Hey Leute.
Ich bin auf der Suche nach einem Router, der etwa von 10 Leuten benutzt wird.
Mein alter Router (Netgear WGR614v6) ist nämlich anscheinend nicht in der Lage diese Hürde auf sich zu nehmen. Nach einem Tag muss man ihn nämlich (spätestens) resetten, um das Internet vernünftig nutzen zu können. Woran dies liegt, bleibt mir weiterhin schleierhaft. Ich habe mal gelesen, dass es mit einem laufenden Torrent Client zusammen hängen könnte, weil die NAT-table Einträge zu groß werden. Kann dies sein? Dann bräuchte ich einen Router mit größerem NAT Speicherplatz oder einen, der diese intelligent löscht, sodass sie die Leistung des Routers nicht beeinflussen.
Habt ihr Tipps für mich? Ich liebäugel mit einem D-Link Router.
Kosten sollte das Teil eigentlich nicht mehr als 70-80 Euro.
Ich habe mal gelesen, dass es mit einem laufenden Torrent Client zusammen hängen könnte, weil die NAT-table Einträge zu groß werden. Kann dies sein? Dann bräuchte ich einen Router mit größerem NAT Speicherplatz oder einen, der diese intelligent löscht, sodass sie die Leistung des Routers nicht beeinflussen.
Das ist schon richtig: Viele Torrent User sind der Tod für den Router.
Ihr könntet die maximale Anzahl der Connections pro User beschränken. Für jeden User maximal 20 Verbindungen, so dass man in der Summe auf 200 kommt, halte ich für eine sinnvolle Zahl. Wenn's funktioniert, kann man's ja auch weiter noch oben drehen:
http://azureuswiki.com/index.php/W [...] n_anpassen
Die verlinkte Tabelle bezieht sich auf DSL. Wenn ihr direkt am Kabel hängt, dann gelten für Euch andere Zahlen - jedoch wird der Router nicht wesentlich mehr schaffen.
Die Einträge in der NAT Tabelle löscht der Router schon. Aber wenn jeder User 200 Verbindungen aufbaut, dann sind das 2000 u. die kriegt der wohl nicht mehr unter. Ich weiß nicht ganz genau wie groß die NAT Tables in den typischen SoHo Routern sind.
Netgear ist die bessere Firma als D-Link. Beim D-Link wirst wahrscheinlich das gleiche Problem haben.
Ich würd' 'nen Linksys kaufen WRT54GL ist etwas altbacken - vielleicht gibt's da noch was besseres. Aber da kannst dann verschiedene Firmware testen: Linksys Original, Tomato, DD-WRT, OpenWRT. Irgendeine davon wird schon auch mit 10 Teilnehmern u. krassem Torrenttraffic zurecht kommen.
Wenn gar nichts geht - hat vielleicht jemand noch 'nen ausgemusterten PC übrig. Auf den Linux u. den als Router verwenden. Selbst wenn die Kiste 80 Watt im idle verbraucht durch 10 Leute geteilt, fallen die Stromkosten nicht ins Gewicht.
So'n PC in der WG ist eh nicht schlecht. Da könnt ihr Musik dumpen u. via DLNA allen zur Verfügung stellen. Oder wenn man unbedingt will, kann man da auch noch 'nen LAN Party Game Server drauf packen.
Der D-Link DIR-855 sollte es performanztechnisch locker drauf haben. Problem ist der Preis. Zudem braucht man dafuer auch das passende Modem. (Der alte Router laesst sich sicherlich in den Modem-Modus umschalten) Ich hatte mit dem Teil schon ueber 320 gleichzeitige Verbindungen offen, und er ist bisher noch nie abgestuerzt.
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!
Was habt ihr für ne riesige Wohnung, dass da 10 Leute drin wohnen können? Also das Problem ist nicht die größe der NAT-Tabelle. Das Problem ist die Zeit, bis diese Einträge gelöscht werden.
In der Regel wird ja beim P2P eine Verbindung nur für wenige Minuten oder gar Sekunden gehalten.
Der Router löscht diesen Eintrag aber erst nach einer weitaus größeren Zeit.
Wie lang diese Zeit ist und wie groß der Speicher für die Tabelle hängt vom Hersteller ab. Und bei solchen End-User Geräten wird man da auch schwer Informationen bekommen.
Das einzige was wohl hilft in der Preisklasse ist der Vorschlag von 7oby.
In den Clients die max. Anzahl an gleichzeitigen Verbindungen beschränken. Und hoffen das es läuft. Allerdings sehe ich bei 10 Usern schwarz. Das ding läuft dir immer voll.
Da ihr ja Stundenten seid habt ihr sicherlich Zugriff aufs MSDNAA Programm. Dort einfach mal W2k8R2 saugen und auf nem Test-Rechner als Router laufen lassen.
Ist als Einsteiger einfacher als nen Linux-Router.
Bei dem Windows Router wuerde ich dann noch zusaetzlich Cfosspeed raufpacken. Dann sind 10 Leute auf einer Leitung absolut kein Problem mehr, es sei denn es schmeissen alle den Torrent an
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Auf nem Llinux router sind bei uns auch 130 Leute kein Problem...
...und wenn man bereit ist, sich einzulesen und etwas Zeit zu investieren, ist so eine Lösung deutlich billiger, und deutlich leistungsfähiger und flexibler als jeder blackbox router...
(wenn man von stromkosten absieht ;-) )
Mit
http://www.fli4l.de/ fällt auch das Einlesen sehr gering aus. Da gibt's genügend HowTos etc. Allerdings läuft dann auch NUR der Router auf der Kiste. Egal ob Linux oder Windows - ganz ohne Einlesen geht es nicht, sonst kommt auch bei Windows nur Müll raus.
Mit
http://www.fli4l.de/ fällt auch das Einlesen sehr gering aus. Da gibt's genügend HowTos etc. Allerdings läuft dann auch NUR der Router auf der Kiste. Egal ob Linux oder Windows - ganz ohne Einlesen geht es nicht, sonst kommt auch bei Windows nur Müll raus.
Das stimmt. Aber unter Windows geht noch viel mit Klicki Bunti. Unter Linux muss man erst noch die Befehle pauken.
Auf nem Llinux router sind bei uns auch 130 Leute kein Problem...
...und wenn man bereit ist, sich einzulesen und etwas Zeit zu investieren, ist so eine Lösung deutlich billiger, und deutlich leistungsfähiger und flexibler als jeder blackbox router...
(wenn man von stromkosten absieht ;-) )
Cfosspeed priorisiert den Internet-Traffic je nach Protokoll und Programmtyp (wenn Windows als Router arbeitet funktioniert letzteres natuerlich nicht, da das Programm auf einem anderem Rechner ausgefuehrt wird) und optimiert zusaetzlich per Traffic Shaping. Fuer Linux gibts nichts Vergleichbares, soweit ich weiss.da laeest sich zwar ein Trafiic-Shaping und ein QoS-Management realisieren, ist aber nicht das Selbe.
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