Nach dem ich mir einige dieser Threads durchgelesen habe, stoße ich immer wieder auf den Hinweis, daß das vom Fragenden ausgesuchte Netzteil zu Leistungsstark ist.
Also der Fragende sucht sich eines auf mit z.B. 600Watt und es wird dann geantwortet das z.B. 425Watt reicht.
Das man kein Netzteil mit zu wenig Leistung nehmen sollte verstehe ich ja, aber warum soll es keins sein das "zu viel" Leistung hat?
Die Empfehlung bezieht sich ja oftmals auf das bestehende System. Wenn man aber nun noch 1-2 Sachen mehr in den PC reinsetzt (sei es ne zweite oder dritte Festplatte oder ein BlueRay-Brenner oder sonstwas), dann braucht man ja evtl. mehr Leistung.
Sicherlich werden keine Netzteile empfohlen deren Leistung für das bestehende System gerade so ausreich.
Aber dennoch die Frage:
Geht es hier nur darum Geld zu sparen weil die Leistungsstärkeren NT´s ja teurer sind oder hat das noch einen anderen Grund?
Oder verschwendet man einfach nur Strom wenn man z.B. in ein altes P4-System mit 2 Festplatten und ner GeForce 4 und nem DVD-Brenner z.B. ein 750Watt Netzteil einbaut?
es ist ganz einfach ein netzteil was nie bei vollast oder unter 80% läuft hat eine geringere effiziens heisst es verbrät mehr strom und bringt einfach nur ne höherer rechnung bei den stadtwerken deswegen rät man zu kleineren die auch weit weniger strom dann fressen. weil diese 80plus usw giblt nicht bei geringer teillast.
Wenn ein Netzteil 1000W und einem Effiziensgrad (Wirkungsgrad) von 50% hat, heisst das, dass dein Rechner maximal 500W für sich bekommt, obwohl 1000W gezogen werden.
Deshalb bietet es sich an ein 500W zu holen wo der Effiziensgrad bei 80+% liegt um für 500W gezogen ~450W effizient zu erhalten.
Wen es interessiert kann es sich ja hochrechnen.
Nachricht bearbeitet von moeppel am 01.04.2009 um 10:29:54
Falsch! Und ich schreibs gleich nochmal damit es noch deutlicher wird: !!!FALSCH!!!
Ein Netzteil mit 600Wat bringt immer 600Watt eins mit 300Watt bringt 300Watt. Der Effizenzgrad hat nur einfluss auf die Menge die aus der Steckdose gezogen wird.
500Watt*80% Wirkungsgrad = 625Watt aus der Dose
500Watt*60% Wirkungsgrad = 834Watt aus der Dose
Um die Frage vom Ersteller zu beantworten:
1. Man nehme ein gutes NT mit:
- 82% Wirkungsgrad bei 80% Auslastung
- 60% Wirkungsgrad bei 50% Auslastung
- 500Watt Leistung
2. Man nehme ein NT mit gleichen Wirkungsgrad
- allerdings hier mit 800Watt Leistung
3. gebraucht werden 400Watt
Nun zur Rechnung:
NT 1: 400Watt bei 500Watt Leistung = 80% (ergo optimaler Bereich) = 400Watt*82% Wirkungsgrad = 488Watt aus der Dose
NT 2: 400Watt bei 800Watt Leistung = 50% (ergo mieser Breich) = 400Watt*60% Wirkungsgrad = 667Watt aus der Dose
Und wenn mand as auf die Umwelt und Kosten hochrechnet.. nunja muss jeder wissen ob ers braucht zu sagen "ey ich hab nen Intel Atom aber nen 1000Watt NT dran"
MFG
PS:
Hoffe die Rechnung war verständlich? ^^
//Edit ich habs nochmal kurz um editiert, hoffe so ist es übersichtlicher. Um deine Frage kurz zu beantworten:
Viel zu großes Netzteil bedeutet niedrige Auslastung. Eine niedrige Auslastung hat zur Folge, dass die Effizenz stark sinkt.
Nachricht bearbeitet von michael21 am 01.04.2009 um 13:56:11
Normalerweise hat ein Netzteil bei 50% Auslastung den für sich besten Wirkungsgrad. Netzteile mit 80Plus-Zeichen haben bei 20%, 50% sowie 100% Auslastung noch einen Mindestwirkungsgrad von 80% . Die Wirkungsgrade unterhalb der 20%-Auslastungsmarke sinken aber üblicherweise extrem ab. Daher ist es bei höherer Last ziemlich egal, was für ein Netzteil man nimmt (z.B. 300W werden gebraucht, schwaches NT (400W max.) 75% Auslastung, Wirkungsgrad 80% ->375W aus der Steckdose gezogen starkes NT (800W max.) 38% Auslastung, Wirkungsgrad 80% ->375W aus der Steckdose gezogen ) Doch wenn der Rechner mal weniger zu tun hat, kann der Wirkungsgrad des stärkeren Netzteils schon extrem gesunken sein, während das "schwächere" Netzteil zu diesem Zeitpunkt bereits gut ausgelastet ist und mit dementsprechend besseren Wirkungsgrad arbeitet. (z.B. 100W werden gebraucht, schwaches NT (400W max.) 25% Auslastung, Wirkungsgrad 80% (immer noch)->125W aus der Steckdose gezogen starkes NT (800W max.) 13% Auslastung, Wirkungsgrad 50% ->200W aus der Steckdose gezogen(na gut, das ist schon sehr pessimistisch, aber ich hoffe, der Gedanke ist rübergekommen) )
Um die Frage vom Ersteller zu beantworten: 1. Man nehme ein gutes NT mit: - 82% Wirkungsgrad bei 80% Auslastung - 60% Wirkungsgrad bei 50% Auslastung Ich glaube nicht, dass es heutzutage noch so schlechte NTs bei der Auslastung gibt - 500Watt Leistung
Nachricht bearbeitet von bummbummer am 01.04.2009 um 15:02:19
gibt es dafür um diese berechnung zu machen wirklich keine software ?
es kann ja sein das ich etwas langsam und träge und nicht der hellste in meiner familie bin aber ich habe obwohl es den anschein hat das das Problem grade ausreichend beantwortet habe leider immernoch keinen blassen schimmer was ihr eigendlich grade gesagt habt. ich lese es, ich lese es nochmal und ich verstehe es schlichtweg ,obwohl es einfach zu sein scheint, überhaupt nicht
ich habe oben im sticky die seite vom eXtreme Power Supply Calculator Lite v2.5 gesehn und es mal benutzt. wenn ich alles richtig eingestellt habe und da bin ich mir nichtmals so 100%ig sicher dann sagt man mir das mein alter pc den ich nun seit 5 jahren benutze 271 watt braucht. ich habe aber ein 550 watt netzteil verbaut und die Grafikkarte ist auchnoch neu. vorher hatte ich anstelle der 8800 GT 512 MB ne 6600 GT 256 MB verbaut.
kann mir das mal einer entschlüsseln und mir nun sagen wieviel watt und damit am ende € ich nun pro jahr zum fenster rausgeworfen habe bei grob geschätzten 12 stunden betrieb pro tag? und wofür stehn die 271 watt die mir eXtreme Power Supply Calculator Lite v2.5 als ergebnis serviert eigendlich ? unter absoluter volllast aller kompenenten oder einem mittelwert ?
mfg
Nachricht bearbeitet von Mayestic am 01.04.2009 um 23:56:55
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