RAM trotz positiver Tests kaputt?

Forum Windows-Betriebssysteme und Treiber : Vista & Server 2008 - RAM trotz positiver Tests kaputt?

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Hallo!

13 Jahre Computererfahrung haben mir allerhand mysteriöses aufgezeigt, was ich jedoch im Moment habe will mir nicht in den Kopf.

Frage:
Kann RAM kaputt sein ohne das ein Speichertest oder ein Diagnosetest trotz tiefer Tests einen Fehler bringt?

Hintergrund:
Regelmäßige Freezes nach 20 Minuten, unabhängig von der Belastung. Das Neuinstallieren des Systems verlängert die Zeit, behebt aber das Problem nicht. Erst als ich das neue System mit neuem RAM versorgte trat der Fehler nicht mehr auf (Ist jetzt 3 Stunden her).

Also Chronik:
Vista 64 HomePremium, 4GB (2x2GB) RAM: 20-30min -> Ende
Vista 32 Basic, 4GB (2x2GB) RAM: 60-80min -> Ende
Vista 32 Basic, 1GB (1x1GB) RAM: 180min -> Läuft im Moment noch

Die ominösen 4GB sind bis jetzt mehrfach Stress-Getestet, über 4 Stunden mit MemTest86(+) bearbeitete worden, aber ohne Ergebnis.

BTW: Sämtliche Hardwartests der UBCD zeigen keine Fehler auf, HD-Tune Pro gbt keine Fehler an, Virenschutz ist auf aktuellstem Stand (Kaspersky auf Vista 64, Vista 32 war nie im Netz), Windows Ereignisanzeige liefert keine weiteren Hinweise. sämtliche Konfigurationen von Autostart-Programmen und Services sind durchgespielt (ja, mein Wochenende war "lustig" ).

Kann das am RAM liegen?

Vielen Dank im Voraus,
Marcel

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Keine Ahnung warum aber wenn es mit anderem RAM problemlos funktioniert wird es wohl mit dem RAM zu tun haben.

Ich vermute mal, dass es sich nicht um schlichten DDR2 800er CL5 mit 1.8V handelt?
Ev. mag dein Mobo den RAM einfach nicht?

Antworten zeromaster

RAM Fehler äußern sich normalerweise nicht im Freeze. Sondern in BSOD und dabei dann zumeist unterschiedlichen Treibern die abstürzen (-> Minidump Auswertung). Außerdem sollten bei Ramfehlern: Auspacken von größeren Archiven .rar öfters scheitern (CRC Fehler). Last but not least sollten auch gewöhnliche Anwendungen ziemlich zufällig abstürzen (Betriebssystem läuft dann weiter, der killt nur die Anwendung).

Ich habe aber auch schon amok laufende Treiber gesehen, die wahllos Speicher veränderten. Äußert sich dann exakt so wie ein normaler Ramfehler, bloß dass man mit Memtest86+ nichts findet, denn zu dem Zeitpunkt sind keine Windowstreiber geladen. In diesem Fall hilft einen Memtest direkt unter Windows durchzuführen:
http://hcidesign.com/memtest/

Freeze ist eher ein Treiberproblem oder defekte Hardware. BIOS aktualisieren und sämtliche Treiber. Du hättest ja auch mal von den 4GB ein 2GB Modul rausziehen können und schauen.

Antworten 7oby

Ich hatte schon Freezes, weil der verbaute RAM nicht mit dem Mainboard wollte. Jedenfalls nicht richtig. Diese resultierten dann aus Folgefehlern (Grafikkarte, Netzwerk, Laufwerke) - eher zufällig und kaum einem Schema zuzuordnen.

Wie 7oby richtig bemerkt hat - mal einen Riegel einzeln stecken und testen. Bzw. einfach mal die Timings entschärfen. Ich hatte z.B. 5-5-5-15 der auf einem Board lief und auf dem anderen nicht. Jedenfalls nicht lange, bevor irgend etwas instabil wurde. Mit manuell eingestellten 5-5-5-18 liefs dann. Was ähnliches hatte ich mit OC-RAM, der zwar als CL5 mit 1,8 Volt laufen sollte (Laut SPD-Eintrag), es aber nur als ein Riegel konnte. Bei zweien mussten es dann doch schon 1,9 Volt sein. Wobei ich das eher dem Board anlasten würde. Ich würde jederzeit erst mal die QVL des Boardherstellers zu Rate ziehen und erst danach RAM kaufen.

Große Bitte:
Wärt Ihr bitte immer so nett, auch die Details mit zu posten? Also Mainboard, BIOS-Version, RAM-Hersteller und -Typ ? Wir besitzen keine Glaskugeln und den Kaffeesatz aus der Küche zu holen ist mir schlicht zu lästig. Danke :)


Nachricht bearbeitet von FormatC am 01.12.2008 um 12:00:03
Antworten FormatC

Das System ist ein Dell Latitude E6400. Daten finden sich hier, verbaut ist die Intel-Grafikkarte: http://www1.Euro.dell.com/content/ [...] cs=debsdt1

Die RAM-Spezifikationen folgen in ein paar Stunden, wobei mir nichts über inkompatiblen RAM bei Dell bekannt ist.

Die Konfiguration mit dem 1GB RAM läuft nun seit 12 Stunden unter Einsatz fehlerfrei, sogar im Betrieb.

Was mich wundert:

  • Warum sollte der RAM plötzlich nach 3 Monaten problemlosem, freeze-losem, Betrieb -spontan- auf die Idee kommen zu sagen "Nö, ich mach nimmer" und dann nach 20 Minuten (vorher war das Notebook Tage UpTime) zu sterben- immer.
  • Warum zeigt auch ein vollkommen frisches Vista (auf anderer physikalischen Festplatte) den gleichen Fehler.
  • Warum tauchen die Fehler nicht mehr auf, seitdem ich die 4GB RAM durch ein anderes 1GB-RAM-Stück tauschte? Ich bin da ratlos.


Ich werde heute Abend Testen ob ich einen der 2 2GB-Steine mit dem 1GB-Stein kombinieren kann, vielleicht ist nur ein Stein defekt?!

Keine Ahnung, die Sache nervt mich im Moment K-O-L-L-O-S-S-A-L!

EDIT: Ich habe einen der beiden "Kaputten" RAM-Steine eingebaut. Jetzt hat Mr. Dell 3GB RAM und läuft wieder *schweißvonderStirnwisch* Gut, 2 verschiedene RAM-Module, auch anderer Taktung, aber ich kaufe jetzt nicht nochmal 4 neue GB RAM, nur damit da die Zahlen stimmen. ;)

Hier die Daten des RAM-Steins: 2048MB SO-DIMM PC2-5300 667Mhz.


Nachricht bearbeitet von Marcel_H am 02.12.2008 um 00:02:18
Antworten Marcel_H
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