DSL Verbindung instabil

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Hi!
Seitdem ich meine DSL Flat von 2000 auf 16000 erhöht habe, wird mehrmals täglich (30mal) die Verbindung unterbrochen und neu hergestellt,nachdem ich vor der Umstellung nur die übliche einmalige Zwangstrennung täglich hatte.
Mein Internetanbieter redet sich erstmal damit raus, daß ich eine private Fritzbox Phone nutze...Man könne nicht ausschließen, daß es an diesem Gerät liegt...Ich solle mal die gelieferte Hardware anschließen und dann die Internetverbindung beobachten...
Die gelieferte Hardware ist allerdings nur ein Modem- bei der Fritzbox kann ich ja die Protokolldatei auslesen- beim Modem müßte ich den ganzen Tag die Lämpchen beobachten...
Nun meine Fragen- Kann es an der Fritzbox liegen (die Probleme traten allerdings ab dem tag der Umstellung auf...
Gibt es eine Software, mit der ich meine DSL-Modemverbindung überwachen und Trennungen, Verbindungsabbrüche protokollieren kann?

Gruß Thomas

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Um dir helfen zu können müsstest du wissen wie weit du in etwa von der Vermittlungsstelle entfernt wohnst. Besser noch die Leistungsdämpfung. Welchen Anbieter hast und was für Werte gibt dir die Fritzbox aus?

Wichtig sind:

  • Leitungsdämpfung (up/down)
  • Signal-Rausch-Abstand (up/down)
  • Synchronisierte Datenrate (kbps)


Wenn du mir diese Infos geben kannst kann ich dir vielleicht gezieltere Antworte geben.

Ich habe schon lange keine Fritzbox mehr aber ich glaube die Fritzbox kann das auch protokollieren. Wenn die Fritzbox bisdato funktioniert hat sehe ich keinen Grund den Fehler an der Hardware zu suchen. Hauptsache ihr habt nicht eine 2. TAE-Dose parallel aufgelegt oder dergleichen...

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von Denn1s am 13.10.2008 um 23:28:35
------------------------------ Rechtschreibung ist kein Luxus... Also schreib dich nicht ab! Lern lesen und schreiben... Mit FF3 Plugins ;)
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3077
Antworten Denn1s

Welcher Anbieter ist das denn überhaupt?
Ein Schuss ins Blaue wäre, dass die von dir bestellten 16.000 vom Anbieter nicht zu liefern sind, passiert oft und gerne.
Schau dich mal hier um, ob evtl noch andere Kunden ähnlich Probleme hatten oder haben:
http://www.onlinekosten.de/forum/f [...] 4eab1&f=83

Antworten Derfnam

1.) alle weiteren TAE-Dosen bis auf die 1. entfernen

 

2.) wenn du einen DSL-Splitter verwendest, kann man (Google hilft dabei) die 1. TAE entfernen und den Splitter direkt mit den Adern aus der Wand verkabeln

 

3.) ein möglichst kurzes Kabel vom Splitter zum Router verwenden, hier gilt, umso kürzer umso besser...denn in diesem 1. Patch-Kabel ist das pure DSL-Signal welches sehr empfindlich ist...

 

4.) FritzBox auf die aktuellste Firmware updaten, dann unter
a) fritz.box im Browser eingeben, falls nicht klappt, 192.168.178.1 (gegebenfalls Passwort eingeben)
b) Einstellungen / Erweiterte Einstellungen
c) Internet
d) DSL Informationen (hier kannst du unter den Sub-Punkt DSL die Leitungswerte übrigens auslesen!)
e) Einstellungen ; hier die Einstellung weiter Richtung sicher einstellen
http://img76.imageshack.us/img76/5489/dslei7.jpg

  


Wenn das alles nicht hilft, haste einfach die "Arschkarte", dann würde dir der Provider ein 6000er Profil auf deine Box und Leitung einspielen und müsstest trotzdem für 16000 zahlen, ich selber habe diese Kacke ein Jahr lang fast mitmachen müssen!


Nachricht bearbeitet von dasBroetschen am 14.10.2008 um 09:25:44
Antworten dasBroetschen
- 0 +

Denn1s schrieb :

Wenn die Fritzbox bisdato funktioniert hat sehe ich keinen Grund den Fehler an der Hardware zu suchen.

Doch, da sehe ich mehrere Gründe. Mit dem Upgrade DSL 2000 -> 16000 hat er das Protokoll von ADSL -> ADSL2+ geändert. Dieses Protokoll funktioniert technisch anders, verwendet andere Frequenzen und besitzt zusätzliche Features (beispielsweise L2 Powermode):
http://wiki.ip-phone-forum.de/internet:adsl

 

Gerade auf letzterem: L2 Powermode möchte ich rumreiten. Dies ist ein Feature zum Energiesparen. Normalerweise unterstützt das auch die Fritz!Box. Wenn man allerdings mal in das Changelog der Fritz!Box Firmwares schaut sieht man, dass diese ständig an der ADSL/ADSL2+ Implemtierung Änderungen vornehmen. Diese können zwangsläufig mit bestimmten D-Slams (= Verbindungsstelle) inkompatibel sein. Wenn es eines der (vielen) Energiesparmodi betrifft ist es so, dass diese nur bei Wenig-Traffic bis Datenstille eingenommen werden. Sollte sich dies als ein Inkompatibilitätsgrund herausstellen, so würden diese in Online-Spielen oder bei der Verbindung von außen mit einem RemoteDesktop niemals auftreten. Also nicht störend sein.

 

Also: Fritz!Box erstmal auf neueste Firmware ggf. sogar Laborfirmware. Dann weiter schauen.

 
wetter-frosch schrieb :

Ich solle mal die gelieferte Hardware anschließen und dann die Internetverbindung beobachten...
Die gelieferte Hardware ist allerdings nur ein Modem- bei der Fritzbox kann ich ja die Protokolldatei auslesen- beim Modem müßte ich den ganzen Tag die Lämpchen beobachten...

Wie oben schon geschrieben: Die Fritz!Box kann - muss aber nicht - Probleme machen. Da Du nicht weißt wie Du mit dem mitgelieferten Modem überhaupt die Trennungen beobachten solltest, nehme ich an, dass es auch keine Nachteile für Dich hat. Serverdienste würden dank dyndns damit ja auch problemlos arbeiten.

 

Eigentlich brauchst Dir also keinen Kopf zu machen. Es ist sogar Zeitverschwendung der Sache auf den Grund gehen zu wollen (es geht auch nicht unbedingt ohne Diagnosegeräte). Denn die Firmware in den D-Slams wird auch öfters geändert und es kann passieren, dass aus heiterem Himmel ab einem bestimmten Zeitpunkt vermehrt Verbindungsabbrüche auftreten oder diese verschwinden.

 

Du wirst sogar folgendes feststellen: Wenn Du Deinen Anbieter zu sehr nötigst und er wirklich ein Problem vermutet, dann deaktiviert er die automatische Geschwindigkeitsaushandlung zwischen DSL-Modem und DSlam. Das würde zur Folge haben, dass Deine Übertragungsrate - sagen wir jetzt bei effektiv 14000 MBit/s auf 10000 MBit/s reduziert wird.

 

Hier muss man die DSL Provider/Reseller etc. wirklich etwas in Schutz nehmen: Es ist unmöglich für sie jedes Modem mit jedem D-Slam zu testen. Aber sie tun es für ihre Modems und das ist auch gut so.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 14.10.2008 um 09:36:26
Antworten 7oby

ok...hab auf die Fritzbox die aktuelle firmware aufgespielt...

Hier mal die Werte, die sie auswirft mein Provider ist übrigens Versatel...die 16000 hab ich übrigens noch nie erreicht- meist so zwischen 8000 und 9000

Empfangsrichtung Senderichtung
Leitungskapazität kBit/s 10096 1292
ATM-Datenrate kBit/s 10076 635
Nutz-Datenrate kBit/s 9126 576
Latenzpfad fast fast
Latenz ms 0 0
Frame Coding Rate kBit/s 19 8
FEC Coding Rate kBit/s 0 0
Trellis Coding Rate kBit/s 804 72
Aushandlung adaptive adaptive

Signal/Rauschtoleranz dB 4 23
Leitungsdämpfung dB 21 14
Status f003ce20 f0000074


Mal schauen, ob das Update vielleicht was bringt
Mal noch zu meiner zweiten Frage...was ist, wenn ich das mitgelieferte Modem anschließe...dann stell ich ja vom Rechner aus eine Netzwerkverbindung her, bekomme aber nicht immer mit, wenn diese unterbrochen wird- gibts da eine Software, die dies protokolliert?
Gruß Thomas

Antworten wetter-frosch

7oby deine Besserwisserei in allen Ehren, aber auf meiner Party lass ich mich nicht die Butter vom Brot nehmen.

 

1. Alle Fritz!Box Fon Geräte sind ADSL2+-fähig.
2. Es heißt nicht D-Slam weil es vom Basketball kommt sondern weil die Abkürzung was beutet. Wenn dann richtig DSLAM.
3. DSLAMs der Telekom sind ausschließlich von Siemens und Ericsson. Inkompatibilitäten mit ADSL2+-fähigen Endgeräten sind mir noch nie unter gekommen. Ich bin jetzt seid 2 Jahren im technischen Service der Telekom.

 
Zitat :

Du wirst sogar folgendes feststellen: Wenn Du Deinen Anbieter zu sehr nötigst und er wirklich ein Problem vermutet, dann deaktiviert er die automatische Geschwindigkeitsaushandlung zwischen DSL-Modem und DSlam. Das würde zur Folge haben, dass Deine Übertragungsrate - sagen wir jetzt bei effektiv 14000 MBit/s auf 10000 MBit/s reduziert wird.


Ein Leistungsmerkmal von ADSL2+ ist SRA. (Seamless Rate Adoption)
Bei unseren DSLAMs ist es nicht möglich das zu deaktivieren. Die einzige Möglichkeit ist Geschwindigkeitsprofile einzustellen. Dann wird die Leistung eben bei 14.000 begrenzt und fertig. Im Übrigen wird diese Methode (SRA) nach und nach auch für alle ADSL-Anschlüsse in Deutschland nachgerüstet. Heißt, wer jetzt nur einen 3000er Anschluss bekommt, weil 6000 nicht klappen, der wird dann beispielsweise mit 5500 synchronisieren.

Zitat :

Denn die Firmware in den D-Slams wird auch öfters geändert und es kann passieren, dass aus heiterem Himmel ab einem bestimmten Zeitpunkt vermehrt Verbindungsabbrüche auftreten oder diese verschwinden.


Ohne Grund werden die nicht geändert und nicht sinnlos geupdated (bei uns).

Zitat :

Hier muss man die DSL Provider/Reseller etc. wirklich etwas in Schutz nehmen: Es ist unmöglich für sie jedes Modem mit jedem D-Slam zu testen. Aber sie tun es für ihre Modems und das ist auch gut so.


Unsinn in Tüten. Wie gesagt: ADSL2+-fähige Endgeräte sind ADSL2+-fähige Endgeräte! Es gibt höchstens mal Probleme mit besonders sensiblen Modems. Sie synchronisieren nicht mit der maximalen Datenrate sondern bleiben geringfügig drunter sobald der Signal-Rausch-Abstand in den gelben Bereich rutscht.
Signal-Rausch-Abstand bei ADSL: >8db
Signal-Rausch-Abstand bei ADSL2+: >=5db
Damit stellen diese "empfindlicheren" Modems sicher, dass sie nicht bei einer kleinen Schwankung aus der Kurve fliegen und die Verbindung abbricht. Die Fritz!Boxen gelten eigentlich als unverwüstlich und sehr zuverlässig. Wir haben auch AVM-Geräte bei der Telekom (z.b. Speedport W701V). Das sind quasi Fritz!Boxen.

 

Der Anbieter wäre schon nicht ganz unwichtig zu wissen. Je nachdem kann man anhand der Dämpfungsgrenzen des Anbieters beurteilen was noch bei dir ankommen müsste (im schlimmsten Fall).

 

@dasBrötchen

Zitat :

2.) wenn du einen DSL-Splitter verwendest, kann man (Google hilft dabei) die 1. TAE entfernen und den Splitter direkt mit den Adern aus der Wand verkabeln

Lass das deinen Arbeitgeber nicht sehen! An der 1. TAE hat außer der Telekom keiner rum zu fingern... Zudem werden die Probleme noch größer wenn es sich schon im eine LSA-Dose handelt und der Betreffende dann kein Anleger dafür hat. Dann geht das Gefrickel erst richtig los... Dennoch stimmts. Man kann es so machen. Übergestrichene TAE-Dosen (möglicherweise noch mit Schraubtechnik) neigen schnell mal dazu den Kontakt zu vermiesen.

 


@Wetterfrosch
Warst etwas schneller als ich. Sei es drum...

 

.................................Down.........Up
Signal/Rauschtoleranz db...........4..........23
Leitungsdämpfung dB...............21..........14


Dein Anbieter ist schon mal nicht die Telekom (ich weiß, Versatel ich habs gelesen ;) ), denn bei 21db bekommst du von uns keinen 16.000er mehr (weil die in der Regel nicht gescheit laufen). Der Knackpunkt ist aber dein schlechter Signal-Rausch-Abstand. Wie oben geschrieben sollte der minimum 5db betragen für stabilen Betrieb. Du hast mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Leitungsproblem. Um den eine Schuld deinerseits auszuschließen solltest du auf jeden Fall aber nochmal ein anderes Modem testen.
Anbieter wie Arcor, Versatel und wie sie alle heißen geben mehr Leistung auf die Leitungen. Nicht selten führt das zum Tod oder Schaden der TAE-Dose.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von Denn1s am 14.10.2008 um 17:08:24
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https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3077
Antworten Denn1s

Vielen Dank Denn1s für deine Infos!!!
Will das mitgelieferte Versatelmodem ja gern testen, aber dieses läuft nur über eine dfü Verbindung- ich muß da also erstmal die ganze Zeit den Rechner laufen lassen... und die ganze Zeit auf das DSL-Lämpchen schauen, ob irgendwann mal die Verbindung abbricht- da muß es doch auch eine andere Lösung geben, oder? Daher suchte ich ja eine Software, die die Verbindungsabbrüche protokolliert... oder Moment- wie ist das denn bei der DFÜ-Verbindung über Windows (XP)...ich gebe Username und Key ein und wähle mich ein...was ist denn, wenn die Leitung zusammenbricht? Wird die automatisch neu aufgebaut?

Antworten wetter-frosch
- 0 +

Wie in allen Threads bei Tomshardware geht's darum den Fragenden zu helfen. Wenn es unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen zu einem Problem gibt, so ist dies im allgemeinen hilfreich, da einer der Lösungsvorschläge schon zum Ziel führt.

Allerdings sind wir (Dennis, ich) noch nicht einmal unterschiedlicher Meinung: Deine Anfangs ausgeschlossene Ursache die Fritz!Box, habe ich aufgegriffen und bemerkt, dass es sehr wohl Inkompatibilitäten zwischen DSL-Modems und DSLAMs Konfigurationen gibt. Diese Inkompatibiltät hast Du in Deinem folgenden Posting bestätigt mit den Bemerkungen zu "sensiblen/empfindlichen" Modems sowie der Aussage "solltest du auf jeden Fall aber nochmal ein anderes Modem testen".

Denn1s schrieb :

Ohne Grund werden die nicht geändert und nicht sinnlos geupdated (bei uns).

Wie schon von Dir bemerkt stellt die Telekom bis Ende 2008 auf Rate Adaptive Mode (RAM) um:
http://www.heise.de/newsticker/Tel [...] dung/98402
Das zieht zwangsläufig umkonfigurieren der DSLAMs und/oder Firmwareupdes und/oder Austausch von Modulen nach sich. Dabei wird die Telekom vermehrt Störungsmeldungen von Teilnehmern bekommen - dazu war auch der Pilot notewendig, um dies abschätzen zu können:
https://RAM-pilot.t-home.de/
Da die T-Com diese Umstellung Jahre später einführt als die Mitbewerber, wird sie nicht auf ganz so viele Inkompatibilitäten stoßen wie die Mitbewerber einst, denn die Firmwaresituation der DSL-Modems hat sich gebessert.

Zitat :

Unsinn in Tüten. Wie gesagt: ADSL2+-fähige Endgeräte sind ADSL2+-fähige Endgeräte! Es gibt höchstens mal Probleme mit besonders sensiblen Modems.

Eine Zertifizierung schützt nicht vor Inkompatibilitäten. Dies räumst Du im letzten Satz ja auch ein.

Denn1s schrieb :

Die Fritz!Boxen gelten eigentlich als unverwüstlich und sehr zuverlässig. Wir haben auch AVM-Geräte bei der Telekom (z.b. Speedport W701V). Das sind quasi Fritz!Boxen.


Da die T-Com bisher mit konservativeren Dämpfungsgrenzen arbeitet
http://de.wikipedia.org/wiki/DSL#E [...] 3.A4mpfung
und teilweise weniger Features implementiert hat (bei mir läuft z.B. SAR am Hansenet Anschluss), plagen sie naturgemäß weniger Kompatibilitätsprobleme.

Die Fritz!Boxen galten als sehr zickig bei Nicht-T-Com DSL Anbietern. Das Modem des Anbieters zu verwenden ist/war ein guter Tipp. Viele Ex T-Com User hatten Probleme mit ihren Modems, die sie zu anderen Anbietern mitnahmen. Manchmal war es günstig selbst Hand anzulegen und beispielsweise ein Eumex 300IP in eine Fritz!Box Fon umzuflashen um in den Genuss aktualisierter Firmware zu kommen und so überhaupt am neuen Anbieteranschluss zu funktionieren:
http://www.wehavemorefun.de/fritzb [...] umex_300IP

Denn1s schrieb :

Übergestrichene TAE-Dosen (möglicherweise noch mit Schraubtechnik) neigen schnell mal dazu den Kontakt zu vermiesen.

Eine neu TAE Dose hat auch schon oft Wunder bewirkt. Eine kostenlose TAE Dose bekommt man im T-Punkt, wenn man sagt, dass man noch eine alte Anschlussdose hat und das neu gekaufte Telefon nicht einstecken kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verbinderdose
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlussdose_(Telefon)

bg,
7oby

Antworten 7oby

Habe jetzt das Versatelmodem vor die Fritzbox angschlossen und stelle mit diesem die Internetverbindung her...die Frittzbox fungiert als Router und liefert die Zugangsdaten...lief heute Vormittag noch stabil, aber als ich heute abend heim kam, hatte ich keine Verbindung...mußte das Modem erst rebooten- die Fritzbox zeigt in der logdatei, das sie schon seit mindestens einer halebn h versucht, die Verbindung neu herzustellen...muß also schon an der Leitung liegen- dami kommt offensichtlich auch das Versatelmodem nicht klar...

Antworten wetter-frosch
- 0 +

Welches Modem liefert Versatel genau mit? Google sagt mir "SpeedStream 5100", aber möglicherweise gibt's da mehrere DSL Modems von Versatel.

Könntest mal folgendes machen: Es gibt ein Tool das heißt dmt. Je nach Modem unterscheidet sich die Version, die man herunterladen muss:
http://dmt.mhilfe.de/
Für den "SpeedStream 5100" ist das beispielsweise die Version DMT v9.01.

Dieses Tool liefert noch wesentlich mehr Angaben zur Verbindung zwischen Modem und D-SLAM als es die Fritz!Box tut. Allerdings muss hierzu das DSL Modem direkt an den Computer angeschlossen werden (nicht über die Fritz!Box). Einwählen über PPPoE kannst Du Dich - musst aber nicht. Das Tool liefert auch so den Status der Verbindung. Zusätzlich kann es die Leitungsqualität noch ausführlicher loggen.

Wenn's nicht viel ausmacht, probier' mal einen Screenshot von dem Tool zu erstellen und z.B. hier zu posten. Experten sehen dort mehr (ich selbst bin aber kein Leitungsexperte).

Mich wundert die Leitungsgeschichte etwas, denn die Angaben zur Leitungsqualität kann Versatel genauso auslesen wie Du auch. Wäre die Leitung schlecht, so hätte ich erwartet, dass Versatel (da sie die Informationen haben) selbstständig notwendige Schritte unternimmt (eben z.B. Datenübertragungsrate drosseln), um dennoch eine störungsfreie Übertragung zu gewährleisten.

Schaun' wir mal, was hier noch bei rauskommt...

Antworten 7oby

Bin gerade heim gekommen und mußte feststellen, daß schon an die 200 Verbindungen aufgebaut wurden... selbst ein reboot des Modems hat nichts gebracht... Dann wird die Verbindung aufgebaut und gleich wieder getrennt usw. merkwürdigerweise funktioniert aber die direkte Einwahl (ohne Fritzbox als Router dazwischen)...also wenn ich via dfü-Verbindung mit dem Modem direkt surfe...aber ein grundsätzliches Problem mit dem dazwische geschaltetem Router kann es ja auch nicht sein, denn gestern abend und heute früh lief alles auf diese Weise ohne Probleme.
Das dmt hab ich noch nicht heruntergeladen, da ich nicht weiß welche Version...Auf meinem Modem sthet "Turbolink AR860"
und die Firma müßte sphairon sein...???

Gruß Thomas

Antworten wetter-frosch
- 0 +

wetter-frosch schrieb :

merkwürdigerweise funktioniert aber die direkte Einwahl (ohne Fritzbox als Router dazwischen)...also wenn ich via dfü-Verbindung mit dem Modem direkt surfe...aber ein grundsätzliches Problem mit dem dazwische geschaltetem Router kann es ja auch nicht sein


Eigentlich nicht, denn der Router redet mit dem Modem genauso wie Du dem Modem via PPPoE. Es gibt halt bei der Fritz!Box vermutlich noch eine Einstellung "Verbindung trennen nach ... Minuten Inaktivität". Allerdings unterstelle ich mal, dass es nicht soetwas einfaches ist, denn Du hattest das Problem zuvor ja nicht.

wetter-frosch schrieb :

Das dmt hab ich noch nicht heruntergeladen, da ich nicht weiß welche Version...Auf meinem Modem sthet "Turbolink AR860" und die Firma müßte sphairon sein...???


Dafür gibt's zwar nicht das dmt Tool, aber eine Weboberfläche:
http://wiki.mhilfe.de/index.php?title=Sphairon_AR860
ein Tool von OrbMT
http://blog.orbmu2k.de/tools/sphar [...] 870-ar871/
und noch ein Sidebar Gadget von ihm:
http://blog.orbmu2k.de/tools/orbmt [...] ar-gadget/

Viel mehr als in in den Verbindungsstatistiken zum Fritz!Box integrierten Modem sieht man auch nicht, aber Du könntest mal die gleichen Daten (Signal/Rauschabstände etc.) beim Sphairon posten, so dass man die man mit der Fritz!Box vergleicht und dann möge Denn1s mit den meisten Erfahrungen bzgl. dieser Werte doch auch nochmal ein paar Erfahrungswerte dazu mitteilen.

Antworten 7oby

Vielen Dank erstmal...werde ich heute Nachmittag noch testen, aber nun muß ich mich mir erstmal noch eine Mütze Schlaf holen, da ich heute noch Nachtschicht hab.

Gruß Thomas

Antworten wetter-frosch

So...ich habe dann mal die Daten vom Modem ausgelesen.

Hier beträgt der Rauschabstand 6/22db
die Leistungsdämpfung 31/13db
die max. Leistungskapazität wird mit 10.428/1312 kb angegeben
die tatsächliche Übertragungsrate mit 10.407/631 kb
und die Übertragungsleistung mit 21/12 dBm

Hier nochmal zum Vergleich die Werte der Fritzbox (wenn sie direkt als Modem arbeitet):
Empfangsrichtung Senderichtung
Leitungskapazität kBit/s 10096 1292
ATM-Datenrate kBit/s 10076 635
Nutz-Datenrate kBit/s 9126 576
Latenzpfad fast fast
Latenz ms 0 0
Frame Coding Rate kBit/s 19 8
FEC Coding Rate kBit/s 0 0
Trellis Coding Rate kBit/s 804 72
Aushandlung adaptive adaptive

Signal/Rauschtoleranz dB 4 23
Leitungsdämpfung dB 21 14
Status f003ce20 f0000074




der Rauschabstand ist ja bei der Fritzbox noch niedriger (4 zu 6)...aber eine grundlegende Verbesserung ist das ja auch nicht, oder?...denn ich habe ja auch mit dem Modem Verbindungsabbrüche...hab das zwar noch nicht beim direkten Anschluß beobachtet sondern nur wenn die Fritzbox als Router dahinterklemmt, aber das sollte ja eigentlich keinen Einfluß auf die Leitung haben, oder?

Gruß Thomas

Antworten wetter-frosch

Es ist insofern eine Verbesserung als das du jetzt über 5db liegst. Es bleibt nur abzuwarten ob der Wert stabil bleibt.

------------------------------ Rechtschreibung ist kein Luxus... Also schreib dich nicht ab! Lern lesen und schreiben... Mit FF3 Plugins ;)
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3077
Antworten Denn1s

So...nachdem die Leute vom Versatel-Kundendienst meine Fritzbox störungen nicht interessierten (privates Gerät), bei der Variante mit Versatel-Modem und nachgeschalteter Fritzbox als Router die Fritzbox für die Ursache der Leitungseinbrüche hielten, habe ich nun zum dritten mal mit denen tel und vorher mit ausschließlich Versatelmodem getestet und nat. Leitungseinbrüche gehabt...
Bevor wir ihre Störung anerkennen müssen sie aber noch die aktuelle Firmware auf ihr Versatel-modem aufspielen... Da verzweifelt man doch...

Gruß Thomas

Antworten wetter-frosch
- 0 +

wetter-frosch schrieb :

mit ausschließlich Versatelmodem getestet und nat. Leitungseinbrüche gehabt...
[...]
Bevor wir ihre Störung anerkennen müssen sie aber noch die aktuelle Firmware auf ihr Versatel-modem aufspielen...


Auch wenn's annervt, das Firmwareupdate müsstest noch probieren. Technik ist verdammt kompliziert u. es gibt eine gewisse Restwahrscheinlichkeit, dass es damit behoben wäre.

Ist alles in Deinem Sinne: Denn auf ein niedrigeres Profil bei der Datenübertragung zu wechseln möchtest Du auch nur, wenn's wirklich nicht anders geht.

Antworten 7oby

ja...das stimmt schon- mich hat eher genervt, daß ich mit zwei verschieden Servicemitarbeitern gesprochen hab und beide auf ihr blödes Versatelmodem bestanden haben- mir aber keiner sagte, daß es für das Modem ja auch eine neue firmware gibt...diese hat im übrign nichts gebracht...
mir ist in erster Linie eine stabile Leitung wichtig- da nehm ich lieber DSL 6000
Bin mal gespannt, was die guten Techniker herausfinden und wie lange ich noch auf eine Lösung warten darf.
Gruß Thomas


Nachricht bearbeitet von wetter-frosch am 17.10.2008 um 21:13:36
Antworten wetter-frosch
- 0 +

Deinen Frust kann ich nachvollziehen. Ich habe damals nachdem ich von T-Com -> Alice gewechselt habe auch Verbindungsabbrüche gehabt und zwar solche nach denen eine erneute DSL Einwahl nicht mehr möglich war. Anschließend habe ich in mehreren Sessions der kostenpflichtigen 0180... Telefonsupporthotline mit denen rumgeschmust. Aber gut Ding will Weile haben. Inzwischen bin ich der glücklichste DSL User Deutschlands:

http://img264.imageshack.us/img264/2616/alicedslvq8.png

Diese Daten muss man vor den Problemen der VDSL (25/50 MBit/s) Anschlüsse betrachten:
http://www.heise.de/ct/08/22/194/

Bitte poste mal was draus geworden ist und was der Support schlussendlich erreichen konnte.

--

Im übrigem bin ich auch absolut nicht gegen die T-Com. Ich empfehle sie sehr oft, da es eben am wenigsten Probleme gibt, es Vorteile hat DSL + letzte Meile aus einer Hand zu bekommen und trotz outgesourcter Service Center es nach wie vor einen hervorragenden Support von der T-Com gibt!

Antworten 7oby

So... habe gestern von Versatel eine sms bekommen, daß die Störung behoben wurde und meine Datenrate angepaßt wurde...
Habe gleich mal getestet und feststellen müssen, daß sich an den daten nichts geändert hat- Übertragungsrat noch ca 11.000 und auch Rauschabstand und Dämpfung haben ähnliche Werte also Rauschabstand liegt meist unter 5db...Da frage ich mich, was denn die guten Techniker gemacht haben...
Habe dafür ein neues Problem...wenn ich Musik via Napster streame oder über den IE online TV schaue, habe ich sehr häufig Aussetzer...die DFÜ-Verbindung bleibt dabei aber bestehen...wie kann das denn sein? Das wird doch normalerweise gepuffert und ich hatte damit noch nie Probleme- kann das mit der Leitung zusammenhängen?

Gruß Thomas

Antworten wetter-frosch
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