ich habe mir vor einigen Tagen von Alternate einen PC zusammenstellen lassen und habe alle Komponenten neu erworben, bis auf eine Grafikkarte. Nach dem Austausch der "alten" (vorhandenen) Grafikkarte mit der neu erworbenen, macht mein System bei jedem halbwegs anspruchsvollen Spiel (ausser Solitair) die Biege, verabschiedet sich mit einem Bluescreen und startet danach sofort wieder neu.
Das System besteht momentan aus folgenden Komponenten:
Mainboard: Asus M4N72-E
CPU: AMD Phenom X4 9950 (4*2,6GHz)
RAM: 2 * 2GB DDR2 mit 800MHz
NT: Cooler Master Silent Pro M500 (500W + 85% Eff.)
Laufwerke:
LG DVD-Brenner/Reader
Floppy mit integriertem Cardreader
HD: Maxtor STM3250318AS 250 GB
Betriebssystem: WinXP 64Bit Sp2
Neue Grafikarte: ATI Radeon HD3650 Club3D 512MB 128 Bit Speicherbus (sollte ausgebaut werden)
Alte Grafikkarte: NVidia GeForce 8800 GT 512MB 256 Bit Speicherbus (sollte eingebaut werden)
Das System ist mit der ATI vollkommen stabil und alle Anwendungen lassen sich problemlos starten. Tausche ich die Grafikkarte jedoch gegen die NVIdia aus, fährt mein System teilweise garnicht erst hoch und wenn doch, ist es nicht möglich grafische Anwendungen zu starten. Die Meldung des Bluescreens konnte ich bisher nicht aufschreiben, da dieser nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen ist. (Ratschläge, wie man das abstellen könnte?)
Einen Fehler der anderen Hardwarekomponenten schliesse ich aus, da das System nur instabil mit der Nivida wird. Theoretisch schliesse ich auch das NT aus, da die NVidia vorher mit einem 350W NT betrieben wurde und im alten System immernoch super funktioniert.
Laut Herstellerangaben hat das NT von Cooler Master folgende Stromstärken zu bieten:
+3,3V 20 A
+5Vsb 2,5 A
+5V 20 A
+12V Gesamt 34 A
-12V 0,5 A
Der Anschluss der NVidia erfolgt über einen 6/8PIN PCIe Stecker direkt vom NT zur Grafikkarte. Der Lüfter ist ebensfalls angeschlossen. Die Frage ist für mich, woran es liegen könnte, dass mein System so instabil wird. Falls zur Lösung noch weitere Angaben benötigt werden, bitte einfach schreiben und ich schau was ich tun kann.
nein sie sind sowas von daneben mehr geht kaum so verkehrt wie die sind können die nicht stimmen oder deine netzteil ist voll im a.... mess mal mit anderen programm wenn das diese werte auch raus gibt im gleichen augenblick NT rausschmeissen bevor es puff machen
Die Werte sind komplett ohne Last im Windows-Idle aber das spielt wohl keine Rolle oder?
Mich hat bisher nur der Wert der 12V Schiene gewundert, da über den ja die Grafikkarte betrieben werden "sollte". Die ATI verbraucht unter last nur 60W und wäre somit auch mit dem Spannungsbereich einsatzfähig.
Welches Programm ermöglicht es mir noch die Werte auszulesen? Momentan benutze ich Everest und finde kein Äquivalent.
Mein PC ging komplett an Alternate zurück und wurde dort angeblich auf Herz und Nieren geprüft und ein Fehler, wie er bei mir aufgetreten ist, haben sie angeblich nicht gefunden. Mein System ist nach einem Bluescreen nicht mehr hochgefahren etc...
Die Spannungswerte seien nach Angaben von Alternate in Ordnung und im BIOS waren sie komischerweise auch ok. Das einzige ist die -5V Schiene die mit -13V läuft, was mich doch sehr skeptisch macht.
Ich hab den PC also unverändert zurückbekommen, angeschaltet und hatte nach 2 Minuten ein eingefrorenes System.
"Wir haben den PC mehrere Tage unter Dauerlast laufen lassen, ohne dass ihr genanntes Problem eingetreten ist."
Ich muss zugeben ich hab kurz gelacht
Ich hab danach einfach mal die Festplatte getauscht und siehe da alles funktioniert einwandfrei für ein paar Tage bis gestern der gleiche Mist von vorne anfing. System friert ein, nachdem die Festplatte oder irgendwas anderes mehrmals grobe "Lags" im System verursacht. Danach fährt der PC nicht mehr hoch.
Im BIOS sind alle Geräte weiterhin erkannt (nicht so die alte HDD, die wurde nicht mehr erkannt). Heute morgen ging der PC wieder von Geisterhand und über meinem Kopf stehen 3 Fragezeichen. Ein Ersatznetzteil habe ich momentan nicht zur Verfügung würde mir aber wohl ein neues bestellen mit 600-700W von be quiet oder Cooler Master. Gibt es sonst noch irgendwelche Alternativen, die diesen Fehler hervorrufen können oder schrottet das Netzteil eine Festplatte nach der anderen?
Die 3 Fragezeichen können auch Damokleskrummsäbel sein. Das NT solltest du imo definitiv tauschen, schon wegen der absurd schrägen und schlechten Werte, oder hat sich an denen aus deiner zweiten Nachricht was geändert, seit der PC wieder da ist?
Das sind die Werte, die ich dem BIOS entnehmen konnte:
CPU VCORE 1.39 V
VIN1 1.98V
+3.3V 3.3V
+5V 5.00V
-12V -12.22V
12V Schiene und -5V tauchen dort nicht auf und die 12V wird auch von SIW und Everest nicht mehr angezeigt. An die 12V Schiene (ist ja der PCIe Steckplatz oder?) ist nix angeschlossen, daher könnte der auch net angezeigt werden oder so?
Was ich merkwürdig finde ist, dass die Werte wie sie oben beschrieben sind auch immernoch so ausgegeben werden, sowohl von SIW und von Everest und nur das BIOS zumindest teilweise "vernünftige" Werte ausspuckt.
Der PC hängt sich beim Booten nach dem Check der Hardware auf, sprich er findet mir die Grafikkarte, RAM, Onboardgedöns, S-ATA Platte und sobald er vom ersten Screen wechselt und das OS starten möchte passiert nix mehr, d.h. ich komm nichtmal dazu von CD zu booten oder sehe irgendein WinXP Logo.
Nachricht bearbeitet von sanitY23 am 06.08.2009 um 10:49:20
Soooo, da isser wieder mit seinen kleinen Problemchen
Habe mir inzwischen ne neue Grafikkarte (Gainward GTX275 GS) und nen neues Netzteil besorgt (be quiet! Dark Power 850W).
Habe die ganze Verkabelung getauscht und alles penibel genau angeschlossen. Die alten ATI Grafikkartentreiber deinstalliert und alles lief genau 6h lang super.
Danach kam wieder das alte Spielchen: Lags in Windows beim Öffnen von Dokumenten oder Abspielen von CDs und ein kompletter Freeze beim Spielen.
Die Festplatte ist auch neu und daher schliesse ich dort den Fehler aus, der RAM ist ebenfalls neu und wurde in allen Varianten ausprobiert (4*2GB Buffalo DDR2-800).
Meine Suche brachte mich wieder zu den Spannungswerten und weder SIW noch Everest spucken mir +12V Spannungen aus und die 3.3V Spannung liegt bei 1.19V.
Meine Vermutung als "Laie" ist jetzt natürlich, dass irgendwie die Spannung vom Netzteil zum Mainboard irgendwo abhanden kommt oder die Jumper auf dem Mainboard falsch gesteckt sind. Habe im Mainboardhandbuch etwas von einer VCore Spannung gelesen, die man mit Hilfe eines Jumpers umstellen (freigeben) kann aber das scheint mir irgendwie nicht das Problem zu sein.
Der große ATX Anschluss ist ein 20+4 Anschluss und mit ziemlicher Sicherheit richtig rum am Mainboard eingesteckt. Der 4 Pin Stromanschluss fürs Mainboard sitzt auch. Einzig und alleine die Jumper habe ich nicht kontrolliert.
Meine Frage ist jetzt, ob es irgendwo versteckte Einstellungen oder Jumper gibt, die eventuell die Spannung vom Netzteil zum Mainboard drosseln? Ein Ersatzmainboard habe ich nicht zur Hand und es wäre wirklich verdammt ärgerlich, wenn ich das jetzt auch noch umtauschen müsste aber ich gehe davon aus, dass dort der Fehler zu finden ist.
BIOS Update ist auf dem neusten Stand.
Werte die ich jetzt noch im Kopf habe sind z.b.
VCore war was mit 1.19
+5V mit 5.04V
-5V mit -13.xxV
+3.3V mit 1.4xV <--- !!
Da hier keine Tipps mehr kommen, mal eben ein Update meinerseits:
Im BIOS habe ich die Taktrate des RAMs auf Manual geschaltet und herausgefunden, dass dieser mit 667 MHz lief (Standard ist 800MHz). Habe diese dann auf 800MHz hochgeschraubt und seitdem läuft mein System ohne Probleme. Der Bootvorgang dauert zwar etwas zu lange für meinen Geschmack aber seit 2 Tagen habe keinen Absturz mehr gehabt.
Inzwischen wird mir die 12V Schiene auch wieder angezeigt (ein Wunder) mit 5,4V im Desktopbetrieb. Naja besser als keine zu haben )