Hallo Leute,
ich hoffe das hier is das richtige Subforum.
Da mein Laptop gerne mal etwas wärmer wird und sich schon 2 mal abgeschaltet hat, dachte ich daran, ihm eine zusätzliche Kühlung zu verpassen.
Hab von so Pads gehört, die man untern den Laptop legt bzw diesen drauf stellt.
Is ein MSI GX600 mit 15.4" Widescreen. Am besten wäre son Unterlegding das per USB versorgt wird und zusätzlich noch einen oder zwei USB Ports bietet.
Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 13.11.2008 um 18:36:54
Hm..so wirklich günstig sind die ja nicht. Kannste da n Shop empfehlen?
WAs is der Unterschied zwischen beiden? Blasen oder Saugen die Lüfter?
Aber nachdem mein Rechner gestern und heute nach kurzer Zeit zocken ausgegangen is, muss es wohl sein.
Nachricht bearbeitet von Grimnok am 12.11.2008 um 15:02:29
Ich kann bei dem Lian Kühler weder erkennen, dass es zusätzliche USB Ports hätte noch, dass man die Lüftergeschwindigkkeit regulieren könnte.
Ob's wirklich günstiger als der Zalman geht bei vergleichbarer Funktionalität weiß ich nicht - kann aber sein. In Notebookforen werden die Zalman Kühler sehr oft empfohlen.
Bei amazon kannst auch Notebook kühler eintippen und suchen. Davon ist aber mehr als die Hälfte auch Schrott.
Vielleicht solltest du auch mal daran denken, dass eventuell dein Notebook sich im Laufe der Zeit einfach etwas mit Staub vollgesaugt hat und das Notebook daher so warm ist.
Einfach mit Druckluft mal durchpusten hilft evtl auch schon eine Menge
Ich habs gestern vorsichtig abgesaugt. Mal sehen ws sich da tut. Druckluft habe ich nicht wirklich hier ^^
Warum das Notebook bei Steamprogrammen so heiss wird, weiss ich nicht, bei Anno is es mir auch vor nem Monat ma abgeschmiert.
Bei Crysis in der Zeit dazwischen allerdings nicht.
Sicher findest Du mit HWMonitor heraus was bei dir besonders heiß wird. Das schöeine an dem Programm : Es speichert Maximalwerte für CPU + GPU. Ich kenne die Heatpipekonstruktion von diesem Notebook nicht, aber 90°C GPU und CPU sind nicht ungewöhnlich.
Die CPU kann man mit undervolting um ca. 10°C senken. Hängen CPU + GPU an einer Heatpipe - so hilft dies auch unmittelbar der GPU. Die Programme, die dafür verwendet werden (RMClock) sind allerdings eher für fortgeschrittene Benutzer. Mit google findest sicher einfach verständliche Undervolting-Guides.
Also dass das Ding heiss wird, stört ja nicht. Ich hab eigentlich in der Regel Speedfan laufen, und bis 90 Grad geht die Temperatur in der Tat hoch.
Mich hat eben das Abschalten unter nicht wirklich hoher Belastung etwas erstaunt, und sollte ich mal ein paar Stunden exzessiver spielen, will ich nicht mein Notebook gefährden.
Ich gucke mir ma den HWM an, undervolting klingt nicht unkompliziert, ich traue mir zwar auch einiges zu, aber meine eigenen "fortgeschrittenen Zeiten" sind wohl um, dafür habe ich keine Zeit mehr.
Wenn CPU oder GPU zu heiß wird (und die Grenze liegt je nach CPU und Meßverfahren bei 90 - 100°C), dann takten diese normalerweise runter. Das Game fängt dann an stark zu ruckeln.
Abschalten gibt's auch. Allerdings gibt's zwei Ursachen, die ich dafür kenne:
1. Das Heruntertakten hat nicht funktioniert und die Temperaturen sind >100°C gestiegen. Es gibt Notebooks bei denen das Thermal Management nicht funktioniert oder das Heruntertakten nicht genügt - das Gerät schaltet sich dann aus.
2. Die VRMs sind überlastet. Das sind die Spannungswandler, die die CPU Spannung zur Verfügung stellen. Das behebt sich meist ebenfalls durch Undervolten, da dann auch der Stormbedarf sinkt. Reicht dies nicht, gibt's noch eine Einstellung in RMClock, die in den Standardanleitungen nicht unbedingt erwähnt wird:
Management / P-states transitions method / [x] Perform single-step transitions only
Man kann das noch etwas abkürzen indem man nicht für jeden P-State minimale Spannungen versucht zu ermitteln, sondern die Zwischenwerte interpolieren lässt. Was das ist, siehst dann schon in der Anleitung.
Ansonsten Notebook hinten anheben (Zwei Stifte links + rechts). Das ist die günstigste Lösung u. bringt auch schon einiges.
Ansonsten nicht lang nachdenken und einen Notebookkühler. Mit Ansonsten meine ich, wenn das mit dem Undervolten nicht recht klappen will oder Du andere Probleme damit bekommst.
Im moment steht mein Notebook auf zwei Energiesparlampenpackungen, also ist mit einer Stütze pro Seite um 8 cm angehoben.
Da ich ein zusätzliches Keyboard nutze, stört mich das zuhause nicht.
Trotzdem hat sich das Ding wie gesagt in den letzten Tagen 2 ma abgeschaltet, warum genau weiss ich nicht.
Also ich werde ma sehen was nun das Aussaugen gebracht hat, falls es sich wieder ausschaltet probier ich ma deine Anleitung, Englisch ist kein Problem (älter...naja 24 ;-)) und wenn das auch nicht hilft, hol ich mir den Zalman. Welches der beiden Modelle besser?
Das mit den Energiesparlampen ist schonmal sehr gut. Bringt einiges.
Das NC1000 und NC2000 unterscheiden sich in den Maßen. Für ein 15,4" Notebook gehen aber wohl beide. Musst mal ausmessen und schauen wo bei Dir die Lüftungsschlitze zur CPU/GPU sind.
So, nach so 40 Minuten Couter Strike hatte ich meine Cores mit 85/84 Grad, und die GPU mit 93°C.
Damit is die GPU wohl recht warm geworden oder?
Is btw eine 8600M GT.
Ich werde ma nachsehen wo an welcher Stelle das Notebook atm aufgebockt ist und ggf. die Luftschlitze frei machen.
Mhh, ich hab mein Notebook (T5750 und 9600M GT) mit 3 Instanzen von Folding@Home unter Vollast gesetzt ( 1 GPU Client und 2 CPU-Clients) - da hatte ich dann solche Temperaturen wie die von Grimnok. CS/CSS nimmt zwar sicherlich auch gerne alles, was es bekommen kann, aber so hohe Temperaturen gerade bei deiner CPU sind schon... extrem (ich hatte aber auch "nur" ca. 4 K weniger)
Nachricht bearbeitet von MotU235 am 14.11.2008 um 10:33:30
Notebook CPU Temperaturen kann man nicht mit Desktop CPU Temperaturen vergleichen. Auch wenn's die gleichen DTS Sensoren sind u. der CPU Kern ebenfalls der gleiche ist.
Ich bin sehr belesen was Notebook Dinge angeht und kann beispielsweise sofort zu dem 1000 Posting Thread indem Leute über ihre ausfallenden nVidia 8400M Notebook GPUs berichten verlinken. Dies in Folge der Probleme mit nVidia G84/G86 GPUs.
Mir ist nicht ein einziger Core2 Duo im Notebook bekannt, der aufgrund von >80°C Temperaturen ausgefallen ist. Gleichwohl ich selbst die CPU auch nicht unbedingt in diesem Temperaturbereich betreiben wollte. Und ich nannte bereits Undervolting. Entschuldigt die Wiederholung aber es sind 15°C im Prime95 und etwa 10-12°C beim Zocken, die das ausmacht. In dem Bereich kenne ich genügend Praxiswerte, da ich selbst auch einige dieser Anleitungen verfasst und viele Messungen durchgeführt habe.
Desktop CPUs scheinen hier wesentlich empfindlicher zu sein. Die würde ich nicht mit >80°C betreiben. Das funktioniert schon meist gar nicht, denn bei diesen Temperaturen sind diese nicht unbedingt prime95 stabil. Da der Kern exakt gleich ist und auch die DTS Sensoren habe ich keine fundierte Erklärung. Mein Erklärungsversuch wäre folgender: Desktop CPUs haben eine höhere VID. Auch setzen Desktop CPUs bis zu 125 Watt um - Notebook CPUs meist nur bis zu max. 35 Watt. Es ist völlig egal wie ich die Wärme abführe - selbst wenn ich die Desktop CPU immer unter <60°C halte: Die 125 Watt wirken. Durch exakt die gleiche Anzahl Transistoren (Notebook/Desktop CPU) fließt mehr Energie u. das arbeitet wohl an diesen und verschleißt sie im Sinne der Ionenmigration. Da Temperatur ebenfalls negativ für den Verschleiß ist, lassen sich in der Summe Notebook CPUs heißer betreiben.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 14.11.2008 um 11:27:59
So, ich hab mich nun ein wenig hingesetzt und mit deinem und dem Guide den du zuerst gepostet hast, und Folgendes ist dabei heraus gekommen:
Im unveränderten Zustand habe ich folgende Temperaturen gehabt:
(20min)
CPU 92°C
GPU 88°C
THRM 99°C
Im zweiten Gang habe ich die letzte FID eingestellt auf 1.15V statt den anfänglichen 1.25V
(40 min)
CPU 85°C
1.125V
(20 min)
82°C
Dann bin ich auf deinen Guide umgestiegen:
Nur
SuperLFM mit 11x / 0.9V
und
Normal 11x / 1.075V
(50 min)
THRM 83°C
GPU 79°C
CPU 78°C
Für 1.05V (25 min) das selbe, bei 1.025V ging dann nichts mehr.
Soweit schonmal ein Erfolg denke ich, trotzdem immernoch recht heiss.
Ich lass mein Notebook dann nun erstmal mit der 1.075V Einstellung laufen.
Aber zwei Anmerkungen noch:
Atm betreibe ich einen zustätzlichen TFT am HDMI Ausgang, macht das was aus? Ich denke nicht, schließlich war einer der beiden Ausfälle die letzten Tage mit Monitor und einer ohne.
Aber ein anderes Problem gibts nun noch:
Ich habe einen Turboknopf, der on the fly übertaktet. Bei 1.075V und den Werten darunter friert auf Knopfdruck das System ein und lässt sich auch nicht wieder erwecken. Im Moment ist das nicht so tragisch, aber auf Dauer nervt mich das. Vielleicht muss ich mich nochmal hinsetzen und auch hier den Knackpunkt finden.
EDIT:
60 Min CSS:
CPU 74°C
GPU 86°C.
Bekomme ich letzteres irgendwie auch runteR?
Nachricht bearbeitet von Grimnok am 14.11.2008 um 20:59:04
. Deine GPU und CPU Temperaturen waren ja sehr ähnlich. Das kann bedeuten, dass beide mit einer einzigen Heatpipe statt mit zwei unabhänigen Heatpipes zum Lüfter geführt werden. Wenn dem so ist, dann ist das auch ein konstruktiver Mangel.
. Normal 11x entspricht 2,2 GHz. Allerdings ist in Deinem Notebook laut Google ein T9300 mit 2,5 GHz. Wenn dem so ist, dann die 12x benutzen (oder macht das vielleicht der Turboknopf?). Außerdem brauchst noch einen halben Multiplikator:
Halbe Multiplikatoren: CPUs wie der T9300 mit 2,5GHz hat einen Multiplikator von 12,5x 200 MHz. Diese halben Multiplikatoren werden von RMClock nicht direkt unterstützt und die CPU hängt zunächst bei 12x = 2,4GHz fest. Ist ein Bug: http://forum.rightmark.org/topic.cgi?id=6:1601 Unter dem Performance Profil zusätzlich den letzten Index (IDA Modus) aktivieren. Im Fall des T9300 ist dies ein Multiplikator von 13x. Ist dieser IDA Modus aktiviert, so wird auch der maximale Multiplikator von 12,5x aktiviert. Ist eher ein Walkaround denn ein Bugfix.
Welche CPU ist bei Dir verbaut? Versuch' mal auf den maximalen Takt zu kommen (im RMClock ist ein Tab "Monitoring" da kannst den Takt immer anzeigen lassen). Das kann auch die Ursache für die Abstürze mit dem Turbo-Knopf sein. Denn die Differenz zwischen zwei VID Einstellungen darf beim Speedsteppen nicht zu groß werden, sonst schafft das der VRM (Voltage Regulation Module) nicht in der vorgegebenen Zeit anzupassen.
Was genau macht der Turbo-Knopf? Zusätzliche FID (12x?) freischalten oder FSB übertakten?
Zitat :
60 Min CSS: CPU 74°C GPU 86°C. Bekomme ich letzteres irgendwie auch runteR?
GPU kann man nicht undervolten.
Da aber das System jetzt auch weniger Strom verbraucht kann es schon sein, dass die Abstürze nicht mehr auftreten (weniger Last auf den VRMs, die in Notebooks nicht soooo toll und redundant wie im Desktop sind).
GPU Temperatur kannst nur mit Notebookkühler weiter senken. Oder das Kühlsystem nochmal anschauen. Manchmal kann man mit Kupferplättchen (müssen sehr plan sein) oder Arctic Silver zwischen Heatpipe und GPU etwas machen. Ist aber nichts für mal eben - Notebookkühler ist da besser.
Ansonsten stören die Temperaturen nicht. Sind nicht niedrig, aber im Notebookbereich nicht ungewöhnlich.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 14.11.2008 um 21:49:09
(als Austauschgerät von MSI bekommen, die Tribals sind zum kotzen)
Also n T7500, daher sollte der 11x FID auch stimmen.
RM zeigt mit 2195 MHz an.
Der Turboknopf bewirkt ein hochtakten um 20% der CPU.
Bei Benchmark merkt man das auch, allerdings hab ichs nur bei Crysis ma angemacht, aber ohne viel Erfolg, das lief eh recht gut ausser im letzten Level.
Dran rumschrauben möchte ich nicht, ich denke zwar ich würde das hinbekommen, aber da sind Siegel drauf und ich habe keine Lust, wenn nun was futsch geht, 18 Monate Restgarantie wegzuwerfen weil ich das Notebook mal aufgemacht habe.
Werde das mal im Auge behalten, unter Umständen kauf ich mir einen Zalman 1000B.
Richtig die Garantie solltest Du behalten! Auch,weil Deine GPU von dem Qualitätsproblemen bei nVidia betroffen ist. Also nicht daran rumschrauben.
--
CPU ja, T7500 ist 2,2Ghz mit Muli 11x. Der Multiplikator ist gelockt - dass heißt er geht nicht höher. Mich würde interessieren was der Turboknopf genau macht. Es bleibt nur FSB (Front Side Bus) von 200Mhz auf 240MHz anzuheben. Könntest das mal untersuchen? Da der Turboknopf ja nicht funktioniert, wenn Du RMClock an hast entweder mit einem anderen Tool (CPU-Z) untersuchen oder die RMClock Settings auf Default wieder stellen (dazu gibt's ein RMClock_WipeOut.reg im Programmverzeichnis; allerdings darfst die dann wieder manuell einstellen. Etwas aufwändig).
Die T7500 CPU ist ohnehin eine sehr heiße. Bei dieser CPU macht ein Turboknopf eigentlich keinen Sinn (es ist einfach viel zu heiß u. die CPU Drossel wird irgendwann einsetzen: Thermal Monitor 1/2 heißen die). Mittelfristig, wenn die Garantie vorbei ist u. Du ggf. das Notebook noch hast, kannst die T7500 (65nm) durch eine 45nm CPU ersetzen. Die T8300 CPU ist ganz gut. Hat zwar "nur" 3MB Cache, aber Cache braucht auch nur Strom und hat 2,4GHz. Ist durch 45nm kühler. Die CPUs gibt's teilweise recht günstig auf e-Bay von Leuten, die Upgraden (z.B. X9000 CPU).
--
Trotzdem halte ich weniger die CPU sondern eher die GPU Temperaturen in Deinem Notebook für relevant. Aber da kannst wenig machen. Ganz im Gegenteil: Ich kenne genügend Leute, die die 8600M GT GPU auf 8700M GT Niveau übertaktet haben im Notebook. Und da wiederrum gibt's wesentlich weniger Aufälle als bei den 8400M GS GPUs, die meist in kleineren und noch schlechter belüfteten Notebooks sind.
--
Neben dem Undervolten bringt das Hochstellen des Notebooks am meisten (in °C). Denn der Luftstrom kann ungehindert angesaugt werden. Außerdem ist der Luftstrom nicht vorerwärmt durch die inzwischen warme Tischplatte. Deshalb frag' ich mich jetzt auch wieviel dann noch ein Notebookständer bringt. Etwas möglicherweise, da er generell die Unterseite des Notebooks kühlt. "Durchpressen" der Luft durch die Ansaugschlitze geht ja schlecht.
--
Such' auch mal ein Forum auf indem's um Dein Notebook geht. Die haben noch mehr Erfahrungswerte bzgl. konkreter Temperaturwerte Deines speziellen Notebooks. Von dem was ich kenne: Die Werte sind hoch, aber nicht ungewöhnlich für Gamernotebooks. Und durch das Undervolten ist weniger Last auf den Spannungswandlern und das Notebook sollte sich nicht abschalten oder reseten.
Dieses Thema ist länger als 6 Monate inaktiv. Bitte überprüfen Sie, ob Ihr beabsichtigter Kommentar noch einen Mehrwert bringt oder das Anlegen eines neuen Themas nicht besser wäre.