Allerdings würde ich mehr Geld für's Notebook ausgeben um mehr Geschwindigkeit, bessere Produktqualität und ein besseres P/L zu bekommen. Der Sweetspot bei Notebooks liegt sicher nicht bei EUR 300,- und wenn man den Preis auf Biegen u. Brechen senken will, dann kommt irgendwo der Punkt wo man für eine Komponenten nur um EUR 5,- zu sparen eine nur halb sogute verbauen muss. Bei der Festplattengröße sieht man das denke ich ganz plastisch: Ein Gehäuse ,einen Schreib-/Lesekopf etc. müssen die alle haben das erzeugt Fixkosten. Die kleinste Platte ist hat den höchsten Preis/GB.
Das mit dem WoW und Counterstrike hab' ich glatt überlesen.
Äh - keine Ahnung dann. z.B. der von one.de, der im Artikel erwähnt ist hat 'ne "256MB VIA Chrome9 IGP 3D Grafik" - die würd' ich nichtmal mit 'ner Pinzette anfassen wollen. Stichwort: Treiberqualität. Von Geschwindigkeit rede ich da noch gar nicht.
Onboard darf sie auf keinen Fall haben, darauf drüfte dann sogut wie garnichts laufen.
Ich habe mir auch neue Notebooks zwischen 300-400 Euro angeschaut und ist oft an der Grenze des Spielbaren.
Deswegen suche ich auch ehr ein gebrauchtes Notebook, da man dann vieleicht in der Preisklasse schon etwas bekommt, mit dem man die Spiele spielen kann. Die brauchen auch nicht in höchste Auflösung laufen, darauf legt meine Frau im Gegensatz zu mir keinen Wert.
Kann auch etwas über 300 Euro sein, kommt ja auf die Austürstung und Zustand an.
. gebrauchte Notebooks haben kaum bis gar keine Garantie. Beim Notebook lassen sich jedoch viel weniger Teile austauschen/ersetzen als beim Desktop. Geht etwas defekt, was Du nicht ohne weiteres austauschen kannst, dann stehst blöd da.
. Du wirst auch Notebooks finden, wo es heißt: neuwertig, da sie gerade getauscht wurden - aufgrund eines der obigen Defekte. Das läuft dann genau so lange bis es aufgrund obiger Fertigungsfehler wieder hochgeht.
. Akkus bei gebrauchten Notebooks sind meist hinfällig. Neue Akkus kosten.
Ich würde kein gebrauchtes Notebook kaufen. Insbesondere, da ja Notebookpreise in den letzten Jahren u.a. auch durch Netbooks so massiv unter Preisdruck geraten sind, dass die gebrauchten im Verhältnis sehr teuer sind. Und dafür geht man - im Vergleich zu anderen Gegenständen, die man sehr wohl gut gebraucht kaufen kann - ein überhöhtes Risiko ein.
Entscheiden darf jeder selbst. Ich persönlich würde ein solches Gerät nicht gebraucht kaufen.
Noch ein Aspekt: Wenn man so wenig Geld wie möglich ausgeben möchte, ist die Kühlösung des Notebooks schlecht: Beispielsweise 1 Heatpipe für CPU + GPU statt zwei getrennte. Bestenfalls ist das Notebook einfach nur laut. Schlimmster ist, wenn das thermal Management eingreift u. die CPU + GPU im Spiel heruntertaktet um die Temperaturen in den Griff zu kriegen. In einem schnellen 10 Minuten Test bekommst das nicht raus. Wenn die Tischplatte erfwärmt ist, weil Du 30 Minuten gespielt hast, fängt's an zu ruckeln. Und zwar so, dass Du aufhören kannst mit Spielen. Der Worstcase ist, wenn das Billig Notebook auch noch ein so schlecht programmiertes thermal Management hat, dass Komponenten wie die GPU einfach innerhalb kurzer Zeit kaputt gehen. Spielen auf Notebooks ist manchmal nicht ganz einfach geschickt hinzukriegen. Zumindest nicht, wenn Geld an erster Stelle steht.
Aber vielleicht meldet sich ja jemand: Das Notebook, der Preis, damit geht's, weil hab's getestet. Oder anders gefragt: Welcher LowBudget Notebook Käufer, der auch spielt ist glücklich mit seinem Gerät?
Nachricht bearbeitet von 7oby am 20.06.2009 um 13:18:48
Schau dich mal bei Lapstore um. Das ist ein riesiger Refurbished-Händler für z. B. Leasingrückläufer. Ich hab da mal nen HP nc6000 für meine Schwester gekauft - erste Sahne. Das Ding war noch top in Schuss (außer kleinerer Abnutzungen an Tasten und Touchpad), ich hab ihr da ne 160er Platte reingehauen und so läuft der bis heute.
Achte bei den Geräten auf die Lapstore-Garantie. Die Gewährleistung ist bei Gebrauchtgeräten leider nichts wert. Kaufen würd ich außerdem in deren Ebay-Store. Das spart unter Umständen den einen oder anderen Euro
Gruß
EDIT: Grade 7obys Post gelesen. Ich hatte wie gesagt bereits positive Erfahrungen beim Notebookkauf. Wenn es jedoch ein neues sein soll: Schau mal bei Aldi. Die sind zwar shice verarbeitet, jedoch hab ich da gestern den aktuellen Laptop von 600 auf 500 reduziert gesehen
Die Gewährleistung ist bei Gebrauchtgeräten leider nichts wert. Kaufen würd ich außerdem in deren Ebay-Store.
Zu Lapstore kann ich nichts sagen. Aber zu Leasingrückläufern, e-Bay Stores: Leasingrückläufer klingt zunächst positiv. Eine reiche Firma leaste Geräte, behandelt diese pfleglich u. gibt diese zurück. Ich kenne mehrere Firmen mit 100 - >1000 Mitarbeiter. Keine von denen least Geräte. Sie werden alle gekauft u. abgeschrieben. Will nicht sagen, dass es keine Leasinggeräte gibt, aber mitnichten sind die meisten der Geräte solche. Die als solche verkauften Geräte sind hauptsächlich: Wandlungsgeräte (heißt inzwischen nicht mehr Wandlung), Austauschgeräte, Refurbished, Repariert ...
Der Witz ist nun: Beispiel Wandlungsgeräte, dass die ursprüngliche Herstellergarantie, die sagen wir 2 Jahre beträgt vom alten Gerät auf das neue übertragen wird. Ist ja klar, da man auf 1x verkaufte Garantie nicht die Schäden zweier Notebooks abwickeln kann. Das alte Geräte hat dann keine Herstellergarantie mehr. Als solche werden sie an Verwerter verkauft. Diese sind allerdings zum großen Teil findige e-Bay Powerseller mit geringer Profilmarge. Sie verkaufen wissentlich Geräte ohne Garantie und bewerben sie mit Garantie. Der Irrtum rührt daher, dass die Service-Tag Nummer des Gerätes in den online Datenbanken der Hersteller noch mit Garantie geführt wird. Versucht man ein solches Gerät auf Restgarantie zu reparieren verweigert dies der Hersteller. Zu dem Thema findet man vieles bei google. Dell, Lenovo etc. sind hier typisch.
Aldi ist in der Tat sehr gut. U.a. weil sie auch 3 Jahre Garantie geben. Die Notebooks sind besser als irgendwelche Barebones von Hinterhofschraubern zusammengesetzt. ALDI kann sich hier keine schlechte Qualität erlauben. Und das sage selbst ich, der ausschließlich Markengeräte kauft.
Ich hatte irgendwann mal nen Chip-Artikel (jaja, die Burda-Zeitung^^) über Refurbished-Laptops gelesen. Da stand das mit den Leasingrückläufern. Saftladen
Mit Garantie glaube ich nicht an die Restgarantie der Hersteller, sondern an eine Garantie des Händlers. Bei Lapstore gibt es (soweit ich das verstanden habe) 2 Arten mit defekten Geräten umzugehen: Die gesetzliche Gewährleistung (bei der ich beweisen muss das der Mangel schon bei Kauf vorlag ~> unmöglich) und die (freiwillige) Garantie des Händlers, das Gerät (außer Verschleißteile und Eigenverschulden) auszutauschen.
Beim besagten HP-Laptop von oben lag nach rund 9 Monaten ein Wackelkontakt vom Netzteil vor. Kabelbruch. Ich hatte damals bei Lapstore angerufen, die meinten ich könnten denen das Ding gerne zur Überprüfing schicken, allerdings auf meine Kosten und bei Eigenverschulden (was bei Kabelbruch ja nicht ganz auszuschließen ist) muss ich ne Strafgebühr zahlen. Mit der "Lapstore-Garantie" wäre das alles kostenfrei für mich. Ergebnis: Ich hab das NT in die Tonne geschmissen und für 15€ bei eGay nen Nachbau gekauft. Läuft.
Die Aldi-Geräte lohnen sich meiner Meinung nach erst mit einer oder zwei kräftigen Preisnachlässen. Ich hab selbst nen Aldi-Schlepptop, gekauft für 600 bei nem "originalen" VP von 799. Die Ausstattung und das ganze Zubehör sind nice, Display auch ganz gut, nur eben die Verarbeitung ist unter aller Kanone. Ich habe ihn 2 Wochen lang ohne externe Maus genutzt, schon sieht man deutlich Abnutzungsspuren am Touchpad. Und ich bin kein "Heavy-User". Andere Beispiele: Links neben dem Touchpad geht der Lack langsam ab (wo der Handballen liegt), der Einschaltknopf knackt beim Einschalten, die Tastatur biegt sich etwas durch und die Touchpadtasten klappern. Obendrauf braucht man immer 2 Hände um ihn aufzuklappen weil das Display sich vehement gegen Winkelveränderungen sträubt. Wer einmal ein Macbook aufgeklappt hat weiß das es auch anders geht
Der Service von Medion ist zwar ahnungslos, hat mir bisher allerdings noch alles umgetauscht (wenn auch nach mehreren Anläufen...) und ist mit 3 Jahren gut bemessen
Danke für die gute Aufklärung. Kenne mich mit Notebooks nicht so aus, hab bis jetzt immer nur Desktop PC´s gehabt.
Ist halt doch immer alles ne Preisfrage, mehr als 350 Euro steht halt nicht zu verfügung und meine Frau braucht ein Notebook, da sie derzeit Ruhe braucht und da ein Notebook doch gut ist, weil sie es auch im Bett/Couch benutzen kann.