= können >1000 sein je nach Projekt] ebenfalls neu geparst.). Hier gilt: je schneller, desto besser - egal ob AMD oder intel.
. einen großen Bildschirm. 4:3 ist eigentlich fast besser. Auf jeden Fall sollte man bei einem 16:10 Bildschirm vertikal mindestens die gleich Auflösung haben wie mit einem 4:3, den man sich sonst gekauft hätte (übrigens gilt das auch für Office: DIN A4 Dokumente in Word).
. wer das allerletzte Quäntchen Leistung braucht kann Eclipse auch unter IBMs JVM fahren. Dann vielleicht noch einen Tick mehr Ram ins System - aber 2GB reichen für Standardprogrammieraufgaben.
TeXnicCenter läuft übrigens auch auf 4:3 sinnvoller. Die entstehenden PDF Dokumente lassen sich auf 4:3 ebenfalls besser betrachten.
In 1600 x 1200 passen zwei DIN A4 Seiten gut nebeneinander. Habe noch einen zweiten Monitor mit 1920 x 1200 - hier bleibt halt immer etwas Platz ungenutzt bzw. genaugenommen ist die Bedienung etwas umständlicher: Klickst Du das Symbol für "Fenster auf Bildschirmgröße ausdehnen", passen Deine zwei Seiten nicht mehr nebeneinander. Umgangssprachlich formuliert: Egal, ob in Eclipse oder Office - mit einem 16:10 Monitor ist man ständig am Fenster hin und her zupfen um den Inhalt auf der verfügbaren Bildschirmseite sinnvoll zu platzieren.
Trotzdem hab' ich mich für 16:10 entschieden, weil ich auch schonmal einen HD Apple Trailer anschaue und Skype, Browser usw. immer gut auf der Arbeitsfläche verteilt werden können.
Ich hab da andere Erfahrungen gemacht, Im Bezug auf Intel und AMD mit Eclipse:
Kann es sein, dass Du das was mit Apples JVM für den PowerPC vs. intel verwechselst? Nein
-> Laptop mit Intel Centrino 1,1GHZ/512 MB RAM -> hatte keine Probleme -> AMD Athlon 3000+/1GB RAM -> Komilieren dauerte 3 mal so lange (auch mit frisch aufgesetzten XP) -> AMD Athlon 3000+/1GB RAM -> Kompilieren dauerte immer noch doppelt so lange unter Linux -> AMD 4400+ X2/2GB RAM -> wie unter Linux -> Pentium D 2,8GHZ/1GB RAM -> etwa ein Drittel der Zeit von AMD-System -> Mac Book Pro -> ein bisschen langsamer als beim Pentium D
Entweder ich kann die Zeit nicht richtig ablesen, oder ich hatte einfach Pech...
Dass der RAM und die GHZ der CPU zum kompilieren wichtig sind, ist irgendwie klar, oder?
Wegen Latex: auf alle Fälle lassen sich PDFs auf 4:3 besser ansehen. Verwende aber auch 16:10 -> selber Grund wie bei 7oby man will ja nichts versäumen, was sich in der Welt so tut....
Nachricht bearbeitet von madhonk am 11.10.2007 um 08:42:20
Beim Board würde ich zu einem P35 Chipsatz tendieren. Von Onboard-Grafik halte ich persönlich gar nichts. Stecke einfach eine billige Grafikkarte rein. Kostet 25€ und du kannst 2 Monitore anschließen, außerdem nimmt sie auch nichts vom RAM weg. [...] Ich vermisse in deiner Aufstellung noch Festplatte, Gehäuse und DVD-LW
Zugegeben ist es so, dass mir die Idee mit so einem "Office" Rechner der vermutlich (ich weiß es nicht genau) weniger Strom frisst als ein E6750 + P35 + 8800GTS in letzten Tagen gekommen ist. Ich plane nämlich einen Rechner zum Zocken anzuschaffen und einen mit dem ich vernünftig, ohne mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, arbeiten kann. Dacher dachte ich eben dass onboard Grafik ausreichend wäre (und bei langer Betriebszeit auch günstiger als eine stromfressende 8800 oder beliebige andere?). Gehäuse habe ich wirklich noch keines. Hier steht eins herum das mindestens 4-6 Jahre alt ist, das muss auch ersetzt werden. Als Laufwerk benutze ich ein Philips DVDR 1640, reichte bisher als Brenner und Lesegerät vollkommen aus, wobei hier dann wohl SATA Ersatz nicht schlecht wäre?
Momentan werkelt eine Barracuda 7200.10 320er SATA hier herum, die mir doch ein wenig zu laut ist, wenn es da vergleichbare leisere alternativen gäbe, so würde ich diese wählen.
Da ich momentan eh einen 17"er Samsung seit gut 3 Jahren habe, plane ich aktuell noch keinen neuen LCD ein. Falls irgendwann ein zweiter dazukäme, könnte man auf das Intelboard immernoch eine richtige Grafikkarte stecken, da ein PCIe vorhanden ist. Macht doch Sinn?
nur das Netzteil ist etwas übertrieben, aber wenn es schon da ist...
Joar das Netzteil ist schon da, aber geplannt ist es eigentlich für einen E6750 + Abit P35 + 8800 GTS. Dafür ist es doch ausreichend. Und an OC bin ich eigentlich nicht wirklich interessiert. Was wäre den ein gutes Netzteil für so einen Office PC dann?
Ich hoffe ich habe mein komplettes Vorhaben nun hinreichend genug schildern können. Macht das Ganze den immernoch Sinn, vorallem die tatsache mit 2 Rechnern?
Danke Euch schon mal.
Wirtschaftlich gesehen machen zwei Rechner keinen Sinn: Wenn Du EUR 300,- zusätzlich in einen neuen Rechner investierst entspreicht das gut 1 700 kWh, die Du sparen müsstest. Bei 100 Watt Ersparnis pro h also ca. 17 000h, die Du damit arbeiten müsstest. Bei 8h / Tag und ca. 230 Arbeitstagen im Jahr sind das mehr als 9 Jahre. Hast Du den Rechner dann noch?
Der Umwelt hast durch alle mit der Produktion anfallenden Energiekosten und Rohstoffumwandlungen für das zweite System schon mehr geschadet, als Du jemals sparen kannst. Von der Umweltbelastung bei der finalen Entsorgung rede ich noch gar nicht.
Zeit sparst Du erst recht nicht durch die Administration (Virenkiller, Systemupdates, etc.) von künftig zwei Rechnern und ggf. Datensychronisation.
Nimm einen Rechner.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 11.10.2007 um 12:37:31
Kann 7oby nur zustimmen. Einen zweiten Rechner der Stromkosten halber anschaffen ist eine Milchmädchenrechnung.
In deinem Fall solltest du dir "einen" vernünftigen Rechner zulegen.
Intel E6750 boxed
P35 MB (ABIT, ASUS und MSI sind zu empfehlen)
2x1GB Ram 800er CL5 (MDT oder GEIL sind gut genug)
FP für Daten/Games... 250-500GB
FP für OS 80-120GB
Netzteil (Dein NT reicht für die Konfiguration)
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