Ich bin neu hier und habe die letzten 2 Abende viele Stunden auf Eurem Board hier gelesen, geschmökert und studiert. Viele wertvolle und auch sachkundige Tips und Hinweise sind hier zu finden. Umfangreiche Infos zu allen Themen rund um den PC. Ganz prima.
Jetzt zu meinem Problem:
Ich brenne häufig Musik CDs für den privaten Gebrauch. Ich benutze dazu das Brennprogramm von Nero auf einem schon etwas betagten HP Rechner (Pavillon) aus dem Jahre 2002 unter Windows XP.
Obwohl ich den Brennvorgang mit der niedrigsten Geschwindigkeit, die unter Nero möglich ist, laufen lasse, und der Rechner erschütterungsfrei steht, kommt es auf meinen gebrannten CDs immer wieder zu „Aussetzern“, zu Fehlern, wenn ich die CD auf meinem CD-Player über meine Musikanlage abspiele.
Anmerkung : Der CD-Player meiner Musikanlage aus dem Jahre 1995 kann nur das übliche CD-Audio Format lesen und abspielen; kein MP3 oder andere Formate, die ja alle erst nach 1995 entwickelt worden sind. Er ist generell ein bißchen „empfindlich“.
Was kann ich machen?
a) Kann es am CD/DVD Laufwerk liegen? Ein neues, besseres, moderneres CD/DVD Laufwerk für den Rechner kaufen?
b) Gibt es auf dem Markt spezielle CDs zu kaufen, die eigens für die Musikbrennerei geeignet sind?
Für Antworten und Hinweise vielen Dank im Voraus.
Steppenwolf
Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 04.11.2009 um 17:48:20
Gut möglich, dass dein Brenner die schuld daran trägt wenn es nur teilweise vor kommt. Man könnte jetzt verschiedene Rohlinge (unterschiedliche Marken) mal durchtesten und gucken ob es mit einer Marke besser wird als mit ner anderen... Aber ganz ehrlich:
Brenner gibts ab 25 Euro wahrscheinlich liegts an deinem Brenner. Ist der schon älter? Hast du mal die gebrannten CDs die nicht sauber laufen, auf nem anderen CD Player ausprobiert? FUnktionieren die dort? Vielleicht kommt auch einfach dein CD Spieler nicht dem von deinem Brenner gebrannten CDs klar. Das kann auch schonmal vorkommen...
"übliche CD-Audio Format" ist doch wave oder? Das heißt so 12 bis 14 Lieder pro CD...je nach größe. Gerade früher...also vor ein paar Jahren war es noch so, dass man am besten während der Brennerei noch nicht mal die Maus bewegt hat, weil das sonst Knackser auf der CD gegeben hat. Ist aber auch schon wiegesagt nen paar Jahre her.
Einfacher Test. Wenn die CD'S aufm Rechner ohne Pausen laufen, dann ist die Anlage schuld. Wenns aufm Rechner auch aussetzer gibt, ist die CD schuld.
Ansonsten mal andere Rohlinge probieren (die vom Aldi sind ganz gut) oder wirklich für 30 Euro nen Sata Brenner holen.
Wie ich schon sagte: der Rechner und damit auch der/das CD/DVD Brenner, Laufwerk, stammen aus dem Jahre 2002 – Hewlett Packard - HP Pavillon.
Bevor ich da ein neues Laufwerk in den alten Rechner einsetze, kommt mir jetzt die Idee, einen neuen Rechner anzuschaffen.
Die vielen Stunden, die ich hier auf diesem Board gelesen und geschmökert habe, und die vielen wertvollen und sinnvollen Beispiele und Vorschläge bringen mich zu der Erleuchtung, nach Weihnachten im kommenden Januar 2010 einen neuen Rechner um den Intel i5 zusammenzustellen und selber zusammenzubauen.
Aber wie du sagst, leanproduction, ich werde mal andere CDs von anderen Herstellern verwenden.
Bisher nutze ich hauptsächlich die, die es beim Aldi gab und gibt. Medion, oder so.
@21Bender:
"übliche CD-Audio Format" ist doch wave oder?
Das war und ist meine Frage. Was für ein Format ist auf den üblichen Musik CDs?
Ob Klassik auf den CDs des Traditionslabels "Deutsche Grammophon", die schon ein paar Jahre alt sind (Karajan und seine Berliner) oder die neueste von Udo Lindenberg aus dem Jahre 2008.
Das ist das Merkwürdige:
Mein ehemals sehr teurer CD-Player aus dem Jahre 1995 hat manchmal die Schwierigkeiten, während die CDs vom Laufwerk meines Rechners einwandrei laufen.
Auch in meinem brandneuen Auto und dessen CD Player laufen die CDs einwandfrei.
Jo teste erstmal andere Rohlinge ist erstmal die günstigste Alternative...
Und wie bender schon sagte, bewege mal während des brennens nicht die maus, mach nix am Rechner (auch kein Bildschirmschoner)... früher waren das mal störfaktoren...
Nachricht bearbeitet von leanproduction am 04.11.2009 um 16:19:40
Ja standard Format ist Wave...daher halt auch nur die paar Lieder pro CD....Da ist ja nen Lied von 4 min schnell 50 oder 60 MB groß....bei mp3 gerade mal ein zehntel davon 4-6MB. Hab das früher beim Autoradio gehabt....CD frisch gebrannt...nach 2 Stunden laufen war se hinüber...habs damals aufs Radio geschoben...billiges 20 Euro Gerät.
Nachricht bearbeitet von 21Bender am 04.11.2009 um 16:24:15
Es ist der alte CD-Player. Das Ding mag ja mal sauteuer gewesen sein, aber man bedenke: 1995. 14 Jahre alt. Da ist mit anderen Rohlingen auch nichts mehr gewonnen.
du hast mit großer Wahrscheinlichkeit Recht. Es ist der alte CD-Player.
Der war mal sauteuer und war zu seiner Zeit ein sehr guter Player zu diesem Preis.
Aber wie gesagt: Ich baue mir einen neuen Rechner mit allem Drum und Dran im Januar 2010.
Um den Intel i5.
Komme dann zu gegebener Zeit mit ein paar Fragen wieder.
@21Bender:
"übliche CD-Audio Format" ist doch wave oder?
Das war und ist meine Frage. Was für ein Format ist auf den üblichen Musik CDs?
Nein, auf den Audio-CDs ist das Format nicht als Wave abgelegt.
Es ist etwas komplizierter. Die Daten auf der Audio-CD werden definiert durch den Red Book Standard.
Daß die Daten beim Grabben von der CD oder beim Brennen auf die CD im Wave-Format abgelegt werden, liegt wohl im Wesentlichen daran, daß die WAV-Datei sehr einfach aufgebaut ist (enthält bis auf einen kleinen Header nur die entsprechenden Nutzdaten=Samplingdaten) und die Software, welche die CDs liest/schreibt, somit erstmal keinen Zusatzaufwand für die Konvertierung hat.
Ob die CDs im Player ordentlich laufen, hängt also auch davon ab, wie gut die Fehlerkorrektur des Players arbeitet.
Und ich denke auch, daß es da bei dem älteren Modell (insbesondere bei nachlassenden bzw. schlechteren Rohlingen) schon eher mal Probleme geben kann, weil damals die Technik für die Korrektur noch nicht so weit war.
Die internen Speicher der Player waren damals nicht so groß und demnach war auch das für die Korrektur notwendige Vorauslesen und Zwischenpuffern des Datenstroms entsprechend schwieriger machbar.