ich kämpfe schon seit Tagen mit einem schier unlösbarem Problem. Bevor ich die Problematik beschreibe hier
erstmal mein System-Komponenten:
HTPC geschraubt vom Händler:
1 x Asus P5Q Deluxe mit Intel P45 Chipsatz
2 x Samsung Spinpoint F1 HD735LJ
1 x LG GGW-H20L Blue Ray Brenner
1 x Sapphire HD4870 (ATI) Grafikkarte
Zalman HD160XT Gehäuse
1 x Cisco LinkSys WMP54G WLAN PCI Card
1 x RME Professional Audio HDSP9636 Sound Card PCI
Nun zum eigentlichen Problem. Ich habe eine OEM Vista Lizenz (Ultimate 32 Bit) von Dell.
Die ich auf dem HTPC installieren möchte. Ursprünglich, war die Lizenz für mein Notebook
aber auf diesem läuft nun meine alte XP Lizenz. Für Alle die, die bedenken haben, dass das
geht -> geht! Hab schon erfolgreich installiert!
Das Problem! Ich möchte Vista Ultimate im AHCI Mode installieren, aber wenn ich im BIOS
auf AHCI Modus umstelle, läuft die Vista Installation ins Nirvaner und ausser Installation läuft
und läuft nichts Anderes mehr, sprich unendliche Installation! Ladebalken bleibt auch bei 2h an der
selben Stelle stehen! Leute geben den Tipp während der Installation, die Intel Treiber zu istallieren,
ähnlich wie bei XP. Bin aber noch nicht auf den Trichter gekommen wie das gehen soll und welche Treiber ich bei der Installation in einem Chipset Paket, wie dem Intel Chipset Paket einbinden muss. Habe zwar die ZIP Datei von Intel bin aber noch nicht richtig schlau worauf ich im Vista Unterordner draufhalten soll?
Nun es gibt unzählige Anleitungen und auf der MS Knowledge Base wie man AHCI nachträglich installieren
kann. Habe ich alles Probiert -> Mindestens 15 x Vista neu installiert immer mit den selben effekten! Erst
Vist mit der BIOS Einstellung IDE Enhanced installiert, klappt ohne größere Probleme! Doch beim umschalten
auf AHCI mit BIOS Umstellung und Registry Patch, geht nichts mehr. Nachdem der Treiber-Installations-Manager
der Vorgang in Vista anzeigt, sehe ich nach abgeschlossener Installation im Gerätemanager kein Gerätenamen mehr nur
noch die typischen Windows Angaben, wie Laufwerk oder CD Rom (also nicht mehr Samsung HD735LJ... oder LG GGW H20L) und Windows ruckelt wie blöd beim ziehen der Maus etc. Auch nachträgliches Installieren des Intel Matrix Storage
Tools sieht die Welt keineswegs besser aus. Pakete die ich nutze sind direkt von Intel und in der neusten Variante! Z.B. Version 9.0.0.1009 etc. Noch interessant ist, das beim installieren der scheinbaren Treiber über den Treiber-Installations-Manager gemeldet wird -> Laufwerk noch ausstehend!
Kennt einer von Euch dieses Problem und kennt eine Abhilfe?
Wenn Ihr mir helfen könntet wäre echt klasse!
By the way, Vista lässt sich im IDE Mode ohne Probleme und Aufwand installieren!
Der Microsoft AHCI Treiber funktioniert nicht mit jeder Intel Southbridge, sondern BSOD.
Es gibt drei Lösungen:
a) Du besorgst Dir eine Vista CD mit SP1. Die hat eine neuere Version vom Microsoft MSAHCI.SYS und der funktioniert.
b) Du nimmst den Intel Matrix Storage Manager: 1. Als Download am einfachsten die Floppy Version auf USB-Stick auspacken: http://downloadmirror.Intel.com/16013/eng/f6flpy32.zip Wenn Du nicht die Floppy Version nimmst, musst den Treiber erst mit "IATA82 _ENU.exe -a -pc:\AHCI-Treiber" auspacken 2. Bei der Installation von Vista diesen Treiber vom USB Stick nachieben, anschließend sollte Vista perfekt installieren und auch den Reboot überstehen.
c) Du nimmst die Treiber CD, die dem Asus Board beigelegen hat. Du kannst davon ausgehen, dass Vista 32-Bit inzwischen das erste OS ist, das mit einem neuen Board getested wird.
Du hast auch gesehen, dass Du mehrere SATA/AHCI Controller auf dem Mainboard hast, oder? Und ganz sicher die Festplatten an den richtigen Controller angeschlossen.
--
Die Lizenzbedingungen einer SB und einer OEM Lizenz sind unterschiedlich. Während man eine SB-Lizenz auf einem beliebigen Rechner installieren darf, gilt dies für die OEM Lizenz NICHT. Dass, es trotzdem funktioniert hängt hauptsächlich damit zusammen, dass in unterschiedlichen Teilen der Erde unterschiedliche Gesetze gelten, aber der Installationsprozess an sich weiterhin funktionieren muss.
Im Moment geht weder Dell noch MS dagegen vor und es funktioniert alles. Wollte ich trotzdem zu dem Thema loswerden, da man sich mit Empfehlungen in diese Richtung gehend etwas zurück halten muss.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 31.07.2008 um 13:53:56
vielen Dank für deine sehr umfangreiche Unterstützung!
Jetzt weiss ich auch warum der MS Hotline Mensch so kurz angebunden war,
upps ob ich mich da im Graubereich bewege? Nichts desto trotz, gibt es
zu diesem Thema ziemmlich unterschiedliche Meinungen und ich bin mir
da eben nicht richtig sicher was da alles erlaubt ist und was nicht?
Nun zum Thema zurück! Der Ladebalken bleibt im Menü stehen, wo
die gesammte Rohinstallation passiert, also ich glaube dort, wo es so
ungefähr heisst, Initialisierung im Vorgang oder so ähnlich! Sorry, das
ich den nicht mehr genauen Wortlaut weiss. Der Bildschirm, zeigt eine Liste
von ca. Listenpunkten, die beim Laden mit Prozentsätzen angegeben werden und
wenn das abgeschlossen ist mit grünen Haken quittiert werden!
Ich probiere mal Deinen Tip aus und berichte wieder sobald ich mehr weiss!
die Version macht keine Abfrage der Seriennummer sonder geht direkt
in die Installation! Keine Ahnung was Dell da gemacht hat?
Nevertheless, ich muss Dir herzlich danken für diesen Tip!!! Er war goldrichtig
und alle Installationen laufen nun einwandfrei! Bin gerade dran das Service Pack zu
installieren und versuche dann alle restlichen Treiber zu installieren!
ich muss da nochwas geradeziehen und mir ist das echt peinlich!
7oby war eigentlich der, der den rettenden Einfall hatte mit der
Treiber Installation. Sorry ich habe nicht auf den richtigen Namen
geschaut und eventuell das Lob etwas falsch verteilt. Skylang,
bitte nicht falsch verstehen aber 7oby hatte hier den richtigen Tip
abgegeben! Auf der anderen Seite möchte ich Euch beiden Danken für
die Hilfe!! Jede Hilfe ist willkommen!!
Noch etwas zur rechtlichen Situation von OEM Softwaren
18.17.5 Darf man OEM-Software weiterveräußern?
Das oberste deutsche Gericht, der BGH, hat am 6.7.2000 in einem Urteil (Az.: 1 ZR 244197) entschieden, dass die von einigen Herstellern gewünschte Bindung so genannter »OEM«-Software an bestimmte Hardware unzulässig ist und auch OEM-Software grundsätzlich frei gehandelt werden darf.
Noch etwas zur rechtlichen Situation von OEM Softwaren
18.17.5 Darf man OEM-Software weiterveräußern?
Falls es für Jemanden interessant ist -> Ich glaube das das auch meine Haut rettet, falls es Hart auf Hart
kommt!
Das Urteil ist das bekannteste und auch das mit den weitreichendsten Konsequenzen.
Es führt dazu, dass man in Deutschland eine SystemBuilder Version von Vista Ultimate für EUR 130,- statt EUR 290,- bekommt. Die SB-Version gibt's außerhalb von Deutschland so nicht frei zu kaufen. Es führt auch dazu, dass Du ein Nero 8 Essentials für EUR 3,90 kaufen kannst (klick).
Dieses Urteil hat aber überhaupt nichts mit der Vista OEM Lizenz von Dell zu tun. Die Problematik ist hier nur angerissen, wenn Du die Links abklapperst bekommst eine Idee:
http://www.heise.de/resale/Microso [...] ung/107805
Die Verwendung der Dell Lizenz auf einem anderen Rechner IST NICHT ERLAUBT. Das steht in der EULA, die Du beim ersten Anschalten des Dells siehst (sieht man nur 1x). Was im Zweifel Deine Haut rettet, sind ganz andere Dinge:
1. Dass in Deutschland nicht ganz eindeutig ist, ob eine EULA überhaupt gilt, die ich erst NACH DEM KAUF zu sehen bekomme.
2. Zwar schützt Unwissenheit nicht vor Strafe, dennoch kann man von keinem Bürger erwarten die juristischen Feinheiten nachzuvollziehen, die heute teilweise noch gar nicht entschieden sind. Insbesondere, da jeder nur das OEM Urteil von 2000 kennt.
Übrigens gehen mit dem Dell Key noch ganz andere Dinge wie z.B. eine 64-Bit Version installieren. Rechtlich sieht das eben anders aus als technisch.
@austinpowers, hast du das Vista eigentlich schon aktiviert?
Dell aktiviert mit "System Locked Preinstallation 2.0" das braucht keine Internetverbindung und ist von Haus aus aktiviert (und bleibt es auch immer).
In dem Moment wo man den Key auf der Unterseite vom Laptop für eine Installation benutzt ist der Rechner NICHT aktiviert. Normalerweise gelingt es NICHT den per Internet zu aktivieren, sondern man bekommt eine Fehlermeldung. Daraufhin muss man die Microsoft Telefonaktivierung bemühen. Letzere klappt dann ohne Probleme.
Wenn man aber soweit ist das alles zu verstehen, dann ist man auch soweit Vista ohne Lizenz installieren zu können. Was soll's.
vielen Dank für die Information aber trotzdem möchte ich
in einem Punkt wiedersprechen.
Zwar kann ein Händler, OEM oder auch MS einen solchen
Passus in seiner Lizenz hineinschreiben, frage ist ob es
wirklich Rechtsgültigkeit hat? Da das BGH eindeutig geurteilt hat
kann MS jetzt nicht einfach durch AGBs oder Lizenzbestimmungen
was Anderes behaupten. AGBs sind manchmal nicht mal das Papier wert
auf denen sie verfasst wurden, da sie mit der Gutgläubikeit des
Kunden spielen ungeachtet dessen was rechtlich erlaubt ist. Sonst
könnte jeder einfach Verträge schreiben und deren Rechtsbindung einfordern.
In der CT wird unter der Rubrik "Vorsicht Kunde" immer wieder dieses
Phänomen angesprochen. Ich bin kein Rechtsexperte und kann auch nicht
die Richtigkeit der EULA anzweifeln. Glaube aber nicht das die Redmonder
in diesem Fall echte Chancen haben? Ich bin auch schon Opfer der AGBs geworden
und habe mit Hilfe der Verbraucherzentrale das dann doch geklärt! Welche
Dreistigkeit sich auch manche Unternehmen leisten (ich weiss Kunden sind
da manchmal nicht besser) geht auf keine Kuhhaut und die drohen dann
gleich mit Prozess und zich Anwälten um eventuell von ihrem eignen Dreistigkeiten
abzulenken. Ich möchte das hier nicht als Freibrief sehen für mich, wenn ich
hier unrecht tuhe muss ich dafür gerade stehen.
By the way meine Lizenz muss tortzdem freigschaltet werden und ich habe
für die Lizenz, Dell gibt den Preis sogar auf der HP an, kräftig bezahlt! Also
kann ich nicht einsehen, das ich die Lizenz für meinen Privatengebrauch weiter nutze.
Das Urteil bezieht sich auf eine "ehemalige" OEM-Lizenz, die der Händler bei Microsoft gekauft hat. Diese kann er nun einfach so weitergeben - ohne Rechner. Heißt dann direkt "Systembuilder-Edition".
Dell hat nicht so eine OEM Lizenz. Sondern eine Volumenlizenz als Großkunde. Dafür bekommst Du auf der Homepage von Microsoft auch gar keinen Preis. Ein Unterschied fällt Dir aber sofort auf. Die Dell Lizenz ist mit "System-Locked Preinstallation 2.0" aktiviert. Das geht mit der "Systembuilder-Edition" gar nicht.
Die Verwirrung rührt daher, dass man beide Varianten gemeinhin als OEM-Lizenz bezeichnet. Es sind aber zwei Paar Schuhe. Die Vertragsgrundlage (und auch Grundlage für den übermäßig hohen Rabatt gegenüber einer SB Version) ist eine ganz andere.
Eine andere Frage: Wer würde nicht so handeln wie Du? Aber man muss es ja nicht im Forum rumtönen und schlafende Hunde wecken.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 01.08.2008 um 14:39:32
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