In den USA muss eine Angestellte eine Rekordstrafe an die mächtigen Musikfirmen zahlen. Es geht um 24 Songs.
In einem vielbeachteten Prozess hat ein US-Schwurgericht in Minnesota eine 32-jährige Angestellte wegen Weitergebens von Musikdateien an andere Internetnutzer verurteilt. Jammie Thomas-Rasset wurde für schuldig befunden, 24 Songs illegal über die Internet-Tauschbörse Kazaa verbreitet zu haben. 1,92 Millionen Dollar (1,379 Millionen Euro) muss sie deshalb an sechs Plattenfirmen zahlen: an Capital Records, Sony BMG Music, Arista Records, Interscope Records, Warner Bros. Records und UMG Recordings.
Wer sich einen Upload von 22GB/s die Sekunden leisten kann,
kann auch die Strafe berappen. oO
Den muss sie gehabt haben, wenn sie in einem Jahr
Musiktitel im Wert von 1'300'000 EUR weitergeben kann.
Vorausgesetzt, der Upload läuft 24h/Tag,
macht sonst nichts und alle, die die Lieder gezogen haben,
hätten sie sonst sofort gekauft und nur bei ihr kostenlos bekommen.
Es geht ja nicht um den Wert der Titel... Wenn du beim Abbiegen über eine durchgezogene Linie fährst zahlst du die 10€ ja auch nicht wegen der Abnutzung der Linie...
ein bisschen arg übertrieben wie ich finde... die frau ist verschuldet bis an ihr lebensende. und ich bezweifel ernsthaft das die plattenfirmen auch nur einen bruchteil dessen bekommen werden was das gericht beschlossen hat. bei einer privatperson sind solche geldsummen einfach unmöglich einzutreiben.
Wenn ich zwei Alben aus Saturn klaue, zahle ich ein paar Hunderter plus den Wert der CDs, wenn ich diese nicht neuwertig zurückgeben kann, aber keine Millionen hohe Geldstrafe, bei der mir 5 Jahr Haft lieber wären! oO
Nachricht bearbeitet von Weltenspinner am 20.06.2009 um 19:07:37
Das das ganze in keine Verhältnis steht ist glasklar... Bei manchen (besonders amerikanischen) Urteilen muss man sich einfach an den Kopf fassen. Da kann ja nichtmal Peter Zwegat helfen...
Der enstandene Schaden durch Filsharing kann von der Musik lobby gar nicht rechtskräftig beziffert werden. Da das was runtergeladen wird sich niemand im laden kaufen würde oder kaufen könnte das bedeuet der Schaden ist wesentlich geringer als das was die als Schaden beziffern.
Ich kauf mir einmal im Jahr ein Album,.das habe ich auch schon so gehandhabt als Schallplatten noch in war
@f1delity
Die $220.000 kommen aus dem ersten Verfahren, welches eingestellt werden musste wegen eines Fehlers ...
------------------------------Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.
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Antworten DHAmoKK
Die Musikindustrie schaufelt sich mit so nem Mist ihr eigenes Grab!
Wahrscheinlich spekulieren sie auf die abschreckende Wikrung.
Statt die CDs und Downloads zu fairen Preisen anzubieten so daß man sich das Zeugs auch kauft, ruinieren sie lieber ihre potentiellen Kunden. Die Frau war ja offensichtlich eine Musikliebhaberin - bei fairen Preisen hätte sie bestimmt auch gerne für die Musik gezahlt.
Der Preis ist für mich zweitrangig, das was fehlt ist richtige Musik und den Verblödungsmüll aus irgendwelchen Castingshows, zumal die Preise für Downloads mit 99cent/Song ja relativ okay sind.
Höchstens die Preise für CD/LP sollten etwas überdacht werden, auch wenn ich Digipacks liebe
zumal die Preise für Downloads mit 99cent/Song ja relativ okay sind.
Wirklich? Gehen wir mal vom altmodischen Beispiel einer 700MB-CDA aus. Bei guten 30-35MB pro Track passen ziemlich genau 20 Songs drauf. Also kostet eine Musik-CD rund 20€. Von MP3-CDs will ich gar nicht erst sprechen.
Naja, wenn ich mir Digipacks usw. kaufe sind diese auch teuer, aber da ist dann eben eine schöne Packung dabei, Booklet, DVD vom Konzert, Lyrics und evtl. noch irgendwas für die Homepage, es nähert sich also langsam an, ich schrieb ja nicht, dass die Preise pro Song günstig seien und wenn mans dann noch mit dem Einheitsbrei aus den Charts vergleicht wären 20 Songs schon 1.7 Alben
Nachricht bearbeitet von f1delity am 24.06.2009 um 17:28:07