Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Moin
//edit: Das Ganze ist ein schlechter Witz gewesen: http://www.heise.de/newsticker/mel [...] 16953.html
Habe gerade auf Winfuture (Hauptquelle: semiaccurate.com) gelesen, dass Nvidia in den nächsten Wochen bis Monaten die High-End und im mittleren Preissegment angesiedelten Karten GTX285, GTX260 und GTX275 nicht weiter produzieren lässt. Zur Zeit sei Nvidia nicht in der Lage, mit ATI zu konkurrieren, die Kosten seien zu hoch, die Ausbeute und Marge dagegen zu gering, um weiter profitabel Hochleistungskarten zu produzieren. Auch die GTX295 wird eingestellt, sobald die letzten Karten auf Lager abverkauft sind.
Angeblich sieht es auch mit dem "Fermi"-Chip nicht besser aus.
Quellen: Winfuture; SemiAccurate.
Soweit die News, doch nun zur Diskussion: Ich hatte noch keinen Kaffee heute, dafür 6 Mücken letzte Nacht (die 7. heute morgen) und komme noch gar nicht so richtig klar auf diese Meldung.
Nvidia ist auf jeden Fall noch nicht pleite, soviel steht fest. Bedeutet das aber, dass Nvidia nicht sehr weit davon entfernt ist, in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten und hat jetzt die Notbremse gezogen?
Und ist diese Meldung überhaupt glaubwürdig? Denn als ich sie las, verspürte ich den unweigerlichen Drang, auf einen Kalender zu schauen und das Datum zu überprüfen, ob wir vielleicht doch April haben
Öhm hab ich was verpasst? Ich geh eben nochmal frühstücken und duschen, dann bin ich wirklich wach.
Sicher, dass das keine Fake-News ist? Wundert mich ja, dass Computerbase oder THG noch nichts von gehört haben. Wenn sich das bewahrheiten sollte, haben wir zwar ein AMD mit stabilen Einkünften aber auch ein Monopol. Da lässt sich nur auf Intels GPU Lösung hoffen, nur wann die kommt steht ja mehr oder weniger in den Sternen.
nVidia muss bald die GTX260/275 mit ihren 450mm² Chips und dem komplizierten PCB (448bit)
gegen einen 190mm² Chip mit 128bit der HD57*0-Serie platzieren.
Wie wollen die da preislich mithalten? ATi könnte auf 50 EUR runter und würde
noch Profit machen. Das ist nicht mal die Hälfte der Herstellungskosten
der Karten, die nVidia zur Zeit auf dem Markt hat.
So unrealistisch die die News also nicht. Die GT200'er Reihe lässt sich
einfach nicht mehr profitabel vermarkten, sobald ATis neue breit
verfügbar sind.
Das nennt sich wohl schlecht gewirtschaftet.
War doch bei den old schoole muscle cars genauso. Erst massig produziert mit den 50l auf 100km Motoren, am Ende waren sie nicht mehr rentabel für die breite Masse. Inzwischen aber wieder Kult, mal schauen wann die Leute NVIDIA Grafikkarten kaufen und sich ins Regal stellen.
Die GTX-Karten werden wohl schon mit Null Gewinn verkauft.
Noch weiter herunter und es ist ein massives Verlustgeschäft.
Da würde ich die Produktion auch einstellen und verkaufen,
was noch da ist.
nVidia wird schon kontern, wohl bloß noch nicht dieses Jahr.
Solang ist ATi wohl mal in allen Preisklassen Platzhirsch.
Aber nVidia bekommt man so leicht nicht klein.
Naja der Femin Chip alias GT300 wird aber wohl auch so ein kleines Monster werden (384bit, bis zu 6GB GDDR5, 3 Millionen Transistoren, 225W Verbrauch, trotz 40nm riesiger DIE).
Wirklich kontern wird man erst mit der Generation nach Femin bzw. dem GT400, vorausgesetzt man vereinfacht das Design. Der Femin wird wohl beim Relase mehr als QuadroFX bzw. Enthusiastic Karte verkauft werden.
Fermi bietet wenigsten richtig viel Leistung für den Preis.
Die GT200'er leisten jedoch trotz gleicher Herstellungskosten
gerade mal so viel wie ATis neue Mittelklasse, die vielleicht
1/4 davon in der Herstellung kostet.
Im HighEnd wird nVidia wohl nächstes Jahr punkten können.
Je nach Skalierbarkeit auch in anderen Preisklassen.
Aber das ist ja noch mindestens 3 Monate hin.
Etwas stutzig macht mich da ganze schon, aber realistisch gesehen keine Große Überraschung.
Die GTX260 wurde ursprünglich für 360€ UVP geplant, heute für 140€ verramscht.
Wie von einigen Prophezeit, dass die GTX285 unter 200€ fällt, fällt damit aus. Gut das hab ich aber schon immer geschrieben. Die ersten Daten des Femi klingen zwar nach Leistung, aber auch nach nicht gerade günstigen Karten.
Nunja, pleite wird Nvidia nicht sein, aber die gehen lieber erstmal auf Tauchstation.
We will see.
Moin
So, den Kaffee hatte ich bisher zwar immer noch nicht, aber während ich schreibe, trinke ich ihn ^^
Auch die englische News habe ich mir nochmal vorgenommen, wenn die Recht haben, steht Nvidia tatsächlich kurz davor, insolvent zu gehen und hat die Notbremse betätigt. Zumindest lese ich das daraus, korrigiere mich einer, falls ich falsch liege.
Ich wusste bisher auch nicht, dass es so schlecht steht um Nvidia, dass sie kaum etwas an den Karten verdienen (kaum vorzustellen bei den Preisen) und trotz wirklich performanter Karten, die sich auch gut verkaufen, den Arsch nicht hochkriegen.
Irgendwie verstehe ich auch nicht so richtig, wie Nvidia so riesige Monster-DIEs bauen kann, oder anders herum, wie ATI es schafft, trotz immerhin 2,1Mrd. (@nforce: Ja, Milliarden, nicht mehr Millionen
) Transistoren eine weniger als halb so große DIE zu basteln und Nvidia nicht. Intelligentere Platzierung der Elemente bei ATI? Kürzere Leitungswege weil Elemente direkt hintereinander liegen? Soweit ich weiß, hatte Nvidia doch diese Ring-Architektur, hat die zuviel Platz verbraten?
Nur weil ATi die 5er Reihe früher gestartet hat, wird nvidia nicht sterben.
Man darf auch nicht vergessen , dass nVidia nicht nur von Desktop-Karten lebt!
Das Frühstück war noch nicht im Magen, da habe ich doch glatt drei Nullen unterschlagen
Moin
@doller12194
Das ist wohl wahr. Nvidia an sich wird überleben, mit integrierten Lösungen, Chipsätzen und was sie sonst nicht alles bauen. Die Sparte Grafikchips aber scheint (noch ist schließlich nichts bestätig, ich hoffe das bleibt auch so) vor dem Ende zu stehen.
SemiAccurate spricht von 2 Quartalen, also einem halben Jahr ohne etwas Vernünftigem seitens Nvidia. In der Zeit kommt Intel bereits mit Larrabee in die Läden. Ein komplettes ATI-Monopol werden wir wohl nicht erleben. Ich glaube aber, dass bei Nvidia ein paar Köpfe rollen werden, Nachtschichten eingelegt und vielleicht ein paar peitschenerfahrene Dominas eingestellt werden um den kreativen Köpfen Beine zu machen. ^^
Natürlich nur, sollten sich die Gerüchte (ich nenne es jetzt erstmal so) bewahrheiten.
Hoffen wir mal einfach, daß diese "Gerüchte" auch "Gerüchte" bleiben!
Also ohne NVidia hätte ATI niemals einen Ansporn gehabt die Qualität zu steigern. Ich habe es selbst mit der damals frischen 9700pro miterlebt. Die Karte war damals super, aber die Treiber über Monate hinweg der letzte Rotz. Instabil und dauernd fehlerhaft. Was habe ich mich damals geärgert von NVidia zu ATI gewechselt zu sein. Aber dann wurden die Treiber mit jedem Release besser und irgendwann war die Karte so gut verwendbar, wie man es erwartet hat.
Gerade der gegenseitige Konkurrenzkampf (man erinnere sich an den Fön bei NVidia - 6800Ultra genannt - und als Gegenstück die wirklich guten aber kaum lieferbaren X800er Karten von ATI) hat für den Kunden viel gebracht. Jeder hersteller hatte seine Patzer und daraus gelernt, daß es so nicht geht.
Wenn NVidia sich nun zurückziehen würde, wäre das vor allem für die Kunden schlecht.
Außerdem gefallen mir ehrlich gesagt seit einiger Zeit die nVidia-Karten wieder besser. Die angebliche Entscheidung von ATI nicht bei den Single-Chip-Karten an erster Stelle stehen zu wollen war eine billige Marketinglüge, da die Karten einfach nicht schnell genug waren.
Lange Zeit hatte ATI nun auch nichts um GTX280, GTX285 und GTX295 in Schach zu halten - nun haben sie endlich nachgezogen und gute Karten produziert.
Hoffen wir mal einfach, daß NVidia das gut auf die Reihe bekommt und ein gesunder Wettbewerb ohne Preisdumping aber auch ohne Mondpreise in Zukunft stattfindet.
Ne, das stimmt so nicht.
Mit der 4000er Serie hat ATI wirklich nicht die Spitze angepeilt. Man wollte einen anderen Weg gehen. Wenn du mal ne viertel Stunde Zeit hast, nimm dir den Artikel hier mal zur Brust. http://www.anandtech.com/video/showdoc.aspx?i=3469
Wirklich gut geschrieben und sehr seht interessant.
Für AMD wäre es sicherlich positiv, wenn NVIDIA aussteigen würde aber von uns Konsumenten kann da keiner ein Interesse dran haben. Monopole sind immer schlecht - außer für den Monopolisten versteht sich.
So ein Quark! ATI hat, sobald sie abschätzen konnten, daß sie keine Chance hatten, behauptet, daß sie natürlich niiiiie vorgehabt hätten die Leistungskrone zu erreichen.
Darauf sind die Kunden jedoch kaum reingefallen, weswegen sie inkonsequenter Weise dann die X2 gestrickt haben, um doch oben mitmischen zu können.
Vonwegen nicht "wollen" - sie konnten einfach nicht!
Alles andere ist Marketing-blabla. Hätten sie ein "Rezept" für einen schnelleren Chip gehabt, dann hätten sie den auch gebaut. So mußte man den schwachen Chip eben gut vermarkten. Hintenraus, also mit der X2, hat es auch relativ gut geklappt.
In dem Interview wird die Entstehungsgeschichte samt den einzureißenden Mauern in den Köpfen der Teams und den damit einhergehenden Risiken sehr detailiert beschrieben.
An jeder Kartengeneration arbeiten unterschiedliche Entwicklerteams. Man hat aus dem Debakel der 2000er Serie Lehren ziehen wollen und das ist daraus geworden. Ich kanns dir nur noch einmal ans Herz legen, zu lesen.
Mir egal ob ATI die Leistungskrone haben will oder nicht, zur Zeit haben sie sie inne. Wie lange steht allerdings noch zur Debatte.
Und das nVidia kurz vor der Insolvenz steht kann ich mir nicht vorstellen, diese etwas älteren Quartalszahlen sollten für ein nettes finanzielles Polster ausgereicht haben.
Nvidia ist jetzt im Verzug mit dem Fermi, allerdings glaube ich kaum, dass sie daran zu Grunde gehen.
Nein danke. Irgendwann hatte mir schonmal jemand gemeint "Beweise" vorlegen zu können.
Es ist katastrophal im Endkundengeschäft, wenn die Karten nicht die Leistungsspitze erreichen können, da dadurch automatisch im Brot&Butter Geschäft der kleineren Karten die Verkaufszahlen wegbrechen.
Was auch immer da erzählt wird: Marketing!
Außerdem: Wie dämlich sähe es denn bitte aus eingestehen zu müssen, daß man bei der Entwicklung versagt und ein nicht konkurrenzfähiges Produkt hergestellt hat?
Wäre die Leistungsspitze so egal gewesen, wie vielfach behauptet, dann hätte AMD keine X2 bauen lassen. So einfach ist das. Alle anderen Äußerungen muß man nunmal vor dem Hintergrund der Tatsachen betrachten und nicht (nur) vor dem, was ein offizieller Repräsentant der Presse mitteilt.
"Niemand hat vor eine Mauer zu bauen."
"Die Renten sind sicher."
...
ach kommt schon. wie oft kamen solche oder ähnliche meldungen schon? z.b. über ati? wurde eine davon realität?
nvidia lässt sich doch nicht unterkriegen. vor allem jetzt nicht, wo gpu-computing angeht....
könnte Taktik sein von Nvidia..ein wenig auf die rettet-die-Wale-Drüse drücken um Sympathien zu gewinnen, jedenfalls hoffe ich das, ein Monopol wünscht sich denke ich niemand.
@ghost Die Renten sind auch sicher, über die Höhe hat Nobbi ja nie etwas gesagt ;-)
Nun, ich glaube auch nicht so wirklich da drann.
Die letzten paar Quartalszahlen ala 8800 GTX + Ultra dominanzparcour dürften das locker wett machen.
Am liebsten würden sie den G92 taktfähiger machen
.
Die Problematik an der Sache ist viel eher, alles was jetzt in Gang gesetzt wird, kommt erst in 2 Jahren. D.h. aber durchaus, dass wohl nachm Fermi auch wieder was kleineres daherkommen kann, immerhin ist der GT200 doch schon n Jahr alt.
Leistungskrone.. nunja, für jemand der etwas mehr liest, hats momentan ATI.
Für den Rest ist nachwievor die GTX 295 noch oben. Eine 5870X2 wird niemals noch im Oktober rauskommen und danach droht schon der Fermi, der ja direkt mit einer X2 daherkommt..
Wobei die Gamingleistung des Fermi noch ein ganz anderes Kapitel ist, Rohdaten klingen gut, allerdings fehlt ein Tesselation-Unit und das Rohdaten nicht alles sind hat damals schon die HD2900 bewießen
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Nvidia langsam in Not kommt. Wenn man mal schaut wie die mit der Entwicklung hinter her hinken. ATI hat schon vor Monaten die erste 40nm Karte präsentiert und Nvidia schafft das erst Anfang nächsten Jahres. Die neue Kartengeneration (GTX) ist wirklich ziemlich teuer in der Herstellung sonst wäre der Preis ja nicht umsonst so hoch angesiedelt gewesen. ATI war von Anfang an günstiger und hat sogar mehr Gewinn machen können, was sie sinnvoller Weiße in die Entwicklung gesteckt haben, sonst hätten wir ja nicht schon die ersten DX11 Karten in den Rechnern. Ich denke Nvidia sollte mal gründlich in der Entwicklungsabteilung aufräumen und erstmal versuchen die Verluste so klein wie möglich zu halten, denn der Fermi Chip ist ja auch noch nicht komplett Fertig entwickelt und produziert und das wird auch nochmal ordentlich am Geldbeutel kratzen. Ich hoffe wirklich, dass Nvidia nicht Pleite geht sonst hätten wir ja nie mehr so schöne günstige Karten wie jetzt im Moment, so eine HD4870 oder GTX260 für 100€ sind schon was feines solange die Unternehmen noch damit Gewinn machen. Aber abschließend ist noch zu sagen, dass Nvidia selber Schuld ist sie haben einfach zu späht bemerkt, dass ATI wieder in fahrt kommt und sie wurden einfach unterschätzt.
Die Meldung über NVidia war offenbar nur FUD:
http://www.heise.de/newsticker/mel [...] 16953.html
Sie kommen mit der Produktion nicht nach. Das ist ungefähr das genaue Gegenteil von dem, was behauptet wurde.
Ich halte es nicht für unausgeschlossen, dass die Grünen schon ein kleines Problem mit dem Gewinn pro Karte haben. Die Chips sind sehr groß und komplex und soweit ich weis gibt es immer noch keine Resterampe für GT200 Chips die teildefekt sind, sondern dort werden weiterhin G92 Chips verramscht. An und für sich halte ich deshalb eine Kombination beider Meldungen für möglich.
1) Nvidia kommt der Nachfrage nicht hinterher.
2) Je 10 funktionierender Chips sind auch 3 teildefekte dabei die anderweitig nicht eingesetzt werden können, sodass jede Menge teure Siliziumscheiben auf der Halde landen.
Man kann sich dumm und dämlich an Grafikkarten verkaufen, wenn mit jeder einzelnen Karte nichts verdient ist. Da sehe ich auch ziemliches Konfliktpotential bezüglich der FERMI-Chips. Es lohnt nicht mit einem solchen Monster in den Mainstreammarkt gegen ATI anzutreten obwohl er eventuell mehr leistet. Das ist deckungsgleich zu Nvidias Aussage, die FERMI-Chips erstmal nur für den GPGPU-Markt und Quadrokarten rauszubringen.
Das muss man ATI lassen. Die haben ihren RV700 über das komplette Spektrum verwurstet und werden wohl gleiches auch mit dem Cypress veranstalten. Die Chancen stehen für die Roten nicht schlecht seit 3 Jahren erstmals wieder definitiv in Führung zu gehen.
ATI hat das Problem doch jetzt schon mit den HD5870. Man braucht ja schon eine kleine Kinoleinwand um die Karte wirklich sinnig einzusetzen. Wer hat schon einen Monitor größer 24"? Doch die allerwenigsten! Für Full-HD reicht die HD5850 doch mehr als aus. Wo will NVIDIA so viel schnellere Karten für entsprechenden Mehrpreis denn noch absetzen?
Ein paar Fanboys gibts immer und auch Kiddies die gerne damit angeben wollen aber das ist doch nur ein Bruchteil der verkaufbaren Karten. Über Full-HD macht nicht einmal mehr AA großartig Sinn. Und bis zum Echtzeitrendern dürfte noch etwas Wassen den Rhein herunter fließen.
Ich gönne mir zu Weihnachten eine HD5750 und Schluss, reicht.
Die Spiele müssen erst mal kommen und dann noch gut sein.
An der CPU könnte ich feilen. So ein Brisbane auf 2,6Ghz bringt nicht viel. ^^
Die Auswahl an 45W-Desktop-CPUs ist nur leider sehr gering. -,-
Ein nicht Nachkommen mit der Produktion ,,kann,, andere Gründe haben. Und nicht unbedingt der Nachfrage wegen.
Wir stehen mitten in der Weltwirtschaftskrise. Ich sehe es ja direkt in der KFZ-Branche. Stichwort Kurzarbeit. Liefer- und Materialengpässe. Diverse Anfragen und Lieferungen an Ersatzteilen dauern länger weil nicht genug Leute zur Verfügung stehen um diese zu bearbeiten. Die Faktoren die dahinter stehen nicht zu vergessen. Komissionierung, Vertrieb , unterbrochene Verkehrswege.. etc.
Auch sollte nVidia nicht davon betroffen sein so kann es aber an anderen Ecken hinken..
Wobei Kaneeden´s Idee zum großen Clou seitens nVida garnicht so abwegig ist.
Ganz einfaches Szenario: alle wollen noch ne Karte haben, bevor es zu spät ist.
da sitzen Leute in den Büros die dafür eingestellt sind den Markt zu beobachten, Informationen einzuholen aber auch um welche zu verteilen. Da wird auch nur mit Wasser gekocht, nur manchmal bedarf es kleiner Tricks um den Verkauf anzukurbeln..
Ich glaube aber eher, falls das eine Marketingstrategie sein soll, dass sich diese eher Negativ beim Kunden bemerkbar macht. Wer kauft schon eine Grafikkarte von einem Hersteller der bald Pleite geht, dann hat man ja keinen Support mehr. Ich glaube eher nicht, dass das eine gezielte Strategie sein soll, es ist einfach Realität. Der Fermi ist momentan für den Privatanwender auch eher Fehl am Platz, da sogar eine HD5870 für rund 350€ völlig überdimensioniert ist, was wollen wir dann mit einer noch teureren und schnelleren Karte die uns letztendlich sowieso nichts bringt? Nividia wird das Geld ganz klar in der Industrie machen, dort wo man nie genug Leistung haben kann und dort kann man eigentlich viel mehr Geld machen als beim kleinen "Zocker" der nach der Arbeit gemütlich mal Crysis spielen will.
Wah? Wer hat dir das denn erzählt?!
Der kleine Zocker ist aber in der Überzahl! Nicht vergessen, Kleinvieh macht in der Masse mehr Mist.
| Zitat : Nvidia wird das Geld ganz klar in der Industrie machen |
Und Ati is sowieso sein ganzes Leben neidisch das sie da keinen Fuss drin haben. Ne Cris, so wirds nicht laufen.
Moin
Damit hat sich das Ding ja wohl erledigt ^^
Nvidia gehts gut, "Insiderkreise" erzählen Müll und ATI durfte sich mal kurz freuen.
Jup...
Märchenbuch wieder zu.
Achso, tue was gegen die Mücken in deiner Bude. Würd ja kirre werden^^
Moin
Ja, ich werde auch gerade kirre ^^ heute in meinem Hauptzimmer schon wieder 4 Mücken gekillt.
Ich frage mich nur, was wirklich effektiv ist ... die scheinen echt überall durchzukriechen. Selbst, wenn das Schlafzimmer den ganzen Tag zu ist, habe ich da drin oft genug Mücken gehabt. Wallhack
@CrisCros:
350€ sind zuviel? Dann sag das mal den Leuten, die die ersten GT200 für weit über 500Euronen kauften, oder denen, die 295er für 450Euro kaufen.
Ein paar verrückte gibt es doch immer und die Grakahersteller wissen schon ganz gut, wie sie den maximalen Gewinn abschöpfen können.
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@DhamoKK
Installier doch einfach eine(n) PAT(s)CH(e), damit schaffst Du die Mücken.
Aber vor einer Firewall würde ich warnen, solange Du nicht extrem gut gegen Brandschäden versichert bist... *hüstel*
Boah, was für Brüller in diesem Posting.
Spinner-äääh, -n. Strategisch geschickt gesponnene Netze nehmen es nicht so genau und schnappen auch die Fliegen und sonstige Nerver. Im übrigen finde ich den Namen der Quelle schon dermaßen lächerlich, daß es mich sehr wunderte, daß überhaupt jemand bereit war, diese blöde Sau durchs virtuelle Dorf zu jagen. Quasi ein DhamoKKlauf
*g* FUDzilla wäre auch eine, Namenstechnisch, gute Wahl gewesen.
Nun ist aber gut. N8!
Moin
@derGhostrider
Ja, ich sollte mir vielleicht einen Apatsche-Server installieren, der mir die Viehcher fernhält
Und bei offenen Balkondoors habe ich mir eine Laserfalle überlegt ... naja, Zukunftsmusik ^^
@Derfnam
Stell ich mir interessant vor, wenn der Spinner bei mir Mücken fängt *über Tisch und Monitor jump* Ist das dann ein Mückenparcours?
Und nochmal zum Thema: Bei den teilweise verrückten Namen im Internet hat mich "Halb Korrekt" dann auch nicht mehr gejuckt
Aber es ist doch eine schöne Diskussion geworden, ohne (großes) Rumgeflame
@ derGhostrider,
du müsstest deine Aussagen mal durchlesen. Warum sollte es nicht rentabel zu sein eine Karte zu produzieren, welche zwar nicht die schnellste ist, aber vom P/L her ungeschlagen bleibt??? Der Trend ist schon lange Geschichte, als die Menschen nur das Teuerste gekauft haben. Heute wird mehr auf P/L geachtet als je zuvor.
Warum sollte es sonst einen VW Polo geben, wenn man doch gleich einen 1500PS starken Rennboldiden bauen könnte, der alle Serienwagen pulverisiert. Aber sowas kauft keiner und deswegen wird er weiterhin mit 60 oder 90 PS gebaut. Egal ob das Topmodell das schnelleste ist, oder nicht.
Immer nur auf Leistung zu schauen bringt es einfach nicht mehr.......
@ skylang:
Ghostrider hat aber mit seiner Aussage durchaus Recht. Er meinte damit nicht, dass sich alle Leute die teure Karte kaufen, aber man sollte den psychologischen Vorteil nicht unterschätzen, den eine Marke hat, wenn sie den Referenzstatus innehat. Dabei spielt es im Endeffekt nur eine untergeordnete Rolle, ob man sich das Produkt wirklich leisten kann. Vielmehr verkauft sich dadurch der Name einfach sehr viel besser, auch mit schlechteren Produkten.
Betriebswirtschaftlich ist deine Aussage natürlich korrekt, aber ATI hätte nicht die Preisgestaltung, die sie seit zwei Jahren fahren, wären sie nicht performancetechnisch unterlegen gewesen. Dann hätten wir heute auch dort Grafikkarten, die an der 500€-Marke kratzen. Genau genommen, wäre das sogar für ATI besser gewesen, um ihre Bilanz weiter nach oben zu korrigieren, wenn sie in der Situation gewesen wären, die Preise zu diktieren. Dass es für den Geldbeutel des Endverbrauchers letztendlich nicht gut ist, ist ebenfalls klar, aber Nvidia hat mit diesem Geschäftsmodell seit Jahren Erfolg. Ob es sich nun ändert, werden wir sehen, aber bisher hat Nvidia genau so agiert, wie Ghostrider es beschreibt.
Ich meine, du bringst selbst das beste Beispiel. Was fällt dir als erstes ein, wenn du Autos as Vergleich heranziehst? Richtig, ein Polo vom VW-Konzern, welcher zwar keine schlechten Autos baut, aber definitiv nicht die besten, weder in der Qualität noch in Sachen Preis/Leistung. Aber mittlerweile assoziiert beinahe jeder mit VW noch AUDI und Lamborghini, und diese beiden Marken sind in ihren Bereichen Topprodukte. Diese können sich zwar auch nur wenige Leute leisten, aber psychologisch positiv wirken sich diese trotzdem aus auf das Kaufverhalten potentieller Kunden.
... und auch bei Audi denkt man ehr an einen A8, S8, R8, RS6, S6, S5, S4 als an die kleiner motorisierten varianten. Einfach schon deswegen, da die Top-Produkte gern getestet werden. Die kaufen nur die wenigsten Kunden, aber die stehen eben im Rampenlicht und verkaufen das Image der Marke. Verkauft werden dann hinterher aber hauptsächlich A3 und A4 mit kleinen oder mittleren Motorvarianten.
@skylang: Was hilft denn ATI das gute Preis/Leistungsverhältnis, wenn bei der breiten Masse nur hängen bleibt: "In Benchmarks führt fast überall NVidia."
(So war es ja nun über längere Zeit).
Dieser positive Eindruck überträgt sich auf die gesamte Produktpalette, egal ob die unteren Karten nun das beste P/L-Verhältnis aufweisen oder nicht.
Natürlich gibt es hier einige gut informierte, die dann doch zweimal hinschauen und sich die Mühe machen das beste P/L-Verhältnis für ihren Geldbeutel herauszufinden, aber das ist mühsam und trifft nur auf recht wenige zu.
Außerdem sieht man doch nun an der Preisgestaltung von ATI, was passiert, wenn man endlich wieder an der Spitze steht: Hohe Preise.
ATI hat kein interesse daran ein Wohltäter für die Masse zu sein. Die wollen auch nur Gewinne erwirtschaften und versuchen genau das so gut wie möglich.
Und Zu Deiner Autoargumentation: Es werden die kleinen Autos gebaut, da sich kaum jemand die Schiffe der Oberklasse leisten kann. Oder meinst Du im ernst, daß sich ein Angestellter einen Audi S8 oder R8 für deutlich über 100000 Euro leisten könnte? Wohl kaum. Ein A3 ist da schon wesentich realistischer, selbst wenn der immernoch kein Schnäppchen ist. Einen Golf für ca 17000 Euro können sich schon mehr Leute kaufen, oder einen Polo für rund 15000...
Wobei man eben klar sagen muß, daß bei Autos tatsächlich die Qualität eine entscheidende Rolle spielt und einige Hersteller eben auf lange sicht weit vor den billigen konkurrenten liegen. Wenn man Leute privat kennt, die in diesem Bereich ihr Geld verdienen und einem kein Auto aufschwatzen wollen, dann sind die Aussagen zur Qualität der Fahrzeuge recht eindeutig.
Bei Grafikkarten schwanken die Qualitäten der Treiber und teilweise auch der Karten in einem recht großen Bereich. Man muß gerade bei neuen Karten immer hoffen, daß keine störenden Treiberbugs vorhanden sind, oder sich negative Nebeneffekte zeigen. "Spulenfiepen" -> Meine teuren Quadros (FX4800) fiepen auch, aber zum Glück nur, bis der Windows-Treiber geladen wird. Danach sind die Karten schön leise. Es gab aber auch schon andere Effekte: GeForce 6800Ultra: Schreiend laut. Radeon 9700pro: Die ersten 4 oder 5 Treiberversionen waren grauenhaft. GeForce-Treiber 186.xx: Fehlerhaft, 190.xx immernoch fehlerhaft, nur nicht mehr ganz so schlimm. Bei ATI habe ich die Entwicklung etwas aus den Augen verloren, da ich keine aktuelle ATI-Karte mehr habe, aber auch dort gab es immer mal wieder Treiberversionen, die nicht gerade fehlerfrei waren.
Die Lautstärke der Karten wechselt von Generation zu Generation, wobei leise Karten teilweise zu beängstigenden Temperaturen führen können. Da wird dann eine geringe Lautstärke auf Kosten der Haltbarkeit erzwungen, was nun nicht unbedingt im Sinne des Kunden sein kann - "Throttling wird's schon richten."
Bei den ATIs beunruhigt mich zur Zeit am meisten, daß die Möglichkeit 3 oder gar 6 Monitore anzuschließen nun derartig gepusht wird. Es ist ein ganz nettes Features von 3 vorhandenen auch tatsächlich drei Anschlüsse nutzen zu können, aber teilweise erscheint es so massiv beworben, als wenn damit von anderen Eigenschaften der Karte abgelenkt werden sollte. Welcher User hat schon drei Monitore an einem Rechner? Ich habe ehr das "Problem" 3 Rechner an einem Monitor zu betreiben... Bei 24", 26", 27" und 30" Geräten, erstere sogar zu Niedrigstpreisen, frage ich mich auch, wer das macht - ZUM SPIELEN. Es gibt ja auch nicht so viele Spiele, die es wirklich unterstützen würden. Ganz davon abgesehen, daß Bildschirmrahmen im zentralen Blickfeld mehr als nur störend wirken. 3 Monitore sind ja noch ganz nett: Einer in der Mitte, zwei an den Seiten. Aber 6? Man schaut in der Mitte des Blickfeldes auf zwei Monitorrahmen. Also noch störender geht es wohl nicht. Dann sollte man sich lieber einen 30" kaufen. Das sieht besser aus, bringt das bessere Bild und macht auch mehr Spaß.
Immerwieder fürchterlich sind dann die Leute, die die billigsten Ramsch-Monitore nebeneinander stellen. TN-Panel, 1280x1024, dreimal. Dabei wird mir übel. Das ist dann nicht nur Platzverschwendung, die Bildqualität ist derartig mies, daß ich solch eine Lösung nichtmal geschenkt nehmen würde. Fähigkeiten der Grafikkarte hin oder her: Lieber einen guten Monitor, als dreimal Schrott am Stück.
(Man bekommt ja auch recht gute 24" für kleines Geld - da ist man dann mit einem bereits grob bei der Darstellungsfläche von zwei Monis mit 1280x1024, der zweite reißt es dann spätestens raus und übertrifft das Trio der 19" Geräte.
Naja, mich wurmt da schon ehr, daß seit längerem die Darstellungsqualität der Grafikkarten nicht mehr hinreichend getestet wird. 0-8-15 Benchmarks werden abgespult, die zumindest Teilweise in den Treibern mit gesonderten Renderpfaden berücksichtigt wurden. Minimale Frameraten? Da schauen nur noch wenige drauf und das, obwohl die High-End-Karten bei vielen Spielen mehr als genügend Leistung (zumindest im Durchschnitt) bringen.
Naja, schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Auf jeden Fall hat ATI nun mit den neuen Karten eindrucksvoll gezeigt, was sie selbst von der Taktik "nicht die schnellste Karte produzieren zu wollen" halten: Nichts. Sie haben die Leistungsspitze erreicht und ihre Preisgestaltung spontan dazu angepasst. Das ist natürlich deren gutes Recht und ich bin sehr froh, daß sie es wieder geschafft haben konkurrenzfähige Karten zu produzieren. Das war ein wichtiger Schritt.
Achja: Ein gutes P/L-Verhältnis für den Endkunden heißt noch lange nicht, daß auch der Hersteller große Gewinne einfährt. Es bedeutet lediglich, daß die Karten nicht teurer verkauft werden können, da der Kunde sonst ein anderes Produkt wählen würde.
Die Preise werden schon lange nicht mehr durch den Aufwand bzw. den reinen Warenwert bestimmt, sondern sind einzig auf "maximale Gewinnabschöpfung" ausgelegt.
Was meinst Du wohl, warum so viele Produkte in Deutschland teurer sind, als im Ausland? Sicherlich nicht, da die Produktion teurer ist. Die Preise werden nur dem Markt und somit den Geldbeuteln der Menschen angepasst. Darum gibt es auch immer so radikale Preisstürze bei den Grafikkarten, sobald der Konkurrent vergleichbare Produkte hat: Es sind nicht plötzlich und über Nacht die Produktionskosten gesunken, es wird nur die Gewinnmarge reduziert, um im Rennen zu bleiben.
Guter Post Ghostrider
Das Eyefinity derart beworben wird liegt aber auch einfach daran, dass es ein durchweg greifbares Argument für den dummen Endkunden mit Geld ist bei dem es dann aber doch nicht fürn 30er reicht. Ich glaube selbst ATI hat erkannt, dass man irgendwie neue "stickytaugliche" Features finden muss um Overkill-Hardware an den Mann zu bringen, denn wirklich notwendig ist die Leistung nicht, das sieht man ja doch sehr schön an Forenbeiträgen und Diskussionen wie dieser hier. Es ist zumindest für mich das erste Mal, dass die verfügbare Leistung derart davonzieht und selbst als absoluter Enthusiast kein Argument dafür spricht solche Klopper anzuschaffen. Der klassische Absatzkuchen für Konsumgrafik wird einfach kleiner und daraus enstehen dann solche Auswüchse.
Diese Underdogmentalität und Solidarität mit ATI und AMD fand ich persönlich auch schon immer grässlich. Das ist ne Amiklitsche wie jede andere auch und wenn die Notwendigkeit bestände das jeder von der Bude kaufen müsste, dann würden die einen bis aufs Blut schröpfen.
Anstelle von "Eyefinity" hätte ich viel lieber 10bit pro Farbkanal für alle. Nungut, meine Grakas können das, aber es wäre durchaus für eine sichtbare Bildverbesserung bei allen Usern denkbar die Farbtiefe anzuheben, so daß leichte Farbverläufe schöner dargestellt werden können.
Andererseits gibt es wohl zu viele Gamer mit 6bit Paneln, die nichtmal schlecht umgesetztes FRC bemerken und somit nichtmal in den Genuß von 32bit (8 pro Kanal) Farbtiefe kommen. Da ist solch ein neues, für viele irrelevantes, Feature natürlich ein tolles Argument: "Die Karte kann das!" - "Du hast aber doch nur einen Monitor?!" - "EGAL! Die Karte kann es und Deine nicht!!!zwölf!!"
Ghostrider, da stimme ich dir zu.
10bit pro Kanel und Displayport als Standard wären super. ![]()
2 Monitore nutze ich schon mal. Drei hatte ich noch nicht.
Jedoch könnte sich das mit einem Wacom ändern.
Das braucht ja auch noch einen extra-Anschluss fürs Bild.
| Zitat : Anstelle von "Eyefinity" hätte ich viel lieber 10bit pro Farbkanal für alle. Nungut, meine Grakas können das, aber es wäre durchaus für eine sichtbare Bildverbesserung bei allen Usern denkbar die Farbtiefe anzuheben, so daß leichte Farbverläufe schöner dargestellt werden können.
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Rekapituliere den Satz mal. Das ist nix womit man Bauern einfängt. Zweifelsohne hast du Recht aber das in einer Kampanie fürs Volk zu verwursten wäre aufwändig und keine wüsste etwas mit dem Kauderwelsch anzufangen. Deshalb wird soetwas auch nicht unter die Leute geworfen. Damit würde man sich ja lediglich den (überteuerten) Workstationmarkt abgraben. Ich kenne echt viele Leute denen das allerletzte Detail egal ist, bei denen hört das Verständnis für Darstellung bei den vorkonfigurierten Profilen in Crysis auf. Die gucken schon schief wenn ich denen was von SSAA, Sli-Profilen und Hybridmodi erzähle bezüglich der Darstellungsquali. Mehrer Monitore bekommen die noch gerade so gebacken in dem Sinne das sie sich etwas darunter vorstellen können und darin einen Mehrwert sehen den es sich zu kaufen lohnt. Ähnlich einfach und effektiv lässt sich ja auch Multi-GPU vermarkten "Tust du mehr Grafikkarten in Rechner, guckst du mehr Bilder" so in der Art.
Weltenspinner:
Nunja, so ein Cintiq braucht natürlich einen Monitor-Anschluß. Andererseits: Bei zwei Grakas kannst Du auch mit nicht-ATI-Karten bereits mehr als zwei Monis anstöpseln... *g* Möglich ist es also auch bereits heute. Zwei Monitore ist bei mir ehr der Normalfall als die Ausnahme, aber eben nur optional an einem Rechner.
avaka:
Ja, drei sind besser als zwei - das lässt sich leicht vermarkten. Dazu ein paar Bilder von Monitor-Wänden, fertig ist der erste Eindruck.
Zu hause wartet bei den meisten dann zwar der einzelne 22", aber hauptsache es wurde gekauft.
Natürlich würde man sich den Workstationmarkt etwas zerschießen, andererseits: Kann ATI da überhaupt 10bit? Es wäre doch super günstig, wenn ATI im Desktopbereich das anbieten würde, was es bei nVidia nur bei den Quadros gäbe. NVidia müsste regelrecht zwangsweise nachziehen - aber bis es soweit wäre, hätte ATI ein Kaufargument mehr. Zumindest auf dem Papier, denn echte 10bit Displays sind noch immer extrem selten und sehr teuer. So teuer, daß man sich tatsächlich ehr zwei billig-TN-24" kaufen kann als einen 10bit High-End Monitor.
Naja, ehr schon 6x bis 10x 24" TNs anstelle eines 10bit High-End-Monitors.
(HP LP2480zx -> noch immer rund 2500 Euro. Der vergleichbare Quato wird nicht billiger sein -> "basic" Version ca 2400 Euro, "pro" Version ist etwas teurer...)
Nunja, da wird dann schnell klar, warum es nicht beworben wird. Der Markt ist (noch) nicht da, obwohl es tatsächlich Vorteile bringen würde.
Die 10-Bit Farbtiefe pro Kanal (= 30 Bit) bieten ATI mit FireGL u. nVidia mit Quadro. Es macht Sinn bei CAD Anwendungen mit synthetischen Farbverläufen, da das 256-Farbspektrum pro Farbkanal zuweilen Stufen erzeugt. Ich geh' weiter davon aus, dass jeweils deren OpenGL Treiber minimal aufgebohrt wurde. Intern rechnen die Grafikpipelines ohnehin mit höheren Genauigkeiten um das durchmultiplizieren von Rundungsfehlern bei Composite Effekten zu vermeiden. Und "extern" haben sie eben in das 32-Bit (ARGB) Framebufferlayout 30-Bit Farbinformationen statt 24-Bit untergebracht.
Das Verfahren skaliert auch nicht auf die 36- und 48-Bit, die's in der HDMI Spek schon gibt, da die Framebuffer bisher auf 32-Bit Größe beschränkt sind.
Für Games untinteressant: Sie rendern intern auch mit höheren Farbtiefen (HDR Rendering geschieht mit Fließkommazahlen) u. beim Output reichen wieder 24-Bit, da durch die Bewegung Stufen in den Farbverläufen gar nicht wahr genommen werden. Im Gegensatz zu CAD Anwendungen werden bei Games mit BumpMapping, Environment Mapping, Blur, ... so viele Effekte übereinander gelegt, dass in der Summe keine Ein-Farbraum-Stufen zustande kommen.
Windows mit Aero, Linux, MacOS : Alle diese Desktops sind bisher auf 24-Bit ausgelegt. Es ist auch nicht damit getan mal eben die Framebuffer zu ändern. Nur ein Beispiel: Auch der JPEG Renderer müsste nun statt 24-Bit Genauigkeit 30-Bit Genauigkeit liefern. Einzige Ausnahme sind eben OpenGL im Fenster.
Es zieht sich also durch alle Komponeten: Monitor, Grafikkarte, Treiber, Betriebssystem, Anwendung müssten 30-Bit unterstüzen. Und bis auf 3D/CAD Anwendungen mit OpenGL sind wir da noch lange nicht. OpenGL Games wären wohl am leichtesten anzupassen.
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Ungekehrt: Eyefinity kommt als Anforderungen von den Notebooks. Software-Entwickler arbeiten gerne mit 2 Monitoren: Auf einem Dokumentation, auf dem anderen die Entwicklungsdoku. Tester ebenfalls: Auf dem einen Monitor das Testobjekt auf dem anderen der Testplan. 3D Modellierer dito. Und ich kenne einige, die gerne ihr Mailprogramm auf einem 3. Monitor sehen würden. Das muss kein vollwertiger Monitor sein, da reicht auch ein Notebookdisplay. Und genau das geht heute nicht. Eyefinity ist überfällig u. das gleiche gilt für Intel u. nVidia.
@7Oby:
Tja, das sehe ich eben z.B. anders. Ja, wenn man in Spielen niemals anhält und sich ununterbrochen bewegt, dann sieht man nichts von den Details. Wenn aber doch, dann sieht man durchaus in gewissen Szenen und den gestreckten Farbverläufen, wie sie vielleicht im Lensflare einer Sonne auftreten oder generell im Himmel die Abstufungen. Nicht immer, aber immer mal wieder. 10bit könnten da mit minimalem Aufwand großes bewirken.
JPEG: Da die meisten eh nur mit 8bit Informationen aufwarten, wären die Bilder eben weiterhin in 8bit angezeigt. Auf einer 10bit-Umgebung ist das kein Problem und somit auch kein Grund etwas zu verändern. Ja, es wäre natürlich besser, wenn sich dann im Laufe der zeit höherwertige Bildformate durchsetzen würden bzw JPG nachgebesser würde, aber das muß ja nicht sofort sein. 8bit sind in 10bit Verlustfrei enthalten. Nachteile: 0, Vorteile: Möglich!
HDMI ist "normalerweise" (stark abhängig von der Revision! Die Ändern ihre SPezifikationen schneller als andere ihre Socken wechseln) nicht zu mehr fähig als bereits DVI. Je nach Spezifikation aber doch. Da muß man genau schauen, was der aktuelle Stand ist. DisplayPort ist mir da wesentlich lieber. 10bit pro Kanal funktionieren - egal in welcher Revision. Außerdem ist der Stecker einfach solider und mit Halteklammern versehen. Wenn ich einen Wunsch-Stecker habe, dann ist es definitiv DP.
Notebooks: Für solche Low-Tech-Ansprüche gibt es auch schon USB-Displays. Für Textverarbeitung sind die ausreichend. Klar gibt es gewisse Gebiete, bei denen mehr als zwei Displays nett sind, aber es ist ja nun nicht so, als wenn es bisher keine Grafikkarten gegeben hätte, die soetwas nicht gekonnt hätten. Irgendwie drängt sich mir da wiedermal auf, daß Leute Notebooks für Dinge mißbrauchen, für die sie einfach nicht gedacht sind. Damit kann ich soetwas nicht begründen, da es für jede Arbeit auch das passende Werkzeug gibt.
10bit wären recht leicht umzusetzen. Bevor der gemeine Enduser davon etwas merkt und Vorteile hätte, würde es allerdings recht lange dauern, da wir inzwischen ja die tollen TFTs haben und nicht mehr CRTs, die "unendlich viele" Farben zumindest theoretisch unterstützen. (Ja, auch da gab es billige Geräte, die nur ca 230k Farben darstellen konnten; ja, über das analoge Kabel gingen soviele Informationen flöten, daß man kaum 16,7 millionen Farben sauber darstellen konnte, aber egal...) Heute sind wir aber fest auf eine Farbtiefe gesetzt. 8 bit (für die mit halbwegs anständigen Monitoren), das war's. Es gibt bei den Geräten keinen Spielraum nach oben. Das ist das größte Problem.
Bei jeglicher Bildbearbeitung, und das nicht nur im professionellen Umfeld, schönen Computerspielen, etc könnten 10bit pro Farbkanal tatsächlich sichtbare Vorteile bringen. Der Weg dahin müsste nur irgendwann mal beschritten werden und Grafikkarten, die 10bit auf breiter Front unterstützen, sowie passende Treiber, wären ein Anfang um die technischen Voraussetzungen zu schaffen.
Das OS ist die geringste Hürde. Ich selbst habe verdammt viele Grafikstandards und Farbtiefen miterlebt: Monochrom, CGA, EGA, MGA, VGA, ... also von Schwarz/Weiß bzw. Grün/Grün bis hin zu den heute maximal möglichen 10bit. Sofern die Grakatreiber die höheren Farbtiefen es können, ist es kein Problem die niedrigeren umzusetzen. Es ist eben nur eine Teilmenge der nächst höheren Farbtiefe.
Um noch mal zum eigentlichen Titel zurück zu kommen.
Hier ein Auschnitt aus dem Fazit zum Test der HD5850 von anandtech.com
One thing that’s very clear in these benchmarks is that as things currently stand, the 5850 has made the GTX 285 irrelevant (again). The 5850 is anywhere between 9% and 16% faster depending on the resolution, cheaper by at least $35 as of Tuesday morning (with everything besides a single BFG model going for +$70 or more), and features DirectX11. The 5850 is a card that manages to – if at times barely – outclass the GTX285 in performance. If you’ve been waiting for a price shakeup, this is what you’ve been waiting for.
Technically NVIDIA can get away with pricing the GTX285 anywhere under $260, but realistically its price needs to match its performance. With the 5850 having roughly 16% lead over the GTX 285 at 2560x1600, it doesn’t make much sense to pick up a GTX 285 unless prices fall a similar amount. This would be $225, which means lopping off at least $70 from the cheapest GTX285. If buyers believe that there’s any value in DX11, then NVIDIA would need to go even lower to offset that that gap, potentially as low at $200.
Meanwhile the $200-$225 range is the same price range the GTX 275 occupies. Cutting GTX 285 prices means cutting GTX 275 prices, which may require repricing the GTX 260, etc. NVIDIA’s response is going to bear watching if only to gauge what kind of cuts they can afford. Along the same lines we wouldn’t be surprised to see a GTX product retired due to price compression if NVIDIA can’t drop the price on the GTX 260 any further. Meanwhile vendor-overclocked cards will be the wildcard here; vendors can’t hope to completely close the gap, but the smaller performance gap will help them keep higher prices. Already we’re seeing fewer and fewer stock-clocked cards for sale compared to overclocked cards.
Quelle: http://www.anandtech.com/video/sho [...] i=3650&p=1
Wer spielt schon auf 2560 x 1600? Wenn eine fast gleich teure Karte nach 18 Monaten das Niveau hauchdünn überbietet, dann ist das kein Sieg, sondern eine extrem peinliche Niederlage.
Mal was anderes:
http://scalibq.spaces.live.com/blo [...] !194.entry
Interessant, FormatC. Das ist mal eine Sichtweise, die es sonst kaum gibt.
Ich kann nur bestätigen, daß NVidia seine Entwickler sehr gut unterstützt. In diesem Punkt und bei der Bereitstellung der SDKs kann ich also zumindest bestätigen, daß der Artikel korrekt ist. Wenn der Rest ebenso richtig ist, dann sollte einem das doch mal zu denken geben.
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