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Wird unter 32-Bit der Grafikspeicher vom Hauptspeicher abgezogen?

Forum Grafikkarten : Dual SLI & Crossfire - Wird unter 32-Bit der Grafikspeicher vom Hauptspeicher abgezogen?

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MSI bringt im Februar noch eine 8800GT OC mit 1024 MByte und echter Doppelslotkühlung (wie bei gts) auf den Markt. für meinen neuen Rechner (im März) käme die Karte als SLI-Verbund in Frage.

Nun bin ich mir aber nicht sicher bezüglich des nutzbaren Arbeitsspeichers unter XP 32bit. Es stehen ja "nur" 3 - 3,5GByte effektiv zur verfügung.

Ist diese maximalgrenze auch noch abhängig vom verbauten Grafikram und falls ja, wird der Grafikram bei SLI mit der nutzbaren Größe (in diesem fall also 1GByte) oder mit der physikalisch vorhandenen Größe (also 2 x 1GByte = 2 GByte) berücksichtigt?


Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 13.02.2008 um 22:53:16
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Ja, der Grafik RAM wrd bei dem Nutzbaren Adressierungrahmen voll berücksichtigt.
Wenn Du also 2 Karten mit je 1 GB RAM einbaust kannst Du mit einem 32-Bit Betriebssystem nur noch maximal 2 GB Arbeitsspeicher benutzen.
(Eher etwas weniger, da geht auch noch was anderes davon ab von den Verfügberen 32Bit für Adressen.)

Antworten Achim069

aber nutzbar wäre doch nur 1GB...

Antworten legdocheinei

AAAAAAARGH! So einen Quark habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen...

Der Speicher auf der Grafikkarte hat erstmal nichts mit dem Hauptspeicher des Mainboards zu tun.

Der adressierbare Speicherbereich wird durch die gesamtzahl und die Art der "Erweiterungskarten" (im weitesten Sinne) beschränkt.

@Legdocheinei:
Du wirst vermutlich also irgendwo bei 3GB landen, falls Du 4GB Speicher eingebaut haben solltest.

Antworten derGhostrider

Wie wo was? 1GB?

In einem 32 Bit Betriebssystem kann man insgesammt 32 Bit Speicher Adressieren.
1024x1024x32 Byte also 22.554.432 Byte.

Antworten Achim069

der "nutzbare" vom arbeitsspeicher abzuziehende grafikspeicher wäre 1 GB. der "physikalisch vorhandene" vom arbeitsspeicher abzuziehende grafikspeicher wäre 2 GB (2 Karten mit je 1 GB).

aber ghostrider sagt ja, daß arbeitsspeicher und grafikspeicher 2 paar schuhe sind.

in meinen neuen Rechner will ich 2 riegel mit je 1 GB RAM reinpacken. der Rechner ist zum spielen, office und internet. ich bleibe bei 32bit und deshalb reichen mir 2 Gb arbeitsspeicher aber die will ich dann auch haben.

Antworten legdocheinei

Der Grafikkartenspeicher WIRD NICHT VOM BETRIEBSSYSTEM ADRESSIERT!

Ist das denn so schwer zu verstehen? Das eine ist RAM für die Grafikkarte, das andere ist RAM für das System.

Dein Windows hat keine Ahnung davon, wieviel RAM auf Deiner Grafikkarte ist. Kein Programm kann auf den Speicher Deiner Grafikkarte zugreifen.

Da kann man nicht irgendetwas addieren oder substrahieren.



Achim069 schrieb :

Wie wo was? 1GB?

In einem 32 Bit Betriebssystem kann man insgesammt 32 Bit Speicher Adressieren.
1024x1024x32 Byte also 22.554.432 Byte.



Das rechnest Du besser nochmal nach...

Davon abgesehen sind durch 32bit = 2^32 = 4294967296 Zustände adressierbar. Jeder Zustand steht hier für ein Byte.

4294967296Byte / (1024^2) = 4096MB bzw nochmal durch 1024 teilen = 4GB.

Was auch immer Du da gerechnet hast, es ist leider Unfug.

Nachricht zitiert 2 mal
Nachricht bearbeitet von insane am 17.02.2008 um 11:02:16
Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Der Grafikkartenspeicher WIRD NICHT VOM BETRIEBSSYSTEM ADRESSIERT!

Ist das denn so schwer zu verstehen?


nein, sogar ich hab's jetzt kapiert! und danke für die info.

Antworten legdocheinei

Ich hab das auch schon öfter gelesen, dass mit 32-Bit Vista/XP der Grafik- vom Hauptspeicher abgezogen wird. Woher kommt diese Aussage?
Aber nicht ärgern, es gab Leute, die haben angefangen, den Cache ihrer Festplatten abzuzählen: 512 MByte GK + 4x32 MByte HD + 4 MByte Brenner...

Diese Rechnung wäre bei Quad-Crossfire mit dem 3870X2 fatal, 4x512 MByte Grafikspeicher.

Danke an derGhostrider, dieser Thread wird sicher öfter verlinkt, damit der "Aberglaube" aufhört.


Nachricht bearbeitet von 3D Mann am 13.02.2008 um 22:41:46
Antworten 3D Mann

@3DMann:
Der Aberglaube liegt vermutlich darin begründet, daß heutzutage viele Grakas 512MB RAM haben und ca 512MB "fehlen".

Allerdings kenne ich auch mein System. Je nach Einstellungen sehe ich 3,2 oder auch nur 2,8GB meiner 4GB RAM. Da neine Grafikkarte "nur" 256MB RAM hat, kann es daran z.B. gar nicht (allein) liegen. Wieviel Speicher belegt wird ist so eine Sache für sich. Liegt irgendwie an den sogenannten "option-ROMs" aller Komponenten. Jedes "Gerät" hat sein eigenes BIOS. Jeder zusätzlich installierte Netzwerkcontroller, jeder FireWire-, SATA-Controller, jeder Sound-, TV- und eben auch jede Grafikkarte. Jedes dieser Geräte belegt einen bestimmten Adressraum unterhalb der 4GB Grenze. Wieviel hat jedoch nichts mit der Speicherbestückung der jeweiligen Karte zu tun.

So, nun habe ich es, falls es nochmal jemand nachlesen will, etwas ausführlicher erklärt.

3D-Mann: Tausch die Grafikkarte mal durch eine Uralt-Grafikkarte mit PCI-Slot aus... oder durch eine low-end von ATI oder NVidia... die hatten doch mal ein, zwei Modelle mit 32MB RAM und "TurboCache".

Dann solltest Du ebenfalls sehen (und könntest es hier als Beweis Posten), daß nicht plötzlich 3,97GB verfügbar sind.



Ich mache nicht ständig Doppelposts!


Nachricht bearbeitet von insane am 17.02.2008 um 11:04:27
Antworten derGhostrider

Jo da hat der Ghostrider recht... Der zur Verfügung stehende RAM erreicht deshalb nie die 4GB weil die anderen Komponten Einfluss auf den Speicher haben... Wie dieser Einfluss genau ausieht kann auf der Seite von Microsoft auch irgendwo nachgelesen werden. Gut möglich das es sich dabei um Geräteeigene BIOS handelt, wie hier auch schon gesagt wurde. Hat aber absolut nichts mit dem Speicher der Grafikkarte zu tun... Ein weiterer Internet Hoax :)

Antworten leanproduction

Die Antwort liegt irgendwo in der Mitte.

Unter 32bit sind max. 4GB adressierbar, allerdings muss der Speicher der Grafikkarte auch über PCI adressierbar sein, d. h. entweder der Treiber/das BIOS sind in der Lage, Adressen über 4GB im 64bit-Raum zu verwenden oder eben nicht. Es gibt also folgende 2 Combo:

1. Kombination insg. <4GB: alles gut
2. Kombination insg. >4GB: auch gut, weil Windows hier einen Kunstgriff macht und einfach die oberen 512MB des Arbeitsspeichers nicht adressiert und da die Grafik reinstopft.

Das hat mit dem OS eigentlich nicht wirklich was zu tun, mehr mit dem BIOS und dem Treiber der Grafikkarte.

Problematisch wird's nur, wenn die Grafiktreiber sehr alt sind, dann können Sie meist ausschließlich im 32bit Adressraum arbeiten (ebenso das PC-BIOS, das ja die ursprüngliche Zuordnung für die Adressräume vornimmt). Deswegen habe antiquierte Profi-Karten meist eine physikalische Trennung von 3D-Puffer und GrafikRAM, damit der Grafikram bei der Adressierung dem OS nicht ins Gehege kommt.

Oder wo es eben auch zu Problemen kommen kann, ist wenn der GrafikRAM >512MB ist (das "Loch" bei Windows XP), aber da wenden eigentlich alle Karten den Kunstgriff an, dass sie mit Fenstern arbeiten und sozusagen ihren Speicher "stückeln", also ausschließlich über die ersten 64/128/256/512MB den Speicherzugriff abwickeln. Nur wenn der Treiber wirklich Mist ist, gibt's hier Streß. Oder wenn die Mainboard-Entwickler der Meinung waren, dass in ihrem Mainboard niemals 4GB + 1GB stecken würden (gibt's genügend ...).

Abgezwackt wird im übrigen meistens gar nichts, es gibt halt Streß. Wer mehr wissen will, der lese sich zum Beispiel mal einige Seiten zum Thema BARs und Memory Allocation bei Nvidia-Grafikkarten durch.

Bei SLI wird aber vermutlich nicht das Speicherfenster das Problem sein, interessanter würde es bei 3+ Grafikkarten im System für mehr Desktops.


Nachricht bearbeitet von BigTeddy am 14.02.2008 um 00:08:02
Antworten BigTeddy

@BigTeddy:

Deine Theorie ist fehlerhaft.

1. Hat das NICHTS mit den Mainboardherstellern zu tun. Es ist eine Limitierung im 32bit x86 Design. Das kann kein Mainboardhersteller lösen oder umgehen.
2. Diese Lücke wird nicht einfach nur von Grafikspeicher belegt. Ich kann Dir ein System zeigen, welches auch mit einer 32MB Grafikkarte mehr als 512MB RAM "verliert", solange ein 32bit OS ohne passende Tricks in der Speicherverwaltung verwendet wird.
3. Es liegt nicht am Grafikkarten Treiber:
Ich kann Dir ein und dasselbe System zeigen, was mit ein und demselben Grafikkartentreiber unter WindowsXP ca 3GB RAM anzeigt und bei Windows Server 2003 Enterprise Edition (32bit Version) die vollen 4GB addressierbar hat.

Der Grafikkartenspeicher wird nicht so adressiert wie der Hauptspeicher! Das sind vollkommen andere Speicherbereiche.

Nach dieser Logik, daß der Adressraum des Hauptspeichers auch für Grafikspeicher genutzt würde, müsste man den RAM auf der Grafikkarte auch als Hauptspeicher des Systems nutzen können.
Andererseits kann es natürlich sein, daß ein gewisser Teil, also zumindest der teil für 2D, für den Treiber gewisse Adressen oder zumindest den Platz für Adressen, die der Treiber nutzen wird, schon im RAM vorhält. Das sollte dann aber ehr 32MB oder sowas ausmachen und somit nicht weiter ins Gewicht fallen. Das geht dann auch automatisch am Thema vorbei.
Fakt ist, daß nicht die größe des Grafikspeichers vom verfügbaren Adressierungsbereich subtrahiert wird.

... und seitdem es AGP gibt, ist mir auch keine Karte bekannt, die soetwas tatsächlich gemacht hätte oder machen würde.
Gegenbeispiele sind natürlich gern willkommen.

Nachricht zitiert 2 mal
Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 14.02.2008 um 00:50:13
Antworten derGhostrider

Ursache:
Es gibt in jedem Computer Geräte, die fest zugewiesenen Speicher benötigen. Das Ganze nennt man Memory-Mapped I/O, kurz MMIO. Damit dieser Speicher auch bei 32-Bit Betriebssystemen zur Verfügung steht bzw. adressiert werden kann, muss er logischerweise immer in in den ersten 4 GB eines Systemes liegen. Egal welches System letztendlich installiert ist. Es ist als Standard nun mal so festgelegt.

Wirkung:
Und jetzt zum Mysterium mit der Grafikkarte. Deren Speicher (z.B. 512 MiB) muss demnach zwingend in den ersten 4 GB des verfügbaren Adressbereiches zugewiesen werden. Was passiert, wenn nun aber schon 4 GB RAM installiert sind? Dann wird schlicht und einfach ein Teil des Adressraums für die Zuweisung des Grafikspeichers reserviert. Dabei wird aus den genannten Gründen ein Teil des Arbeitsspeichers überschrieben und es reduziert sich gleichzeitig die Menge des verfügbaren Arbeitsspeichers. Der Umfang der Reduzierung wird durch die Anzahl der eingebauten Geräte bestimmt, für deren Speicher per MMIO Speicher reserviert werden muss. Microsoft begründet dies auch mit der Treiberkompatibilität und begrenzt unter Vista den RAM automatisch auf 3,12 GiB. Deswegen ist es theoretisch auch Unfug, dass der Wert des begrenzten Speichers direkt von der Größe des Grafikkartenspeichers abhängt.

Fazit:
Es ist also nicht nur die Grafikkarte, die RAM abzwackt, sondern auch andere Geräte können den adressierbaren RAM reduzieren. Das kann sogar soweit führen, dass man weniger als die von Vista freigegebenen 3,12 GiB angezeigt bekommt. Der PAE-Modus (Physische Adresserweiterung) wie z.B. beim Server 2003 ist unter Vista 32 leider nicht mehr verfügbar, da viele Treiber durch den Konflikt zwischen Data Execution Prevention, kurz DEP, und dem PAE-Modus instabil werden bzw. den Dienst komplett quittieren. Das trifft auch DMA-Transfers, wenn die Laufwerksadapter nur 32-Bit unterstützen. Sicherheit hat also immer ihren Preis. Leider.

Hier ist nun zu überlegen, ab wann sich ein 64-Bit System wirklich lohnt. Mit 4 GiB RAM kommt man unterm Strich dann genausoweit, wie mit 3 GiB unter 32-Bit. Auslegungs- und Geschmackssache.


Nachricht bearbeitet von FormatC am 14.02.2008 um 08:58:33
------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
KonfigurationHomepage
Antworten FormatC

Ist jetzt die Reservierung für den Grafikspeicher fix, also immer 512 oder variiert sie abhängig vom Grafikspeicher oder einer zweiten Grafikkarte, da ja zusätzliches Gerät?

z.b.
GF7 256 MByte
GF8 512 MByte
GF8 768 MByte
X2 2x512 MByte
X2 CF 2x2x512 MByte


Nachricht bearbeitet von 3D Mann am 14.02.2008 um 07:46:51
Antworten 3D Mann

Link: 4GB unter XP, Vista und Linux

Ich kann das übrigens indirekt bestätigen. Bei einer getesteten Bliss 8800 GT mit 1 GiB RAM, sowie diversem eingebautem Schnickschnack, waren es sogar nur noch 2,96 GiB angezeigter RAM unter Vista 32. 3,12 sind vorab als Maximalgröße von Microsoft vorgegeben, auch wenn tatsächlich weniger gebraucht wird. Deshalb passen die meisten Grafikkarten in dieses Schema. Bei 1 GiB Grafikspeicher wirds aber dann doch eng und man fällt unter 3 GiB.

Es ist natürlich richtig, dass Grafikspeicher nicht wie normaler RAM angesprochen wird. Nur blendet Vista den benötigten Adressraum für den Grafikspeicher von vornherein aus. Denn irgendwer benötigt nun mal diese Adressen. Und doppelt vergeben geht leider nicht.

Es ist wie mit Äpfeln und Stiegen. Es ist nur eine begrenzte Anzahl an Stiegen vorhanden. Und es ist sicher zu stellen, dass stets mindestens 4 leere Stiegen für eventuell angelieferte Birnen reserviert sein müssen. Diese Stiegen fehlen dann und es bleiben logischerweise immer Äpfel übrig. Da Birnen Vorrang haben, können bei Anlieferung auch mal 6 Stiegen fällig werden. Dann bleiben noch mehr Äpfel übrig, die ich nicht verpacken kann.


Nachricht bearbeitet von FormatC am 14.02.2008 um 09:11:33
------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
KonfigurationHomepage
Antworten FormatC

Ich hab bei mir folgendes beobachtet:

 

4x 1GiB auf P5N32-SLi Plus (Win Vista Home Prem. 32 Bit)

 

->
1x 8600 GT mit 256 MB -> 3,25 GiB im Win erkannt
2x 8600 GT mit 256 MB SLi -> 2,75 GiB im Win erkannt
1x 8800 GTS mit 512 MB -> 3,25 GiB im Win erkannt

 

Konnt mir darauf keinen Reim machen, aber als ich das Topic gelesen hab dacht ich ich posts mal.

 

Es scheint also wirklich irgendeine Abhängigkeit bei SLi zu geben!?

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von x4ntos am 14.02.2008 um 09:11:48
Antworten x4ntos

Was mich auch verblüfft ist die Tatsache, dass MS von 3,12 GiB spricht, man aber 3,25 erhält. Mich würde auch mal die wirkliche Grenze interessieren. Denn das PCI-Hole, was seitens des BIOS vorgegeben ist, ist auch nur 512 MiB groß.

Antworten FormatC

Wenn ich es richtig verstanden habe:

1x8600 GT = 3.5 - 256 AGP = 3.25
2x8600 GT = 3.5 - 256 AGP - 256 GT - 256 AGP = 2.75
1x8800 GTS = 3.5 - 256 AGP = 3.25

Das wäre dann bei einer
3870X2 = 2.75
und bei Quad Crossfire
3870X2 CF = 1.5

Muahuahuah, jetzt wird mir klar, wie MS alle auf Vista bekommt und alle 32-Bit-Vista-Käufer sind in spätestens 3 Jahren total angear.cht, wenn sie 3D machen wollen.

@FormatC
Ich habe mit 4x1 XP 32bit, 7950GT 512 sogar 3668392 im Task Manager frei.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von 3D Mann am 14.02.2008 um 09:36:19
Antworten 3D Mann

3D Mann schrieb :

Wenn ich es richtig verstanden habe:

1x8600 GT = 3.5 - 256 AGP = 3.25
2x8600 GT = 3.5 - 256 AGP - 256 GT - 256 AGP = 2.75
1x8800 GTS = 3.5 - 256 AGP = 3.25

Das wäre dann bei einer
3870X2 = 2.75
und bei Quad Crossfire
3870X2 CF = 1.5

Muahuahuah, jetzt wird mir klar, wie MS alle auf Vista bekommt und alle 32-Bit-Vista-Käufer sind in spätestens 3 Jahren total angear.cht, wenn sie 3D machen wollen.

@FormatC
Ich habe mit 4x1 XP 32bit, 7950GT 512 sogar 3668392 im Task Manager frei.



Die GTS hat 512 MB RAM, daher wundert mich das alles!

Antworten x4ntos

Das sollte die BIOS-Einstellung zum Allokieren des Speichers regeln, die richtet sich nach deinem Hauptspeicher und wird auf 256 MByte stehen.


Nachricht bearbeitet von 3D Mann am 14.02.2008 um 09:58:52
Antworten 3D Mann

Das Vista auf 3,12GB beschränkt kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Mir werden 3324MB freier Speicher angezeigt (in der Systemsteuerung bei System)

Antworten leanproduction
- 0 +

FormatC schrieb :

Was mich auch verblüfft ist die Tatsache, dass MS von 3,12 GiB spricht, man aber 3,25 erhält. Mich würde auch mal die wirkliche Grenze interessieren. Denn das PCI-Hole, was seitens des BIOS vorgegeben ist, ist auch nur 512 MiB groß.


MS gibt keine konkrete Zahl vor. Ich weiß überhaut nicht, was Du mit PCI Hole meinst. Und völlig egal was Du meinst, aus der Zahl kannst Du nicht auf die in Vista zur Verfügung stehende Speichermenge schließen.

 

Das BIOS verwendet eine Algorithmus, um die MMIO Speicherregionen festzulegen. Dieser Algorithmus hängt ab von der BIOS Version, der Anzahl der Karten, dem Chipsatz und noch einigen anderen Dingen mehr. Daher gibt es [b]keine konkrete Zahl bzgl. Maximalem "Speicherverlust" - sondern lediglich Erfahrungswerte.

 

Aus dem Intel Whitepaper zu 4GB geht folgende Rechnung hervor (S.8)
http://dlsvr01.asus.com/pub/ASUS/mb/4GB_Rev1.pdf

 

http://filebeam.de/thumbs/mmio.png
(anklicken für Rechenbeispiel)

 

Interessant ist z.B. wie sich PCI Enumeration Area 2 bestimmt. Interessant ebenfalls, dass in dem Beispiel völlig egal ist, ob Du 3GB oder 4GB reinsteckst, es bleiben nur 2,84GB.

 
Zitat :

Muahuahuah, jetzt wird mir klar, wie MS alle auf Vista bekommt und alle 32-Bit-Vista-Käufer sind in spätestens 3 Jahren total angear.cht, wenn sie 3D machen wollen.


Mir scheint Du kennst nicht:

Code :
  1. BCDedit /set PAE forceenable
 

Ich gehe davon aus, dass in ca. 1 Jahr wenn das aktuell ist, sämtliche "PAE-mode-induced driver compatibility issues"
http://support.microsoft.com/?scid [...] &x=15&y=12
hinfällig sind und somit volle 4GB unter Vista Home|Business|Ultimate möglich sind - ganz gleich welche SLI Grafikkarte Du verwendest.

 

--

 

Ob bei SLI der doppelte Addressraum abgezogen wird, kann ich nicht sagen. Ich weiß zu wenig wie SLI technisch funktioniert.

 

--

 

Ich hätte gern' mal einen Beweis dafür, dass 64-Bit Treiber wirklich kompatibler sind als 32-Bit Treiber im PAE Modus. Alle obigen Einschränkungen treffen nämlich auch auf 64-Bit zu:
http://www.heise.de/ct/05/05/096/
(unter Fallstricke)
Allerdings kann's natürlich sein, dass die 64-Bit Treiber mehr mit der RAM >4GB Intention geschrieben und getestet werden. Trotzdem hätte ich dafür gerne Beweise statt Behauptungen.

 

Auch würde mich interessieren ob das 32-Bit -> 64-Bit DMA Double Buffering auch im 32-Bit PAE Vista gemacht wird.

 

bg,
7oby


Nachricht bearbeitet von 7oby am 14.02.2008 um 10:50:15
Antworten 7oby

Ist zwar schön, dass man PAE aktivieren kann, laut dem Heise-Artikel läuft das nur zuverlässig mit Windows Server 2003.

Zitat:
http://www.pc-experience.de/wbb2/t [...] adid=24883
Um es gleich vorwegzunehmen, da Vista sich nicht für die Boot.ini interessiert, ist es an dieser Stelle auch nicht möglich Vista 32Bit in irgendeiner Form über PAE-Switches zu manipulieren, da hier Switches wie /IncreaseUserVA unter becedit zum Einsatz kommen, über die wir ebenfalls nichts wirklich positives berichten können...

Also war das nichts mit XP und Vista 32-Bit. Soweit ich es jetzt verstehe, ist auch nicht gesagt, dass es problemlos läuft, ein dämmlicher Treiber, der es nicht checkt und auf Wiedersehen mit der Stabilität.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von 3D Mann am 14.02.2008 um 11:22:50
Antworten 3D Mann
- 0 +

3D Mann schrieb :

Ist zwar schön das man PAE aktivieren kann, laut dem Heise-Artikel läuft das nur zuverlässig mit Windows Server 2003.


veraltet.

3D Mann schrieb :

Um es gleich vorwegzunehmen, da Vista sich nicht für die Boot.ini interessiert, ist es an dieser Stelle auch nicht möglich Vista 32Bit in irgendeiner Form über PAE-Switches zu manipulieren, da hier Switches wie /IncreaseUserVA unter becedit zum Einsatz kommen, über die wir ebenfalls nichts wirklich positives berichten können...


quod erat demonstrandum
Boot.ini ist durch BCD ersetzt und BCDedit manipuliert diese Datenstruktur.

 

Hier steht dann auch, dass obiger Befehl auch unter Vista funktioniert (natürlich!):
http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/aa906211.aspx

 

In dem von mir im vorangehenden Posting verlinkten MS Knowledge-Base Artikel steht dann auch genau die Funktionsweise.

 

Im übrigen kenne ich den PC Experience Artikel. Was dort zu Vista steht ist teilweise auch überholt und veraltet.

 
3D Mann schrieb :

Also war das nichts mit XP und Vista 32-Bit. Soweit ich es jetzt verstehe, ist auch nicht gesagt, dass es problemlos läuft, ein dämmlicher Treiber, der es nicht checkt und auf wiedersehen Stabilität.


XP SP2 und Vista funktionieren bzgl. PAE unterschiedlich. Unter XP SP2 gehen tatsächlich nicht die vollen 4GB (ohne jetzt auf die technischen Details einzugehen. Um die Verwirrung komplett zu machen sei noch erwähnt, dass die vollen 4GB unter XP SP1 wiederum gehen).

 

Unter Vista gehen die vollen 4GB. Ja, im Moment ggf. mit Treiberproblemen. Allerdings möchte ich hierfür Beweise sehen und nicht nur "Ich hab' gehört, gelesen, ...". Einfach oben im KnowledgeBase Artikel nachlesen, dann macht's klick und in ca. 1 Jahr ist das kein Thema mehr.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 14.02.2008 um 11:28:53
Antworten 7oby

"veraltet. "

Warum setzt du den Artikel-Link dann rein.

Das meinte ich ja, alle dürfen zu Vista wechseln, wenn sie dann GF10-SLI 2x1024 oder GF10GX2 haben wollen. In 3 Jahren ist XP eh nur noch Veteranensoftware (nichts gegen XP, wurde nur mit 98 und w2k auch so gemacht).

KnowledgeBase Artikel: ca. 1 Jahr, ich sag mal abwarten, immerhin müssen ALLE Treiber fehlerfrei laufen - richtig?

Antworten 3D Mann

derGhostrider schrieb :

@BigTeddy:
Deine Theorie ist fehlerhaft.

1. Hat das NICHTS mit den Mainboardherstellern zu tun. Es ist eine Limitierung im 32bit x86 Design. Das kann kein Mainboardhersteller lösen oder umgehen.


Natürlich. Ich kann ja auch mit einem x86 Design problemlos Maschinen mit mehr als 4GB speicher bauen. Ich muss nur über die Speichercontroller darauf zugreifen können.

derGhostrider schrieb :


2. Diese Lücke wird nicht einfach nur von Grafikspeicher belegt. Ich kann Dir ein System zeigen, welches auch mit einer 32MB Grafikkarte mehr als 512MB RAM "verliert", solange ein 32bit OS ohne passende Tricks in der Speicherverwaltung verwendet wird.


Und? Dann ist der Treiber schlecht oder es passiert sonstwas in dem System. Auch eine Grafikkarte mit mehr als 512MB kann mit einem Speicherfenster von 32MB auskommen.

derGhostrider schrieb :


3. Es liegt nicht am Grafikkarten Treiber:
Ich kann Dir ein und dasselbe System zeigen, was mit ein und demselben Grafikkartentreiber unter WindowsXP ca 3GB RAM anzeigt und bei Windows Server 2003 Enterprise Edition (32bit Version) die vollen 4GB addressierbar hat.


Und?

derGhostrider schrieb :


Der Grafikkartenspeicher wird nicht so adressiert wie der Hauptspeicher! Das sind vollkommen andere Speicherbereiche.


http://de.wikipedia.org/wiki/Memory_Mapped_I/O

derGhostrider schrieb :


Nach dieser Logik, daß der Adressraum des Hauptspeichers auch für Grafikspeicher genutzt würde, müsste man den RAM auf der Grafikkarte auch als Hauptspeicher des Systems nutzen können.


Der Schluß ist nicht nur logisch sondern auch technisch falsch.

Mittlerweile sollten allerdings genügend technisch bewandertere Menschen etwas gepostet haben, um dich von der Richtigkeit meiner Behauptung zu überzeugen.

Antworten BigTeddy
- 0 +

3D Mann schrieb :

"veraltet. "
Warum setzt du den Artikel-Link dann rein.


Ja, 'tschuldige. Außschließlich wegen den auf Deutsch ganz gut erklärten "Fallstricke" (s.o.). Zu der Zeit (2005) gab's noch gar kein Vista.

3D Mann schrieb :

Das meinte ich ja, alle dürfen zu Vista wechseln, wenn sie dann GF10-SLI 2x1024 oder GF10GX2 haben wollen.


Eine GF10-SLI 2*1024 wird man natürlich auch wegen DirectX 10.x nur unter Vista betreiben wollen. Klar zieht eine GF10-SLI viel "nutzbaren" Hauptspeicher RAM ab. Ob man das Problem allerdings zu gegebener Zeit (wenn die GF10 verfügbar ist - jetzt kommt ja erstmal GF9) dann am besten mit 32-Bit PAE oder 64-Bit Vista erschlägt, wird sich dann zeigen.

3D Mann schrieb :

KnowledgeBase Artikel: ca. 1 Jahr, ich sag mal abwarten, immerhin müssen ALLE Treiber fehlerfrei laufen - richtig?


Korrekt! Alle Treiber müssen laufen! Irgendeine schimmlige TV Karte wird sicher immer Probleme machen (das hat die Vergangenheit ja schon gezeigt).

Antworten 7oby

Ein kleiner Tip meinerseits:
Wer genauere Informationen zur Aufteilung des Adressraums möchte, sollte im Geräte-Manager unter Ansicht die Option "Ressourcen nach Typ" aktivieren.
Darauf folgend erhält man unter dem Ordner "Arbeitsspeicher" (die Bezeichnung ist im übrigen falsch) Einblick in die Aufteilung des physikalischen Adressraums. Jeder Eintrag mit dem Namen "Systemplatine" sollten dann den eigentlichen Arbeitsspeicher kennzeichnen.
Gruß
RJdaMoD

Antworten rjdamod

Zitat :

MS gibt keine konkrete Zahl vor. Ich weiß überhaut nicht, was Du mit PCI Hole meinst. Und völlig egal was Du meinst, aus der Zahl kannst Du nicht auf die in Vista zur Verfügung stehende Speichermenge schließen.



Betreffs der 3,12 GiB und PAE unter Vista 32:
Zur Lektüre empfehle ich unter anderem den von Dir zitierten Artikel aus der Microsofts Knowledge-Base KB929605. Den es übrigens auch in Deutsch gibt. Dort finden übrigens auch die von mir genannten 3,12 GiB Erwähnung. Du verlinkst den Artikel und fragst mich, wo ich die Zahl herhabe? Und PAE geht definitiv nicht. Diesbezuglich sollte man auch mal die hauseigenen Newsgroups bemühen. Außer einem Systemcrash (mein erster Blauer unter Vista überhaupt) bewirkte der von von Dir erwähnte Schalter/Befehl nichts Brauchbares. Die Aktivierung des PAE haben schon Hunderte oder Tausende probiert - es scheitert definitiv an der restriktiven Treiberhandhabung durch Microsoft. Und soweit ich meinen Schulungen glauben schenken darf, wird sich daran auch nichts ändern. Mal abgesehen davon, das bcdedit so ein Ding für sich ist. Selbst IncreaseUserVA ist mit absoluter Vorsicht zu genießen. Man darf nie von Server 2003 auf Vista 32 schließen. Vista bockt bei sowas gemein.

PCI-Hole
Jedes BIOS einer normalen Desktop-Platine startet zunächst im 32 Bit Mode, da das BIOS nicht wissen kann, welches OS letztendlich zum Einsatz kommt (32 oder 64 Bit). Baut man nun mehr als 2 GB (also die erwähnten 4 GB) Hauptspeicher in so ein X86 System ein, dann ist es nicht verwunderlich, dass nicht der gesamt physikalische Hauptspeicher genutzt werden kann. Auslöser sind mögliche Ressourcenkonflikte, ausgelöst durch die logischen Beschränkungen der 32 Bit-Technologie. Darin stehen nun mal nur maximal 4 GB addressierbarer Speicher zur Verfügung. Und exakt aus diesem Grund müssen deshalb alle Memory- und Device-Adressräume unterhalb der magischen 4 GB-Grenze eingeblendet werden. Baut man demnach mehr als >2 GB physikalischen Hauptspeicher ein, dann kommt es folgerichtig zum Ressourcenkoflikt zwischen physikalischem Hauptspeicher und den Device-Adressräumen.

Und genau aus diesem Grund fügen die gängigen BIOS ein Speicherloch unterhalb dieser 4 GB-Grenze ein. Und dieses Loch nennt man nun mal PCI-Hole (PCI-Loch). Der Speicher, den dieses "Loch" belegt, kann vom Betriebssystem nicht adressiert werden. Das Loch beträgt, auch BIOS-abhängig, zwischen 512 MiB bis hin zu über einem GiB. Woraus sich auch erklärt, warum es auf verschiedenen Boards zu unterschiedlichen Angaben des RAMs unter Vista kommt. Diesen Speicher kann man nur nutzbar machen, wenn man ihn in einen Bereich verlegt, der noch nicht vom physikalischen Speicher belegt ist.

Das klappt aber nur, wenn man ein 64 Bit OS nutzt, eine CPU besitzt, die 36 Bit (PAE) oder 40 Bit Adressierung unterstützt (aktuelle Intel- und AMD CPUs) . Und - ganz wichtig - der Chipsatz des Mainboards muss Memory Remapping oberhalb von 4GB überhaupt erst einmal unterstützen. Sonst nützt nämlich das schönste 64 Bit OS nichts, wenn die Adressräume nicht verlagert werden können.

@leanproduction:

Zitat :

Das Vista auf 3,12GB beschränkt kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Mir werden 3324MB freier Speicher angezeigt (in der Systemsteuerung bei System)

Ja, macht ca. 3,25 GiB. Deshalb verstehe ich auch Microsofts eigene Aussagen nicht und habe die Frage allgemein in den Raum geworfen. Irgendwo müssen die 128 MiB ja abgeblieben sein ;)

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Nachricht bearbeitet von FormatC am 14.02.2008 um 13:18:12
------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
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Antworten FormatC
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FormatC schrieb :

Zur Lektüre empfehle ich unter anderem den von Dir zitierten Artikel aus der Microsofts Knowledge-Base KB929605. Den es übrigens auch in Deutsch gibt. Dort finden übrigens auch die von mir genannten 3,12 GiB Erwähnung. Du verlinkst den Artikel und fragst mich, wo ich die Zahl herhabe?


1. Die deutsche Übersetzung enthält lauter sachliche Fehler wg. automatischer Übersetzung. Bitte nur die englische Referenzieren.

2. Die 3,12 GiB sind keine Zahl von Microsoft

2.a) Es heißt "For example, the System Information dialog box may report 3,120 megabytes (MB) of System memory". Auf Deutsch übersetzt: "... System Information Fenster kann beispielsweise 3,120 MiB ..." Dieser Abschnitt ist sogar in der automatischen Übersetzung korrekt übersetzt.

2.b) Zahlen die Microsoft veröffentlich hat:
http://blogs.msdn.com/dcook/archiv [...] emory.aspx
"but a practical limit of about 3.1 GB"
"You would be limited to 3.1-3.5 GB without PAE"

Ich habe oben bereits erwähnt wie sich die Zahl zusammesetzt. Welche Faktoren eine Rolle spielen.


Ich kannte bisher hierfür nur den Begriff Memory Hole, der es offensichtlich auch genauer trifft. Denn die Intel Auflistung zeigt schon, dass es nicht nur PCI(e) MMIO ist.

Laut google sprechen wohl manche tatsächlich von PCI-Hole.

FormatC schrieb :

Und PAE geht definitiv nicht. Diesbezuglich sollte man auch mal die hauseigenen Newsgroups bemühen.


PAE geht! Es ist beispielsweise Voraussetzung für das NX-Bit.

FormatC schrieb :

Außer einem Systemcrash (mein erster Blauer unter Vista überhaupt) bewirkte der von von Dir erwähnte Schalter/Befehl nichts Brauchbares.


Für mich die erste brauchbare Info in dem Post.

Antworten 7oby

Wie ich das verstanden habe hat man also mit sli 768-Systemen und 1gib Hauptspecher (*moment Rechner hol*) minus 512mib für Windows übrig.

u saved my day -.-

Antworten veteranos
- 0 +

veteranos schrieb :

Wie ich das verstanden habe hat man also mit sli 768-Systemen und 1gib Hauptspecher (*moment Rechner hol*) minus 512mib für Windows übrig.


Falsch.

Der Grafikkartenspeicher wird von der 4GiB Grenze abgezogen und kommt in den Bereich 0...1 MiB überhaupt nicht rein. Hast also 1MiB.

Oben in der Tabelle, die ich gepostet hab' kann man's erkennen.

Antworten 7oby

@BigTeddy und alle, die es mir einfach nicht glauben wollen:

Der BEWEIS wurde hier schon gepostet:

x4ntos schrieb :

Ich hab bei mir folgendes beobachtet:

4x 1GiB auf P5N32-SLi Plus (Win Vista Home Prem. 32 Bit)

->
1x 8600 GT mit 256 MB -> 3,25 GiB im Win erkannt
2x 8600 GT mit 256 MB SLi -> 2,75 GiB im Win erkannt
1x 8800 GTS mit 512 MB -> 3,25 GiB im Win erkannt

Konnt mir darauf keinen Reim machen, aber als ich das Topic gelesen hab dacht ich ich posts mal.

Es scheint also wirklich irgendeine Abhängigkeit bei SLi zu geben!?



Hier kann man EINDEUTIG sehen, daß es nicht einfach die RAM-Größe ist, die 1:1 in den Adressraum gemappt wird. Ansonsten müsste die 8800GTS mit ihren 512MB irgendwo zwischen 1x 8600GT und 2x 8600GT liegen.

Dazwischen, da sonstige "Firmware" einer zweiten Grafikkarte keinen Platz belegt.
Defacto sieht man jedoch, daß es dem System total egal ist, wieviel RAM auf der Grafikkarte nun installiert ist. Es ist nur und ausschließlich von Bedeutung, wieviel RAM durch die Firmware der Grafikkarte generell belegt/geblockt wird.

Aber ich habe ja keine Ahnung... Merkwürdig nur, daß die Ergebnisse mir Recht geben.

------------

Nachtrag: Wenn der Grafikspeicher das entscheidende wäre, dann wäre bei der SLI-Konfiguration ein "Fehler" aufgetreten, da ca 500MB "fehlen" anstelle der 256MB der Grafikkarte.

Und noch ein Beweis dafür, daß soetwas nicht durch ein Treiberproblem zu begründen ist:
Der ausgeblendete Speicherbereich (memory hole) ist auch ohne Grafikkartentreiber bzw bei anderen Betriebssystemen, die über keine ausgeklügelten Remapping Funktionen verfügen, nicht mehr adressierbar.
Einige BIOSe zählen beim Speichertest während des POST den nicht adressierbaren Speicher nichteinmal durch und zeigen sogar nur noch den für 32bit Anwendungen/Betriebssysteme verfügbaren Speicher an. Da sind noch überhaupt keine Treiber geladen!

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 14.02.2008 um 17:03:47
Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

@BigTeddy und alle, die es mir einfach nicht glauben wollen:

Der BEWEIS wurde hier schon gepostet:

Hier kann man EINDEUTIG sehen, daß es nicht einfach die RAM-Größe ist, die 1:1 in den Adressraum gemappt wird. Ansonsten müsste die 8800GTS mit ihren 512MB irgendwo zwischen 1x 8600GT und 2x 8600GT liegen.

Dazwischen, da sonstige "Firmware" einer zweiten Grafikkarte keinen Platz belegt.
Defacto sieht man jedoch, daß es dem System total egal ist, wieviel RAM auf der Grafikkarte nun installiert ist. Es ist nur und ausschließlich von Bedeutung, wieviel RAM durch die Firmware der Grafikkarte generell belegt/geblockt wird.

Aber ich habe ja keine Ahnung... Merkwürdig nur, daß die Ergebnisse mir Recht geben.


Es muss nicht der _komplette_ RAM der Grafikkarte gemappt werden, da es durchaus Karten gibt, die über Fenster mit dem Rechner kommunizieren. D. h. je nach Firmware auf der Karte und je nach verwendetem Treiber können später durchaus andere Speicherbereiche wegfallen/dazukommen.


derGhostrider schrieb :


Nachtrag: Wenn der Grafikspeicher das entscheidende wäre, dann wäre bei der SLI-Konfiguration ein "Fehler" aufgetreten, da ca 500MB "fehlen" anstelle der 256MB der Grafikkarte.


Bei SLI bin ich mir nicht sicher, weil ich nicht weiß wie die Speicher der Grafikkarten bei SLI kombiniert werden. Das könnte ich jetzt nur anhand der Voodoo-Karten erklären und ich glaube nicht, dass moderne Nvidias nach genau dem selben Prinzip arbeiten.

derGhostrider schrieb :


Und noch ein Beweis dafür, daß soetwas nicht durch ein Treiberproblem zu begründen ist:
Der ausgeblendete Speicherbereich (memory hole) ist auch ohne Grafikkartentreiber bzw bei anderen Betriebssystemen, die über keine ausgeklügelten Remapping Funktionen verfügen, nicht mehr adressierbar.
Einige BIOSe zählen beim Speichertest während des POST den nicht adressierbaren Speicher nichteinmal durch und zeigen sogar nur noch den für 32bit Anwendungen/Betriebssysteme verfügbaren Speicher an. Da sind noch überhaupt keine Treiber geladen!


Du wirfst jetzt ein halbes Dutzend Dinge durcheinander. Was das BIOS beim Systemstart macht oder nicht interessiert zum Beispiel meinen Nvidia-Treiber unter Linux nur sehr rudimentär. Ich kann sehr wohl z. B. unter Linux auf meinen Systemen die vollen 4GiB bzw. 8GiB ansprechen, wobei ich eben mit den Nvidia-Karten, die die BARs eben nicht in den 64bit Adressraum mappen können, riesige Probleme habe, während Matrox-Karten mit OS-Treibern nicht, mit XiG-Treibern ohne Probleme funktionieren. Prinzipiell ist das Ansprechen von Speicher bzw. die Adressierung von Speicherbereichen immer ein Problem der Treiber (sei es jetzt des Memory Controllers, des BIOS, der Grafikkarte, whatever). Ich konnte auch schon auf meinem C64 4 Megabyte adressieren, ohne dass das der RAM-Adressraum hergab.

Antworten BigTeddy

@BigTeddy: Volle 4GB kannst Du bei Linux auch nur ansprechen, wenn Du einen passenden Kernel kompiliert hast oder gleich die 64bit Version einsetzt. Habe ich bei mir nämlich auch. ;)
Durcheinander werfe ich da jedoch nichts, denn es ist vollkommen Grafikkarte-Treiber unabhängig, daß reine 32bit Betriebssysteme "ohne Tricks" einen gewissen Speicherbereich nicht adressieren können.
Und wenn sie es doch versuchen, dann gibt es eben Probleme, da die Speicherbereiche nunmal schon benutzt sind.

Es wird nur für viele immer selbstverständlicher, daß das OS irgendwelche fiesen Tricks (Intels 36bit PAE, spezieller 32bit Kernel für viel RAM) oder gleich ein 64bit Kernel bei Linux oder 64bit Windows eingesetzt werden und es da "auch so" funktioniert.
Hoffen wir mal einfach, daß nach und nach alle Treiber dementsprechend angepasst werden. Natürlich gibt es da immer mal wieder Probleme mit Treibern, die mit diesen Modellen nicht zurecht kommen. Das bleibt nicht aus.

BigTeddy, Du sagst es ja auch selbst, daß nicht der gesamte Speicher gemappt werden MUSS.
Ich gehe nur ein gaaaanz kleines Stückchen weiter und sage, daß der gesamte Speicher heute i.d.R. eben nicht gemappt wird.

So oder so ist die Aussage, daß der Grafikkartenspeicher vom Hauptspeicher abgezogen wird, einfach falsch und da stimmen wir überein. :)

*g* Manchmal hätte ich auch gern meinen C128 zurück. Das war so einfach... abgesehen von der Datasette.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

@BigTeddy: Volle 4GB kannst Du bei Linux auch nur ansprechen, wenn Du einen passenden Kernel kompiliert hast oder gleich die 64bit Version einsetzt. Habe ich bei mir nämlich auch. ;)
Durcheinander werfe ich da jedoch nichts, denn es ist vollkommen Grafikkarte-Treiber unabhängig, daß reine 32bit Betriebssysteme "ohne Tricks" einen gewissen Speicherbereich nicht adressieren können.
Und wenn sie es doch versuchen, dann gibt es eben Probleme, da die Speicherbereiche nunmal schon benutzt sind.


Das hat eigentlich nichts mit Tricks zu tun. Die Speicheradressierung sowie die Art und Weise derselben ist einfach nur eine bestimmte Methode. Bei alternativen Methode gibt es eben entsprechende "Reibungsverluste", wie zum Beispiel zu viel Overhead o. ä., trickreich ist da nichts. Und nochmal, das Problem mit der Bereichsnutzung hat wirklich nichts mit dem OS zu tun sondern hängt in erster Linie von den Treibern und deren Remapping ab.

derGhostrider schrieb :

Es wird nur für viele immer selbstverständlicher, daß das OS irgendwelche fiesen Tricks (Intels 36bit PAE, spezieller 32bit Kernel für viel RAM) oder gleich ein 64bit Kernel bei Linux oder 64bit Windows eingesetzt werden und es da "auch so" funktioniert.


Was ist an den Tricks fies? Wie sollte denn deiner Meinung nach, mal so im Detail, ein OS den Speicher adressieren?

derGhostrider schrieb :

BigTeddy, Du sagst es ja auch selbst, daß nicht der gesamte Speicher gemappt werden MUSS.
Ich gehe nur ein gaaaanz kleines Stückchen weiter und sage, daß der gesamte Speicher heute i.d.R. eben nicht gemappt wird.

So oder so ist die Aussage, daß der Grafikkartenspeicher vom Hauptspeicher abgezogen wird, einfach falsch und da stimmen wir überein. :)


Erstens bin ich mir nicht mehr im klaren, was du eigentlich sagen willst, da ich den Eindruck habe, dass du schlicht nicht verstanden hast, dass die Adressierung in der CPU einfach nur eine Adressierung ist. Wenn MMIO oder irgendein anderer mappedIO-Zugriff erfolgt, erfolgt die Adressierung eben nun einmal durch die CPU bzw. deren Speichercontroller (von Neumann-Prinzip). Wenn hier nun das OS über Page/Frame/Window-Mapping dem physikalischen RAM des Rechners etwas abzwackt und wenn die Grafikkarte bzw. deren Treiber den vollen Speicherbereich zum Mapping verwendet (was einige tun), dann wird "der Grafikkartenspeicher vom Hauptspeicher abgezogen". Ja. Und?

Zweitens hast du folgende weisen Sprüche von dir gegeben:

derGhostrider schrieb :

Der Grafikkartenspeicher WIRD NICHT VOM BETRIEBSSYSTEM ADRESSIERT!


Von was dann?

derGhostrider schrieb :

Kein Programm kann auf den Speicher Deiner Grafikkarte zugreifen.


Selbstverständlich, wenn du mal vorbeikommen willst, führ ich's dir vor.

derGhostrider schrieb :

1. Hat das NICHTS mit den Mainboardherstellern zu tun. Es ist eine Limitierung im 32bit x86 Design. Das kann kein Mainboardhersteller lösen oder umgehen.


Selbstverständlich. Nvidia spricht hier selbst von Limitierungen und das z. B. der 32bit Treiber seine BARs nicht in einen 64bit-Adressraum mappen kann. Ähnliches gilt für PC-BIOSse, die den Mapped Memory <4GB legen bei >4GB physical RAM.

derGhostrider schrieb :

3. Es liegt nicht am Grafikkarten Treiber:
Ich kann Dir ein und dasselbe System zeigen, was mit ein und demselben Grafikkartentreiber unter WindowsXP ca 3GB RAM anzeigt und bei Windows Server 2003 Enterprise Edition (32bit Version) die vollen 4GB addressierbar hat.


Also liegt's ja doch am Treiber, denn wenn's nicht am Treiber läge wäre es ja bei beiden gleich!

derGhostrider schrieb :

Der Grafikkartenspeicher wird nicht so adressiert wie der Hauptspeicher! Das sind vollkommen andere Speicherbereiche.


Auch völliger Blödsinn. Bereits bei VGA wurde dem Speicher ein fester Bereich zugewiesen. Die CPU kann direkt auf das Grafikkarte-RAM zugreifen.

derGhostrider schrieb :

Nach dieser Logik, daß der Adressraum des Hauptspeichers auch für Grafikspeicher genutzt würde, müsste man den RAM auf der Grafikkarte auch als Hauptspeicher des Systems nutzen können.


Mach dir die Mühe, du kannst auch deine GPU als Coprozessor nutzen, wenn dir danach ist. Ich kann auch Festplatten-Speicher als RAM nutzen, Microsoft hat mit diesem TurboCache-Krempel-USB-Stick auch nichts anderes gemacht.

Nimm's mir nicht krumm, aber ich hab' den Eindruck, dass du im Kern nicht verstehst, um was es hier geht. Lassen wir's, den meisten wird's klar sein, dir nicht. Okay.

Antworten BigTeddy

Ich versuche es auf das wichtigste zu kürzen.

BigTeddy schrieb :


Wenn hier nun das OS über Page/Frame/Window-Mapping dem physikalischen RAM des Rechners etwas abzwackt und wenn die Grafikkarte bzw. deren Treiber den vollen Speicherbereich zum Mapping verwendet (was einige tun),
[/quote]
BEISPIEL!!! Na los! Ich möchte nun gerne mindestens ein Beispiel mit einem dazu passenden Beleg haben, daß tatsächlich ein Stück vom Arbeitsspeicher, der vom Betrag her identisch mit dem RAM der Grafikkarte ist, belegt wird.
Denn weder die Ati noch die Nvidia Karten handhaben es heute so. Das behaupte ich sogar nun einfach mal bis einschließlich zurück zur X800 bei ATI.
Daß Teilbereiche genutzt werden ist eine Sache - ich erwarte nun, da Du es ja weißt und daher mit Sicherheit auch belegen können wirst, ein Beispiel mit dem dazu passenden Beleg.

[quotemsg=27338,39,34291]
{Hier stand etwas von Meinem System mit WinXP vs Win2003 EE und dem verfügbaren RAM}
Also liegt's ja doch am Treiber, denn wenn's nicht am Treiber läge wäre es ja bei beiden gleich!
[/quote]

Auch ohne installierten Grafikkartentreiber (bzw standard VGA-Treiber) ist der Speicher vollständig verfügbar unter Windows Server 2003 EE.
Wieso sagst Du dann einfach, daß es am Treiber liegen würde? Das ist offensichtlicher Unfug. Kein Treiber => es kann nicht durch einen Treiber verändert worden sein.
Die "Veränderung" liegt im Speichermanagement des Betriebssystems und nicht im Grafikkartentreiber.

Zudem wäre es auch schon bei dem Beispiel mit XP und Win2003EE mit dem gleichen Treiber eindeutig. Ein und derselbe Treiber soll nach Deiner Logik in WindowsXP 32bit Speicher unterhalb von 4GB belegen (trotz aktiviertem PAE) und bei Win2003EE 32bit dann plötzlich nicht mehr.

Fakt ist jedoch, daß am verfügbaren RAM der Grafikkartentreiber von ATI überhaupt nichts verändert. (Also abgesehen von geladenen DLLs und vielleicht 3 Hintergrunddiensten.) Das entscheidende ist, daß Windows Server 2003 EE 32bit auch ohne tollen Grafiktreiber dazu in der Lage ist die vollen 4GB RAM zu adressieren.


Mit einem anderen OS, man kann ja auch ohne Grafikkarte booten, was die nötigen Speicherremappings nicht unterstützt, fehlt bei mir locker 1GB RAM. Mit Grafikkarte ebenfalls, jedoch ein anderer Wert.

Bei WindowsXP fehlen bei mir zur Zeit sogar insgesamt 1,5GB RAM von den eigentlich installierten 4GB. Zuviele Controller...

[quotemsg=27338,39,34291]
Auch völliger Blödsinn. Bereits bei VGA wurde dem Speicher ein fester Bereich zugewiesen. Die CPU kann direkt auf das Grafikkarte-RAM zugreifen.
[/quote]
Jo, die VESA-Bereiche... richtig.


[quotemsg=27338,39,34291]
Mach dir die Mühe, du kannst auch deine GPU als Coprozessor nutzen, wenn dir danach ist. Ich kann auch Festplatten-Speicher als RAM nutzen, Microsoft hat mit diesem TurboCache-Krempel-USB-Stick auch nichts anderes gemacht.
[/quote]
1. ReadyBoost != TurboCache. TurboCache ist die "Erfindung" von nVidia für Grafikkarten.
2. Du hast ReadyBoost nicht verstanden.
Bei ReadyBoost werden lediglich "Verweise" auf Speicherorte auf der Festplatte hinterlegt. Es dient als eine Art Cache, vergrößert jedoch NICHT den Hauptspeicher.

[quotemsg=27338,39,34291]
Nimm's mir nicht krumm, aber ich hab' den Eindruck, dass du im Kern nicht verstehst, um was es hier geht. Lassen wir's, den meisten wird's klar sein, dir nicht. Okay.


Du schreibst wie ein typischer Informatiker. Hast ein paar Fachbegriffe (von Neumann) aufgeschnappt, wirfst vieles Durcheinander und bringst die Sachen entweder nicht in den richtigen Bezug oder glaubst an eine idealisierte Lehrbuchwelt, die es so nicht gibt (oder ehr: beides).
Ich nehme es Dir nicht krumm. Aber ohne Beweise und mit wirkunsvollen Gegenbeispielen kann ich guten Gewissens behaupten, daß Deine Argumentationen zumindest Fehlerhaft sind.

Du hast ja recht, daß man, über bestimmte Programme, Treiber, etc... wieder die Grafikkarten als Coprozessoren und somit auch deren Speicher als eine Art RAM benutzen kann.
Dennoch ist es eben nicht so, daß Du eine Grafikkarte mit 1GB in den Rechner steckst und anstatt 2GB plötzlich 3GB verfügbar wären.
DAS ist jawohl klar. Es sind eben wieder "tricks" (ich benenne es gern so umgangssprachlich) nötig, damit man darauf zugreifen kann.


Und um etwas mehr ins Detail zu gehen:
Heute dominiert Port Mapped IO. Memory Mapped IO ist nur nötig, wenn man direkt per Hochsprache die Speicherbereiche Adressieren wollen würde, was bei Grakas irrsinn ist. Die CPU muß nicht auf den Speicher der Grafikkarte zugreifen können. Die GPU, sozusagen die CPU der Grafikkarte, greift auf ihren Speicher zu. Die CPU braucht nur die eh reservierte Aperturesize und Port-Mapped IOs um Daten zur Grafikkarte zu übertragen. Wie und wo die nun im RAM der Grafikkarte gespeichert werden ist der CPU vollkommen Hupe.
Memory Mapped IO wird und wurde hauptsächlich bei 8bit Rechnern, Microkontrollern und ähnlichem eingesetzt.
Und wie Du schon sagst: Der Speichercontroller muß darauf zugreifen. Der Speichercontroller ist allerdings auf der Grafikkarte ein vollkommen anderer als der auf dem Mainboard.

Also: Ich möchte nun endlich ein Beispiel für eine halbwegs aktuelle Grafikkarte, die (ausschließlich) MMIOs verwendet.
AGP-Aperture size gilt nicht. Daß der Teil belegt wird, ist ja klar und unabhängig von der tatsächlichen RAM-Bestückung der Grafikkarte.

Antworten derGhostrider

Üb das mit dem Quoting nochmal.

Zitat :

Bei ReadyBoost werden lediglich "Verweise" auf Speicherorte auf der Festplatte hinterlegt. Es dient als eine Art Cache, vergrößert jedoch NICHT den Hauptspeicher.


Was ist Cache, wenn nicht Speicher? Was ist das Pagefile, wenn nicht Speicher?

Zitat :

Denn weder die Ati noch die Nvidia Karten handhaben es heute so.


Es gibt eine Welt abseits von ATI und Nvidia. Reine Framebuffer-Devices würden so arbeiten, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bei einer ARM-Spezifikation was vergleichbares gelesen hab.

Zitat :

Du schreibst wie ein typischer Informatiker.


Ich nehm' das jetzt mal als Lob.

Zitat :

Aber ohne Beweise und mit wirkunsvollen Gegenbeispielen kann ich guten Gewissens behaupten, daß Deine Argumentationen zumindest Fehlerhaft sind.


Schau. Es mag jetzt für dich ganz furchtbar sein, aber genauso wenig, wie es EIN Adressierungsverfahren bei GraKas gibt, ist das Adressierungsverfahren bei IA32 in Silizium gegossen. Ich habe den Eindruck, dass du einfach nicht kapieren willst, dass die Art und Weise, wie ich den Speicher der Grafikkarte anspreche und ob der Speicher der Grafikkarte vom RAM des PC abgezogen wird, so ziemlich ausschließlich von der Entscheidung abhängt, wie ich die Grafikkarte treibe.

Oder mal als Beispiel aus dem README.txt von Nvidia:

Zitat :


1657 o In some cases, disabling frame buffer drivers such as vesafb can
1658 help, as such drivers may attempt to map all or a large part of the
1659 installed graphics cards' video memory into the kernel's virtual
1660 address space, which rapidly consumes this resource. You can disable
1661 the vesafb frame buffer driver by passing these parameters to the
1662 kernel: 'video=vesa:off vga=normal'.


Also, spreche ich die Grafikkarte als Framebuffer-Device an, wird der Speicherbereich den ich für die Darstellung nutze, in das RAM des Rechners gelagert. Spreche ich die Grafikkarte als was auch immer an, mit den lustigen Treibern von ATI oder whatever, dann wird teilweise über isolated I/O, teilweise über MMIO kommuniziert.

Wenn das BIOS des Rechners, weil es nicht anders kann, weil die Grafikkarte scheisse ist, weil das BIOS scheisse ist, die Grafikkarte als VESA initialisiert und als Framebuffer anspricht, dann wird der Speicher, der für die Darstellung verwendet wird, vom RAM des Rechners abgezogen. Und wenn die Firmware deiner Grafikkarte schlecht ist wird halt der ganze Speicher deiner Grafikkarte da reingeknallt. Zum Beispiel diese seltsamen Zotac-Karten hatten eine zeitlang sehr schlechte Firmware, da durfte ich das manchmal geniessen.

Zitat :

Heute dominiert Port Mapped IO. Memory Mapped IO ist nur nötig, wenn man direkt per Hochsprache die Speicherbereiche Adressieren wollen würde, was bei Grakas irrsinn ist. Die CPU muß nicht auf den Speicher der Grafikkarte zugreifen können. Die GPU, sozusagen die CPU der Grafikkarte, greift auf ihren Speicher zu. Die CPU braucht nur die eh reservierte Aperturesize und Port-Mapped IOs um Daten zur Grafikkarte zu übertragen. Wie und wo die nun im RAM der Grafikkarte gespeichert werden ist der CPU vollkommen Hupe.
Memory Mapped IO wird und wurde hauptsächlich bei 8bit Rechnern, Microkontrollern und ähnlichem eingesetzt.
Und wie Du schon sagst: Der Speichercontroller muß darauf zugreifen. Der Speichercontroller ist allerdings auf der Grafikkarte ein vollkommen anderer als der auf dem Mainboard.


Wenn du schon die Wikipedia abschreibst, dann schreib wenigstens dazu, dass du es aus der Wikipedia hast.

Und nun erklär mal, nachdem du schon ins Detail gehen willst:

  • Was bedeutet "wenn man direkt per Hochsprache die Speicherbereiche Adressieren wollen"? Werden Treiber in Assembler programmiert? Seltsam, ich kompilier mir die immer. Und nu erklär mir mal, warum ich über Isolated IO nicht auf den Speicher meine Grafikkarte zugreifen kann, sondern nur über Memory Mapped.
  • Ist ein Speichercontroller ein Mikrocontroller? Wenn ja, MMIO oder IIO? Und wie spricht die CPU mit der MMU? MMIO oder IIO? Spielt das überhaupt eine Rolle?


Komm, ich lern jetzt was. Fang an.

Antworten BigTeddy

@BigTeddy:

Ja, das mit dem Quoten hat nicht funktioniert... merkwürdig... Ist in jedem Forum halt anders...

"Was ist Cache, wenn nicht Speicher"
Speicher ja, aber eben nicht der Speicher, der als "Hauptspeicher" genutzt wird.
Irgendein Beispiel:
Wenn Du 1GB RAM auf'm Mainboard hast und einen ReadyBoost USB-Stick mit 4GB, dann hast Du für Anwendungen nach wie vor 1GB RAM zur Verfügung. Die 4GB Deines USB-Sticks würden nur dazu verwertet um schneller auf bestimmte ausgelagerte Speicherseiten auf der Festplatte zugreifen zu können.
In diesem Falle ist der Cache ein Speicher, der nur für Verweise zu (Nutz-)Daten, jedoch nicht für die eigentlichen Daten selbst verwendet wird.

Klar, RAM bedeutet nur Random Access Memory. Schön... "Speicher" ist der USB-Stick, "Speicher" ist jeder Cache im Rechner, jedoch ist eben die Art der Benutzung grundlegend unterschiedlich.

Und wo habe ich geschrieben, daß Cache kein Speicher wäre??? Ich habe nur geschrieben, daß es NICHT den Hauptspeicher vergrößert - und das ist vollkommen korrekt. Es werden nämlich auch keine Verweise ausgelagert, es werden zusätzliche Verweise dort angelegt. Kann man in den entsprechenden Technet-Artikeln nachlesen.

"Es gibt eine Welt abseits von ATI und Nvidia"
Bla-bla-bla...
Wo ist das Beispiel mit Gegenbeweis?

Und bitte für Windows und nicht für Linux. Grafikkartentreiber für Linux sind ein Horrormärchen für sich. Für jede nVidia und ATI Grafikkarte gibt es dort verschiedene Treiber mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
Man kann gegen Windows sagen, was man will, aber gerade im Bereich der Grakatreiber ist Linux noch immer in einer ganz miserablen Position.
Nunja, stört mich wenig, da ich eh so gut wie zum Spielen komme und wenn, dann habe ich dafür andere Rechner als meine Linux-Kiste.

Dein Zitat aus der Readme:
Dein Englisch sollte doch gut genug sein um Begriffe wie "In some cases", "may" und "can" korrekt zu übersetzen. Hinzu kommt, daß der vesafb-Treiber nun wiederum kein nVidia-Treiber zu sein scheint, sondern eben ein 0-8-15 Vesa-Treiber mit der Besonderheit ein irres Speichermapping vorzunehmen.
Dafür gibt es bestimmt besondere Verwendungszwecke, ist für den normaluser aber uninteressant.

Vor allem ist es aus Geschwindigkeitsgründen erdenklich blöd, wenn der Speicherbereich für die Grafische Darstellung komplett ins RAM ausgelagert wird, wie Du es selbst beschreibst. Dann brauch man ja überhaupt keine Grafikkarte mehr mit eigenem RAM...


Abschreiben von Wikipedia:
Nun, es ist tatsächlich in Anlehnung an den Wikipedia-Artikel verfasst, da ich erst nochmal nachgucken wollte, ob ich es richtig in Erinnerung hatte. Wer genau hinschaut und vergleicht wird feststellen, daß der Text einige Abänderungen beinhaltet. Auf Copy&paste hatte ich nämlich keine Lust. Zudem sind Wikipedia-Artikel immer eine Sache für sich. Man muß 2mal hingucken, bevor man da etwas übernimmt.

Ich warte irgendwie immernoch auf den Beweis dafür, daß unter Windows ein Grafikkartenhersteller per MemoryMapped IO den Speicher der Grafikkarte im Hauptspeicher des PCs abbildet.

Kommt nichts mehr, nicht wahr? Dafür ziehst Du Dich an Kleinigkeiten hoch, die am Thema vorbeigehen.

Der Ursprungsposter wollte wissen, ob bei seinem System (Windows, 32bit) der Grafikkarte-Hauptspeicher vom RAM abgezogen wird. Ausgehend von nVidia und ATI-Karten, die heutzutage für Spieler die einzig verbliebenen Alternativen sind, kann man hier sagen, daß die richtige Antwort "nein" lautet.

Alles andere interessiert eigentlich niemanden hier. Es geht nur darum.

Und nun gib' mal bitte einfach nur Deine Antwort auf die Frage:
"Wird eine aktuelle nVidia oder ATI Grafikkarte unter einem 32bit Windows die volle größe des Grafikspeichers vom RAM abziehen?"
(Ohne Haarspaltereien über die Formulierung "abziehen" und was RAM denn nun bedeuten könnte...)
Danke.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Und nun gib' mal bitte einfach nur Deine Antwort auf die Frage:
"Wird eine aktuelle nVidia oder ATI Grafikkarte unter einem 32bit Windows die volle größe des Grafikspeichers vom RAM abziehen?"


Lass es uns kurz und schmerzhaft machen: Jede Grafikkarte, die mit entsprechender Auflösung unter Windows als Framebuffer betrieben wird, wird Ihren VideoRAM komplett vom ansprechbaren RAM des Rechners abziehen. Jede Grafikkarte wird das tun.

Und ich habe auf diesen Mist geantwortet:

derGhostrider schrieb :

AAAAAAARGH! So einen Quark habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen...

Der Speicher auf der Grafikkarte hat erstmal nichts mit dem Hauptspeicher des Mainboards zu tun.


Was von dir war, was kompletter Bullshit ist und um was du mittlerweile rumeierst wie verrückt.
Beweisen muss ich hier gar nichts, du müsstest dir einfach die Standards zu Grafiktreibern anschauen und vor allem verstehen. Lesen und verstehen. Nicht rumeiern. Du schaffst es nichtmal die Fragen, über die du dich ja bereits "im Detail" auslassen wolltest, mal "im Detail" zu beantworten.

Oder lass es mich anders formulieren: Warum stehen in der PEG-Spec wohl ausdrücklich die Methoden zur Reservierung des MMIO-Apertures?

Und nur am Rande: Wir können ausschließlich über die OS-Treiber diskutieren, denn du weißt schlicht und ergreifend nicht, wie Nvidia und ATI in ihren Treibern das IO handeln. So ist das halt mit ClosedSource. Schonmal einen Treiber gelesen? Ich hab den Eindruck, dass sich dein Know How mit Grafiktreibern auf einen Doppelklick der setup.exe beschränkt und dem Einspielen von leeten modder-tools ...

Wenn du also ganz genau sehen willst, wie eine Grafikkarte den kompletten RAM frisst, dann nimm den nv-Treiber, mach die MMIO-Reservierung so groß wie du willst, nimm den mmio-trace und schau deiner Kiste beim Sterben zu.


Nachricht bearbeitet von BigTeddy am 16.02.2008 um 18:38:17
Antworten BigTeddy

Kurzum: Du kannst kein akutes Beispiel nennen.

Danke! Mehr wollte ich doch gar nicht hören.

und worauf Du geantwortet haben willst ist somit auch hinreichend, im Bezug auf die Fragestellung zumindest, bewiesen worden.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Kurzum: Du kannst kein akutes Beispiel nennen.


Doch, kann ich. Jede Karte.

Antworten BigTeddy

Könntet Ihr bitte Euren privaten Kleinkrieg per PN fortsetzen?

Nichts gegen eine gut geführte und meinetwegen sehr kontroverse Argumentation. Aber persönliche Beleidigungen und Ausfälligkeiten haben hier wirklich nichts zu suchen. Wenn Ihr Euch mal wieder einkriegen würdet, dann würde sicher auch der eine oder andere User was dazu posten ;)

------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
KonfigurationHomepage
Antworten FormatC

FormatC schrieb :

Könntet Ihr bitte Euren privaten Kleinkrieg per PN fortsetzen?


eine, wir beenden den, weil der Knabe eh nur Elektronen verschwendet und nicht versteht, um was es geht.

Und nicht immer so zimperlich sein.

Antworten BigTeddy

Ich bin nicht zimperlich. Nur elend gelangweilt.

Antworten FormatC
- 0 +

Hab' den Thread gerade mal überflogen.

Wg. MMIO und PMIO:
Unter Linux kann ich eine Grafikkarte praktisch immer als Framebuffer Device einbinden. Grafikbeschleunigung ist dann Essig, aber es ist die schnellste Möglichkeit einen Grafikkartentreiber zu schreiben. Der Grafikkartenspeicher ist dort als MMIO verfügbar (Off-Topic: Es gab' sogar Grafikkarten, die haben ihren Speicher gleich mehrfach eingeblendet und je nachdem wohin man geschrieben hat, hat die Grafikkarte eine Farbraumkonvertierung durchgeführt).

Das BIOS kann ja nicht wissen welches OS mit welchen Treibern gemounted wird und blendet AFAIK MMIO immer mit ein. Ich kenne kein OS, dass das wieder freigeben würde.

bg,
7oby

Antworten 7oby

So, es hat zwar etwas gedauert, aber hier die erste Antwort von nVidia:

---------8<-------
Hello [Name entfernt],
Unfortunately, you are correct in the behavior with a 32-bit Windows operating System when using 4GB of System memory. The amount of memory lost is not 1:1 and depends on other devices as well but in an SLI System with two graphics cards with a lot of video memory, you are bound to lose a lot of System memory. This this case, it is advisable to use a 64-bit operating System if possible. On my personal computer, I have two separate drives, one loaded with Windows XP 32-bit and one with Windows Vista 64-bit. This System features 4GB of System memory however since I have a Geforce 8800GTS 512MB, my System only reports 3.25GB on Windows XP. This solution gives you compatibility with older applications under Windows XP while the full 4GB for programs which use a lot of System memory and for newer games which take advantage of the newer DirectX 10.

Regards,
NVIDIA Customer Care
--------->8-------

Ich habe mal das entscheidende FETT markiert.

So. Wer es jetzt noch meint besser zu wissen, der behauptet gleichzeitig, daß er es besser weiß als der Hersteller selbst.

Ich frage nochmal nach, da ich genauere Angaben von nVidia erwarte. Das ist mir so zu schwammig.

Antworten derGhostrider

Offenbar gibt es geistig Abwesende, die das einfach nicht merken. Wie komisch. ;-) Aber wer lacht schon, wenn sich Affen lächerlich benehmen. Die wissen es halt nicht besser.

Rene

Antworten Anonyme

Zitat :

Offenbar gibt es geistig Abwesende, die das einfach nicht merken. Wie komisch. ;-)

Vor allem, wenn der Thread bereits über ein Jahr tot ist (letzter Post vom 25.02.2008 um 13:48:08). Soweit würde ich mich also nicht aus dem Fenster lehnen ;)

------------------------------ Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
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Antworten FormatC
Tom's Hardware > Foren > Grafikkarten > Dual SLI & Crossfire > Wird unter 32-Bit der Grafikspeicher vom Hauptspeicher abgezogen?
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