ich habe folgendes Problem und zwar bin ich auf der Suche nach einer externen Backup-Lösung für meine wichtigen Daten. Im Moment sind meine Daten auf 3 externen Platten verteilt und dann habe ich noch eine externe HDD, auf die ich regelmäßig per Acronis Sicherungen von den Partitionen auf meiner Systemplatte ziehe.
Jetzt habe ich schon Recherchen zu einigen externen RAID-1 Gehäusen betrieben, allerdings findet man da auch recht häufig in Foren Threads in denen sich die Leute über Probleme mit diesen Gehäusen beklagen. Außerdem habe ich gelesen, dass die 1TB Platten von Samsung in vielen externen Gehäusen gar nicht oder nicht korrekt erkannt werden.
Die Lösungen für 4 Platten bzw. RAID-5 sind meistens dann leider wieder zu teuer und anscheinend auch alles andere als sorgenfrei einsetzbar.
Kennt zufällig jemand das FANTEC MR-35DUS2 (http://www.fantec.de/html/de/4/artId/__2396/varId/__2396/bild/__3/gid/__500905309053790/article.html)? Das soll ja gar nicht mal so schlecht sein...
Wahrscheinlich wird es sinnvoller sein so ein Gehäuse per eSATA anzuschließen oder? Mein Shuttle SD37P2 müsste, wenn ich das richtig sehe, eine Schnittstelle für eSATA haben. Wie lange dürfen denn solche Datenkabel sein?
Wer von euch hat Erfahrungen mit der Thematik bzw. kennt sich damit aus und kann mir da mit Vorschlägen und Tipps weiterhelfen?
Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 22.07.2008 um 17:06:04
Du willst ein Raid mit externen Platten betreiben verstehe ich das richtig?
Nun generell ist das ganz einfach.. so wie die NAS Systeme kannst du dir auch selber was bauen, den kein NAS hat 4x esata an Bord.
Falls du dich durchringen kannst, kannst du deine Daten auch alle unter Raid 5 in ein NAS stecken.. das QNAP 409 Turbo zB das erkennt auch die 1 TB und ist recht leise. Problematik hierbei, es reizt kein gigabit Netzwerk aus.. Dann gabs da noch eins das auch leise und Gigabit ausreizt mit 4 oder 5 Platten.. war glaubich in der c't oder son Test.
Wenn dus per eSata machen willst.. Controller und 2 Brackets kaufen.. und bloss die Platten nichtmehr abnehmen. Würde im übrigen auch an deinem Heimischen PC funktionieren.. rienstecken und gut.
Es gibt auch welche die eh schon 2x Esata haben..
Generell ists dem Controller wurscht.. externes Sata, internes Sata.. alles Sata mir wurscht wos i da zamstöspel .
Verbessere mich wnen ich dich NICHT richtig verstanden habe .
Ich würde am Liebsten auf eine fertige (NAS)Lösung für 2 HDDs zurückgreifen (also z.B. sowas wie das Fantec-Teil aus meinem Link).
Die RAID-5 Storages/Lösungen sind leider sehr teuer, da ist die Frage ob sich das für private Zwecke überhaupt lohnt.
Auf die Idee mit dem eSATA bin ich nur gekommen weil ich gelesen habe, dass USB für so Geschichten stellenweise zu langsam sei. Mein Shuttle hat auch keine Firewire 800 Schnittstelle, aber dafür wie es aussieht eine eSATA Schnittstelle.
Daher dachte ich das sei vielleicht eine Alternative, wobei ein 1GB-LAN-Port sicherlich auch nicht verkehrt wäre.
Das Problem bei der Sache wird sein, dass wenn das Ding mal läuft und der Controller dann irgendwann den Geist aufgibt, man vermutlich ein Problem bekommt an die Daten auf den beiden Platten wieder ran zu kommen.
Exakt das ist das große Problem.. mit den fertigen . Wobei du das Problem eher bei Raid5 hast. Bei Raid 1 sind ja überall dieselben Daten drauf, so gesehen Platte rausziehen Daten sichern fertig .
Ein Raid5 wos den Controller in einem fertigen Teil zerlegt könnte durchaus eher Profihilfe benötigen.. ich hab das ehrlich gesagt noch nie ausprobiert wie sich das verhält.
Das Fantec ist keine sonderlich gute Lösung.. was ich so gesehen hab instabil, Abwärmeprobleme und vor allem übelst langsam.
Für private Zwecke lohnt sich sowas schon wenn man die längerfristige Nutzung anpeilt. Vor allem wiel die Datenmengen und größen ja nicht gerade kleiner werden.
Die Frage ist auch, was du für das ganze ausgeben willst. Freilich kannst du auch erstmal nur 2 von 4 Platten dadrinn betreiben.. der Vorteil zB vom Qnap es rechnet auch ein Raid 1 in ein Raid 5 um.. wenn man dann mal mehrere Platten rienschiebt. Im laufenden Betrieb, allerdings sollte man dem ding dann auchn Weilchen Zeit geben ^^.
Auf der anderen Seite kannst du auch locker selbst ein NAS bauen, ist halt größer, aber dafür bessere tauschbarkeit, leiser, mehr Leistung und vor allem weniger Probleme beim Ausfall.. und mit ein wenig Intelligenz auch günstiger.
Nachricht bearbeitet von Levi88 am 20.07.2008 um 14:45:49
also zu den Fantec teil: ich habe die (aber von einer anderen marke) des öfteren verbaut/verkauft. Die Anwendung ist kinderleicht und funktioniert reibungslos, du kannst dir aber auch schnell eine platte zerschießen wenn du von der falschen auf die falsche sicherst. Ich habe aber dort immer die interne variante benutzt, allein wegen der geschwindigkeit. die nehmen dann 2 din schächte ein, aber funktionieren echt super, sogar mit display erhaltbar, aber auch wahre stromfresser.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Best Grüße
Stephan
Nachricht bearbeitet von Ceru am 21.07.2008 um 16:43:32
Bei einem RAID-5 denke ich dürfte es außerhalb des Arrays so gut wie nicht möglich sein die Daten wiederherzustellen. Ob bei einem RAID-1 Verbund die Daten tatsächlich so konsistent auf beiden Platten abgelegt werden, dass sie auch fernab des RAID-Controllers problemlos gelesen werden können?
Vom Budget habe ich mich jetzt noch nicht so festgelegt, kommt eher darauf an, für wie sinnvoll bzw. "zukunftssicher" ich eine Lösung erachte. Wäre natürlich auch nicht schlecht wenn sich noch was am Preis der 1TB Platten ändern würde...
Die Möglichkeit ein RAID-1 in ein RAID-5 zu konvertieren ist natürlich auch eine feine Sache.
Selbst bauen wäre natürlich auch eine Möglichkeit, aber so schön kompakt wie die fertigen Lösungen bekommt man das halt selbst nicht hin und ich habe mir ja extra schon einen schön kompakten Shuttle als Rechner zusammengebaut.
@Stephan
Wie meinst du das mit Platte zerschießen wenn man von falsche auf falsche sichert?
wenn du die zu sichernde platte beschreibst anstatt sie zu sichern, hast du ein Problem, das meinte ich damit.
Ansonsten ist Raid 1, was die Handhabung angeht, immer noch am einfachsten, dort wird die platte so behandelt als wäre es eine und die andere schreibt nunmal das gleiche mit. Man kann diese immer problemlos in andere Rechner hängen und alles ist voll funktionstüchtig.
Also keine großen sorgen bei Controllerausfall. Wobei gute Controller nicht einfach ausfallen.
Aber ansonsten ist beim sichern immer folgender Grundsatz: Alles was für einen nicht verloren gehen darf, muss redunant vorhanden sein und problemlos an jeder hardware abrufbar sein.
Ja das ist korrekt, man sollte sich shcon merken welche welche ist . Sonst hat man 2 leere Platten xD.
Und ja im Raid1 sind die Daten einwandfrei lesbar, zumindest meines wissens nach. Die meisten können auch das jeweilige Raid5 lesen.. aber es ist eben net sicher (auch hier.. selber informieren schadet bestimmt nicht).
Das es nicht ganz so klein ist stimmt, dafür ists halt.. besser xD.. der Namen von dem NAS das ein GBit LAN ausreitzt ist mir immernoch nicht eingefallen.. war aber in nem Vergleichstest wo auch das Qnap 409 Turbo dirnn war xD. Schränkts also etwas ein.
Es gibt im übrigen auch günstigere NAS Systeme..
die beiden oben geposteten kenne ich nicht, kann dir hierzu also leider nichts sagen.
Nachricht bearbeitet von Levi88 am 22.07.2008 um 17:26:26
Ok aber da die Platten in dem RAID ja als einzelnes Array angesprochen werden, wie du ja schon korrekt erwähnst, dürfte es relativ schwierig werden auf die falsche Platte zu sichern Oder meintest du jetzt wenn man das Array rebuilden muss? Dann sollte man in der Tat gut aufpassen
Probleme scheint es wohl relativ häufig mit Inkompatibilitäten zwischen bestimmten HDDs und Storages zu geben.
Selbst mit den Terastations gibt es wohl die ein oder anderen Schwierigkeiten, obwohl die schon gut Geld kosten und man daher eigentlich auch entsprechend was erwarten kann.
Da ich mich persönlich gut mit dem Zeug auskenne, würde ich selbst bauen. Dann kämen mir auch die WD GreenPower Platten rein, weil die im Idle auch nur die Hälfte der Leistung aufnehmen und auch sehr leise sind: http://www.storagereview.com/1000.sr?page=0%2C6
2* 1TB würde ich reintun und das ganze mir mit Linux selbst basteln. Gibt's aber auch schon fertig. Im oberen Link.
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Noch günstiger und performaneter ist es das ganze per eSATA mit zwei Leitungen anzuschließen. Jede Platte wird dann auf Deinem Host Computer erst zu einem RAID zusammengefügt. Die Variante hat neben Performance noch ein paar weitere Vorteile: Das RAID kannst Du auf jeden Fall restaurieren auch wenn Dir der Host Computer abraucht. Okay: Können und Können sind zwei Paar Schuhe, aber es geht. Im einfachen Fall besorgst Dir den SoftRAID Controller wieder (einfach ein Intel Mainboard mit -R Southbridge). Wenn man darauf keine Lust hat, nimmt man einfach einen beliebigen SATA Controller und mounted das RAID unter Linux mit dmraid.
Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt: Meine Tendenz geht ganz klar in Richtung Software RAID. Warum? HardwareRAID sind mir einfach zu unsicher. Die billigen haben oft im Fall der Fälle nicht richtig funktioniert. Datenverlust. Aber ebenso die teuren. Und zwar die ganz teuren mit Hotspare Platten usw. Im alles entscheidenden Moment haben die Dinger (mehrfach) versagt. Datenverlust. Wenn eine Fehlermeldung "Rebuild failed" erscheint und Du nichts lesen kannst, dann hast verloren. Beim SoftwareRAID weiß ich mit welchen Tools ich die Daten lesen kann.
Beim HardwareRAID muss ich immer dem Hersteller vertrauen, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. Also wenn HardwareRAID, dann NUR etablierte Hersteller.
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Okay, jetzt ist alles wieder nur theoretisch geworden. Aber der Tomshardware Test oben geht das Thema ja ganz pragmatisch an. Insofern passt's.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 24.07.2008 um 09:53:08
Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde, hatte in der letzten Zeit einiges um die Ohren. Nochmal Vielen Dank für die Vorschläge und die Links.
Heute habe ich mich mal durch einige Beschreibungen und Reviews (smallnetbuilder.com ist da wirklich ein sehr guter Tipp) durchgelesen und im Anschluss mal eine Auswahl der interessantesten Lösungen zusammengefasst. Die Besprechung zum Drobo bei tom's hardware kann ich da auch nur empfehlen.
Diese Liste kann u.U. ja auch für andere, die auch auf der Suche nach dem passenden RAID-Storage sind, interessant sein:
2-HDD Storages -->
- FANTEC MR-35DUS2 ca. 110€ (ohne Platten) hat wohl Probleme mit WD-Platten
- ZyXEL NSA-220 ca. 180€ (ohne Platten) max. Kapazität 1,5 TB?
- D-Link DNS-323 ca. 150€ (ohne Platten)
- Netgear ReadyNAS Duo ca. 500€ (incl. 1 x 1TB) irgendwo wurde angegeben, dass es nur maximal 500GB Platten unterstützt - kann aber eigentlich nicht sein, wenn es mit 1TB Platten verkauft wird
- QNAP TS-209 Pro ca. 280€ (ohne Platten)
- Synology DS207 max. Kapazität 1,5 TB? - es gibt auch noch eine plus-Variante, die dann wohl mit doppelt soviel Speicher bestückt ist
- Buffalo LinkStation Mini - sehr teuer (ist wohl dafür aber auch ein sehr gutes Storage), nur 2,5" Platten (scheidet daher wohl sowieso wieder aus)
4-HDD Storages -->
- Drobo ca. 310€ (ohne Platten) leider nur USB, Platteneinschübe nicht besonders hochwertig, Plattenverriegelung aus Kunststoff, trotzdem ein sehr interessantes und vergleichsweise günstiges Storage-System
- Fantom Drives G-Force Megadisk MDE1000 (anscheinend nur in Amerika erhältlich)
- QNAP TS-409 ca. 450 (ohne Platten)
- Buffalo TeraStation Pro II - nur mit Platten und dann sehr teuer
Die QNAP Storages sind wohl mit das Beste was man kaufen kann, leider sind dahingehend auch fast die Teuersten.
Das D-Link Teil scheint wohl ein wirklich beliebtes Storage zu sein, da es Wohl in Anbetracht der Leistung sehr günstig ist. Wobei ich sagen muss, dass D-Link jetzt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsherstellern (zumindest was Router oder W-Lan Equipment anbelangt) zählt.
Was mir noch aufgefallen ist, dass einige Shops sehr übertriebene Preise verlangen, wenn die Gehäuse mit TB-Platten bestückt sind im Vergleich zum "leeren" Gehäuse.
@Levi
Vielleicht ist ja auch das Storage mit der Ausreizung des Gbit-Ports unter Auflistung?
@7oby
Wenn der RAID-rebuild nicht funktioniert hat und der error kam, waren dann auch die Daten auf der anderen Platte hinüber?
Das Problem ist, dass ich bei meinem Shuttle nur eine eSATA Schnittstelle habe.
Soweit ich weiss, muss der Controller vom Board auch etwas Bestimmtes unterstützen, damit das mit den RAID-Storages per eSATA überhaupt funktioniert. Weiss da jemand was Genaueres?
Über Meinungen zu meiner Auflistung würde ich mich freuen.
In der aktuellen CHIP Ausage ist ja auch ein Test von ein paar NAS-Storages enthalten (1er und 2er Lösungen). Das D-Link DNS-323 ist da allerdings nicht so gut weggekommen.
Jedenfalls sind die Übertragungsraten wirklich sehr langsam... da stellt sich einem dann doch die Frage, ob sich ein NAS überhaupt rentiert, wenn man das nur für einen (vielleicht zwei) PCs als zentralen Datenspeicher betreiben will.
Die sinnvollste Lösung wird dann wohl doch ein eSATA RAID Storage sein. Leider ist da die Auswahl doch sehr stark beschränkt...
Besitzt zufällig jemand die Buffalo DriveStation Quattro oder kann dazu eine Empfehlung abgeben? Das scheint mir zumindest mal keine schlechte Wahl zu sein.
Über Antworten diesbezüglich würde ich mich freuen.
@7oby
Wenn der RAID-rebuild nicht funktioniert hat und der error kam, waren dann auch die Daten auf der anderen Platte hinüber?
Das Problem ist, dass ich bei meinem Shuttle nur eine eSATA Schnittstelle habe.
Ich versteh' die Frage nicht so richtig. Eigentlich sollte ein Rebuild immer funktionieren bzw. zumindest das RAID im degraded Modus laufen, wenn eine Festplatte defekt ist (oder aus welchen Gründen auch immer) aus dem RAID geworfen wird. In der Praxis passiert es aber auch - aus welchen Gründen auch immer - , dass dies genau NICHT funktioniert, obwohl ein RAID nur zu diesem Zwecke ja erfunden wurde:
http://www.tomshardware.com/de/for [...] w=0&nojs=0
Wenn man so ein Problem hat, dann ist das eSATA Interface egal. Man muss halt mit Geduld oder guten Tools an die Daten ran.
Soweit ich weiss, muss der Controller vom Board auch etwas Bestimmtes unterstützen, damit das mit den RAID-Storages per eSATA überhaupt funktioniert. Weiss da jemand was Genaueres?
Ich hab' oben Deine Liste nicht durchgeklickt, aber ich kenne kein Storage, dass intern RAID macht und nach außen nur ein eSATA Interface hat. Möglicherweise gibt es soetwas, allerdings wäre es nicht besonders günstig und die Geschwindigkeit wäre ebenfalls zu testen. In dem Fall bräuchte man zum Anschluss nur eine eSATA Buchse am PC und Controller wäre egal.
In allen anderen Fällen muss man 2x eSATA nach außen verlegen. Und unter Windows müssen beide eSATA Buchsen zum gleichen Controller führen (viele Boards haben mehrere Controller onboard z.B. Intel ICH Sata + JMicron). Zusätzlich muss der Controller unter Windows RAID fähig sein.
Das D-Link DNS-323 ist da allerdings nicht so gut weggekommen.
Sagen wir mal so: es gibt noch langsamere als das D-Link. Aber D-Link ist auch auch eine Firma, die immer versucht ein sehr günstiges Preis/Feature Verhältnis zu haben. Da müssen sie sparen. Vermutlich am Power der CPU, die das RAID1 verwaltet.
Jedenfalls sind die Übertragungsraten wirklich sehr langsam... da stellt sich einem dann doch die Frage, ob sich ein NAS überhaupt rentiert, wenn man das nur für einen (vielleicht zwei) PCs als zentralen Datenspeicher betreiben will.
eSATA ist immer schneller als NAS. Vorteile vom NAS sind eher:
. mehrere Rechner können darauf zugreifen
. geringer Stromverbrauch zu anderen Serverlösungen
. auch via W-Lan z.B. vom Laptop aus erreichbar
Wenn man diese NAS Vorteile nicht benötigt, gibt's schnellere Lösungen. Wenn zwei Rechner auf Dein Storage zugreifen wollen und Du hast das mit eSATA realisiert, muss immer der Rechner angeschaltet sein, an dem das Storage angeschlossen ist. Aber das ist Dir alles sicher klar.
Ich hab' oben Deine Liste nicht durchgeklickt, aber ich kenne kein Storage, dass intern RAID macht und nach außen nur ein eSATA Interface hat. Möglicherweise gibt es soetwas, allerdings wäre es nicht besonders günstig und die Geschwindigkeit wäre ebenfalls zu testen. In dem Fall bräuchte man zum Anschluss nur eine eSATA Buchse am PC und Controller wäre egal.
Genau so eine Storage-Lösung meinte ich.
In dem Bereich gibt es schon ein paar (natürlich lange nicht so viele wie es NAS gibt). Meistens sind das dann aber nur 2 Platten Storages und haben als Zusatz noch eine USB-Schnittstelle.
Die angesprochene Buffalo DriveStation Quattro macht da z.B. keinen schlechten Eindruck und ist auch noch relativ günstig zu bekommen.
Das Thecus N5200 wäre auch noch eine Alternative. Kommt auch ganz gut im Test weg - ist allerdings nicht wirklich günstig (btw. ist es das einzige NAS mit eSATA Port das ich kenne):
http://www.thecus.eu/de/15/
Den Thread von CRUSHBOY habe ich mir gerade mal durchgelesen. Das ist natürlich schon bitter, da kann man euch nur die Daumen drücken.
Bleibt die Hoffnung, dass so fertige Storage-Lösungen von namhaften Herstellern da zuverlässiger agieren.
Das Mainboard muss übrigens das Advanced Host Controller Interface unterstützen. Da bin ich das letzte Mal nicht drauf gekommen...
Wie ich gelesen habe kann man den AHCI-Treiber wohl nur am unproblematischten direkt bei der Installation des OS auf dem PC einbinden?!
Der eSATA-Port des Thecus N5200 ist wohl nur für die Erweiterung des RAIDs gedacht, wie ich mittlerweile in einem Review gelesen habe.
Letzte Woche hatte ich noch ein sehr unerfreuliches Erlebnis mit meinem Shuttle, den ich nun seit knapp eineinhalb Jahren im Betrieb habe:
Der Shuttle fuhr ganz normal hoch und lief ein paar Minuten, bis aufeinmal der Monitor ausging und der Gehäuselüfter hochgedreht hat. Der Rechner lief also quasi weiter, nur der Monitor bekam kein Signal mehr. Die Konsequenz war, dass ich den Power-Knopf gedrückt hielt bis der Rechner ausging. Im Anschluss habe ich ihn dann wieder ganz normal starten können.
Ein paar Minuten später gab es dann das selbe Spiel wieder. Nach einem erneuten Start lief der Rechner dann aber fast eine dreiviertel Stunde. Dummerweise ging dann wieder alles von neuem Los und nach ein paar erfolglosen Versuchen habe ich den Rechner abgeschaltet.
Der Schock folgte dann den Tag drauf, nachdem ich den Shuttle wieder anschalten wollte - es passiert einfach gar nichts mehr (auch nicht wenn man außer dem Stromkabel nichts weiter anschließt).
Da in diesem Fall vermutlich das Netzteil oder das Mainboard den Geist aufgegeben hat, habe ich mir nochmal Gedanken bzgl. des Storages gemacht:
Angenommen man betreibt ein Storage im RAID5-Modus und aufeinmal macht das interne Netzteil die Grätsche, was dann? Oder wenn der interne RAID-Controller verreckt?
Da hat man ja selbst dann keine Möglichkeit etwas dagegen zu machen oder zumindest wieder an seine Daten ranzukommen.
Die Einzigste Möglichkeit, die ich da sehe, wäre ein RAID1 zu betreiben oder wenn es der Controller unterstützt zweimal RAID1. Da könnte man dann zumindest die Daten noch ganz normal in einem externen HDD-Gehäuse "mounten".
Also alles gar nicht so trivial...
Ich werde mir die DriveStation Quattro von Buffalo nochmals genauer anschauen, denn wenn ich das richtige sehe, ist das das einzige eSATA Storage mit mehr als 2 HDD-Einschüben.
Allerdings gibt es bei amazon.com auch zwei sehr negative Berichte über den Service von Buffalo...
Sorry, wenn ich den Thread nochmal rauskrame (Google hat mich hierher getragen):
Zu dem Thema Fantec MR-35DUS2 kann ich vielleicht etwas beitragen:
Das Gerät hat den recht verbreiteten SiI5744 Controller drinnen. Im RAID1-Modus werden die Daten einfach auf die 2. Platte gespiegelt.
Ich habe 2 Samsung 1TB-Platten drinnen, wovon mir eine vor einigen Wochen eingegangen ist. Bis zum Eintreffen der Ersatzplatte habe ich die verbleibende Platte problemlos nutzen können - sogar ausserhalb des Fantec-Gehäuses, also ohne den RAID Controller.
Nachdem die Ersatzplatte nun eingetroffen ist, habe ich das Gehäuse wieder in den RAID1-Modus gesetzt ("degraded", also nur mit der Platte mit den Daten drauf) und dann im laufenden Betrieb die neue dazugesteckt. Dann im Steelvine Manager das Rebuild aufgerufen (evtl. reicht auch ein simpler Reboot) und voilá - mein Raid ist wieder da, ohne Datenverlust...
Damit sollte zumindest für das Fantec-Gehäuse - besser gesagt, für den SiI5744 Controller bewiesen sein daß sowas in der Realität auch funktioniert.
Ein Backup der Daten ist vor so einer Aktion trotzdem empfehlenswert...
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