ich habe mir gerade einige threads bezüglich quad-cor oder dual Core technologie durchglesen, da ich gerade dabei bin mir einen computer hauptsächlich fürs rendern mit 3ds max (und natürlich auch ein wenig spielen) zuzulegen. Ic bin daher auf der suche welchen Prozesser ich verwenden soll und ich konnte nicht wirklich eine schlüssige Antwort in den anderen threads finden. Da ich schüler bin steht mir nicht all zu viel Geld zu verfügung und möchte daher mit ca.900 Euro auskommen. Ich habe auch schon einige Angebote eingeholt.
Jetz meine Frage:
1)Was würdet ihr mir empfehlen den Q9300 auf grund des FSP mit 1333 und abe nur einen L2 chache von 6MB oder den Q6600 mit einem FSB von 1066Mhz und dafür aber 8MB L2 chache???
Oder würdet ichr mir überhaupt den Core2Duo E8400 empfehlen(obwohl meines Wisssenstandes nach alle 4 Kerne von 3ds max angesprochen werden würden)??
Beim Cache kannst Du im Nachhinein nichts ändern, beim FSB-Takt schon. Der Q6600 ist unterm Strich im Normalfall sogar schneller als der Q9300, dazu billiger und sinnvoller übertaktbar, wenn doch mal die Puste ausgeht. Wenn es eine CPU unter 200€ sein soll und ein Quad, dann nimm den Q6600.
Das P/L Verhältnis vom Q6600 ist derzeit unschlagbar. Da kann man fast nur zugreifen. Mit der Zeit werden andere CPUs auch günstiger und man kann dann immer nochmal wechseln.
Hast im Forum/Datenblatt mal nachgeschaut, ob das 3ds Max auch für den QuadCore optimiert ist?
http://www.autodesk.de/adsk/servle [...] d=10612077 Bei Partikel-Systemen usw. sollte man das erwarten, aber wissen tut man das nicht.
3ds Max braucht beides: CPU und GPU, das ist klar. Aber was braucht es mehr? Ggf. ist das Geld in eine gute GPU besser angelegt. Ich stelle außerdem fest, dass nicht gerade wenige Treiberversionen unter Vista nicht gut mit 3ds Max laufen:
http://www.autodesk.co.uk/adsk/ser [...] d=10628624 Generell ist Vista mit 3ds Max nicht sonderlich gut bedient.
Nochmal zurück zur CPU. Mit Hausfrauenoverclocking kommst bei beiden:
Zwar wird der 9300er kühler und daher leiser laufen und hätte auch weitaus größeres Potential für > 3GHz, aber da geht nun der FSB des Boards langsam aus. Deshalb geht mit dem Q6600 ggf. mehr.
Das 3ds Max Standard ist bei mir mit EUR 4641,- gelistet. Als Studentenversion mit 2-Jahres Lizenz für ca. EUR 116,-.
Wenn man also von der Demoversion absieht, hast Du Kontakte zu Leuten, die dieses Programm einsetzen. Frage diese mal nach Quadro vs. GeForce. Da geht's um sehr praktische Erfahrungswerte, die es auf keinem Datenblatt der Welt gibt. Ich habe oben etwas zur Quadro verlinkt, detailierteres findest Du kaum. Wenn Du etwas hast -> immer her damit.
Tut mir leid aber alle meine bekannten arbeiten mit herkönnlichen Grafikkarten. Liegt wohl daran das wir keine reinen workstations haben sondern auch zum spielen verwenden und so weit ich weiß funktionieren die die Quadro nicht so wirklich gut oder liege ich da falsch???
Überdackten möchte ich ihn eigentlich nicht da ja ansonsten die Garantie und Gewährleistung verlischt oder kann ich ihn bis zu einem gewissen grat überdackten ohne dass dies der Fall ist?
Würdet ihr mir empfehlen bei der CPU tiefer in die Tasche zu greifen um mir den Q9450 leisten zu können?Oder ist da schon das Preis leistungs verhältnis zu schlecht?
Übertakten möchte ich ihn eigentlich nicht da ja ansonsten die Garantie und Gewährleistung verlischt oder kann ich ihn bis zu einem gewissen grat überdackten ohne dass dies der Fall ist?
Würdet ihr mir empfehlen bei der CPU tiefer in die Tasche zu greifen um mir den Q9450 leisten zu können?Oder ist da schon das Preis leistungs verhältnis zu schlecht?
Monitore speichern inzwischen wieviele Stunden sie gelaufen sind. Eine CPU speichert noch nicht: "Ich bin 2400h mit 3GHz und 1000h mit 2,4GHz" gelaufen. Ein Übertakten kann Dir praktisch niemand nachweisen, somit "erlischt" aus Deiner Sicht keine Garantie, da Du natürlich nicht übertaktet hast.
Darüberhinaus verkaufen Intel und AMD ihre CPUs auch mit freiem Multipliktator und Garantie selbst bei Übertaktung. Eine 2,4GHz CPU läuft nicht unbedingt deshalb mit 2,4GHz läuft, weil sie nicht schneller kann, sondern weil man sie darauf beschränkt hat und einen bestimmten Markt zu bedienen und insgesamt damit Intel mehr Geld verdienen kann mit dem was sie herstellt. Deshalb würde ich das schon gar nicht mehr "Overclocking" nennen, sondern "Freischalten". Ich hab' sogar den Begriff "Hausfrauenoverclocking" verwendet, weil dies so unglaublich einfach und ohne Nebenwirkungen von statten geht, dass dies jeder kann, der auf der Tastatur drei Tasten nacheinander eintippen kann. RAM, FSB bleiben innerhalb ihrer Spezifikationen und es sind praktisch keine Probleme zu erwarten.
Durch das Hausfrauenoverclocking gewinnst Du beim Rendering +33% Performance. Das ist schon eine Menge. Je nach Komplexitität der Szene macht das gerade den Unterschied zwischen "das dauert" und "annehmbar" aus.
Ich kenne das Programm überhaupt nicht, gehe aber davon aus, dass für's Modellieren vor allem die GPU Fähigkeiten gefragt sind und für's Rendern vor allem CPU.
Wennn du jetzt sagst hausfrauenoverlocking kann jeder heißt das es wäre besser den q6600 zu nehmen, da ich da mehr kapazitäten hab oder besser den q93000 zu nehmen da es schon die neuere Technologie ist und der ja von Haus aus kühler ist und daher sicherer vor schäden ist?
Sicherer vor Schäden ist er nicht, nur teurer. Und so viel kühler auch nicht - die TDP ist die gleiche, wobei er wegen des kleineren Caches durchaus ein paar Grad weniger haben dürfte. Aber das ist nicht weltbewegend. Einen guten Kühler solltest Du beiden spendieren.
Der Q6600 ist dank des niedrigeren FSB in der OC-Handhabung einfacher und er passt selbst ohne BIOS-Updates auf jedes aktuelle Board. Entweder Q9450 oder Q6600. Der 9300 ist so ein Ding, was in kein Schema passt und für die Leistung einfach zu teuer ist.
Nachricht bearbeitet von FormatC am 06.08.2008 um 10:24:58
------------------------------Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
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Antworten FormatC
Beide Prozessoren gehen und haben beide ihre Vor- und Nachteile.
Sicher hast Du Dir ein Budget gesetzt. Und der Aufpreis von Q6600 -> Q9300 beträgt nun mal ca. EUR 50,- und die kann man sinnvoller verwenden. Damit würde ich als erstes eine gute Kühllösung kaufen.
Dass der Q9300 etwas kühler ist, nützt Dir nicht soo viel, denn beide Prozessoren laufen mit 3GHz. Allerdings bekommst den Q9300 schwerer auf >3GHz, da Du dazu jenseits vom FSB1600 müsstest, was für das Board nicht ganz so einfach ist. Mit einem Q6600 kannst sogar FSB 1066 in Richtung FSB 1600 gehen, da das die Chipsätze noch mitmachen.
Wenn Du von den EUR 50,- noch genügend übrig hast, würde ich das wiederum in die Grafikkarte stecken. Es gibt immer einen Sweet Spot den man kaufen kann. Diejenige Karte, die die meisten FPS/EUR bietet. In Deinem Fall würde ich aber über diesen hinausgehen und für die Grafikkarte mehr Geld bezahlen. Man sagt, dass nVidia die besseren OpenGL Treiber hat und ich geh einfach davon aus, dass 3ds Max OpenGL benutzt. Deshalb würde ich nVidia kaufen, auch wenn ATI das bessere P/L hat. Zusätzlich würde ich sogar eine GTX260 kaufen, wenn's eine Consumer Karte sein soll. Weil's für eine Single GPU eine Menge Leistung hat. Das beste P/L hat die nicht, aber das sparst ja wieder an der CPU.
für die nvidia gtx260 hab ich mich sowieso schon entschieden. Sie ist zwar teuer aber die leist ich mir. Also der Q9300 fällt somit mal weg dann ist wohl eher die Frage ob q9450 oder q6600. Wie viel bringt mir die neuere Technik des Q9450 jetz und möglicherweise in zukunft (weis schon das das schwer zu sagen ist)? Sind es die 110 Euro aufpreis wert?
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