Ich möchte mir eine externe Festplatte anschaffen und habe ein paar kleine Fragen zu eSATA.
Es gibt ja einen speziellen Stecker für eSATA, passt den normale (interne) SATA-Stecker denn auch in die Festplatten?
Mein PC hat keinen Anschluss am Gehäuse für den eSATA. Gibt es denn spezielle Blenden dafür?
ODER
Gibt es auch eSATA-Kabel , die ich direkt auf die PINs auf dem Mainboard stecken kann?
So ziemlich jede erhältliche eSATA HDD kommt auch mit einem USB Anschluss daher... die Frage ist dann mehr wozu eine mit eSATA kaufen?
Der Geschwindigkeitsvorteil macht sich wohl nur beim häufigen Verschieben grosser Datenmengen bezahlt.
Die heutigen Plattengrößen fassen große Datenmengen, die verschoben werden (müssen). Was willst du sonst mit ner großen Datenmenge machen? Die USB-Schnittstelle ist unkompfortabel langsam, e-SATA ist da die Schnittstelle der Wahl. Die Plattengröße ist viel schneller gewachsen als die Schnittstellengeschwindigkeit. Eine 500GB Festplatte zu befüllen dauert mit 50MB/s rechnerisch ~10.000 Sekunden, so als Denkanstoß.
Wenn ich da jeweils immer nur so Datenmengen um die 1-2GB (z.B. Fotos von einer Digitalkamera sichern) oder mal einen Filmchen rüberziehe um das dann an einem anderen Rechner wieder zu verwenden ist USB doch ausreichend.
Oder rechnerisch: Wenn ich täglich einen "Traffic" von ~5GB habe, dann sind das bei 30MB/s ~2Min 46Sec oder 1x Kaffee machen.
somit verschiebe ich nur "kleine" Datenmengen und fülle die HDD kontinuirlich.
Ich denke, ich werde die Variante mit dem Slotblech vorziehen.
Zum Thema eSATA vs. USB gebe ich checkmate völlig recht. 3GB/s bei eSATA ist schon was anderes als 480 MB/s bei USB. Wer gelegentlich kleinere Datenmengen verschiebt, für den ist USB-Variante sicherlich ausreichend. Allerdings hatte ich vor, mir eine 1TB-Platte zu kaufen um damit auch größere Datenmengen zu sichern. Ich mache das zusätzlich zum RAID 1, da es sich wirklich um wichtige Daten handelt. Und da braucht es einfach Geschwindigkeit!
Die e-SATA Schnittstelle schafft brutto 3GB/s, die Festplatte schafft auf Dauer nur 100MB/s. Bei kleinen Datenmengen schnellt es natürlich hoch, dank 32MB Cache.
USB2.0 schafft brutto 60MB/s, netto ~30MB/s. Also würde USB limitieren, bei e-SATA die Festplatte mit ihren ~100MB/s.
@caro
RAID1 (Mirroring) halte ich für überflüssig. Sichere lieber wichtige Daten auf eine 2. Platte (bsw. externe e-SATA-Platte) und leg die in den Schrank.
Raid 1 ist eigentlich nur ein Goodie. Es verkürzt die Ausfallzeit dennoch erheblich, schließlich müsste das 1 TB von der externen SATA auch erstmal zurückgeschrieben werden.
Überflüssig ist es sicher nicht, nur teuer. Es kommt halt auf die Dringlichkeit und Wichtigkeit der Daten an.
Persönlich halte ich es für überflüssig, da Enrgieverbrauch und Wärmeentwicklung. Mit e-SATA könntest du monatlich Daten sichern und wieder ab in den Schrank. Die Ausfallzeit ist nur eventuell, eher wird nichts ausfallen, bis die Kiste auf den Schrott wandert. Wenn doch, dann ist eh alles Mist.
Da fällt mir gerade noch eine andere Frage ein:
Wie lang darf denn das SATA-Kabel höchstens sein? Ich würde jetzt eine Slotblende (50cm) und ein Kabel (150cm) kaufen. Geht das noch?
Da fällt mir gerade noch eine andere Frage ein: Wie lang darf denn das SATA-Kabel höchstens sein? Ich würde jetzt eine Slotblende (50cm) und ein Kabel (150cm) kaufen. Geht das noch?
Naja, eigentlich nicht:
"Jedoch bleibt die maximal erlaubte Kabellänge bei solchen Adaptern auf 1 m (inklusive der Kabel vom Mainboard zum Slotblech) beschränkt, da die internen Anschlüsse nicht die elektrischen Anforderungen für eSATA erfüllen." http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA [...] 28eSATA.29
Weil Du eben kein "echtes" eSATA (2m) mit entsprechend höheren Sendepegeln und empfindlicheren Emfängern hast. In der Praxis funktioniert's wohl meist trotzdem.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 25.07.2008 um 11:04:35
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