Mein System lief tadellos bis vor ca. einer Woche da kam ein Problem.
Also ich hatte vor einer Woche ca. ein Problem mit meinem CPU-Lüfter, anders gesagt, er hat sich verabschiedet. Nun habe ich die Zeit bis der neue Lüfter da war, mit einer passiven Kühllösung + mehrere Gehäuse-Lüfter + untertakten des Prozessors überstanden mit 60 Grad sowohl im Idle als auch bei Last. (auf 1,2 Ghz untertaktet mittels FSB)
Soweit so gut, neuer Lüfter kam heute, eingebaut, gut Wärmeleitpaste verteilt (nicht zu viel und nicht zu wenig). FSB im BIOS wieder auf 166 gesetzt und somit CPU wieder normal getaktet und Testlauf gemacht. Lief einwandfrei hoch, auch endlich wieder leise und so, aber sobald ich in Windows mit Prime testen will, ist der PC sofort aus. (Windows-Einstellung "Computer bei Fehler automatisch neustarten AUS) Wenn ich nun ihn wieder anmachen will geht nichts, muss das Netzteil per Kippschalter ausmachen für paar Sekunden, dann wieder an und es läuft wieder. Bis zum nächsten mal wo ich die CPU belaste. Ein sehr seltsamer Fehler finde ich. Nun hatte ich zum Glück?! noch einen alten Sempron 2500+ hier rumfliegen, den eingebaut und teste nun seit ner halben Stunde mit Prime und läuft alles nun 100% einwandfrei. Nun frage ich mich ob mein alter Barton nun total fertig ist oder ob da i-was anderes noch sein könnte? Bin da nämlich etwas ratlos und hätte eben den kleinen Kerl zu gerne gegen die Wand geschmissen. xD Achja der Sempron nutzt genau die selben BIOS-Einstellungen...FSB 166 und alles was mit Spannungen zu tun hat auf Auto und wird auch richtig vom BIOS eingestellt (überprüft mit Everest Ultimate Edition).
Vielleicht hat hier ja einer einen Rat was ich mit dem Barton noch machen könnte um ihn wieder richtig zum Laufen zu bringen. ^-^
Bau den Barton nochmal ein und teste ihn erneut, wenn das nichts hilft, hätte ich einen guten Tipp was du mit dem Barton machen könntest -> schmeiss ihn in den Müll!
Du hast dir deine Fragen quasi alle selbst beantwortet.....aber so einen alten Prozessor kannst du ja evtl. im ebay für en Appel und en Ei bekommen (oder besser gleich was neues wenn du schon Geld investierst)....
Wie kann man so ein Ding auch ohne Lüfter betreiben? 60° sind für einen Athlon XP auf Dauer tödlich. Das Dinges kannst Du nur noch entsorgen, der hat wohl definitiv einen weg. Richtig Untertakten geht da übrigens nur mit Bleistiftmod. Du wirst wohl mit Sicherheit den Cache gegrillt haben.
Also mein XP3000 lief unter Last gern mal bis an die 60°C... Und der lebt immernoch... 60°C sind also kein Problem für einen Barton. Nur das sollte man auch als Schwelle betrachten. 90% der Bartons sterben bei 75°C in dem Augenblick in dem sie erreicht werden. Das Über- und Untertakten der Bartons hat auch nichts mehr mit Bleistiften zu tun. Die Bartons hatten schon ein komplett anderes Layout. Hier mußte man "Pinmodden". Alles hier nachzulesen >>Klick<< Wenn du also kein Geld hast um dein System in Rente zu schicken, wirst du vermutlich den Sempron vorerst weiter nutzen müssen. Ich vermute mal, daß dein Athlon den schaden genommen hat, als der Lüfter ausgefallen ist. Ich schätze mal den wirst du während der passiv gekühlten Phase nicht richtig belastet haben und deswegen keinen Absturz gehabt. Ich vermute auch, daß er es hinter sich hat...
So, meine Freunde, jetzt vergleicht mal den Beitrag vom alten Klappersack mit dem von Denn1s. Fällt euch was auf? Gleicher Inhalt? Stimmt!
Aber irgendwie fällt der Wunsch nach Töten bei letzterem Post wesentlich geringer aus
Mh, also der Sempron läuft nun echt stabil bisher. (2 Stunden Prime getestet)
Hatte eben nochmal kurz den Barton rein und wieder das selbe Spielchen, hochfahren geht einwandfrei und sobald ich paar Sachen gleichzeitig mache oder Prime testen lassen will (also auch erst sobald der Test beginnt) KLACK und aus ist der Kasten. Schon ärgerlich. In der "passiven Phase" hatte ich auch zu aller erst um zu testen ob er das mitmachen würde mit Prime getestet, maximale Temperatur war 61 Grad laut BIOS usw. Naja danke euch trotzdem für die Antworten. Möchte mir eh demnächst einen neuen PC zusammenbauen und den hier meiner Mutter zum Arbeiten schenken, da macht's dann keinen großen Unterschied mehr ob Athlon XP oder Sempron. ^^"
Mal schauen was der Barton noch vielleicht als "ungeprüft und defekt" bei Ebay bringen könnte. Vielleicht springt da noch ein Happy Meal bei McDoof bei raus. xD
Nachricht bearbeitet von dasBroetschen am 12.03.2008 um 01:01:54
So, meine Freunde, jetzt vergleicht mal den Beitrag vom alten Klappersack mit dem von Denn1s. Fällt euch was auf? Gleicher Inhalt? Stimmt!
Aber irgendwie fällt der Wunsch nach Töten bei letzterem Post wesentlich geringer aus
In diesem Thread gibts ganze 2 sinnlose Beiträge... mit diesem sinds 3...
Du meinst mit Luefter ersetzt, Luefter + kuehlkoerper. Kann es sein, dass der alte einen Kupferboden und der neue einen Aluboden hat?
Der Barton ist auf 85*C spezifiziert + Offsettemperatur. Notabschaltung im Fehlerfall bei erreichen von 125*C Shutdown innerhalb 500ms! Daten aus dem Orginaldatenblatt.
Hatte selber das Vergnuegen das alles auszuprobieren mit ordendlich Dampf. (Tagelang, hats locker ueberlebt)
Warum sollten die Proz-Hersteller falsche Daten herausgeben, wenn sich die OE nicht darauf verlassen koennen.
Du meinst mit Luefter ersetzt, Luefter + kuehlkoerper. Kann es sein, dass der alte einen Kupferboden und der neue einen Aluboden hat?
Ehm ja. Also hatte Kühlkörper inkl. Lüfter ausgewechselt. Der alte Kühlkörper war vom CopperSilent 3 (der aber halt verreckt ist, war von Anfang an auch verdächtig laut, hielt gerade mal 3 Wochen) und der neue Kühlkörper ist vom neuen Lüfter mitgeliefert ohne Kupferplatte. "XILENCE COO-XPCPU-K7 Pro"
Könnte es etwas damit zu tun haben? Auf den "alten" Kühlkörper mit Kupferkern passt nur der neue Lüfter nicht drauf, da anders geformt. Müsste da etwas herumexperimentieren, sofern sich dies lohnt. Was steckt denn genau hinter der Frage ob der neue ohne Kupfer ist?
Habe den Barton bisher seit er die Probleme macht nur mit den Voll-Alukühlkörper getestet.
mfg dasBrötchen
Nachricht bearbeitet von dasBroetschen am 12.03.2008 um 00:39:03
Mal zur Erkentnis kein AMD XP CPU war in der lage die Temperatur zu messen. Die Temperatur wurde auf dem Bord gemessen unter dem CPU. Das bedeutet die Sache wahr mehr als ungenau. Also wenn dein BIOS 60° anzeigt kann der CPU locker mal 100° gehabt haben. Also CPU gekillt wenn du mal einen CPU Test machst (dauert bei den alten locker 1 Woche) wird er die ein paar Fehler bringen.
Bei den XP, beim Palomino "Model 8"war Alu-boden erlaubt, und klappt. Bei den Nachfolgern "Model 10" mit 130nm schreibt AMD einen Kupferboden vor! Ich habs damals gecheckt, mein Name steht für den Ungläubigen, mit mehreren unterschiedlichen Kühlern. Pur Alu wenn auch effektive besser immer reproduzierbar Absturz unter last.
Bau deinen alten Kühler einen neuen Lüfter drauf und fertig.
@Christian2008, alle XP haben eine interne Thermal Diode, ob das Board die benutzt steht auf einem anderen Blatt. Diese liefert die Temperatur auf der Transitorebene nackt. Der Referenzpunkt ist aber oben auf dem Chip. Da gibt es noch zwangsläufig die Offsettemperatur die verlustleistungsabhänig ist. Also wenn oben 85*C erlaubt sind misst die Diode 95 und mehr. Die Boardhersteller, die zu blöd waren dies zu checken. Haben das
Feature abgeschaltet um keinen Stress mit den Usern zu haben. Den alten Sensor am Sockel mussten sie eh haben, weil die Boards ja abwärtskompatibel sein mussten zum Thunderbird, der keine Diode hatte. Geh in die Homepage von AMD da sind im Datenbblatt sogar die Pinbelegungen drauf mit den Auswerteinformationen.
http://www.amd.com/de-de/Processor [...] 48,00.html
ich habe auch grade den xilence k7 kühler auf einem palomino 2000+ installiert. hat idle 38°C - super! mehr als 10°C kühler als das teil von arctic-cooling und auch noch leiser. vergiss also das Lüfter-geschraube. bringt nichts. xilence hat das kupfer vom kühlkörper in die wärmeleitpaste verlagert. seltsames konzept, funktioniert aber sehr gut.
Der Palomino ist ein "Model 8" und braucht keinen Kupferboden.
Der Barton ist ein "Model 10".
Und Kupfer in der Paste, kann man vergessen als Kupferbodenersatz. Eine keramische reicht völlig.
Ich kenn die Kupferpasten vom Autoschrauben her, prima temperaturbeständiges Korrosionsschutzmittel, habs mal spasshalber getestet auf ner CPU, mit mäßigem Erfolg.
So aktueller Status: Barton mit alten Kühlkörper mit Kupferkern und neuen Lüfter (Xilencer) eingebaut. System seit 2 Minuten stabil in Prime und somit schon Riesen-Unterschied. Lasse Prime nun erstmal bisschen durchlaufen. Aber wie zur Hölle kann das so sein dass der Prozessor mit VollAlu-Kühlkörper sofort die Sicherung rausfliegen lässt?! o_O Ich würde ja gerne wissen warum das so ist. Aber erstmal einen riesigen Dank an Fatom, denn auf die Idee mit dem KühlKÖRPER wäre ich nie gekommen. Melde mich nachher nochmal mit neuen Statusbericht.
Bis dahin erstmal danke, danke und nochmals danke. ^-^
Edit: 14:15 Uhr Läuft und läuft...aber die Temperatur ist nun die Frage...57 Grad bisher (geschlossenes Gehäuse). Wärmeleitpaste habe ich Zalman ZM-STG1. Hätte hier sonst nich zum Testen die Arctic Silver 5 und die mitgelieferte vom Xilencer. Bis wieviel Grad darf denn nun der Barton maximal laufen ohne das er sich innerhalb 'ner Woche wircklich verabschiedet? Oben steht ja was von 80 Grad aber klingt irgendwie sehr viel für 'eine CPU finde ich.
Edit: 15:15 Uhr Läuft alles einwandfrei, 57 Grad bleibt die maximale Temperatur bei Prime Dauer-Test + Chatten, Musik hören usw am PC. Sind die 57 Grad unter Last dann oke? Im Idle kühlte er sich gerade innerhalb von 2 Minuten auf 50 Grad schon herunter.
mfg Brötchen
Nachricht bearbeitet von dasBroetschen am 12.03.2008 um 15:17:00
Ich hab die Dinger tagelang auf die Spitze getrieben.
Du kannst ja dem Link (paar Beiträge vorher) zur AMD-Seite mit den Profi-Datenblatt (PDF) folgen.
Tdie = 85°C (Messpunkt oben des Silizium, da gibt es keinen Sensor) , gemäß der Physik entsteht eine Offsettemperatur von ca. 3,5K@68W, macht zusammen zulässig 88,5°C von der Thermal Diode gemessen.
Im Datenblatt auf Seite 40 ist die "Table 18", darin ist beschreiben was er im Notfall aushält und wie lange das BIOS Zeit den Saft abzustellen. Hab es ausprobiert.
Die Erklärung warum Kupfer, die Hotspots werden kleiner und die Temperatur im ganzen DIE gleichmäßiger. Gibt weniger Rechenfehler. Es werden zwar immer Prüfbits mitgeschleppt, aber bei 2 Fehler pro Byte ist es meines Wissens rum - Plopp.
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