Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
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Da dieses Thema immer wiederkehrt,
stelle ich diesen Post mal als Sticky
und Sammelthread zum RAID0 oben an.
Inklusive erweiterter Umfrage.
Format©, 25.04.2008
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hallo habe nich so viel ahnung von dem RAID modus deshalb habe ich von einen guten freund der sich auskennt mir 2x250 gb festplatten einbauen lassen und im RAID 0 modus laufen soll doch für performance sein ? aber wenn mein PC hochgefahren ist und ich klicke dann zb auf coretemp dauert das min 30-40 sek bis das pogramm auftaucht war vorher aber nicht so is das normal nach eingeschaltetem RAID0??? danke schonmal für jede antwort und Hilfe
Warum ist die Umfrage geschlossen? Wollte mit Vieleicht abstimmen um mir ein L zu sparen. Schade!
Das muss sebsimilia selbst vermurkst haben. Macht aber nichts, denn eine Umfrage hilft bei der Problemlösung eher nicht weiter...
Rest des Systems?
Verwendeter Controller?
Hallo Leute,
ich hab den aktuelle Thread "Raid 0" gesehen und wollte eine Frage loswerden,
die mich schon lange beschäftigt.
Überall sagt man, dass die Datenrettung nach einem defekten Raid 0 System
schwierig bis unmöglich ist. Es heißt "die Platten kann man vergessen".
Sind den damit "nur die Daten" gemeint, oder werden die Platte efektiv nicht
wieder einsetzbar.
Aktueller Fall: Mit dem Via Raid Tool unter WinXP sollte ein RAID 0 System erstellt
werden. Bei 86% kommt eine Fehlermeldung. Reboot your System!
Danach war nichts mehr!
Die Festplatten werden erkannt, jedoch bei einer Neuinstallation von WinXP
wird nach dem hochladen der Setupinstallationsdataien "es konnten keine
Festplattenlaufwerke erkannt werden" angezeigt.
Ich habe es in jeglicher RAID konfiguration verschucht, sogar mit nur einer HDD.
Sind die HDD's nach diesem Fehlfersuch unbrauchbar?
Moin
Wenn sich eine Platte im RAID0 vreabschiedet, sind die Daten meist unwiderruflich verloren. Die intakte Platte kann weiterverwendet werden, auch wenn sie vielleicht nicht mehr so lange durchhält, wie eine neue.
Ich weiß nicht, wie dieses Via Raid Tool funktioniert, vielleicht "spricht" das mit dem Controller und sagt ihm, er solle jetzt RAID machen. Mal ins BIOS gehen und schauen, wie der Port verwendet wird (AHCI/IDE/RAID).
Ich würde mal darauf Tippen, dass du vergessen hast die SATA-Treiber zu installieren (ganz am Anfang bei der XP Installation)
Wenn bei einem RAID_0 eine HDD kaputt geht sind die Daten + eine HDD im eimer
| Anonyme schrieb : Überall sagt man, dass die Datenrettung nach einem defekten Raid 0 System
|
Die richtig guten Datenrettungstools (z.B. Testdisk) die gibt's halt für Linux. Und Du bekommst das RAID0 nicht ohne weiteres unter Linux ans Fliegen (-> google "dmraid" ).
Auch für so manchen Windows-Only-User stellt es ein Problem dar einen RAID0 Treiber in seine BartPE oder Knoppilicin CD zu integrieren.
Das macht die Rettung der "nur" Daten im RAID0 deutlich schwieriger, aber nicht unmöglich.
| Anonyme schrieb :
|
Sagge mal: Hast eigentlich versucht den Ast abgesägt auf dem Du sitzt? Hast versucht Dein System (Non-RAID) in ein RAID System umzubauen?
| Anonyme schrieb :
|
An der Stelle benötigst Du den VIA RAID Treiber auf Diskette. Wenn Du kein Diskettenlaufwerk hast, dann brauchst den Treiber auf dem XP Installationsmedium (-> slipstream). Wenn Dir das zu kompliziert ist, brauchst Vista, da kannst den Trebier auf USB Stick nachladen. Erst anschließend sieht er das RAID0.
| Anonyme schrieb :
|
Die Platten sind NICHT unbrauchbar. Allerdings kann es sein, dass die Metadaten auf den beiden Festplatten Deinem System ein RAID0 beschreiben, auch wenn Du nur 1 Platte dran hast. Das kann dann Probleme verursachen.
In dem Fall müsstest die ersten Sektoren der Festplatten überschreiben. Wenn Du nicht weißt wie das gehen soll, dann brauchst ein Tool, dass die Festplatte mit Nullen überscheibt. Kannst auch DBAN nehmen (google "dban" ), dann aber das Löschen auf nur einen Durchgang (= schnell) stellen.
Ein Versuch könnte auch sein: Das RAID0 im BIOS zu entfernen und neu anzulegen. Ein anderer Versuch: Beide Festplatten austauschen (am einfachsten die Anschlusskabel).
Q6600 3,2ghz 8800 gts (g92) msi p35neo 2 2gb patriot 550W netzteil controller?? hab leider keine ahnung was das ist sagte ja von sowas hab ich keine ahnung !!^^
ich habe bei mir zuhause auch noch eine platte aus einem raid 1 verbund, die alleine einfach nicht sauber laufen will. meine vermutung war der vom raid-controller veränderte bootsektor und dank 7oby weiß ich nun, daß es an den "metadaten" liegt.
in meinem neuen pc wollte ich nun ein raid0 einrichten. dazu habe ich 2 neue seagate-platten mit jeweils 500GB an mein mainboard (gigabyte P35 ds3) angeschlossen, im raid-BIOS als raid0 konfiguriert, bei der win-install den treiber von diskette eingebunden.
das gespann wird anschließend als eine platte mit 1 TB erkannt. allerdings bei der formatierung einer angelegten 100 GB partition bleibt der vorgang irgendwo bei 70% einfach stehen. der fehler ist reproduzierbar.
hatte das schon mal jemand? woran könnte es liegen?
im einzelbetrieb laufen beide platten problemlos am gleichen onboard-controler (nur eben ohne raid). mein erster verdacht ist, das der sata2-raid-controller auf dem mainboard einfach mist ist.
So Jungs, ich habe die Umfrage gerettet und noch etwas präzisiert.
Nun stimmt mal schön ab
kann mir keiner helfen warum der pc am anfang die pogramme ers nach 30-40sek öfnett (befor ich raid 0 eingeschaltet hab haben sich die pogramme sofort geöffnet) irgend ein tipp ???
Moin
@sebsimilia
Wie sieht denn der Rest deines Systems aus? Wieviel RAM, welcher Prozessor, Board, Festplatten alleinstehend/im RAID0, Betriebssystem usw.
@Umfrage
Ich hatte mal ein RAID0, gar nicht so lange her ^^ Performance ist ganz ok, aber da mir auf einer alleinstehenden Platte mal beinahe die Daten durch fehlerhafte Sektoren verlorengingen, habe ich mit der Aufrüstung auch das RAID0 in den Wind geschossen und betreibe die Platten jetzt normal. Wenn dir einmal die Daten in die Bimsen gehen, öffnet es dir die Augen, sperrangelweit.
Ich hatte nochmal Glück, konnte alles retten.
oben steht alles habe 2 x 250 GB seagate bringt raid eigendlich auch performance beim spielen ??? wenn nein würd ich es lassen !
beim spielen ? nein!
evtl im Ladescreen aber fps bekommst du dadruch nicht. Wer nicht soviel wert auf seine Daten legt kann sich ein Raid0 als Systempartition anlegen. Das würde durchaus was bringen. Bleibt nur die Frage nach dem "Kosten-Risiko-Nutzen Faktor". Geht eine Platte hops sind die Daten weg. Und die Chance das von 2 Platten eine ausfällt, ist immerhin doppelt so hoch
mfg
Aaalso ich glaube ich fange einfach mal aus langeweile zu tippen an ;-). Ich versuche net zu schnell zu tippen, damit weniger Fehler reinkommen *gg*.
Bei Bedarf kann ich sowas auch gerne nochmal in einen Leitfaden umverfassen. Dadurch das ich so einen tollen neune Arbeitgeber hab/hatte hab ich ja bald leider wieder vielzuviel Zeit.
Bei Fehlern korrigiert mich bitte. Bilder tue ich nur rein wenn man dann des ganze in einen Leitfaden steckt.
Bei einigen Sachen werde ich später nochmals nachkorrigieren (müssen).
Das Raid
Der größte Flaschenhals ist nach wie vor am kompletten System die Festplatte, da darauf aber oft nicht eingegangen wird und immer nur von Taktraten etc. gesprochen wird, schreibe ich einfach mal was dazu.
Raid Grundlagen:
Für ein Raidsystem müssen mindestens 2 oder mehr Festplatten vorhanden sein, diese müssen nicht zwingend dieselbe Größe aufweisen.
Sinn macht ein Raid eigentlich nur bei SATA und SAS, da der IDE Port schlicht und einfach zu langsam ist.
Einen Raid baut der normale PC Nutzer üblicherweise um entweder eine Performancesteigerung oder Datensicherheit zu erreichen. Für jedes Raid gilt, dass sich die Zugriffszeit dadurch leicht verschlechtert.
Im folgenden werde ich auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Raidverfahren die im üblicherweise eingesetzt werden eingehen, diese sind:
Raid 0
Raid 1
Raid 0+1
Raid 10
Raid 5
Die anderen Raidverfahren werden meistens von den normalen Mainboards nicht unterstützt.
Aufgrund der Performance empfehle ich bei Verwendung von zB Raid 5 einen Controller.
Raid 0
Für ein Raid 0 sind mindestens zwei Festplatten nötig, diese müssen auch dieselbe Größe haben.
Raid 0 wird üblicherweise benutzt um die Performance bei einer einzelnen Anwendung zu steigern, zB. Spiele.
Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit werden hierbei um ca. 30- 99% gesteigert.
Bei einem Raid 0 werden die Datein zwischen den beiden Platten aufgesplittet. Das heißt im Klartext, die eine Festplatte hat Teil a der Datei und die andere Teil b. Die Dateigrößen sind dabei immer gleich. Bei einem Zugriff auf die Platten können nun beide jeweils ihren Anteil der Datei verschicken.
Sollte nun eine der Platten ausfallen, sind beinahe sämtliche Daten nichtmehr wiederherstellbar. Nur kleine Dateien die zB durch großes Stripping nur auf einer Platte liegen sind noch vollständig.
Ein Raid 0 muss vor der Installation des Systems erstellt werden.
Raid 1
Für ein Raid 1 sind ebenfalls mindestens zwei Festplatten vonnöten, welche allerdings nicht dieselbe Größe haben müssen.
Die Größe des Raid bezieht sich allerdings auf die kleinere Platte, also alles was drüber ist, ist ungenutzt und kann auch nicht anderweitig verwendet werden. Ein Raid 1 wird vor allem verwendet, wenn man eine hohe Datensicherheit und gute Lesegeschwindigkeiten unter mehreren Prozessen erreichen will. Die Schreibgeschwindigkeit bleibt wie bei einer Einzelplatte.
Die Daten werden auf beide Platten gleichzeitig geschrieben, dadurch vermindert sich die Kapazität der beiden Platten natürlich auf eine. Bei einem Lesezugriff auf die Dateien wird allerdings nur von einer Platte gelesen, wenn nun bereits die Platte 1 auf einen Befehl antwortet und somit beschäftigt ist, wird einfach Platte 2 antworten.
Wenn eine der Platten ausfällt, wird das im Raidcontroller angezeigt und das System läuft bis zum austausch der Platte auf der anderen weiter. Wenn diese dann eingesetzt wird, werden die vorhandenen Daten auf die neue Festplatte kopiert.
Ein Raid 1 kann jederzeit erstellt werden, da hier keinerlei Daten "zerpflückt" werden.
Das Mehr an Leseperformance ist nicht über Tools wie HDTune auszulesen! Dort wird immernoch nur eine Platte angesprochen (also nicht wundern).
Raid 0+1
Ein Raid 0+1 besteht aus mindestens 4 Festplatten. Hierbei hat man zwei Festplatten im Verbund jeweils im Raid 0 verfahren und diese dann nochmal als Raid 1 Zusammengefasst. Hierbei sind die Vorteile die hohe Ausfallsicherheit und die höchste Performance.
Bei einem Raid 0+1 sollte maximal eine Festplatte ausfallen! Bei mehr als einer besteht die Gefahr, das es die zweite mit denselben Dateien erwischt, dass Ergebniss ist wie beim normalen Raid 0. Nichts geht mehr.
Raid 10
Ein Raid 10 besteht ebenfalls aus mindestens 4 Festplatten. Im Gegensatz zu Raid 0+1 ist es hier aber genau umgedreht.
2 Festplatten laufen jeweils zusammen als Raid 1 und diese dann nochmal als Raid 0 zusammengefasst.
Genauso wie beim Raid 0+1 sollte auch hier nicht mehr als eine Festplatte ausfallen.
Im Vergleich zu Raid 0+1 bietet Raid 10 eine etwas erhöhte Ausfallsicherheit, da die beiden Unterverbünde aus einem Raid 1 bestehen und somit die Dateien genauer zugeordnet werden können.
Raid 5
Ein Raid 5 benötigt mindestens 3 Festplatten. Hierbei werden ca 1/3 der Kapazität für die Ausfallsicherheit verwendet.
Bei einem Raid 5 empfehle ich einen Controller, je hochwertiger, desto besser. Für alle, die nun dachten, hey Raid 5, warum nicht gleich das? Bei einem Raid 5 sinkt die Schreibleistung sehr stark, dafür ist die Leseleistung sehr hoch.
Er ist deshalb für den normalen Anwender nicht zu empfehlen!
Auf die vorhandenen 3 Festplatten wird Teil a auf HDD1 Teil b auf HDD2 und auf HDD3 eine Parität zur Errechnung verlorener Daten erstellt. Das läuft immer so weiter (jeweils verschiedene Platten erhalten die Parität, nicht das ihr denkt, das alles ist nur in Platte 3 abgelegt).
Bei einem Raid 5 darf maximal eine Platte ausfallen, dann kann anhand der Paritäten die Daten der verloren Gegangenen Platte errechnet werden.
So, ich hoffe des ist erstmal halbwegs okay so, ich werde den bei Bedarf und Interesse (und Tipps von anderen) gerne weiter ausführen.
da hab ich ja jetz ma eine menge über das raid gelehrnt ! also bringt raid 0 doch leistung bei games aber am wichtigsten is im moment das Problem das nach dem hochfahren sich die pogramme nicht sofort öffnen das dauert ungefähr 30-40sek jenachdem wie schnell ich klicke wenn der pc hochgefahren ist auch länger kann das den überhaupt durch das raid 0 kommen???
Ich glaub bei Spielen kommts eher auf die Zugriffszeit an und die wird ja beim RAID etwas schlechter.
Vielleicht kommen die Hänger bei dir von einer zu großen Stripe-Size. Wie hoch ist die denn bei dir eingestellt?
Oder hast du irgend ein Programm installiert, was nach dem Hochfahren so lange zum Starten braucht? Zone Alarm hatte bei mir mal solche Probleme gemacht.
vielleicht liegts aber auch gar nicht am raid sondern nur darant, daß "hochgefahren" und "startbereit" schon mal 2 unterschiedliche dinge sind.
wer immer nur fleißig installiert und nie aufräumt, bei dem häufen sich diese bunten kleinen icons unten rechts. und dann kann der virenscanner erst starten, wenn er eine internetverbindung zum update hat und die internetverbindung kann erst erfolgen, wenn die netzwerkverbindung ihre ip zugewiesen bekommen hat und die ip vom router gibt's erst, wenn der powerlanadapter sich initialisiert hat und und und...
in der regel hängt einfach nur irgendein dienst in der warteschlange und bis dieser nicht bedient ist, geht auch sonst nichts - auch wenn die win-oberfläche schon steht.
@Dilopho es sind eigendlich alle pogramme die sich nicht öffnen lassen ob Core Temperatur oder gpuz der pc ist auch zimlich laut ers wenn er leiser wird öffnet sich alles auf einmal was ich bis dahin angeklickt habe !@Legdocheinei benutze eigendlich regelmäßig den ccleaner oder reinige die platte falls du das meinst mit aufräumen
Also.. generell.. für ein Spiel rentiert sich ein Raid nicht, das sind maximal 2-5 Sekunden unterschied, Frameraten gibts schon garnicht.
Das Raid0 wird imme rkomplett verwendet.. ich wäre mit einem Raid 1 schneller im Os als du, und wenn man wieder typischerweise der Virenscanner anfängt wärhrend es mal wieder um leben und tot geht.. interessiert das mein System eigentlich herzlich wenig. ;-).
Die 30-40 Sekunden kommen woanders her und nciht vom Raid. Warscheinlich hast du irgendwas umgestellt.
ich schätze auch, daß da irgend ein dienst beim starten auf etwas wartet.
@levi
warum bist du mit einem raid1 schneller?
@ dhamokk
@ asmodis
Ich habe ein RAID 0 im Einsatz, siehe:
Auch wichtige Daten drauf. Die sichere ich natürlich monatlich (wenn ich es nicht vergesse) auf DVDs RW. Das Thema Datensicherung bleibt sowieso bestehen, ob RAID 0 oder Single-Platten. Eventuell gibt es auch logische Fehler die ein RAID 1 oder 5 zerschießen, so das auch dort das Thema Datensicherung aktuell bleibt.
Anders: Ein RAID 1 der 5 ersetzen Datensicherungen nicht.
Noch anders, als Frage: Die n-fache (n: Anzahl der verwendeten Platten in einem RAID 0) Ausfallwahrscheinlichkeit macht doch die Verwendung des RAID 0 nicht zum russischen Roulette? Wenn das so wäre, hole ich mir n (2-4) Lottoscheine und gehe davon aus, das ich bald Millionär bin.
P.S. Ich hatte auch schon mal ein RAID 0 mit 4 Platten im Einsatz, für ca. 1/2 Jahr. Ich muss aber gestehen, das ich "das Experiment" abgebrochen hatte, da ich doch Skrupel hatte (Lottomillionär zu werden).
P.P.S. Die mittlere Lesegeschwindigkeit war mit 216MB/s atemberaubend.
P.P.P.S. Das Umfrageergebniss habe ich versaut, weil ich bei 1. ein Häckchen gesetzt habe.
hab mir auch überlegt mit 4 platten einen raid 0 eizurichten dachte das es mein Problem lösen würde was sagt ihr lohnt es sich noch 2 platten anzuschliesen ??
Wenn du 4 Platten drannstöpselsts, machn Raid 10, das ist vernünftiger ;-).
Ich bin schneller im OS weil beim hochfahren des Betriebssystems mehrere verschiedene Programme und Treiber geladen werden und somit beide Festplatten angefahren werden. Deshalb :-). Dürfte aber nicht viel sein und ist eigentlich auch nicht der Aspekt den ich erreichen will.
Datensicherheit ist mir beim Zockerpc egal, aber ich überleg was ich alles in den kleinen hier der momentan ja noch zu zocken ist alles reinquetschen kann *gg*..
Evtl diskettenlw + Brenner raus noch 2 Platten rein und dann ein Raid 5 xD..
216 mb ist scho net schlecht jup ;-).
Es liegt definitiv NICHT an der Leistung der Platten oder gar am Raid ansich, allerdings kann man ein paar Sachen verstellen, die das ganze auf 3 MB/s runterpfeifen. Lass mal dieses HD Tune oder wie des hei´ßt drüberlaufen..
| Levi88 schrieb :
|
sorry, das verstehe ich nicht. beim raid1 wird doch gespiegelt und beide platten sollte absolut synchron laufe, oder nicht? wieso sollte denn da schneller geladen werden als von einer einzelnen platte?
Die laufen synchron.. beim schreiben.. nicht beim lesen
Bei Wikipedia steht zB da, dass die Daten beim lesen überprüft werden.. so Leid es mir tut, aber das ist schlicht und ergreifend falsch. Würde auch keinerlei Sinn machen.
Ladezeiten ist immernoch eine Lesesache :-).
habe mal HD tune laufen lassen Transfer Rate Minimum :8,7MB/sec Maximum :119,9MB/sec Average:95,8MB/sec Accesstime : 16,1ms Burst rate: 125,2MB/sec CPU Usage:3,0% alles im grünen bereich??? kenn mich damit nich aus brauch eine meinung Danke^^
aua.. bild reinstellen..
Also generell.. ists ein eher schlechtes Ergebniss für ein Raid0.
Was sind das genau für Platten?
Speziell Minimum verwundert etwas.. normal sind bei aktuellen 250ger platten max ca 180 av: ca. 140-150 und min 100.. ca..
Tach!
@Sebsimilia:
Die Minimalen-Transferraten sind nicht gut und die Zugriffszeiten hauen einen auch nicht gerade vom Hocker, wobei sich mir da nun die Frage stellt, was da gemessen wurde. OK, ich habe mal meine einzelne 500GB Seagate durchlaufen lassen. Mit einem average von 85,7MB/s bin ich schon gar nicht so schlecht dabei. (Max: 109.7MB/s, Min: 41,7MB/s - unschöeine Spitze nach unten bei 10%). Zugriffszeit: 12,5ms.
Die 12,5 entspricht so grob der Realität, Transferraten ebenfalls.
Was für Festplatten hast Du überhaupt für Dein RAID genommen? Bei der Zugriffszeit würde ich eventuell tatsächlich auf einen hohen Wert für die Blockgröße schließen, denn 16,1ms ist nun schon nicht gerade toll für 7200er Platten, könnte aber dadurch begründet werden.
Meine Beispielwerte zeigen nur mal, daß Dein RAID kaum schneller ist als meine einzelne 500GB Seagate 7200.11, die bestimmt keine Rekorde in der Zugriffszeit aufstellt.
Poste am besten den Graphen (also den Screenshot vom Benchmarkergebnis. Ganz einfach über das Diskettensymbol - das legt Dir automatisch eine PNG-Datei an, die kannst Du dann kostenlos bei z.B. www.pictureupload.de hinterlegen und hier den Link zum Bild posten).

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Edit:
Und sie sieht das bei meinem RAID-1 aus (2x ST31500341AS an 3Ware 9690SA-8i):
Gelesen wird nur von einer Platte. Die Zugriffszeiten sind bei den 1,5TB Seagates leider nicht so prall...
Dein RAID-0 muß sich da schon noch etwas mehr anstrengen...
Edit2: Mir fällt da gerade auf, daß beim zweiten die Burst-Werte nicht stimmen. Gut, Burst-Transfers sind für den täglichen Einsatz herzlich egal, sollten aber ehr bei bis zu 600MB/s liegen, da der Controller soetwas abfangen sollte.
Hab auch seit kurzem einen Raid0 Verbund in meinem neuen System.
Installationen und booten geht ganz fix. Bei Spielen merkt man es an den Ladezeiten wohl.
Was hast du denn für eine Clustergroße, nicht das der sich das prog da aus tausend stücken zusammen frückeln muss.
Der Datentransfer hört sich ja immer recht toll an. Nur meiner Meinung nach sind die Zugriffszeiten, weit wichtiger.Aber das wurde eh auch schon erwähnt.
Ohne externe Controllerkarte, ist alles was Raid 0 oder 1 übersteigt, genauso sinnlos.
Die onboard Lösungen, sind einfach nicht performant genug. Ich hab genau eine Person im Freundeskreis, der sich einen Areca Raidcontroller mit eigenem Prozessor und Arbeitsspeicher um ca 600€ geleistet hat. Mit dem werden 8 Festplatten in einem Raid 6 Verbund betrieben.
Ich selber, verwende nur den onboard controller auf meinem Asus M3A 79-T Deluxe, mit 6 aktiv gekühlten Festplatten. Sprich 3x ein Raid 0
Bezüglich Datenverlust, mach ich mir eigentlich keine Sorgen.
4 Festplatten sind aus der WD RE2 Serie, die zum einen für den 24/7 Betrieb ausgelegt sind und zum anderen mit einer MTBF, also der Mittleren Betriebszeit bis zum ersten Ausfall mit 1.2 Millionen Betreibsstunden angegeben werden. Umgerechnet sind das 140 Jahre :c)
Die restlichen 2 Platten, wo auch das System darauf installiert ist, sind auch von WD.
Allerdings die 300 Gb Varianten aus der Velociraptor Serie mit 10000 U/Min.
Die MTBF wird hierbei mit 1.4 Millionen Betriebsstunden angegeben.
@mazda speed:
Die MTBF ist eine rein statistische Größe, die Du auf die gesamte Baureihe anwenden mußt.
Wenn Du also 1,2 Millionen Festplatten betrachtest, dann fällt rund jede Stunde eine davon aus. Es ist eben NICHT so, daß die Festplatten "normalerweise 1,2Mio Stunden halten". Festplatten sind verschleißteile. Wenn Du keine Sorgen wegen einem Ausfall hast, dann solltest Du Deine haltung nochmal überdenken.
Egal welche Deiner sechs WDs ausfällt, Du verlierst automatisch 1/3 Deiner Daten, sofern die nicht noch woanders gespeichert sind.
Nicht ganz uninteressant, ich hab mir das mal auf Wiki angesehen. Dort steht es bisschen anders geschieben.
Aber hast schon recht, das es nicht der Laufzeit entspricht.
Man lernt ja auch nie aus.
Angs vor Datenverlust hab ich trotzdem keine. Meine RE1 aus 2004 laufen jetzt zwar in einem anderern Rechner aber seit Anfang an fast ausschliesslich im Dauerbetrieb ohne Anzeige von Fehlern.
Glaub mir, das ich ruhig schlafe und meine Daten sicher sind und wenn doch mal ein Defekter Sektor festgestellt wird, bekomme ich aufs Handy eine Email.
| Zitat : Im Gegensatz zur Synchronisierungs- und Redundanzüberprüfung überprüft Media Patrol den Zustand des Medium selbst, nicht aber den Zustand der auf dem Medium gespeicherten Daten. Wenn Media Patrol einen verdächtigen Sektor entdeckt, versucht es, die Daten wiederherzustellen und sie auf den verdächtigen Sektor zu schreiben. Ist dieser Schreibvorgang erfolgreich, fährt Media Patrol mit der Überprüfung der anderen Sektoren fort. Gelingt der Schreibvorgang nicht, schreibt Media Patrol den Fehler in das Systemprotokoll Ihres Computers und das Datenblock defekt - Protokoll Ihres physikalischen Laufwerks. Wenn Sie die Option Benachrichtigung aktiviert haben, löst dieser Vorgang eine BSL-Aktualisierungsnachricht und eine E-Mail-Nachricht aus. |
Einzig von der ETC von meinem Linux server mache ich manchmal ein Backup.
Tja, das nenne ich mal Gottvertrauen und Glück. Hoffentlich bleibt es für Dich so, ansonsten sieht man sich eh im Festplattenforum wieder.
Also, auf einen längeren Zeitraum gesehen, ehr letzteres.
So würde ich das auch sehen. Ich habe schon Leute erlebt, die bereit waren, für ein wiederhergestelltes Megabyte (!!) 1000 DM zu bezahlen. Schon eine Weile her, jetzt ist das billiger, aber selbst meine Urlaubsfotos liegen auf einem Raid 1 plus monatlicher (naja, gelegentlicher...
Sicherung auf externe Medien (um eine Historie zu haben).
Festplattenfehler kommen häufig sehr plötzlich und immer im falschen Moment...
Wie ging noch der alte Spruch:
Who is general failure and why is he reading my hard disk? :-)))
General Failure hat geheiratet! Und zwar die (ehemalige) Miss (Penalty) Protection Fault.
Jaja, so kann das gehen. Da passt man einmal nicht auch und schon...
Raid ist ja ganz schön, aber was ist denn nun wirklich "schnell" ?
Ein halbwegs ordentlicher Raid-Controller ist praktisch Standard auf jedem Motherboard, 2 auch halbwegs vernünftige (gleiche) HD nun auch nicht die Welt, aber was ist "schneller" innerhalb eines klassischen Betriebs auf einem PC ?
- beide Platten als Raid 0 am Onbord-Controller mit System, Temp-Dateien und Programmen auf dieser "einen" Platte oder die andere mögliche Variante
- die Platten einzeln, eine als System, die andere mit Programmen und den Temps des OS
- oder eine (mehrere) weitere Varianten.
Die Lagerung von den eigentlichen Datenbeständen halte ich bei einer Geschwindigkeitsbetrachtung ohnehin für relativ nebensächlich, das sollte mMn. auf einer weiteren, dritten großen (je nach Bedarf) Platte liegen.
Zugriff ist ziemlich egal, selbst bei relativ hoher Zugriffszeit einer kleinen Datei (Word-Dokument) ist das immer schneller als der komplette Programmstart von Word und bei einer großen Datei (Video) ist die Übertragungsrate und nicht der Zugriff entscheidend.
Meine ich jedenfalls.
Backupnotwendigkeit oder irgendwelche Systemsicherheit sehe ich als unerheblich:
Ob das System nun weg ist, oder die Programme oder beides ist ohne aktuelle und vernünftige Datensicherung nie positiv behaftet und ob nun Pest oder Cholera vorteilhafter sind, ist nur ein Thema für Tonnen-bewohnende Griechen.
Berechnungen von Wahrscheinlichkeiten, wie eine Verdoppelung einer Chance beim Raid 0 sind doch eigentlich unerheblich, man muss es immer mit einkalkulieren, denn es kann völlig unabhängig von der Größe einer Wahrscheinlichkeit immer und jederzeit in der nächsten Sekunde passieren.
Entweder man ist vorbereitet oder nicht, egal wie hoch eine MTBF auch immer angegeben ist.
@Geisterfahrer:
Mir ist kein Mainboard bekannt, welches einen "ordentlichen" RAID-Controller, also einen Hardware-RAID-Controller, mitbringt.
Das sind alles nur sogenannte "HOST-" oder "FAKE-"RAID-Controller. Kleine Chips, die eine begrenzte Logik mitbringen und ein Programm auf der CPU des HOSTS ausführen. Kein eigener Cache, keine eigene Rechenpower, nichts.
| Zitat : Zugriff ist ziemlich egal, selbst bei relativ hoher Zugriffszeit einer kleinen Datei (Word-Dokument) ist das immer schneller als der komplette Programmstart von Word |
Und warum dauert der Programmstart von Wort so lange? RICHTIG! Da die Zugriffszeiten miserabel sind und nicht annähernd die maximal mögliche sequentielle transferrate erreicht werden kann.
Wenn es Dir "egal" ist, daß jeder Bootvorgang und jeder einzelne Programmstart lange braucht, dann sind Zugriffszeiten wirklich egal. Ebenso, wenn es Dir egal ist, daß beim Multitasking mit IO-Last die Leistung stark einbricht, da die Platte ewig braucht um zwischen den relevanten Stellen auf der Platte hin un her zu springen.
Word besteht nicht aus einer großen defragmentierten Datei, die beim Systemstart sequentiell durchgängig gelesen wird. Andererseits ist Office noch relativ harmlos im Vergleich zum Betriebssystem selbst. Bei mir hat der gesamte Office-Ordner (angepasste Installation, daher nicht gerade übertragbar) nur 909 Dateien. Das ist, in anbetracht der Größe des Programmes, wenig. Hier sind sequentielle Transferraten also bestimmt nicht unwichtig.
Nun sollte man aber bedenken, daß auch auf Systembibliotheken zurückgegriffen wird beim Start von Word. Oder nehmen wir nur mal den Windows-Start.
Mein Windows-Ordner (Windows Server 2008 Standard x64, relativ frisch installiert) beinhaltet 80849 Dateien. (17,8GB)
ACHZIGTAUSEND einzelne Dateien, die meisten davon sind winzig.
Da hilft die sequentielle Transferrate gar nichts, wenn die Zugriffszeit hoch ist.
Wahrscheinlichkeiten sind zudem auf keinen Fall unterheblich!
Es zeigt nämlich durchaus an, wie häufig man Backups machen muß. Man könnte sogar berechnen, wie häufig man ein Backup erstellen müsste, um eine gewisse "Sicherheit" zu erhalten. Soetwas ist ungemein wichtig, wenn man Kosten/Nutzen-orientiert arbeitet.
Man kann z.B. nicht mehr sinnvoll alle 60min ein RAID-0 aus 24 Festplatten sichern. Da zeigt es sich eben, daß die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten sehr wohl wichtig ist um zu entscheiden, welchen Aufwand man für bestimmte Daten aufwenden muß, damit man überhaupt sinnvoll damit arbeiten kann und einen "vertretbaren Schutz" der Daten erreicht.
Natürlich kann es einen immer im Wort-Case erwischen, aber ziel des ganzen ist es einen gesunden Mittelweg zu finden: Wie häufig erstelle ich ein Backup, damit der Verlust "erträglich" bleibt bei vertretbaren Kosten und einem vertretbaren Aufwand.
Dann einfach zu sagen: "Nö, interessiert mich alles nicht, wenn's kaputt geht, dann sind die Daten eh weg" ist unlogisch. Entweder fährt man dann eine falsche oder gar keine Strategie und fällt kräftig auf die Nase.
Man muß sich zumindest im Klaren darüber sein, daß Daten auf einem RAID-0 hochgradig gefährdet sind.
Also kommt ein RAID-0 für wirklich wichtige Daten auch nicht in Frage.
Keiner eine Idee oder Ahnung oder selber mal ausprobiert ?
Konkret: was ist bei einer üblichen Single PC-Nutzung, keine Spiele sondern viele gleichzeitig genutzte Programme und häufiges Wechseln zwischen den Programmen mit großen Nutzer-Daten, schneller ?
Gegeben sind 2 Raptoren WD1500 HLFS, es geht um die Aufteilung von Betriebssystem ( Vista/7 ) - Programmen wie MS-Office, CAD, Statistik und Konstruktions-Software - und den zugehörigen Temps
- beide Raptoren als Raid 0 an einem Onboard-Controller
- oder als eigenständige Platten mit der Trennung von Betriebssystem und Programmen
- oder ganz was anderes
Lagerung der eigentlichen Nutzerdaten erfolgt auf einer weiteren Platte, sind somit nicht Bestandteil der Betrachtung. Ebenso wie irgendwelche Dinge bezüglich Datensicherung, auch die sind außerhalb jeglicher Betrachtung.
Es geht "nur" um das Optimum bei der Geschwindigkeit (Booten, Programmstarts, Arbeiten) bei einer üblichen, aber intensiven Office-Nutzung.
| Geisterfahrer schrieb :
|
Hi!
Mit den Velociraptor Platten, bist du sowieso schon mal um ein grosses Stück schneller als mit Mainstream Festplatten.
Ich habe 2 WD3000 HLFS onboard, als Raid 0 auf einem Asus M3A79-T Deluxe laufen.
Aufgeteilt sind sie auf je 300 Gb, eine fürs System und die andere für Daten.
Durchschnittliche Transferrate, liegt bei ca 200 MB/s und die Latenz ist genau in den Werksangaben von WD.
*gelöscht* -> Habe zu spät gesehen, daß da RAID-0 stand.
@Mazda: Ich hoffe für Dich, daß Du ein gutes Backup hast. Auch die Raptor und Velociraptor sind nichts anderes als normale Festplatten, die ausfallen können.
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Edit 2: Hast Du eventuell mal die Zugriffszeiten mit HD-Tune Pro kontrolliert? Am besten im Vergleich zu einer einzelnen Platte?
Danke erstmal für die Antwort / Einschätzung.
Dass so ein Raptor ein wenig schneller als "mainstream" ist, mag sein, aber ändert ja nichts an den grundsätzlichen Zusammenhängen zwischen einer Einzellösung und einer Raid-0-Konfiguration.
Ein Onboard Raid-Controller mag auch eine deutlich geringere Übertragungsrate haben, wie eine professionelle Zusatzkarte, aber mit vielleicht "nur" 280 Mb/s immer noch über dem (theoretischen) Doppel von 2 Raptoren am Raid 0.
Momentan ist eine Raptor vorhanden, auf der Betriebssystem (derzeit Vista) und die Anwendungs-Programme liegen, nach HD-Tune 2.55 in der Spitze 123 Mb/s, abfallend auf 75 Mb/s, mit 2 kleinen Spitzen auf 50 Mb/s, Average 100,7 Mb/s, Access 7,2 ms.
Nun soll mittels einer 2ten Platte das "Arbeits-System" weiter beschleunigt werden.
Ein Raid-0 vergrößert zwar die Übertragungsrate (theoretisch Verdoppelung, wird knapp drunter bleiben), aber es vergrößert auch etwas die Zugriffszeit. Da Betriebssystem und Programme nicht aus wenigen großen, sondern aus vielen kleinen Dateien besteht, ist nach meiner Meinung (die nicht richtig sein muss, sondern hier nachgefragt/gegengeprüft wird) ein Raid-0 ohne Vorteile, vielleicht sogar Nachteile.
Bei dem Start eines Anwendungsprogramms werden auch etliche Zugriffe auf, bzw. in das Verzeichnis des Betriebssystems gemacht. Bei einem Raid-0 liegen die Daten auf praktisch einer Platte, es bleibt beim "Zusammensammeln" der einzelnen kleinen Dateien bei vielen Kopfbewegungen mit nun durch das Raid-0 auch noch etwas vergrößerten Access-zeit.
Hat man Pech und das Raid-0 hat zufälligerweise bei der Softwareinstallation die Dateien so gleichmäßig verteilt, dass nun die wichtigen Dateien für den Programmstart auf einer einzigen physischen Platte liegen, dann ist man nicht besser, als das was jetzt schon mit einer Platte ist, hat durch den Raid-Controller jedoch noch eine Verzögerung/Verlangsamung der Zugriffszeit.
Existieren die Platten einzeln, dann sind die Zugriffe auf Programm und die Zusätze im Betriebssystem immer gleichzeitig und nicht von der zufälligen Datenverteilung des Controllers bei der Installation abhängig.
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Die eigentlichen Arbeitsdaten liegen auf einer 640 GB Caviar Black (Average 86 Mb/s - Access 15,3 ms). Zwar relativ langsam in Zugriff, aber geht es nur um ein kleines .doc, dann ist der langsame Zugriff immer noch deutlich schneller als der gesamte Programmstart von Word. Niemand wartet auf das .doc, sondern auf Word. Handelt es sich um eine richtig große CAD-Datei, dann ist der "langsame" Zugriff unerheblich, die hohe Übertragungsrate bringt unter dem Strich den erheblichen Vorteil.
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Was bisher über Backup-Notwendigkeit geschrieben wurde, einfach vergessen. Aber das basiert auf dem klassischen Fehler, Wahrscheinlichkeiten zu interpretieren. Reicht zur Ermittlung von Passivraucher-Toten, das ist dann eh nur für Politiker, in der Realwirtschaft ist diese Interpretation tödlich, nicht nur für den eigenen Arbeitsplatz, sondern uU. für die gesamte Firma.
Betriebssystem und Programme bei mir einmal im Monat, warum öfter?
Da ändert sich nichts, bzw. die Veränderungen wie Virensignaturen müssen ohnehin nach dem Rückspielen sofort aktualisiert werden.
"Arbeits-Daten" alle 30 Minuten, ich habe oft nicht die Zeit "mal nebenbei" 24 Stunden nachzuarbeiten.
Aber wie oft ist auch das nicht der größte Faktor, sondern wie leicht und schnell man wieder zu einem funktionierenden Arbeitsplatz kommt. Da verblassen dann 24 Stunden nochmal zu leistende Arbeit, wenn das Recovery auch noch mal 1 Tag dauert, da fehlen dann schon 2 Tage. Und 3 Tage sind bereits hochgradig existenzkritisch für etliche Firmen.
| Geisterfahrer schrieb : Nun soll mittels einer 2ten Platte das "Arbeits-System" weiter beschleunigt werden. |
Hast ja mehrere Möglichkeiten:
a) ein RAID-0
b) ein RAID-1
c) gar kein RAID, sondern platten getrennt mit pagefile auf der Nicht-Systemplatte
Ist jeweils alles schneller als eine einzelne Platte. Aber geht um Nuancen nicht Welten. Allerdings ist's auch etwas Controllerabhängig.
RAID-0 u. auch RAID-1 erhöhen am onboard Host-RAID oft auch die I/O-Leistung. Das 1. Diagramm hier misst das aus:
http://blogs.zdnet.com/Ou/?p=484&page=3
RAID-1 hat höhere I/O Leistung als Single Platte. Dort ist zwar kein RAID-0 im direkten Vergleich angegeben, aber RAID-10 gegenüber RAID-0 woraus ich schließe, dass das RAID-0 auch die I/O Leistung erhöht. Obige Benchmarks sind nur für den Intel Host-RAID. Bei 3ware erhöht definitiv das RAID-0 die I/O Leistung, habe dafür auch Benchmarks gesehen, aber gerade nicht griffbereit.
| Geisterfahrer schrieb : Hat man Pech und das Raid-0 hat zufälligerweise bei der Softwareinstallation die Dateien so gleichmäßig verteilt, dass nun die wichtigen Dateien für den Programmstart auf einer einzigen physischen Platte liegen, dann ist man nicht besser, als das was jetzt schon mit einer Platte ist, hat durch den Raid-Controller jedoch noch eine Verzögerung/Verlangsamung der Zugriffszeit. |
Schau' Dir mal folgende zwei Benchmarks an:
http://www.anandtech.com/storage/s [...] =2101&p=10
http://hothardware.com/Articles/We [...] er/?page=6
In beiden Fällen geht's um die Analyse von RAID-0 Systemen für die "Load-Level"-Performance. Mal gewinnt das RAID-0 - mal verliert es. Maps in Spielen sind ziemlich groß - nicht zu vergleichen mit Anwendungszugriffsmustern mit kleineren Dateien.
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Bevor ich mich aber weiter in theoretischen u. praktischen Untiefen verliere: RAID-0/1/invididual Platten Analysen sind
. es geht nur um marginale Differenzen
. stark Anwendungsbezogen
. stark Controllerbezogen
. nichts im Vergleich zur SSD
Und zu letzterem (SSD) gibt's immernoch Menschen, die den Unterschied zur HDD nicht bemerken.
P.S.: Verhöker' die VelociRaptoren (oder normale Raptoren) und kauf' Dir das Ding (baugleich zu OCZ Vertex):
http://geizhals.at/deutschland/a390428.html
P.P.S.: Zur möglichst objektiven Beurteilung der gefühlten Office-Performance, finde ich den StorageReview.com Office DriveMark 2006 sehr gut, da er ein Capture einer echten Bürosession mit real existierenden Anwendungen ist. Dabei offenbart die Analyse des Benchmarks
http://www.storagereview.com/Testbed4.sr?page=0%2C2
wie man IOMeter Diagramme bezügl. ihrer Officeperformance lesen sollte. Die durchschnittliche Queuetiefe der I/O Operationen ist dort 1,87. Ergebnisse des Benchmarks finden sich dann hier:
http://www.storagereview.com/Testbed4Compare.sr
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