Zum besseren Verständnis ein paar einführende Worte:
Ich würde ich gerne meine Daten von meinen externen Festplatten auf ein RAID-Storage zentral umlagern.
Die effizienteste Lösung dürfte hier wohl ein eSATA RAID-Storage mit 2 HDD Slots sein.
Ursprünglich wollte ich sogar auf ein 4 oder 5 Platten Storage setzen. Mittlerweile bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass diese viel zu teuer und zu unzuverlässig sind.
Das Storage möchte ich dann über den eSATA-Port von meinem Shuttle SD37P2 betreiben.
Wenn ich das richtig sehe, muss auf dem Rechner, an dem das Storage angeschlossen ist, AHCI eingebunden und aktiv sein, damit man das Storage quasi im plug&plug Mode betreiben kann und es nicht immer zusammen mit dem Rechner starten muss. Weiss jemand, ob man die Treiber noch nachträglich in Windows einbinden könnte?
Nachfolgend eine Auflistung der eSATA Storages, die ich nach meinen umfangreichen Recherchen in die engere Auswahl aufgenommen habe:
Falls jemand Erfahrungen mit einem der Storages gemacht hat oder eine Empfehlung aussprechen kann, würde ich mich freuen, wenn er dies hier mitteilen könnte.
Vergleichtests oder Reviews gibt es ja so gut wie keine für DASs im Gegensatz zu NASs.
Eine Gefahr sehe ich auch darin, dass man im Falle eines HDD-Ausfalls, in so einem Storage, sich darauf verlassen hat, dass die Replikation auf eine neue Platte problemlos läuft und es dabei dann zu Komplikationen kommen kann.
Bei Tom's Hardware habe ich heute auch nochmal rumgesucht und bin dabei noch auf das Thecus N2050 und das G-Force Megadisk MDE1000 (wobei es das scheinbar nicht in Deutschland gibt) gestoßen. So richtig verbreitet/beliebt sind eSATA RAID-Storages aber wohl wirklich nicht...
Eventuell würde ich mich für das FANTEC MR-35DUS2 entscheiden (Power-Switch, leider internes Netzteil, 70er Lüfter, angeblich sehr gut verarbeitet). Meinungen hierzu wäre daher besonders willkommen.
Nachfolgend noch die ein oder andere Frage zu den "passenden" HDDs:
Eigentlich wollte ich mir 2 x 1TB Samsung SpinPoint Platten für das Storage kaufen. Allerdings habe ich jetzt gelesen, dass es da häufig zu einem sogenannten 32MB-Bug kommen kann (Platten werden nur noch mit 32MB-Kapazität erkannt).
Außerdem scheint es da auch mehrere unterschiedliche Modelle zu geben (z.B. auch eine RAID-Version, die aber angeblich total unnötig ist). Kann man da einfach zu dem Standard-Modell greifen oder gibt es für ein Storage tatsächlich geeignetere Platten?
Teilweise wurden auch Seagate Platten empfohlen, da die bei einem Defekt vorab getauscht werden würden und man 5 Jahre Garantie hat. Ist das korrekt?
Ich hatte das jedenfalls noch so in Erinnerung, dass die Samsung Platten eben die mit der niedrigsten Temperatur sind und zudem noch recht leise.
Vielen Dank schonmal im Voraus, an alle die sich für das Thema interessieren und sich an der Diskussion beteiligen möchten.
Du verwechselst da glaubich was..
Externe Festplatten kannst du schon über Esata in ein Raid einbinden, allerdings ist das total sinnlos, wiel abstecken kannst auch net mal so eben.
Dann suchst du ein Gehäuse mit aufnahmen für 2 Platten obwohl du am anfang 4-5 wolltest.. nunja..
Ich kann dir nur soviel sagen, die übertragunggeschwindigkeiten aller NAS dieser Größenordnung zsind zumeist mieserabel oder sie haben andere Problemzönchen.
Das Fantec was du rausgesucht hast sollte genauso wie alle anderen einfach nur hinten einen GBit Lan anschluss haben, kein Esata .
Wenn du von mir eine Lösung die etwas eigenwilliger haben willst, auf die mein Vater (der ebensowas wollte) zurückgegriffen hat, kann ich dir das gerne mitteilen.
Allerdings ist eine bereits vorhandene Lizenz von Windows Home Server nicht verkehrt.
WD Platten haben vorabtausch bei Kreditkarte als Absicherung, wie das bei anderen ist wieß ich nichtmehr.
Was möchtest du den genau mit dem Ding amchen, oder was soll da drauf? Vll bin ich aber grad nur zu blöd zum lesen .
Du verwechselst da glaubich was.. Externe Festplatten kannst du schon über Esata in ein Raid einbinden, allerdings ist das total sinnlos, wiel abstecken kannst auch net mal so eben.
Im externen RAID1 Gehäuse pumpt er damit 70-110MB/s durch die Gegend. Um diese Datenrate mit einem NAS (er sucht DAS) zu erreichen, musst ziemlich viele Scheinchen auf den Tisch legen.
Damit man nicht 2 Strippen vom PC zum DAS ziehen muss, verwenden die Gehäuse Port Multiplikatoren bzw. sogar völlig autarke Chips, die RAID0/1 selbst durchführen. Unter anderem soetwas - die bringen dann auch einen USB Port für "Notfälle" mit: http://www.siliconimage.com/produc [...] spx?id=105
Die Frage ist halt ob die alle so fix sind wie sie auch werben.
An- und Abstecken geht zwar bei SATA (Hot-Plugging), aber zumeist wenn man die SoftRAID Treiber verwendet nicht mehr. Kommt ein bißchen auf den verwendeten Chip und die Software an. Schon möglich, dass dies ohne Probleme geht.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 26.10.2008 um 22:23:06
Da ich am Anfang ja generell nur auf der Suche nach einem Storage war, habe ich mittlerweile einen konkreten Typ bzw. konkrete Kandidaten gefunden und dachte mir deshalb, dass diese konkrete Anfrage in einem eigenen Thread besser aufgehoben ist.
Von der Idee mit den 4 - 5 Platten bin ich mittlerweile im Prinzip auch wieder weggekommen, da ich denke, dass im Falle eines Ausfalls des Controllers bzw. des Storages, ich erstmal keine Chance habe an meine Daten heranzukommen. Bei einem RAID1 sieht das ja schonmal anders aus, daher hoffe ich, dass ich mit dem 1TB Speicher von einem RAID1 Storage erstmal auskomme.
Da die Transferraten von einem NAS einfach zu langsam sind und mir die Vorteile eines NAS nicht unbedingt nützlich sind, entscheide ich mich für das schnellstmögliche DAS, was aktuell ein eSATA-Storage wäre.
Will auf dem Ding meine Daten, die aktuell noch auf mehrere externe HDDs verteilt sind, zentral darauf ablegen und zusätzlich noch die Sicherheit eines RAID1 haben.
Ich denke die meisten DASs werden aktuell den SiliconImage-Chip an Bord haben. Von der Geschwindigkeiten liegen die meisten eSATA Storages im Schnitt wohl so bei 80MB/s, was aber durchaus schon als richtig flott zu bezeichnen ist.
Soweit ich weiss, verwaltet das Storage das RAID - für Windows ist dann quasi nur eine 1TB Platte ersichtlich auf die eben geschrieben bzw. von der gelesen wird. Der Controller vom Storage schreibt die Daten dann "doppelt".
Windows erkannt dann aber die Platte nicht, wenn man das Storage nicht schon beim booten angeschaltet hat. Um für diesen Fall Abhilfe zu schaffen, braucht man dann glaube ich die AHCI-Geschichte.
Jedenfalls mal wieder Danke für eure Beteiligung.
Nachricht bearbeitet von maku am 29.10.2008 um 20:13:34
Letztendlich habe ich mich jetzt für das Fantec MR-35DUS2 entschieden, da es wohl das weitverbreitetste ist und unterm Strich ein recht brauchbares Storage.
Als Platten werde ich zweimal die Seagate Barracuda 7200.11 mit 1TB verbauen, da diese im Gegensatz zur Samsung-Variante nicht so fehlerbehaftet zu sein scheint. Sie kostet zwar ca. 20€ mehr als die Samsung und ist von der Performance wohl auch schlechter, aber was bringt einem die beste Samsung Platte, wenn man sich da mit Ausfällen rumschlagen darf.
Außerdem werde ich mal noch ein 2m eSATA-Kabel dazubestellen, da ich leider nicht herausfinden konnte wie lange das beiliegende Kabel nun ist.
Der eSATA Port vom Shuttle ist ja direkt onboard und nicht intern nochmal per Kabel an den SATA-Controller gesteckt, daher sollte das mit den 2m maximale Kabellänge bei eSATAschon klappen.
Bestellen werde ich die Sachen bei Mindfactory und hoffen, dass der Kundenservice, falls man ihn braucht, nicht ganz so miserabel ist und dass sie mir keine OEM-Platten unterjubeln.
Hoffe das mit dem hotplug vom Storage klappt dann irgendwie per eSATA.
Ich bin auf der Suche nach einer ähnlichen Lösung. Ich möchte das eSata-Raid dann gerne im Dauerbetrieb als zusätzliche Speichererweiterung nutzen. Deshalb würden mich Deine Erfahrungen nach einem Jahr Betrieb sehr interessieren.
Letztendlich habe ich mich jetzt für das Fantec MR-35DUS2 entschieden, da es wohl das weitverbreitetste ist und unterm Strich ein recht brauchbares Storage.
Als Platten werde ich zweimal die Seagate Barracuda 7200.11 mit 1TB verbauen, da diese im Gegensatz zur Samsung-Variante nicht so fehlerbehaftet zu sein scheint. Sie kostet zwar ca. 20€ mehr als die Samsung und ist von der Performance wohl auch schlechter, aber was bringt einem die beste Samsung Platte, wenn man sich da mit Ausfällen rumschlagen darf.
Außerdem werde ich mal noch ein 2m eSATA-Kabel dazubestellen, da ich leider nicht herausfinden konnte wie lange das beiliegende Kabel nun ist.
Der eSATA Port vom Shuttle ist ja direkt onboard und nicht intern nochmal per Kabel an den SATA-Controller gesteckt, daher sollte das mit den 2m maximale Kabellänge bei eSATAschon klappen.
Bestellen werde ich die Sachen bei Mindfactory und hoffen, dass der Kundenservice, falls man ihn braucht, nicht ganz so miserabel ist und dass sie mir keine OEM-Platten unterjubeln.
Hoffe das mit dem hotplug vom Storage klappt dann irgendwie per eSATA.
Also hier mal meine Erfahrungen mit dem fantec Storage:
Anfänglich hatte ich massive Probleme, als ich die ganzen Daten von meinen externen USB-Platten auf das Storage geschoben habe (die Firmware war soweit ich mich erinnere auf dem aktuellsten Stand). Hierzu hatte ich dann auch einen eigenen Thread angelegt.
Wenn man sehr viele Daten aufeinmal kopiert hat bzw. mehrere große, bei denen der Kopiervorgang besonders lange dauert, kam der Controller von dem Storage wohl nicht damit klar und es hat sich alles aufgehängt. Einmal hatte ich das Storage dann hart ausgeschaltet und danach hat sich der Rechner wieder gefangen. Wenn ich mich recht erinnere war dann aber das RAID beschädigt und musste rebuilded werden, was extrem lange gedauert hat.
Diesen Spaß habe ich am Anfang leider mehrmals mitgemacht bis alle Daten auf dem Storage (auf einem konsistenten RAID) waren. Die entsprechenden Auszüge aus dem Eventlog hatte ich in dem anderen Thread gepostet.
Mittlerweile schalte ich das Storage nur noch an, wenn ich ein paar kleinere Datenmengen draufschieben muss oder mal Daten vom Storage brauche.
Plug&Play also anschalten wenn der Rechner schon hochgefahren ist funktioniert übrigens nicht - aber das war mir davor schon klar, da ich kein AHCI aktiv habe und die Treiber nicht nachträglich experimentell ins System einbinden wollte. Aber das ist eher das geringere Problem...