Hallo, werd demnächst in ein Studentenwohnheim ziehen und dort soll mein Pc natürlich auch ans internet angeschlossen werden! Hab ein GA-EP45-DS4 mainboard und bräuchte dann wohl noch eine Netzwerkkarte oder? Irgendwelche Empfehlungen? lg sn1k
Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 04.09.2008 um 15:11:53
ok , schön das zu hören, danke... dann muss ich nur noch kabel kaufen Abschließend noch eine frage: Ich hab mal irgendwo gelesen, das eine Netzwerkkarte das Online Spiele flüssiger laufen lässt, stimmt das?
lg sn1k
1. ich würde kein netzwerkkabel für das studentenheim kaufen, ich studiere derzeit auch noch (vorletztes Semester an der FH Salzburg) und wohne auch im Studentenheim. Die kabel liegen zu 99% bereits im studentenheim auf -> brauchst also nicht kaufen
2. es ist schwachsinn, dass onlinegames mit netzwerkkarte besser laufen als ohne, wie sollte das begründet werden. 100Mbit sind 100Mbit egal ob mit oder ohne NIC.
Bei Onlinespielen wirkt sich das überhaupt nicht aus. Erst, wenn jemand Dateien von oder zu deinem PC schiebt und du nebenher im LAN zockst, kann es passieren, dass deine CPU mehr mit dem Verschieben der Dateien zu tun hat, denn mit dem Spiel, weil die Netzwerkkarte ganz einfach zu viele Interrupts erzeugt.
Abhilfe schaffen da Netzwerkkarten mit DMA, wobei die Prozessorlast nicht völlig aufgehoben wird. Diese Karten kosten aber entsprechend viel Geld, für ein paar Onlinegames absolut nicht sinnvoll.
Das Problem besteht auch eigentlich nur noch bei Singlecore Prozessoren. Dualcore und aufwärts haben genug Dampf, um auch billigste Netzwerkkarten nebenher zu befeuern.
Hi Netzwerkkarten wirken sich bei Onlinespielen durchaus aus! Allerdings nur bei solchen Also bei Games wie WoW etc. Empfehlenswerte Karten sind z.B. die Killer M1. Aber solche Karten sind teuer (ab 150€), lohnen sich also eher für Leute die keine Freunde haben Siehe z.B. auch hier (falls du mir nicht glaubst ) http://pcper.com/article.php?aid=3 [...] pert&pid=8
edit: Sehe gerade das ich meinen Vorredner mit meiner Aussage ziemlich wiederspreche... Naja ist halt so..
Nachricht bearbeitet von leanproduction am 04.09.2008 um 17:09:33
Ich kann das immer noch nicht so ganz glauben. Sicherlich ist eine Onboardkarte alles andere als optimal, aber dass da so viel bei rumkommen soll ...
Vor allem: Womit ist das getestet worden: Athlon XP 3200+, Singlecore, DDR333, NForce 2. Das ist ein uralter Test. Sollten die heute nochmal wiederholen mit onboard Gigabit und C2D.
Nachricht bearbeitet von DHAmoKK am 04.09.2008 um 19:14:23
Hier was aktuelles... Also es scheint schon was zu bringen (habe gerade das Fazit nur überflogen)... Für mich wäre das nichts, aber für Hardcoregamer eventuell interessant...
http://www.tomsguide.com/us/killer [...] 083-5.html
OK. Ich wusste, dass Onboardlösungen schlecht sind, aber so schlecht ...^^
Also, eine gute Netzwerkkarte bringt tatsächlich etwas, aber ich halte das Preisleistungstechnisch immer noch für Unsinn.
Eigentlich hatte ich ja schon gesagt, dass bessere Netzwerkkarten Veränderungen mit sich bringen, aber dass es sich so deutlich auf Ping und sogar FPS auswirken hätte ich nicht gedacht.
Ich denke mal für Otto Normal Gamer lohnt es nicht eine solch teuere Karte zu kaufen... Weil die 2-4 Frames merkt man nicht. Allerdings weiß ich nicht wie sich das beschriebene "subjektive Gefühl" tatsächlich bemerkbar macht...
@Dhamokk: Ich halte solche Tests nicht zwingend für repräsentativ. Mit Crysis hat man sich ein Game ausgesucht, was sowieso die meisten Maschinen ans Limit bringt. Da ist ja nicht verwunderlich, dass die Effekte deutlich größer sind als bei 2L (was immer das auch ist). Außerdem lässt man eine PCIe-Karte gegen eine onboard-Karte antreten. Mich würde ein Test interessieren, bei dem die Killer gegen eine vernünftige PCIe-Karte antritt, aber das in einer Game/PC-Konfig, wo sowieso alles bereits am Limit ist. Denn reden wir vermutlich nur noch über 2-3% Zuwachs.
Aber das alles ist vermutlich alles eine Glaubensfrage, mich hat nie gestört, Crysis nicht auf höchsten Einstellungen spielen zu können. Ich weiss nicht einmal annähernd, was ich bei COD4 (was ich fast täglich spiele) eingestellt habe. Ich habe in meinem Alter genug damit zu tun, den Gegner rechtzeitig wahrzunehmen, ich kann mich nicht auch noch auf eine schöeine Landschaft konzentrieren...
@chill out Der Punkt ist, ich hab schon ansatzweise gewusst, dass eine dedizierte Karte besser ist als der Onboard-Rotz, allerdings hielt ich die Unterschiede für minimal, Ping Onboard: 95, Ping Killer: 90 oder FPS Onboard: 60, FPS Killer: 61. Aber die Unterschiede sind deutlicher als ich vorerst annahm, wenn auch nur im Einstelligen Prozentbereich.
Es geht ja auch nicht nur um die Schnittstellenbandbreite, PCIe oder PCI, sondern eben auch um den Chip, welcher im Idealfall selbst Zugriff auf den Speicher hat (DMA) oder ob es der Prozessor machen muss über Interrupts. Aber du hast schon Recht, wenn ich grad nicht blank wäre, würd ich evtl einen Test machen mit einer nicht zu teuren, dedizierten PCIe Gigabit Karte ^^ Vielleicht ist der Artikel mal eine Übersetzung für TH Deutschland wert.
2L steht übrigens für Second Life, steht aber auch irgendwo im Text.
So, ich hab mir jetzt nochmal die Kommentare angeschaut und einer hat einen Link gepostet zu einem anderen Forum, wo jemand jene KillerNIC Karte mit einer Onboardlösung á la Marvell sowie einer Intel Pro 1000MT getestet hat. Equivalent hier ist glaube ich die PT, die kostet um die 50€, also deutlich weniger als die KillerNIC. Fazit: Es wird mal wieder Kohle ohne Ende gescheffelt mit dem Budget der Gamer, da die Intel Karte bei fast allen Spielen genauso fix unterwegs war oder teilweise sogar schneller. Nur bei F.E.A.R. liegt die KillerNIC vorn. Teilweise müssen sogar Tweaks für die Karte benutzt werden, damit sie leistungsfähiger ist und dann sinds meist nur 1-5 ms.
Schlussendlich kann man sagen: Die Intel Pro 1000PT PCIe 1x ist die Karte der Wahl, falls man schnellere Pings als andere braucht. Die KillerNIC ist ihren Preis nicht wert. Für den Gelegenheitszocker ist die Onboardlösung mehr als ausreichend.
Was die FPS angeht, so kann man das jetzt glauben oder nicht, derjenige NCIX Forum hat keinerlei Unterschiede feststellen können.
So habe ich mir das schon gedacht. Deswegen liebäugel ich bereits seit geraumer Zeit mit einer entsprechenden Intel-Karte. Die PT gibt es übrigens als Server- und Desktop-Variante, die dann bereits unter 30 Euro zu haben ist. Müsste ich mich mal hinterklemmen, wo da genau der Unterschied ist.
Also die Produktbeschreibungen geben nicht wirklich viel her, außer einer Reihe von zusätzlichen Marketingaussagen, die die Server-Karte noch ein wenig höher pushen. Ich versuche gerade eine Anfrage an Intel zu stellen, aber das dauert einige Ebenen, bis man Abseits von Formularen seine eigene Anfrage formulieren darf.
Vielleicht magst du dich mal durch die PDFs der jeweiligen Karten wurschteln. Anscheinend kann der (selbe) Chip auf dem Server Adapter die Last auf die Kerne eines Dualcore/Quadcore verteilen. Beim Desktop Adapter wird darauf nicht weiter eingegangen. Des weiteren kann der SeAd (nur der erste Buchstabe ergibt eine Scheißabkürzung ) gegenüber dem DeAd 100Base-TX, was auch immer das heißen soll ^^ Der DeAd hat ACPI und einen Bootagent, während es für den SeAd mehr Treiber für Linux und Unix Systeme gibt.
Etwas konfus ist die Spezifikationsangabe: Der DeAd hat 1000BaseX, welches eigentlich für optische Übertragung gedacht ist. Arbeitet aber genauso mit Kupferkabel Cat5 wie der ServerAdapter auch.
Soweit erstmal, die andere Hälfte machst du
Nachricht bearbeitet von DHAmoKK am 08.09.2008 um 15:55:12
Ich habe die PDFs seit Stunden auf dem Tisch liegen...
Das Problem ist, dass es widersprüchliche Angaben gibt. Laut den PDFs sind es unterschiedliche Chips (EI statt GI), in einer anderen Tabelle auf der Intel-Seite gibt es den einen Chip aber nicht. Merkwürdig.
Ich habe natürlich auch gelesen, dass beim SeAd eine Lastverteilung auf die Kerne möglich ist. Das habe ich aber spontan in die Schublade "Ein Server hat tausende Päckchen pro Sekunde auf der Karte, der braucht so etwas" gesteckt. Beim Gamer-PC kommt es ja nicht auf die Verteilung der "immensen Last" an, sondern eher auf die schnelle Reaktion. Insofern konnte ich keine "Gamer-relevanten" Unterschiede erkennen.
100Base-TX sagt mir auch nichts, auch Wikipedia hat mir keine Idee gegeben, wozu das gut sein soll. ACPI ist ja nett, wenn man es braucht. Im Server fehlt es, weil ein Server ja wohl eher 24/7 läuft. Und den Boot Agent braucht man als Heimanwender ja eher auch nicht. Und 100Base-TX ist meines Wissens nicht für Glasfaser, das wäre 100Base-FX
Welche PDFs hast du denn? oO Bei mir steht in beiden PDFs der 82572GI Prozessor.
Nimm mal die beiden, damit wir wenigstens mit den selben Informationen arbeiten DeAd SeAd
Zu 100BASE TX: Es gibt also 100BASE T, welches TX, T2 und T4 beinhaltet. TX ist Cat5, 2 Paare, FullDuplex. T4 wäre Cat3, 4 Paare, FullDuplex. Und T2 wäre kompatibel zu Cat3 Kabeln, 2 Paare aber nur auf dem Papier, wurde anscheinend nie verwendet. Somit würde dann der Serveradapter mit 100BASE T alle Unterformen unterstützen, während der Desktopadapter nur Cat5 verwenden kann.
Soweit zur Theorie. Praktisch steht in den PDFs ja auch, dass Cat5 Kabel verwendet werden müssen.
Interessant. Ich habe folgenden Link für den SeAd genommen:
http://www.Intel.com/cd/network/co [...] 264399.htm Dieses PDF ist dann in Deutsch, hat denselben Produktcode, aber eben die andere Chip-Bezeichnung. Komisch...
Wenn ich irgendwann den Status erreichen sollte, dass ich Intel tatsächlich abseits der Formulare eine Frage stellen darf, werde ich auch danach fragen...
In der Zwischenzeit suche ich mal in meiner Rest-Kiste nach einem alten PCI-SeAd, mal sehen, ob der auch schon mehr bringt als mein Onboard-Chip.
Sodele, Karte gefunden und getestet. War übrigens eine Intel Pro100 Desktop Adapter (PCI). Hat mich nicht überzeugt. Ich habe die Karte zusätzlich eingebaut und dann wahlweise die andere deaktiviert. 3 zufällig ausgewählte Gameserver (Q3, HL2 und COD4) lassen sich ganz identisch anpingen. Wenn ich allerdings Google anpinge, steigt der Ping von durchschnittlich 53 auf 67 mit der Intel-Karte. Komisch, oder? Wieso kann es da so einen Unterschied geben?
Anschließend habe ich beide Karten aktiviert und eine Netzwerkbrücke erstellt. Keine Auswirkung.
28 Euro für die neue Intel-Karte ist schon Holz, aber ich denke, ich werde man Glück versuchen. Zur Not kann ich sie ja immernoch zurückgeben.
OK, jetzt meine ich, die haben die PCIe Variante getestet. Ob das wirklich so einen riesigen Geschwindigkeitsunterschied macht, weiß ich nicht. Je nachdem, wieviel Geld ich nächsten Monat mal übrig habe, werd ich dann mal den SeAd PCIe versuchen. Online bestellen, eine Woche testen und zurück das Ding. Oder eben behalten^^
Es sei denn, 1337-Marcel macht über TH einen Test für uns aber ich glaube, das wird nichts.
Nachricht bearbeitet von DHAmoKK am 12.09.2008 um 08:30:50
Die haben ein völlig anderes Modell getestet, meine hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel. Ist auch nur eine 100er Karte, und nicht Gigabit. Und eben das gute alte PCI und eben nicht PCIe. Ich hatte nur die Hoffnung, dass die Qualität trotz der alten Karte bereits besser wäre.
Ich habe auch den Test vor, allerdings weiss ich auch noch nicht genau wann, weil ich die Karte in eine Sammelbestellung packen möchte. Wir können uns ja abstimmen, damit wir nicht doppelt testen. Ich nehme in dem Zusammenhang auch gerne Hinweise und Empfehlungen zu einem Testverfahren an.
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