Phenom 9950 Kühlung

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Moin,

ich habe einen Phenom 9950 - und das Problem, dass der von AMD mitgelieferte Kühler den Jungen nicht gebändigt kriegt. Wehe wenn er losgelassen.

Frage nun: Welcher Kühler eignet sich? Er muss in jedem Fall sehr leise sein - und eine Wasserkühlung scheidet eher aus. Gehäuse ist ein Elite 333.

Gruß, Marco

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Hallo Marco,

das sollte nicht so schwierig sein.

Xigmatec HDT-S1283 Abmessungen Gesamt 50x134x 92 mm
EKL Groß Clockner Abmessungen Gesamt 83,5x125x157 mm
Scythe Mugen Abmessungen Gesamt 125x116x160 mm
ZEROtherm Nirvana NV120
Zalman 9700
Noctua NH-U12P
Thermalright Ultra 120-eXtreme mit Scythe S-Flex

Die ersten drei sollten alle in die engere Wahl kommen. Nach hinten wirds was teurer. Miss einfach mal aus, ob alle drei passen. Ansonsten nimm einfach den kleinsten.

Antworten Gudi

Der gute alte IFX14 mit Skythe S-Flex Lüfter ist schon ewig Referenz bei PCGH im Kühlertest und das nicht ohne Grund.

Der Boxedkühler ist ein Witz da hast du schon recht aber normalerweise sollte der eigentlich den Phenom unter Kontrolle halten. Laut zwar aber es sollte gehen.
Wie sieht deine Gehäusebelüftung aus?

Antworten avaka

Mein Boxed kühlt ganz gut, so 50° (9850 BE).
Hab mir aber auchn Nirvana gekauft, halt diese Turbine nimmer aus-.-

Wenn es dein Gehäuse zuläst ist ein IFX14 mega, aber ein Nirvana macht ihn schon Konkurenz kostet halb so viel, und braucht keinen eignen Lüfter der nochmal 20€ kostet...


Antworten wikki

Ganz klare Empfhelung für den EKL Groß-Clockner! Der ist noch relativ kompakt, lässt sich sehr gut montieren, hat einen leisen Lüfter - samt Lüftersteuerung - dabei, kühlt sehr gut und kostet nur 30 Euro.

Antworten bitti1

Am leisesten fährst du mit dem Noctua NH U12P - und spitzenmäßig kühlen tut der auch noch...

Antworten Affenmann

Hi zusammen,

tjaa. Seit Samstag saust vom Groß Clockner herunter der Alpenföhn durch das Gehäuse. Auf jeden Fall ist die CPU jetzt deutlich kühler als vorher, und Google Earth aufmachen triggert auch nicht mehr das Alarmglöcklein. Idle steht er zwischen 55 und 57 Grad.
Als richtig kerniger Mann wollte ich es natürlich wissen, und habe den Phenom mit Prime 95 konfrontiert - mit dem Erfolg dass bereits nach weniger als einer Minute das Board temperaturwarnend (>70) loshupte. Ich habe mich bis 85 Grad getraut und dann den Test abgebrochen - auch wenn das Ende der Temperaturkurve nicht mehr fern schien.
Während ich das schweißtreibende Primzahlberechnen nicht ständig mache tue ich doch ganz gerne mit FSX durch die Lüfte kreisen, und das hat leider auf die CPU einen ähnlichen Effekt.

Frage also: Wieviel Temperatur hält so ein Prozessor eigentlich dauerhaft aus? Mir erscheinen die (bereits hochgesetzten) 70 der Boardwarnung schon zu viel, aber ich in ja auch kein Rechenknecht.

Zur Gehäusebelüftung: Der im Elite 333 eingebaute Lüfter hinten bläst nach draußen. Das Corsair obendrüber ebenfalls. Und der Alpenföhn saugt von vorne, und bläst durch den Kühler nach hinten aus. Die Hauptluftzufuhr scheint von der seitlichen Gehäuseöffnung zu kommen, vorne rührt sich dagegen bisher kein Lüftchen. Raumtemperatur etwa 25 Grad, Luftzufuhr insgesamt frei, Gehäuse geschlossen - offenes Gehäuse scheint keine Vor- oder Nachteile zu bringen.
Die Wärmeleitpaste ist hauchdünn verstrichen, ich habe nicht einmal die halbe Spritze verbraucht, und davon blieb noch die Hälfte an der Spachtelpappe hängen.

Der Kühler selbst wird übrigens nur unten ein bißchen warm, oben merkt man beinahe nichts vom darunter lodernden Inferno.

Antworten palzkillm

"Nichtmal die halbe Spritze"? Ca. 1cm reicht völlig, davon bleibt dann noch etwas am Handschuh/ der Tüte/ wasauchimmer kleben.

Antworten Affenmann

Mhh, deine CPU ist unter Last schon deutlich waermer als meine... versuchs mal mit einem guten Luefter vorne drinne (120 mm wenns passt)

Antworten MotU235

- Zum entsetzten Ausruf "1 cm reicht völlig": Der Kolben der Spritze ist etwa 2 cm lang.

- Zur Grundlast-warmen CPU: Also - ich hatte natürlich auch schon mit einem offenen Gehäuse experimentiert. Dann wallt die Hitze zwar weniger schnell hoch, erreicht nichtsdestotrotz aber rasch >70 Grad.

Antworten palzkillm

Aso, dann nichts für ungut...
Dann alles nochmal überprüfen, Sitz des Kühlers, Anpressdruck, ...


Nachricht bearbeitet von Affenmann am 08.12.2008 um 23:07:01
Antworten Affenmann

1cm der Paste, nicht 1cm der Tube. Denn die wird wohl deutlich dicker sein als der Streifen, der vorne herauskommt, oder?

Antworten Anonyme

So viel dicker als die Öffnung ist die Tube gar nicht. Vielleicht versuche ichs mal mit einer anderen Wärmeleitpaste - die die beim EKL dabei war ist wirklich sehr dickflüssig und klebt auch wie Sau. Mal sehen.

Trotzdem nochmal meine zweite Frage: Wie warm darf ein Prozessor denn (durchschnittlich) so werden bevor er sehr wahrscheinlich Schaden nimmt? Es klar dass er so kalt wie möglich sein sollte, aber was ist so die Soll-Obergrenze? 50, 60, 70 Grad..?

Antworten palzkillm

Faustregel: Dauerhaft nicht wärmer als rund 60 Grad.

Antworten Anonyme

Okay, danke. Dann gibt es noch viel zu tun.

Antworten palzkillm

Die AMD sterben schnell wenn sie längerfristig über 60° laufen. Das sollte also dein Ziel sein, dass die Kiste dauerhaft unter 60 bleibt.

Da stimmt aber was anderes nicht. Der GroßClockner kühlt eigentilch extrem gut und deine Gehäuselüftung ist an sich auch brauchbar. Wenn selbst eine geöffnete Seitenwand keinen echten Effekt hat dann ist beim Einbau sprichwörtlich was schief gelaufen.
Selbst ein extremes Zuviel an Wärmeleitpaste geht irgendwie nicht im den Temperaturen zusammen.

Antworten avaka
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