Öl PC

Forum Modding, Gehäuse & Netzteile : Gehäuse - Öl PC

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Hallo,
ich möchte einen PC, der in einem Glasaquarium ist, in Öl versenken (eigtl. nur das MB).

Das Öl sollte möglichst farblos und geruchlos sein. Ich bräuchte 10 Liter.

Bei ebay habe ich Weissöl gefunden: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dl [...] 0365316339
Das dürfte doch wunderbar passen, oder gibt es bessere Öle für diesen Zweck?

Weiss jemand, wo ich dieses Öl (möglichst günstig) in 10-Liter-Kanistern bekomme?

MfG,
Max

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In Sachen Öl-PC ist dieses Forum leider nicht der richtige Anlaufpunkt. Einfach zu,wie soll ich sagen.. verfreakt ;)

Aber! Frag doch mal den Holle86 per PM. Der hat das schon mal gemacht soweit ich weis.

MfG

Antworten doller12194

Hi,
ein paar Freunde und ich haben es jetzt ausprobiert und zwar mit Rapsöl vom Lidl!
Kostet ca. 1EUR pro Liter und is halt ein bisschen gelb.
Es hat aber wunderbar funktioniert!!
Danach haben wir alles in die Geschirrspülmaschine gestellt. Nach 3 Waschgängen bei 55°C war wieder alles sauber und hat noch funktioniert :)

Hier sind Bilder davon:
http://geissler.selfip.net/torrents/oilpc.torrent

Viel Spass beim Nachmachen :P
MfG

Antworten fluidblue

1. Was soll eine Torrent-Datei? Sollen wir uns jetz deine Bilder saugen oder wie???

2. Geschirrspülmaschine? hardware?! ich werd weich...

Antworten doller12194

Ich hasse diesen Tag.... Lieber Freitag den 13.

 


Nachricht bearbeitet von doller12194 am 01.04.2009 um 17:29:08
Antworten doller12194
- 0 +

Warum? Öl-PC gab's doch schon vor 3 Jahren auf TH:
http://www.tomshardware.com/de/Eig [...] -1342.html

Also wenn er noch etwas wartet kann er von mir schwarzes Öl haben. In ein paar Tagen mache ich Ölwechsel. Zum Geruch kann ich nichts sagen. Ist mineralisches 20W50.

Bioöl würde ich nicht nehmen: Flockt teilweise aus, wird ranzig und stinkt.

Antworten 7oby

Öl-PC OK
aber die Spülmaschine?

Antworten bummbummer

Hallo,
stimmt, heute ist ja der 1.4.^^

Wir haben den Öl-PC aber tatsächlich gebaut!!
Und die Geschirrspülmaschine hat er auch überlebt! Man muss nur vorher schauen, dass absolut keine Ströme fließen können (also auch Mainboardbatterie raus!)

Die Bilder werden per torrent verteilt, weil ich freehoster wie rapidshare auf den Tod nicht ausstehen kann.

Antworten fluidblue

Ich hab mal deine Bilder geladen und finde das wirklich sehr interessant.
Ich vermute mal du hast kein Spülmaschinen Tab genommen beim Spülen, oder?

Generell die Idee mit dem Spüler ist eigentlich gar nicht mal schlecht, 55°C sind für alle Teile OK.
Nen Kurzen kann man auch ausschließen wenn man das Board entlädt und Batterie raus.

Antworten muetze2k

Also doch keine Verarschung..

Gut..

Fassen wir mal zusammen:

Alle PC-Teile in Öl packen. Danach alles in den Geschirrspüler..

Na da hätt ich die Sachen ja noch mal bei 100° in Backofen gelegt zum nachlöten..

Sicher ist Sicher ;)


Und ich bin Freak mit meinem Wasserkraftwerk? Nö nö.. wir haben neue Spitzenreiter :)

Antworten doller12194

@muetze2k:
Wir haben ordentlich Waschpulver in die Spülmaschine getan. Deshalb ist wohl der schwarze CPU-Kühler silbern geworden^^
Der kupferfarbene Kühler auf dem MB ist auch deutlich ausgebleicht..

Aber wir haben 14 Stunden gewartet, bis alles sicher trocken war und erst danach den PC wieder in Betrieb genommen..

doller12194: "Na da hätt ich die Sachen ja noch mal bei 100° in Backofen gelegt zum nachlöten.. "
haha, keine schlechte Idee^^

Antworten fluidblue

Ich kann vom "Waschen" der Hardware nur abraten. Das KANN erstmal gutgehen, einige Kontakten werden dennoch korrodieren.
Mainboards sind halt nicht unbedingt "Spülmaschinen fest".

Man sollte auf jeden Fall kein Pflanzenöl nehmen. Es gibt verschiedene Ansätze in Foren, was besonders gut und was weniger gut geeignet ist. Vor allem darf das Öl nicht leiten und sollte die Komponenten nicht zerfressen. Denn auch da gibt es Öle, die die Hardware mit der Zeit zerlegen.

Trafo-Öl soll hingegen solche extremen Kriecheigenschaften haben, daß nach kurzer Zeit ALLES im Zimmer mit einem schmierigen Film überzogen ist. Dafür leitet es nicht. ;)

Und bei der Kühlung sollte man sich auch die passenden Gedanken machen! Einfach nur etwas unter Öl zu setzen kühlt noch lange nicht. Etwas Bewegung schadet nicht, Lamellen von Kühlkörpern sollten "günstig" ausgerichtet sein und es darf kein Lüfter im Öl laufen - und natürlich keine Festplatte! Festplatten haben ein Luftloch zum Druckausgleich. Wenn da Öl reinkommt, dann ist die Festplatte hinüber.

Tjo, dann sollte das Öl auch noch möglichst nicht-hygroskopisch sein, da es ansonsten mit der Zeit vielleicht doch leitend wird.
Außerdem sollte man natürlich bedenken, daß Garantie und Gewährleistung für alle Komponenten sofort erlischt.

Achja: Wenn die Komponenten genügend Abwärme produzieren, dann muß das Öl gekühlt werden. Ansonsten baust Du Dir sozusagen nur eine Friteuse.

Also: Pumpe(n), damit ein Ölfluß die wärmsten Komponenten überstreicht und die Wärme im Öl verteilt, eventuell ein Radiator, durch den das Öl gepumpt wird und die Wärme an die Luft abgibt.

Viel Spaß.

Antworten derGhostrider

Oha.. Jetz komm ich wieder ins Spiel!

Radiatoren und eine starke Pumpe ging mir bei solch einer Friteuse schon öfters durch den Kopf.

Weil,wohin soll die Abwärme denn gehen. Oder geht nicht auch ne billige Aquariumpumpe,sodass das Öl in Bewegung bleibt?

Antworten doller12194

"in Bewegung" sollte reichen, das muß bestimmt nicht unter hohem Druck durch's Becken gejagt werden, aber bedenke, daß Öl zähflüssiger ist und eine kleine Aqariumpumpe für Wasser eventuell mit der höheren Belastung nicht (lange) zurecht kommt.
Das ist ja auch das Problem mit Lüftern. Mir ist ganz schummerig geworden, als THG gezeigt hat: "Guckt mal Leute, hier läuft sogar ein Lüfter im Öl!"
Und wenn er dann doch stehen bleibt oder einfach nicht anläuft? Tja, dann kann es, abhängig vom Lüfter, dazu führen, daß der Motor durchbrennt und im Extremfall ein Kurzschluß entsteht.

PC in Öl ist ein nettes Gedankenspiel. Zu 486er Zeiten wollte ich auch schonmal einen PC in Öl oder ähnlichem Versenken.

Es gibt auch spezielle Kühlflüssigkeiten, die dünnflüssig sind, Elektronikbauteile nicht angreifen und lange haltbar sind. 3M hat(te) soetwas mal im Programm.
Das Zeug ist dann allerdings richtig teuer. Je nach Ausführung auch hochgradig giftig, wäre aber die bessere Alternative zum Öl.

Antworten derGhostrider

ich wollt auch schon immer mal einen öl-pc bauen, bzw. es mal ausprobieren. gibts da irgendwo eine deppen-anleitung im netz dazu?

bzw. kann ich jetzt einfach ein aquarium nehmen und alle komponenten bis auf festplatte und Lüfter unter öl setzen? auch netzteil, grafikkarte, soundkarte, etc.?

muss man dann was bei der verkabelung beachten? ich mein, hängen die stecker (bildschirm, etc.) dann auch ins öl hinein?

Antworten lukisbg

Wenn Du es aufwändig abdichtest, dann kannst Du es u.U. so einrichten, daß einige Anschlüsse von Außen zugänglich sind.
Klinkenstecker, also für Sound, sind aber recht löchrig. Da mußt Du dann wirklich viel Arbeit reinstecken.

 

Netzteil: Bedenke, daß da eigentlich auch ein Lüfter drin steckt. Du solltest also bedenken, daß dort, wenn Du es mit in die Suppe schmeißt, auch der Lüfter ausgebaut und für genügend Durchfluss gesorgt wird.

 

Wirklich verlässliche Anleitungen sind mir eigentlich nicht bekannt.

 

Du solltest Dich aber, wenn Du z.B. nicht Hardwerklich sehr begabt bist, darauf einstellen, daß es eine große Sauerei wird und alle Kabel in der Brühe hängen. Das sieht dann auch nicht gerade super aus und "mal eben abstöpseln" geht auch nicht. Nichtmal mehr das "woanders anschließen", denn dafür müsstest Du die Stecker und Kabel erstmal säubern. Öl entfernen ist gar nicht mal so leicht.

 

Schau Dir vielleicht die Bauanleitung von THG für den Öl-PC an. Das gehäuse hatten die einigermaßen gut präpariert... Naja, zumindest besser als alles in ein Aquarium zu schmeißen.

 

Wenn Du handwerklich begabt bist und bereits mit Acryl- oder Plexiglas gearbeitet hast, dann könntest Du Dir auch vollkommen selbständig ein Gehäuse bauen.
So könntest Du z.B. die Dichtigkeit optimieren und dafür sorgen, daß Festplatten und optische Laufwerke in einem komplett abgetrennten Teil des Gehäuses untergebracht werden.
Die Kabel, die dort hineinführen, müssten dann idealer Weise feinsäuberlich abgedichtet werden.

 

-----------

 

Edit: Andere Anleitungen sind mir nun nicht bekannt. Begutachte, falls Du solche irgendwo findest, aber alles SEHR kritisch.
Ein Leck führt zur unglaublichen Sauerei.
Manche riskieren die gesamte Hardware und haben einfach nur unglaubliches Glück, daß alles funktioniert.

 

Soetwas sollte wirklich gut durchdacht werden, denn alles, was Du ins Öl schmeißt, mußt Du im Extremfall als "vernichtet" ansehen. Wenn Du also nur einen PC hast und Dir nicht "mal eben" einen neuen leisten kannst, dann würde ich so oder so davon abraten.
Die Entscheidung liegt natürlich ganz allein bei Dir.


Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 02.04.2009 um 16:27:45
Antworten derGhostrider

super, danke eucht vielmals!

mal eine frage. was würde schlimmstenfalls passieren, wenn ich die festplatten in einem separaten teil des gehäuses habe und das öl da mal rüberfließen würde?

worum es mir geht: was kann aller-schlimmstenfalls an der ganzen sache passieren? auch, wenn ich z.b. zu besagtem zeitpunkt grad die finger im öl hätte?

Antworten lukisbg

Die Festplatte hat ein Luftloch. Öl kommt rein, Festplatte im Eimer => Daten weg.

Man könnte sich noch vorstellen, daß ein Headcrash ausgelöst wird, der die Scheiben blockiert und dadurch der Motor einen Kurzschluß verursacht. Das ist aber nicht soooo wahrscheinlich (mit dem Kurzschluß). In der Regel ist die Platte dann einfach nur kaputt.

Antworten derGhostrider

Kann mann das Netzteil auch ins ÖL geben??
Habe mir das mal auf youtube und Im fernsehn angesehnen die sagten Netzteil nicht ins öl...Nicht wegen den Lüfter.......aber dass soll nicht gut gehen laut Youtube, mythbusters usw

Antworten michimi2007
- 0 +

Festplatten kann man in Öl legen- das habe ich irgendwo mal gesehn.
Man muss sich ne Menge Zeit nehmen um sie abzudichten- möglich ists aber.
Bin grad zu faul zum googeln, aber das wird sich ja bestimmt finden lassen.

------------------------------ Du hast Rechenleistung dicke und findest es schade, dass die CPU meist nur vor sich hundümpelt ?
Mach mit bei boinc und lass die cpu für einen guten Zweck wekeln
http://boinc.bakerlab.org/rosetta/ [...] eamid=7866
Antworten ka0t

@ka0t:
Festplatten abzudichten ist aber schon schwachsinn. Die haben das Luftloch nicht ganz ohne Grund.
Auch die Dichtungen sind eben nur "Staubdicht", jedoch nicht Flüssigkeits- oder Gasdicht. Wenn die Platte sich also im Betrieb erwärmt, dann dehnt sich die Luft im inneren aus und drängt nach außen, kühlt die Platte dann ausgeschaltet wieder ab, dann zieht sich die Luft wieder zusammen.
Es ist unnötig die Festplatte diesem Risiko auszusetzen, der schwankende Luftdruck könnte u.U. schon problematisch für die Köpfe werden (die schweben auf einem Luftpolster) und der Unterdruck, nachdem Luft herausgepresst wurde, könnte zum Eindringen von Öl führen.

@Michimi2007:
Es könnte tatsächlich sein, daß die Hochspannungskomponenten Probleme verursachen. Vermutlich wird es primär von der verwendeten Flüssigkeit abhängig sein (wie gut diese nicht-leitend ist, etc). Ansonsten sollte alle Komponenten im Netzteil so gut abgedichtet sein, daß nichts hineinlaufen kann. Aber wenn ein verklebter Kondensator vielleicht undicht wird, da der Kleber mit dem Öl oder "der Flüssigkeit" nicht harmoniert, dann dringt Öl in den Kondensator und das Elektrolyt läuft aus... Naja, es gibt immer Möglichkeiten, warum es nicht klappen kann.

Als Hauptprobleme sehe ich die große Sauerei, den Verlust der Garantie & Gewährleistung bei keinem erkennbaren Nutzen.

Lautlose Systeme bekommt man auch anders hin. Heatpipes und Seitenwände des Gehäuses aus Alu-Kühlkörpern, in Verbindung mit einem Lüfterlosen Netzteil und stromsparenden Komponenten.
Das ist ohne Öl, transportabel und Geräuschlos. Mit etwas Geschick und Geduld kann man sich soetwas sogar selbst bauen. Wird wohl nicht viel anstrengender oder schwieriger sein als ein Gehäuse wirklich 100%ig dicht zu bekommen.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

@ka0t:
Festplatten abzudichten ist aber schon schwachsinn. Die haben das Luftloch nicht ganz ohne Grund.
Auch die Dichtungen sind eben nur "Staubdicht", jedoch nicht Flüssigkeits- oder Gasdicht. Wenn die Platte sich also im Betrieb erwärmt, dann dehnt sich die Luft im inneren aus und drängt nach außen, kühlt die Platte dann ausgeschaltet wieder ab, dann zieht sich die Luft wieder zusammen.
Es ist unnötig die Festplatte diesem Risiko auszusetzen, der schwankende Luftdruck könnte u.U. schon problematisch für die Köpfe werden (die schweben auf einem Luftpolster) und der Unterdruck, nachdem Luft herausgepresst wurde, könnte zum Eindringen von Öl führen.

@Michimi2007:
Es könnte tatsächlich sein, daß die Hochspannungskomponenten Probleme verursachen. Vermutlich wird es primär von der verwendeten Flüssigkeit abhängig sein (wie gut diese nicht-leitend ist, etc). Ansonsten sollte alle Komponenten im Netzteil so gut abgedichtet sein, daß nichts hineinlaufen kann. Aber wenn ein verklebter Kondensator vielleicht undicht wird, da der Kleber mit dem Öl oder "der Flüssigkeit" nicht harmoniert, dann dringt Öl in den Kondensator und das Elektrolyt läuft aus... Naja, es gibt immer Möglichkeiten, warum es nicht klappen kann.

Als Hauptprobleme sehe ich die große Sauerei, den Verlust der Garantie & Gewährleistung bei keinem erkennbaren Nutzen.

Lautlose Systeme bekommt man auch anders hin. Heatpipes und Seitenwände des Gehäuses aus Alu-Kühlkörpern, in Verbindung mit einem Lüfterlosen Netzteil und stromsparenden Komponenten.
Das ist ohne Öl, transportabel und Geräuschlos. Mit etwas Geschick und Geduld kann man sich soetwas sogar selbst bauen. Wird wohl nicht viel anstrengender oder schwieriger sein als ein Gehäuse wirklich 100%ig dicht zu bekommen.



Ok das mit dem netzteil habe ich kappiert

Ich denke die leute machen es nicht wegen der lautstärke des pcs sondern wegen des showeffects (ich würde es nicht machen sinnlose sauerrei meiner meinung nach)

Aber gut wems gefällt 10liter ÖL in seinem zimmer/büru zu stehen haben ohne jeden nutzen dann ok

Antworten michimi2007
- 0 +

Ich würd noch übertakten, dann kann man noch ein paar Fritten drin warm machen ^^

------------------------------ Du hast Rechenleistung dicke und findest es schade, dass die CPU meist nur vor sich hundümpelt ?
Mach mit bei boinc und lass die cpu für einen guten Zweck wekeln
http://boinc.bakerlab.org/rosetta/ [...] eamid=7866
Antworten ka0t
- 0 +

wie siehts denn mit flash speichern in öl aus?

das sollte doch funktionieren oder?

bekommt man auch ohne zirkulation des öls ein standhaftes 24/7 system hin wenn man gute passivkühler bzw heatpipes an CPU, chipsatz und Grafikkarte ranpackt?

Antworten RST

@RST:
Möglich ist vieles... Du solltest natürlich möglichst große Kühlkörper nehmen, die auch einen großen Lamellenabstand haben. Ob das dann reicht, hängt vermutlich primär von den verwendeten Komponenten ab.

.... und die Abwärme muß irgendwann auch aus dem Öl raus - Daher sind transparente Gehäuse nicht so wirklich praktisch. Ein Gehäuse aus Aluminium mit Kühlrippen wäre daher natürlich besser.

Dann würde ich aber gleich als nächstes anmerken, daß es auch andere passiv gekühlte Gehäuse gibt, die kein Öl-gematsche im Inneren haben und trotzdem absolut lautlos sind. Heatpipes, Seitenwände als Kühlkörper, fertig.

Antworten derGhostrider
- 0 +

gut das mit der kühlung bekomm ich denk ich geregelt, schönes stahlgehäuse mit kühlrippen aussen wirds wohl werden

was mich aber am meisten interessiert ist soviele komponenten wie möglich in öl zu packen
daher auch die frage nach den flashspeichern. da ist ja kein lesekopf drinnen der durch das öl beeinflusst werden könnte, das sollte doch funktionieren?!??

und laufwerke oder sowas brauch ich nicht, daher fehlt wenn flash funktioniert ja eigtl nur noch das schaltnetzteil.
aber da das auch ziemlich viel abwärme produziert lass ich das am besten gleich ausm gehäuse draussen


die komponenten werden wohl so ausgelegt sein dass dinge wie office anwendungen, browsing, datenbankenzugriff etc mit hohem komfort zu bewerkstelligen sind.

also dass ich 7 worddocs und 4 pdfs während ich in outlook und acces rumfummel geöffnet haben kann und dass dann das öffnen vom iexplorer keine 50sec dauert...

...also ein quad Core wirds nicht, ich denke dass vielleicht ein kleiner dualcore ausreicht.

Antworten RST

@RST:
Und warum dann öl?

Ein E7200 müsste mit einem Scythe Orochi spielend passiv kühlbar sein. Passive Grakas gibt es auch, ebenso Mainboards ohne Lüfter. Bei den Komponenten entsteht dann eh nicht viel Abwärme.

Wozu das Öl? Bei solch sparsamen Komponenten brauchst Du dann nichtmal irgendein super Gehäuse mit Kühlrippen. Höchstens ein passiv-Netzteil. Fertig. Ohne Öl alles gelöst.

Wozu das Öl? Nur um sagen zu können "Ich habe sinnfrei Öl in meinem PC!"?

Antworten derGhostrider
- 0 +

nein es geht darum den pc unter erschwerten thermischen belastungen standhaft 24/7 zu betreiben, das heisst 45-50°C bei hoher luftfeuchte sollte er aushalten.

das heisst am besten ein komplett geschlossenes gehäuse in das von aussen nix rein kommen kann

Antworten RST

Da weiß ich dann aber nicht so recht, wie Du das Öl ausreichend gekühlt bekommen willst. Zudem sollte das Gehäuse dann wirklich DICHT sein, da viele Öle auch hygroskopisch sind.

Das würde dann wohl ehr ein Spezialgehäuse voraussetzen.

Merkwürdige Anforderungen...


Du wirst das Öl wohl kaum unter die Umgebungstemperatur bringen. Damit würdest Du also auch die Komponenten nicht kühler bekommen. Permanent 50°C bis 60°C ist vielleicht nicht gerade der Idealbereich für Chipsatz & Co.

Antworten derGhostrider
- 0 +

ja die anforderungen sind merkwürdig ich weiß, dazu vielleicht später mehr...

in punkto spezialgehäuse hab ich schon was im aussicht, das ist druckfest und daher komplett dicht.

dass das öl nicht unter umgebungstemperatur kommt ist klar, ich hab allerdings gesehen dass CPU's wie der X2 4850e eine max. temp von 78°C hat, die beiden C2D E8500 haben auch max werte von knapp über 70°C


aber weiß denn hier niemand was zu den flashspeichern im öl?

kauf mir ungern welche um sie dann in Öl, ähm ich meine sand zu setzen...


Nachricht bearbeitet von RST am 09.05.2009 um 19:20:47
Antworten RST

Flash ist von der Bauform her vergleichbar mit RAM bzw irgendeiner Baugruppe auf einer Platine (Grafikkarte, Controller, Mainboard, etc). Es sind nur andere Typen von Silizumplättchen im inneren der Gehäuse. Wieso sollte es da Probleme geben?

Antworten derGhostrider
- 0 +

derGhostrider schrieb :

Flash ist von der Bauform her vergleichbar mit RAM bzw irgendeiner Baugruppe auf einer Platine (Grafikkarte, Controller, Mainboard, etc). Es sind nur andere Typen von Silizumplättchen im inneren der Gehäuse. Wieso sollte es da Probleme geben?



gut wenn das so ist dann is ja alles klar :-)

weiß ja auch net alles xD

Antworten RST

derGhostrider schrieb :

@ka0t:
Festplatten abzudichten ist aber schon schwachsinn. Die haben das Luftloch nicht ganz ohne Grund.
Auch die Dichtungen sind eben nur "Staubdicht", jedoch nicht Flüssigkeits- oder Gasdicht. Wenn die Platte sich also im Betrieb erwärmt, dann dehnt sich die Luft im inneren aus und drängt nach außen, kühlt die Platte dann ausgeschaltet wieder ab, dann zieht sich die Luft wieder zusammen.
Es ist unnötig die Festplatte diesem Risiko auszusetzen, der schwankende Luftdruck könnte u.U. schon problematisch für die Köpfe werden (die schweben auf einem Luftpolster) und der Unterdruck, nachdem Luft herausgepresst wurde, könnte zum Eindringen von Öl führen.

@Michimi2007:
Es könnte tatsächlich sein, daß die Hochspannungskomponenten Probleme verursachen. Vermutlich wird es primär von der verwendeten Flüssigkeit abhängig sein (wie gut diese nicht-leitend ist, etc). Ansonsten sollte alle Komponenten im Netzteil so gut abgedichtet sein, daß nichts hineinlaufen kann. Aber wenn ein verklebter Kondensator vielleicht undicht wird, da der Kleber mit dem Öl oder "der Flüssigkeit" nicht harmoniert, dann dringt Öl in den Kondensator und das Elektrolyt läuft aus... Naja, es gibt immer Möglichkeiten, warum es nicht klappen kann.

Als Hauptprobleme sehe ich die große Sauerei, den Verlust der Garantie & Gewährleistung bei keinem erkennbaren Nutzen.

Lautlose Systeme bekommt man auch anders hin. Heatpipes und Seitenwände des Gehäuses aus Alu-Kühlkörpern, in Verbindung mit einem Lüfterlosen Netzteil und stromsparenden Komponenten.
Das ist ohne Öl, transportabel und Geräuschlos. Mit etwas Geschick und Geduld kann man sich soetwas sogar selbst bauen. Wird wohl nicht viel anstrengender oder schwieriger sein als ein Gehäuse wirklich 100%ig dicht zu bekommen.





Also Ich und nen Kumpel werden in der Schule 2 ölpcs bauen . Das Netzteil ist im Öl kein Problem das haben wir zum test schon tunter öl gestetzt.

MfG Nis123

Antworten Anonyme

Erst aufs Datum gucken, dann posten.

 

Dieses Thema wurde geschlossen durch nforce


Nachricht bearbeitet von nforce am 28.09.2009 um 23:22:06
Antworten nforce
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