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WinXP - massive Probleme mit Raid Treiber

Forum Windows-Betriebssysteme und Treiber : Windows XP & Server 2003 - WinXP - massive Probleme mit Raid Treiber

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Hallo an alle,

hier erst mal das notwendigste, das System:
Coolermaster Stacker
BeQuit! 600W
Gigabyte GA P35 DS3
2x Seagate 320 Gig (3320620AS)
2x 1 Gig OCZ 6400 CL4
ATI 1550 PCI-E (nur fürn Anfang) ==> 8800 GTS
Celeron 420 (ebenfalls nur fürn Anfang) mit original Intel "Gebläse" (ekelhaft) ==> Q6600 G0
Floppy von NEC

Also, im BIOS RAID eingestellt, mit AHCI (die 320er Seagates können NCQ etc), dann Raid aufgebaut mit dem Raid BIOS, 1x 640 Gig.Native mode enabled.

WinXP CD rein, die Treiberdiskette mit den RAID Treibern für den JMIcron zur hand, gewartet bis das mit der F6 Taste kommt, er kopiert, bis dahin alles ok.

Dann kommt die sache mit der Z-taste, funktioniert ebenfalls, Windows XP/2000 Raid Treiber ausgewählt, er liest die Datei jraid.sys und vielleicht andere Dateien und ist glücklich.

Dann partitioniert auf 2x 320 Gig mit Windows, formatiert funktioniert alles reibungslos.

Dann fängt Windows an, die zu installierenden Dateien zu kopieren.

Und dann kommt die Fehlermeldung, dass die datei jraid.sys, xraid.inf, jraid.cat nicht kopiert werden können (von der Diskette aus)
Wenn ich eingebe, neu versuchen, greift windows auf die Floppy zu, sagt aber nach wie vor, die Dateien können nicht kopiert werden.Aber die sind ja da, kurz vorher hat der die ja gelsen, sonst hätte der ja gesagt "Windows hat kein Festplattensystem gefunden" oder so ähnlich.

Ich hab - glaub ich - alle Varianten schon durch, was kann ich noch machen ?Hab die Disketten schon getauscht, einen Speicherriegel rausgenommen, nichts....


Weiß jemand Rat ?

Vielen dank im Voraus

Gruß

Impaled
Bin dankbar für jeden rat

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Einfach mal eine andre Diskette oder einen USB-Stick mit Disketten-Funktion ausprobieren!

Ich selbst habe demletzt einen Server 2003 mit Raid aufgesetzt, diese Treiber musste ich auch erst einlesen. Nun habe ich nichtmal ein Diskettenlaufwerk. Ich habe mir dann mit BartPE eine Windows CD erstellt auf der die Raid-Treiber schon intergriert sind (is relativ einfach und geht schnell). Damit kann ich nun Windows installieren, ohne vorher irgendwelche Treiber einlesen zu müssen, so muss das sein.....wäre bestimmt eine gute Alternative für dich - vorrausgesetzt du hast einen Rechner auf dem du die CD erstellen kannst....

Antworten nighti

andere Diskette hab ich schon probiert, genau das gleiche.beim ersten mal findet der die, sobald der notwendigsten Treiber von der CD geladen hat, kann er die dateien von der Diskette nicht mehr kopieren...

Antworten impaled

mal was anderes, kann das daran liegen dass das Raid mit NTFS formatiert ist ???

Antworten impaled

Problem kenn Ich.
Wenn die Treiberdiskette automatisch erstellt wurde,
befinden sich die Dateien in einem Unterverzeichnis (XP oder Win95 usw.)
Das XP-Installationsprogramm sucht aber im Hauptverzeichnis.

Lösung also:

Die Dateien aus dem Unterverzeichnis XP ins Hauptverzeichnis der Diskette kopieren,
dann werden die Treiber auch geladen.

Antworten Anonyme

Ist aber leider nicht so, die Dateien liegen direkt auf der Root der Diskette.
Und trotzdem....(verzweifel)

Antworten impaled

So wie's aussieht hast Du die verkehrten Treiber erwischt.
Laut Handbuch Gigabyte müssten entweder Intel-Treiber für den ICH9
(gelbe SATA-Anschlüsse) oder Gigabyte Treiber (Pinkfarbene SATA-Anschlüsse)
auf der Treiberdiskette sein. Meines wissens ist da kein JmicronChip.

nochmal im Handbuch schaun und Treiberdiskette 32 bit erstellen.

Antworten Anonyme

hi,

also der RAID chip ist ein JMicron x363 oder so, hab ich irgendwo auf der Gigabyte seite gefunden.Aber das funktioniert weder mit dem orginal Gigabyte Treiber noch mit dem Treiber von JMicron.Das DS4 ? und DS3R die haben die Intel Raid Chips drauf, die ICH9R....

Antworten impaled

Auf dem Board ist nur ein Intel ICH9 Chip und Gigabyte's SataII Chip drauf

Antworten skylang
- 0 +

impaled schrieb :

also der RAID chip ist ein JMicron x363 oder so, hab ich irgendwo auf der Gigabyte seite gefunden.Aber das funktioniert weder mit dem orginal Gigabyte Treiber noch mit dem Treiber von JMicron.



Nicht ganz!
http://www.gigabyte.de/Products/Mo [...] GA-P35-DS3

Du hast 6 SATA Stecker:
. 4 davon gehören zur Southbridge, also dem Intel ICH9R
. 2 davon gehören zum GIGABYTE SATA2 chip (was auch immer sich darunter verbirgt)

Abhängig davon, welche der 6 Stecker (verrückterweise vielleicht noch den einen an den ICH9R und den anderen an den Gigabyte Sata2 Chip) Du belegt hast, musst auch die Treiber verwenden.

Ansonsten auch nochmal ganz genau nachschauen welches Board Du hast. Beim "GA-P35-DS3" gibt's mit leichten Buchstabenvariationen sehr viele unterschiedliche Boards.

bg,
7oby

Antworten 7oby

sorry, falsch ausgedrückt...der Gigabyte SATA raid chip ist ein JMicron 36X, ich habe die bein Platten am violetten stecker hänger, das RAID ist ja auch eingerichtet, nur der Treiber kann nicht kopiert werden.

Ich mach jetzt folgendes, ich integriere den Treiber in die WINXP CD per n-lite oder XP Iso Builder und dann sollte es eigentlich fuktionieren.

Bis später mal und danke

LG

Impaled

Antworten impaled
- 0 +

impaled schrieb :

Ich mach jetzt folgendes, ich integriere den Treiber in die WINXP CD per n-lite oder XP Iso Builder und dann sollte es eigentlich fuktionieren.

 

Ja, das wird wohl auch funktionieren.

 

Unter Vista kann man die SATA Treiber übrigens auch bequemer auf dem USB Stick bereithalten.

 

Du willst ja:
. 2 * 320GB für ein RAID0 zusammenlegen
. Das wieder in 2* 320GB Partitionieren

 

Ich hätte mir ersthaft mal die Frage gestellt:
. 2* 320GB Platten als Non-RAID
. Windows auf die eine Platte C: und Pagefile auf die andere D:
. Archive auf die eine Platte C: und auspacken auf die andere D:
. Videoschnitt Quelle auf C: Target auf D:
. usw.

 

Damit bist Du um Welten schneller als mit dem RAID0. Wenn natürlich alles was man kennt HDTach, HDTune usw. ist - dem kann man natürlich schwer helfen.

 

Ich hätte da mal so'n bißchen Leselektüre für Dich:
http://images.anandtech.com/graphs/raptor%20in%20raid0_06220420657/2584.png

 

http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=2101

Zitat :

Bottom line: RAID-0 arrays will win you just about any benchmark, but they'll deliver virtually nothing more [b]than that for real world desktop performance. That's just the cold hard truth.

 

Non-RAID vs. RAID (gleiche Platten; "+" heißt Non-RAID schneller; "-" RAID schneller):
. Dateien kopieren : + 40%
. Bilder mit Photoshop öffnen: + 17%
. XP Bootzeit : - 18% (*)
. XP SP1 Installation: + 8%
http://tweakers.net/reviews/515/1/ [...] ina-1.html

 

Warum der XP 18% schneller bootet, darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Nur soviel: Er würde bei Dir vermutlich nicht 18% schneller booten und wenn überhaupt dann nur bis zum Login Screen 18% schneller.

 

bg,
7oby


Nachricht bearbeitet von 7oby am 10.04.2008 um 12:21:21
Antworten 7oby

Meine Rede ;)

Ich mach das Spielchen sogar mit 3 Platten. OS + Programme/Quelle + Daten/Ziel. Wobei die Platte fürs OS ein 1-Platter ist (Serverplatte). Swapfile habe ich momentan keins. Schreiben geht beim RAID auch nicht schneller, als auf einer normalen Platte und es gibt wohl kaum einen Rechner, der Videos schneller encodiert, als er die Quelldaten von der Platte lesen könnte. Große Dateien werden beim RAID zwar schneller gelesen, aber wohin bitte? Fürs Kopieren braucht man wieder ein Ziel zum Schreiben und soviel knallt man sich nicht in den RAM, als dass es wirklich lohnen würde. Und 7oby hat völlig Recht, Ihr spielt doch auch nicht 3DMark06.

Übrigens:
Man nehme mal ein Foto-Archiv mit ca. 10.000 JPEGs mittlerer Größe (20-120 KB). Welches System ist schneller beim Lesen? RAID oder Non-Raid? Bevor man Daten einliest, muß man sie nämlich erst mal finden...

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von FormatC am 10.04.2008 um 15:24:10
------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
KonfigurationHomepage
Antworten FormatC
- 0 +

FormatC schrieb :

Schreiben geht beim RAID auch nicht schneller, als auf einer normalen Platte


Naja, Durchsatz beim RAID0 ist auch beim Schreiben doppelt so hoch. Du meinst RAID5 oder sowas?

FormatC schrieb :

es gibt wohl kaum einen Rechner, der Videos schneller encodiert, als er die Quelldaten von der Platte lesen könnte.


Gibt's tatsächlich nicht. Aber falls das etwas mit dem zu tun hat, was ich oben geschrieben habe: Ich meinte Videoschnitt und nicht Videobearbeitung. Also das Herausschneiden von Werbung und I-Frame genaue Schnitte für Filmstart und -ende. Das würde ich auf einem Pentium 100 mit zwei SATA Platten am Flaschenhals-PCI Bus schneller hinkriegen als ein QuadCore mit RAID0 (und das meine ich ernst).

FormatC schrieb :

Große Dateien werden beim RAID zwar schneller gelesen, aber wohin bitte?

Man darf aber auch RAID0 nicht einfach nur schlechtreden. Das mach' ich auch nicht. FormatC weiß das schon. Mein Posting sollte nur erstmal das kleine 1x1 sein. Und über das große 1x1 mit 2x RAID0 (also min. 4 Platten). Oder RAID0 im SSD (http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=427495), was mehr als Sinn macht, da reden wir ein anderes Mal drüber.

FormatC schrieb :

Man nehme mal ein Foto-Archiv mit ca. 10.000 JPEGs mittlerer Größe (20-120 KB). Welches System ist schneller beim Lesen? RAID oder Non-Raid? Bevor man Daten einliest, muß man sie nämlich erst mal finden...


Ich hab' den Use-Case der JPEGs nicht verstanden. Thumbnails erstellen? Oder lossless Transformation (alle anderen scheiden ja wegen CPU Flaschenhals aus)?

Auch wenn ich den Use-Case nicht verstehe, finde ich schon, dass er hinkt:
Alle Filesysteme der Welt sind in Bäumen organisiert. Der Zugriff auf eine Datei in der 4. Verzeichnistiefe erfordert exakt 4 Zugriffe bei FAT32. Bei NTFS ist das auch nicht viel anders - hier ist es teilweise sogar einer weniger, weil im MFT schon Einträge mehrerer Verzeichnistiefen gespeichert sind. Wenn ich jetzt 10.000 JPEGs anfasse, dann sind das eher (das hängt vom Clustering ab) 10.004 Zugriffe. Denn das Caching der i-Nodes macht sich bemerkbar.

Der eingefleischte weiß natürlich, dass er mit einem Non-RAID und 7200er Platte 1,39ms Zugriffszeit gegenüber dem RAID0 aus zwei 7200er Platten gewinnt und er deshalb 10.000 Dateien schneller anfassen kann. Aber dann wäre doch JPEG kein gutes Beispiel? Dann doch eher die Dateisuche. Aber Dateisuche ohne Indexing, dann kann ich auch gleich wieder meine Datasette auspacken? Sind wir also doch wieder beim kleinen 1x1 gelandet, denn viele haben ja den Indexdienst aus "Performancegründen" deaktiviert.

Antworten 7oby

Ich war in Gedanken grade beim Raid1, weil ich parallel dazu was geschrieben und gebaut habe - man vergebe mir bitte. Das mit den JPEGs hat übrigens einen realen Hintergrund - ich habe momentan nebenbei eine Webseite an der Mache, die wirklich knapp 9.000 Bildchen in den Fotogalerien enthält, zuzüglich der gecachten Thumbs. Und es war mir ein Vergnügen zu sehen, wie schnell man diesen optischen Unrat hin- und her kopieren kann - die richtigen Platten vorausgesetzt. Und auch die Geschwindigkeiten sind richtungsabhängig, was wiederum auf die Qualität der Platten, bzw. deren Eignung für diesen speziellen Zweck schließen lässt (Lesen bzw. Schreiben). Ich meinte übrigens etwas anderes. Mir gings bei dem Beispiel darum, dass die (mechanisch bedingte) Zugriffszeit in diesem Falle bei 10.000 verstreut liegenden Dateien durchaus eine größere Rolle spielt als die reine Transferleistung/Lesegeschwindigkeit größerer, nicht fragmentierter Datenblöcke. Ein RAID0 ist also nicht immer zwangsläufig "schnell" und es steht und fällt genauso mit der Qualität der eingesetzten Platten. Und eine Platte mit extrem geringer Zugriffszeit muss nicht zwangsläufig das Datentransferraten-Wunder sein. Man muss es unterm Strich immer in der Summe sehen, Und da macht ein RAID0 in der heutigen Zeit, wo es große und schnelle Platten zum kleinen Preis gibt, kaum noch Sinn. Lieber OS, Programme, Daten und Swap auf mehrere Platten sinnvoll verteilen. Da kann man ebenfalls viele Lese- und Schreibvorgänge "parallelisieren" und hat noch den Vorteil, z.B. nicht immer den vollen Datenbestand defragmentieren zu müssen. ich habe unlängst mal ein RAID1+0 zusammengestöpselt. Sowas liesse ich mir grade noch eingehen - wirklich schneller als die obige "Parallelisierung" wars aber auch nicht.

Glanzvoller Sieger war übrigens (wen wunderts) der 80GB-Einplatter (es muss also nicht unbedingt eine Raptor sein), gefolgt von der 500GB Barracuda und dem RAID1. RAID0 kommt für mich auf einem (Teil-)Produktivsystem leider nicht in Frage.

Der Indexdienst unter Vista + Superfetch trägt nicht unwesentlich zum schnelleren Arbeiten bei. Hier hat Vista gegenüber XP eindeutig die Nase vorn. Schade, das MSofts Marketing-Fuzzis immer nur das Bunte in der Vordergrund stellen. Vista kann nämlich durchaus auch sehr angenehme Seiten haben. Superfetch ist eine davon. Jedenfalls dann, wenn man es mit dem verkrüppelten XP-Start Prefetch vergleicht. Selbiges dürfte übrigens auch der Grund sein, warum ein RAID0 XP schneller booten lässt. ;)


Nachricht bearbeitet von FormatC am 11.04.2008 um 09:00:12
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Antworten FormatC

Hi,
hatte die gleichen Problem mit nem Adaptec Raidtreiber.
Die einfachste Lösung ist es, die Treiber direkt auf CD zu "slipstreamen" - direkt in die Installation einzubinden.

bei der suchmaschine deines vertrauens einfach mal nach "slipstream" "treiber" suchen.

o/ termi

Antworten TermiC
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