Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Also, mich würde mal interessieren was ihr so von den Testtools der Festplattenhersteller und Funktionen wie S.M.A.R.T haltet.
Bis dato haben die bei mir vor crashes nichts verdächtiges gefunden - oder etwas gefunden wenn schon was im Argen war ...
Bei manchen Herstellertools ist es auch so, dass sie ziemlich seltsame Ergebnisse liefern. Ich habe gerade eine alte IDE von Seagate da, die ich eigenltich mit einem gespiegelten Image bespielen wollte. Diese habe ich zweimal ausführlich vom aktuellsten Herstellertool per Bootdiskette getestet. Das überspielen des Images ist wegen Schreib/Lesefehlern fehlgeschlagen. A
Also habe ich nochmal die Testdiskette rausgeholt und den Langzeittest gestartet.
- dieser ist fehlerfrei.
Dann habe ich den Kurztest gestartet
- nach 20 Sekunden wird ein Fehler gemeldet und empfohlen den Langzeittest zu starten, der auch wieder ergebnisslos endet.
Ist das nur ein sehr dummer Zufall oder sind die meisten Tesstools für die Katz ?
Ach ja, ich habe zum Thema lowlevel auch verschiedenes gehört.
Manche sagen, es sollte unbedingt mit dem tool des Herstellers erfolgen, andere sagen das es egal ist welches tool man nimmt, solange es stabil und sauber arbeitet ...
greetz
ka0t
Soweit ich weiß, funktioniert das Drive Fitness Test (IBM/Hitachi) Tool mit allen Festplatten !Ist natürlich auch die Frage mit welchen Tool hast Du die Platte gespiegelt ??
Gespiegelt habe ich es mit Acronis workstation - von einer Platte die OK ist.
Getestet habe ich die Seagate mit dem neuesten Herstellertool von deren Website (Bootdiskette)
Von True-Image gibt es viele Versionen
Edit:S.M.A.R.T. (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology) ist eine Schnittstelle zwischen BIOS und Festplatte.
Nach zu Lesen unter anderem hier
Ist eine recht aktuelle - tut aber auch nichts zur Sache welche es nun ist, meine Frage war ja eine ganz andere
Zum Thema Low-Level: Im Grunde haben die meisten auch schon defekte Sektoren an Bord, werden aber schon vom Hersteller ausgeblendet. Low Level kann also deine Festplatte nicht wirklich reparieren, es überschreibt alle Daten und blendet bestenfalls defekte Sektoren aus (zusätzlich zu den vielleicht ohnehin durch den Hersteller schon ausgeblendeten defekten Sektoren).
Edit: Zitat: Ist das nur ein sehr dummer Zufall oder sind die meisten Tesstools für die Katz ? Würde ich so nicht behaupten, da ich es mit den Test-Tool eigentlich immer feststellen konnte ob sie defekt waren.
Edit2:Kann mich erinnern das ich mal so einen ähnlichen Fall hatte mit einer 120GIG Platte von Hitachi die konnte ich mit Low-Level wieder Einwandfrei benutzen ...
Meistens sind die Platten mit denen ich zu tun habe mit einem meschanischen Knacks gebeutelt- lowlevel hat da fast nie was gebracht.
Eine meiner Platten die in meinem Privatrechner sitzen, ist mit einem kreischend lauten headcrash von dieser Welt geschieden. Weder Onkel Smart noch ein tool von Samsung, das ich direkt nach dem Kauf zur Untersuchung genommen hatte haben mich davor gewarnt.
In diesem Gebiet (Hardwarefehler) hatte ich schon öfter schlechte Erfahrungen mit den Herstellertools.
Eine Festplatte von WD ist während des Tests gänzlich kaputt gegangen ( man hörte wie die Schreib/Leseköpfe begannen auf den Plattern zu schleifen) und laut des tools war die Platte wie neu xD
Vielleicht könnte dies dir weiter Helfen
und es funkt auch, wenn es keine seagate ist ?
Leider hat mir das feine S.M.A.R.T das bei O&O driveled dabei ist nichts prophezeit -
ich werd mal schaun ob dieses tool bei Platten die definitiv schon eine kleine Macke haben rumschreit
Es gibt auch noch Herstellerspezifische Tools:
http://www.forumdeluxx.de/forum/sh [...] p?t=501943
Aber wenn ich schon lese: "Meistens sind die Platten mit denen ich zu tun habe mit einem mechanischen Knacks gebeutelt..."
Was ist denn bei dir "meistens"? 1x, 2x? Wenn eine Platte Geräusche macht, kannst keine wichtigen Daten mehr draufpacken. So einfach ist das. Und wenn jede Platte bei Dir Geräusche macht, dann hast sie entweder verkehrt eingebaut, nicht belüftet oder von e-Bay gekauft und an den Versandkosten gespart und sie kamen im gepolsterten Briefumschlag.
Aus meinen Erfahrungen im Unternehmen und den letzten 17 Jahren mit privaten PCs kann ich nur folgendes sagen:
Test-Tools sind für die Füße. SMART hilft in vielleicht einem von 99 Fällen um den User zu warnen BEVOR etwas passiert.
Ich habe schon mindestens 5 Festplatten, die bereits fehlerhaft waren, teilweise sogar schon WOCHENLANG (!) nicht mehr liefen (still stehende Spindel!) mit den Herstellereigenen Tools überprüft und als Ergebnis erhalten: "Alles OK", nur damit die Festplatten innerhalb der nächsten 24h, manchmal sogar nach weiteren 5min für immer das Zeitliche segneten.
In unserem Unternehmen mit rund 250 Arbeitsplätzen, wodurch mir eine bessere statistische Aussage möglich ist, als einem Privatanwender, wurden wir in den letzten 6 Jahren genau einmal durch SMART frühzeitig auf einen Fehler hingewiesen.
Getauschte Festplatten in der Zeit wegen Defekten: Bestimmt 50.
---
@7oby:
Jede Festplatte macht geräusche, sonst ist es eine SSD.
| 7oby schrieb : Es gibt auch noch Herstellerspezifische Tools:
|
Nein - weder verkehrt eingebaut - noch damit Kindchen flieg gespielt xD
Die Platten die defekt sind sind von Kunden und einige nachweislich nur im server fachgerecht verbaut gewesen - ich glaube kaum, das Mitarbeiter des betreuten Unternehmens
Hau den Lukas spielen wenn ich nicht da bin ;-)
Warum kramst Du einen 5 Monate alten Thread heraus um nichts neues hinzuzufügen?
Die mehrheitliche Aussage scheint zu sein, dass S.M.A.R.T. nur in den seltensten Fällen eine zeitnahe Prognose für eine bevorstehenden Festplattendefekt liefern kann. Das deckt sich auch mit den Aussagen der bekannten google Studie. Trotzdem kann man S.M.A.R.T. Monitoring Tools aktivieren - mehr als einen False-Positive kann das Tool nicht liefern.
Was Deine Kunden mit welchen Platten auch immer machen ist völlig irrelevant. Gebrauchte Platten stellen ein Risiko dar sowie allgemein alle alten Festplatten. Auch das ist allgemeiner Konsens und sieht beispielsweise die c't ebenso:
http://www.heise.de/ct-tv/Video-Di [...] nde/136933
Unter dem Begriff "Festplatte mit mechanischem Knacks" kann ich sehr viel vorstellen: Von Beulen im Gehäuse über Headcrashes bis zu knarzenden Geräuschen. Ich käme nicht auf die Idee eine solche Festplatte zu verwenden.
Festplattenspeicher ist so günstig geworden. Die Garantie der Hersteller beträgt je nach Platte 3 bis 5 Jahre. Wer gebrauchte Platten einsetzt muss dafür schon verdammt gute Gründe haben. Einer ist vielleicht sich billig eine gebrauchte 15k Platte zu ergattern u. nimmt da Eingeständnisse bzgl. Zuverlässigkeit in Kauf.
... und selbst wenn man eine gebrauchte 15k Platte ergattert: Über die Herstellergarantie kann man die i.d.R. ohne Rechnung innerhalb von 5 Jahren nach Produktionsdatum noch umtauschen.
Wenn die Platte noch älter ist, sollte man lieber die Finger davon lassen, da sie dann eh ausgenudelt ist.
Moin in die Runde!
(irgendjemand hatte netterweise für mich Werbung gemacht, jetzt war ich förmlich in Arbeit erstickt...)
Ghostrider, mittlerweile bin ich Deiner Meinung.
SMART ist gut gedacht, aber die Hersteller legen die Schwellwerte derart großzügig aus, daß sich der positive Gedanke in Luft auflöst. Außerdem haben die ganz neuen Platten quer durch die ganzen Hersteller massive Probleme, was nicht nur an den klitzekleinen magnetischen Fleckchen liegt.
Sagen wir es mal so: Es gibt Hersteller, die mittlerweile in China produzieren; dieses Zeugs landet auffallend oft bei mir auf dem Tisch. Dann wiederum gibt es einen chinesischen Hersteller, der anscheinend wenigstens etwas Nationalstolz besitzt und weniger Ausfälle hat. Von den Japanern hört man wenig, leider zieht sich Fujitsu aus dem Geschäft zurück.
Zum eigentlichen Thema. Wie Frühausfälle erkennen oder solchen vorbeugen?
- S.M.A.R.T. - Werte regelmäßig kontrollieren. Das ist wie der Ölstab beim Auto!
- Vor dem Kauf den Servicemenschen im Laden fragen, was am wenigsten zurückkommt. Der Verkäufer kennt nur die bunten Werbeprospekte! Und wer Werbung macht, hat's meistens nötig.
- Vorserienmodelle kaufen. Da sind hoffentlich die Kinderkrankheiten raus.
außerdem:
- Daten regelmäßig sichern!!! Eine Zweitplatte ist wesentlich günstiger als eine Datenrettung!
| 7oby schrieb : Die Garantie der Hersteller beträgt je nach Platte 3 bis 5 Jahre. |
Die 5 Jahre Garantie sind meines Wissens Geschichte. Selbst die galten nicht für alle Platten, da z.B. OEM-Hersteller, USB-Gehäusefabrikanten usw. sicherlich günstigere Konditionen bekamen, dafür aber Garantiefälle selbst abwickeln müssen.
Es gibt aber immernoch (reichlich) Platten mit 5-Jahren Herstellergarantie. Spätestens alle für den Unternehmenseinsatz (RAID / Enterprise Modelle), also auch alle SCSI- und SAS-Modelle.
Bei den anderen Herstellern halt genau nachgucken.
Wer bei "möglichst billig" oder eBäh kauft, der muß sich halt nicht wundern, wenn er OEM-Platten bekommt, die keine 5 Jahre vom Hersteller bekommen.
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Werbung: Hmmm... man könnte fast meinen, daß es hier die Runde gemacht hat, daß jemand im Forum Datenrettung professionell betreibt.
*dezent auf TK zeig*
Ist doch gut, wenn Du dadurch ein bisschen Geld verdienen kannst.
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Wenn ich mal ein bisschen den Thread kapern dürfte (vielleicht per PM antworten):
Ich bekomme nächste Woche ein Tektronix DSA70804B... Kennt jemand Seiten, die für solche Oszis Testberichte veröffentlichen würden? Will jemand etwas bestimmtes sehen? Wenn ich das Monster schonmal hier habe, dann kann ich es ja auch nutzen...
Und bevor jemand anfängt mit Witzen: Nein, ich werde es nicht aufschrauben, versenken, etc.
| _TK_ schrieb : Die 5 Jahre Garantie sind meines Wissens Geschichte. |
Klick' mal hier:
http://support.wdc.com/warranty/po [...] ng=de#emea
Sind auch externe Laufwerke dabei. Habe vor kurzem erst eine Platte mit 5 Jahren Garantie gekauft und im Online Garantiecheck überprüft:
http://websupport.wdc.com/warranty [...] ty&lang=de
Was manchmal nicht ganz einfach beim Bulk gekauften Laufwerken: Sind das Grauimporte, OEMs etc. Das wird in diesen beiden Threads durchgekaut:
http://www.hardwareluxx.de/communi [...] p?t=548773
http://www.hardwareluxx.de/communi [...] p?t=596278
HD Tune 2.55 (auch auf der UBCD4WIN) find ich ganz gut. Es Sagt mir gerade TEST: FAILED.
Was nutzt eine 5 Jahres Garantie auf Festplatten ? Wenn die hin ist, sind u.U Daten futsch (am liebsten ist es ja der MFT$) und es kostet viel Zeit und Geld die auf eine neue Platte zu bringen. Manchmal klappt das mit Knoppix. Das findet oft Daten, die Windows gar nicht mehr sieht. Ist das irgendwo mit in der Garantie? Die in China reparierten Austauschplatten verwend ich doch nicht mehr beim Kunden. Hab schon in der Folge welche, die nach 2-3 Wochen wieder kapput waren und 3 mal ausgetauscht waren. Was soll ich nun mit dem Stapel Schrott ?
Also sind jetzt die Chinesen Schuld, dass Du kein Backup hast?
Es sind meistens Kunden, denen Ich Ihre Daten dann wieder aus einem Image und der letzten Datensicherung und wenn Sie die nicht machen, obwohl eingerichtet, aus irgendeinem Datenrettungstrick z.B Knoppix oder UBCDWIN auf eine neue Platte zusammenbasteln muß. Das kostet wesentlich mehr als eine neue Platte. (Eigentlich gut für mich).
Weihnachten hab ich mit verbracht meine diversen images und Backups auf in Folge 3 krepierende Hitachifestplatten auf demselben Rechner aufzuspielen.
Grad funktioniert eine immerhin schon 3 Monate (Der PC 8 Jahre!) Da hätte ich mir was schöneres vorstellen können. Kommentar des Großhändlers. "Ja manchmal gibt es halt solche Serien - das kann jedem Hersteller passieren".
Überhaupt - der Grund des Artikels war anscheinend eine Seagate Platte. Da gab es diverse Artikel in der Fachpresse, daß durch einen Fehler in der Firmeware diese Platten sich tot stellen. Seagate trüge angeblich die Kosten für eine Wiederherstellung.
Thema war Sie geit - Sie geit net.
Ich mach hier keine Werbung für Datenrettung, aber manchmal bin ich mit konfrontiert, z.B heute oder gestern.
Früher haben Platten echt 5 -7 Jahre gehalten. Die stapeln sich auch bei mir. Aber mit den hohen Kapazitäten scheint doch eine gewisse Anfälligkeit einher zu gehen, oder ?
Gebrauchte werden höchstens mit dem Hinweis was geschehen kann dem Kunden als Zweitplatte eingebaut - eine alte bei einem anderen Kunden einzubauen kommt mir nicht in die Tüte - vor allem bei den Preisen nicht ...
Ein paar Hersteller werden von mir mittlerweile komplett bei der Bestellung von Festplatten ausgeklammert, da es pervers viele Reklamationen im Vergleich zu anderen gab - unabhängig von der Größe und Kaufdatum.
Ich schätze, das bei manchen Herstellern minderwertige Mechanik etc. Usus ist und es dadurch so verrotzt wird.
Mein Fazit in der Zwischenzeit: Smart hat bisher nur was gesagt, als die Platte schon stark beschädigt war und sich dies durch Probleme im Betrieb/Geräusche bemerkbar machte - bei Reparaturgeräten bzw. Neugeräten schalten wir smart im BIOS immer ein.
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Hallo !
Crash vorhersehen ......
Ich stech jetzt in ein Wespennest.
Über Jahre schau ich bei Platten, die defekt gehen auf das Fertigungsdatum und das Datum des Auftreten des ersten Defekts. Es gibt da merkwürdigste Sysnchronizitäten.
(grad hab ich eine Samsung von 4/2007 , die am Anfang 5/2009 hinüber ging)
Oft gehen heutzutage Festplatten trotz unter verscheidenster Belastung
a) kurz nach dem Garantiezeitraum defekt , aber ganz genau. z.B ein Monat später, wenn ein Monat später produziert.
(Japan)
b) Platten verschiedener Fertigungsdati relativ genau um einen bestimmten Zeitpunkt herum.
(anscheinend vergessen die in der Fertigung manchmal das Crashdatum zu verändern - China).
Die zeitliche Unschärfe von mehreren Tagen hat wohl damit zu tun, daß der Vorgang des Ausfalls von den Kunden nicht exakt fixiert werden kann.
Für mich sieht das verdammt danach aus, als wenn die auf Ausfall programmiert werden.
Die stabilsten Teile kamen bisher aus Phillipinen oder Rumänien.
Alsoo .... bei "Crashes frühzeitig erkennen" sollte man auf das Fertigungsdatum + Garantie + 1 Monat schauen (Japan)
Oder .... wenn grad alle Platten eines Herstellers eben grad kapput gehen damit rechnen, daß die anderen auch kapput gehen (China)
Und auf das Fertigungsland.
Phillipinen und Rumänien zeichneten sich bei mir durch das berüchtigte klick - klick - klick aus.
Und gleich total defekt, aber nach relativ langen Jahren.
Ist eh blöd, daß man bei einer Garantieabwicklung die alte Platte zurrückgeben muß,
die u.U sensible Kundendaten enthält, die theoretisch z.B global nach China,USA oder Japan transferiert werden könnten.
Ist ja oft defekt und dann z.B nicht mehr löschbar.
Ich hab auch keine Lust ein 1 Tag laufendes,sicheres Totmachprogramm über eine Platte laufen zu lassen,
die grad mal 35€ beim Großhandel kostet. Kann meine Zeit besser verwenden.
Deshalb geht so was öfter mal zu meinen Lasten. Ich tausch die eben nicht auf Garantie sondern stapel sie und zerleg sie ab und zu.
Ich kauf jetzt auch nur noch bei dem Hersteller, von dem ich die wenigsten defekten im Regal hab und ein programmierter Ausfall aus Erfahrung nicht offensichtlich scheint. Die Kosten halt das doppelte.
Bin ich da paranoid?
| atonar schrieb : Ist eh blöd, daß man bei einer Garantieabwicklung die alte Platte zurrückgeben muß, |
Zum einen hindert Dich niemand daran die Festplatte verschlüsselt zu betreiben. Zum anderen zahlen Firmen mit sensiblen Daten sehr viel Geld die Daten unwiderruflich zu zerstören. Ich meine Schredder:
http://www.youtube.com/watch?v=gmet-kfD3Zs
Letztere würden niemals auf Garantie abwickeln.
| atonar schrieb : Ich hab auch keine Lust ein 1 Tag laufendes,sicheres Totmachprogramm über eine Platte laufen zu lassen |
1x reicht:
http://www.heise.de/newsticker/Sic [...] ung/121855
Zudem läuft dban ja auch nicht interaktiv. Du kannst es anschmeissen u. es tut. Kannst während dessen andere Dinge tun.
| atonar schrieb : Kann meine Zeit besser verwenden. |
Hab' da meine Zweifel:
| atonar schrieb : stapel sie und zerleg sie ab und zu. |
Hallo 7oby !
Hast schon Recht.
Bin eigentlich froh, daß meine Kunden ihre Partitionen noch nicht verschlüsseln.
Es ist eh schon schwer genug im Problemfall wieder an ihre Daten zu kommen.
Ich hab nur kleine Kunden, die schon Probleme haben die Notwendigkeit von Datensicherungen einzusehen. Ich muß sie quasi dazu zwingen.
Aus Prinzip zerstör ich aber stark angeknackste Kundenplatten lieber.
( http://www.gottfried-faass.de/copp [...] um=1&pos=9 )
oder gerbrauch sie nach z.B chkdsk /r selber zum "Basteln" und laß das mit der Garantie.
Ich shredder nicht.
vielen Dank für die vielen hochqualifizierten Antworten bisher.
| atonar schrieb : ...Oft gehen heutzutage Festplatten trotz unter verschiedenster Belastung
|
Die Ausfallzeiträume kann ein Händler mit entsprechenden Daten sicherlich besser beurteilen als ein Elektroniker. Ich glaube aber nicht, daß da jemand absichtlich Verfallsdaten einprogrammiert (bei Fotoapparaten ist sowas mittlerweile Standard!), dafür existieren auch so genug potentielle Fehlerquellen:
- Mechanischer Verschleiß
- thermische Probleme (Hitzestau)
- Schmutz / Kontamination der Köpfe
- Elektronikschäden (Schaltung mangelhaft, minderwertige Bauteile, ...)
- Kunden, die an gewissen Tagen eine verringerte Sensibilität gegenüber ihrer Technik aufbringen (Himmelfahrt...)
Die meisten Festplatten, die ich so in der Hand hatte, hatten übrigens noch Garantie. Und die Käufer hatten sich anscheinend darauf verlassen, daß während der Garantie kein Fehler auftritt, oder die Werkstatt das reparieren kann - ADAC-Denken nenne ich sowas.
Deshalb: SICHERN, SICHERN, SICHERN!!! Auf eine externe Platte, die dann im Schreibtisch oder Tresor gelagert wird.
Generell gilt immernoch die "Badewannenkurve", d.h. viele Frühausfälle, dann normaler Verschleiß, und viel später die Altersausfälle.
Frühausfälle kann man durch "Burn-in" aussortieren, d.h. die Bauteile unter Streßbedingungen (z.B. Temperatur) eine Weile laufen lassen. Nur - das kostet Zeit, Energie und somit Geld. Und was der Kunde nicht bezahlen will, bekommt er auch nicht.
Ich bin kein Hellseher und habe keine Ahnung, was denn die Hersteller so an qualitätssichernden Schranken eingebaut haben. Aber man kann eine Fertigung sowohl auf Qualität als auch auf ein Kostenminimum hin optimieren. Bei Automobil-Zulieferern müssen z.B. etliche rauhe Tests durchlaufen werden, ehe die Teile verkauft und eingebaut werden können. Und wehe, die Fehlerrate steigt ein wenig an... (war mal in der Fehleranalyse eines Sensorenherstellers beschäftigt).
Achja, eines zur Vorbeugung hatte ich noch vergessen:
USB-Platten bitte regelmäßig aus dem Gehäuse rausnehmen und direkt an die Hauptplatine oder zumindest SATA anschließen, und dann z.B. mit HD-TUNE einen Streßtest machen.
| atonar schrieb : a) kurz nach dem Garantiezeitraum defekt
|
Im Motorsport wird öfters der Ingenieursmythos erzählt man könne einen Motor so konstruieren, dass er exakt 1-4 Rennen je nach Reglement hält und anschließend in alle Einzelteile zerfällt. Wer das beherrsche sei der beste Ingenieur. So präzise kann man jedoch nicht konstruieren.
Da jede eingesetzte Festplatte im Gegensatz zu Motorsportrennen unter völlig verschiedenen Einsatzzwecken (Temperatur, Anzahl Powerup Zyklen / Tag, Anzahl Zugriffe, ...) verwendet wird, verbreitert dies einen Verschleiß-/Alterungsbedingten Ausfallzeitraum zusätzlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ausfallrate
Es ist daher äußerst unwahrscheinlich, dass eine große Anzahl von Festplatten bei unterschiedlichen Kunden zum selben Zeitraum ausfallen. Desweiteren spielt es keine praktische Rolle, da nach > 2 Jahren die ursprünglich Festplatte nicht mehr erhältlich ist u. man im Allgemeinen zwischen Ersatzplatten der übernächsten Generation wählt.
--
Gibt es erhöhte Ausfälle eines Modells wird sofort - teilweise zurecht - untersucht, ob diese aus einer bestimmten Charge/Produktionsstätte etc. kommen. Auch im Fall der Seagate Platten war dies so. Hier z.B. wurde Thailand genannt:
http://www.hardwareluxx.de/communi [...] p?t=578060
Wenn der Hersteller diese Untersuchungen macht, geht dies in Ordnung. Denn er kann die Ausfälle in Bezug zu den Herstellungskapazitäten setzen und so die Ausfallquote bestimmen. Wenn Benutzer/selbsternannte Festplattenexperten und selbst Datenrettungsunternehmen dies machen ist dies lächerlich. Sie kennen nicht das Produktionsvolumen pro Standort. Verkäufer könnten dies besser, wenn dessen Support den Ausfall mit dem Verkauf synchronisieren würde. Dies geschieht sehr selten darüber hinaus haben sie einen Maulkorb, da dies die Lieferverträge mit den Herstellern vorsehen.
Jedoch spielt all dies keine Rolle, denn was heute China ist, kann morgen Rumänien sein. Sogesehen müsste man immer Festplatten der letzten Generation kaufen. Das ist teilweise auch schlau. In einem vorwiegend Schulkinder-/Studenten-/Enthusiasten Forum geprägten wie diesem spielt dies keine Rolle. Hier treffen Leute zusammen, die immer das neueste, aktuellste und mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis versehene haben wollen. Und das sind genau nicht die Produkte der letzten Generation.
| Zitat : Dies geschieht sehr selten darüber hinaus haben sie einen Maulkorb, da dies die Lieferverträge mit den Herstellern vorsehen. |
Ja - genau. Ist schon ok ! Ist halt so.
| Zitat : Es ist daher äußerst unwahrscheinlich, dass eine große Anzahl von Festplatten bei unterschiedlichen Kunden zum selben Zeitraum ausfallen. |
Ginge nur, wenn die Firmware der Festplatte die Hardwareuhr des PC abfragen könnte. Was ja wohl das einfachste ist, oder ?
Aber wie gesagt, ich bin da bißchen paranoid, vielleicht.
Angeblich (siehe oben) werden ja Photoapparate auch schon auf Ausfall programmiert.
Ich denke, ich hab nun genug gesagt oder vermutet.
liebe Grüße !
Wäre dein Verdacht berechtigt, hätte schon ein cracker herausgefunden, dass die Dinger ne Zeitbombe im Chip haben- da bin ich mir sehr sicher.
Die Uhr abfragen müsste die Platte nicht extra, smart speichert die Laufdauer und ähnliches.
Nachher hast du sie noch auf ne böse Idee gebracht ;-)
wäre doch cool, kommt man nach 2 Jahren im Ausland heim, macht den vorher nur einmal benutzten Rechner an und dann knusperts xD
Hi !
Auf den aberwitzigen Gedanken daß die Platten nur deshalb kaput gehen, weil das BIOS mal die falsche Zeit einstellt wegen Batteriewechsel oder so, bin ich erst grad gekommen.
Hacker ? uh jeck !
Hi !
Die Formel, nach der ich einen Auzsfallzeitpunk programmieren täte wäre laut den Beobachtungen in z.B PLZSys
if {
(heutedatum > Tot datum) and (Betriebsdauer >300 Stunden) ;
}
{
then die;
}
fi;
und wenn dann eine Firma, die das nicht weiß, die Fertigung kauft und den Mann wegrationalisiert, der das einstellt , dann ist ......... Seagate .... Hitachi ---- Exelstore ... erst mal ratlos.
Zur selben Zeit wie die neuen sind in ungefähr die alten IBMse verreckt.
pardon? ... paranoid. ! ?
Diese Artikel erscheinen nicht im normalen Forum bei dem Artikel.
Ist für mich ok.
warum eigentlich nicht?
Müßte ich was anders machen?
Oder ist besser so?
Aäähh....
Der Anfang des Thread war Raid 5 Probleme.
WD schreibt einiges bei Ihren R2 und R3, wo das Problem liegten könnte.
Die Fehlerselbstkorrektur eine Platte dauert oft länger als ein Raid-Controller wartet bis er sie rausschmeist.
WD läßt solche Zyklen also max. 1 sek dauern, die meisten Controller schmeißen
die Platte nach 1 sec. raus, obwohl sie im normalen Rahmen ok. wäre.
Da gibt es spezielle Raid Platten und Contoller, die das Protokoll verstehen in dem die Platte um Aufschub bittet. sonst fliegt sie raus,obwohl sie ok ist und wieder wird.
Ob die 3x Raptor dazugehört und ob der Controller die dann versteht weiß ich nicht. Mit der liebäugle ich schon auch.
Mach' mal langsam u. poste nicht so wirres Zeug.
Für RAIDs empfehlen sich immer besondere RAID Platten. Wegen TLER, Unempfindlichkeit bei Vibrationen etc.
Bzgl. des von Dir erwähnten Mechanismus der vermeidet, dass die Platte aus dem RAID fliegt u. ob's die Raptor auch kann: Steht alles hier, kannst nachlesen:
http://en.wikipedia.org/wiki/TLER# [...] iderations
Und kann man sogar bei Desktop Platten teilweise aktivieren.
Pardon für wirres Zeug.
Ich selber find es eigentlich gar nicht so wirr.
Auf jeden Fall sind die Antworten sehr informativ.
"Für RAIDs empfehlen sich immer besondere RAID Platten. Wegen TLER, Unempfindlichkeit bei Vibrationen etc."
nicht mal Wortmann's Technik konnte mir auf Nachfrage bestätigen, ob nun das neue Intelmothetboard, das ich für meinen RAID5 Rechner bestellt hab TLER ünterstützt.
Ich find, da herrscht ein gewissen Informationsdefizit.
Oder natürlich meine Unfähigkeit das zu finden, was ich such.
ich verspreche Besserung !
Intel schreibt in dessen Userdokumentation nicht direkt ob sie TLER unterstützen oder nicht. Sourcecode zum nachschauen gibt es nicht. Im Zweifel würde man hier in einem RAID mit Redundanz (also nicht RAID-0, sodern RAID1, 5, ...) bei einer Desktop Platte TLER aktivieren (oder vergleichbare Features - die heißen unterschiedlich bei den Herstellern). Der Grund ist, dass Intel einem kaum vorwerfen kann, wenn man ihre Controller mit RAID Platten betreibt.
Erzähl' doch mal etwas über den Einsatzzweck:
. Weißt Du was man als Write Hole bezeichnet (google mal)? Warum hast Du ein Intel Board für RAID5 genommen u. keinen Controller mit eigenem RAM?
. Das Betriebssystem sollte man NICHT auf dem RAID-5 speichern. U.a. weil die Management Software laufen sollte auch wenn das RAID-5 gerade mal platt ist.
. Welche Platten gedenkst Du zu verwenden? Was ist der primäre Einsatzzweck für das RAID-5? Gibt's weitere Anforderungen?
... TLER bedeutet Time Limited Error Recovery. Das wird von der Platte und nicht vom Controller unterstützt.
Entweder begrenzt die Festplatte die Fehlerkorrekturzeit oder nicht. Der Controller hat das nicht zu unterstützen. Der wartet eine bestimmte Zeit und wenn die Platte nicht schnell genug mit der Fehlerbehebung fertig ist, dann gibt's halt eine Fehlermeldung vom Controller. Timeout Error.
Zu den festen Daten:
Nunja, es gibt Drucker, die nach x Seiten einen nicht behebbaren Fehler Anzeigen. Soetwas finde ich mehr als nur unverschämt und dafür müssten die Hersteller eigentlich vor Gericht böse zur Ader gelassen werden.
Bei Fujitsus (MPG3409A*) hatten wir auch mal über Monate hinweg eine enorm hohe Ausfallrate, vergleichbar mit einer Glockenkurve. Das war auch sehr auffällig und merkwürdig. Andererseits hatte ich auch 4 bis 5 von den Platten im Privatbesitz und die sind brav nacheinander und teilweise mit großen Abständen ausgefallen. Da gab es keine Häufung, obwohl meine Festplatten identische Power-On Zeiten hatten und unter vergleichbaren Bedingungen (in einem Rechner! War ein RAID) liefen.
Zur Garantie mit kritischen Daten:
Hatten wir im Unternehmen auch mal. Da habe ich mit den Supportern von Fujitsu telefoniert... USA, UK oder Ireland oder sowas... weiß nicht mehr... auf jeden Fall sind die bei den Enterprise-Festplatten dann u.U. auch bereit die Platte nach dem Einschicken des Deckels auszutauschen.
Mit anderen Worten: Du schickst den Deckel samt Aufkleber zu denen und bekommst eine neue Platte zurück.
Bei Desktop-Ramsch werden die sich wohl kaum auf soetwas einlassen. Kritische Daten haben nicht auf Desktop-Wegwerf-Platten zu liegen und wenn, dann x-mal (woanders) gesichert.
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Dann auch noch etwas zu dem 8-Jahre-alten Rechner, an dem mehrere Festplatten hintereinander gestorben sind:
Da würde ich mir einfach mal Gedanken machen, ob vielleicht der Rechner (z.B. das Netzteil) einen Defekt hat. Man kann immer Pech haben, aber wenn tatsächlich DREI neue Festplatten hintereinander abnudeln, dann stimmt doch irgendetwas nicht. Entweder hatte man wirklich enormes Pech und einen wahnsinns Zufall erlebt, oder etwas anderes schießt die Festplatten regelmäßig ab.
Der Witz an der Sache: eine andere Festplatte, die nun funktioniert, könnte einfach nur "widerstandsfähiger" sein, das Problem aber weiterhin bestehen.
Für solche Fälle wär es ratsam ein Oszi zu besitzen und damit umgehen zu können. Gerade letzteres ist nicht so trivial, wie man meinen könnte.
Ansonsten ist ein Oszi aber eine sau teure Anschaffung, die sich privat fast nie rentiert.
Hallo Ghostrider !
Das mit dem 8 Jahre alten Rechner stimmt - könnt ja am Rechner liegen, aber ich hatte ja Platten drin, die Garantieersatz von erst mal beim auf anderen Rechnern ausgefallenen Platten waren. Und da hatte ich relativ viele. Momentan scheint Ruhe eingekehrt zu sein.
Hallo 7oby !
Ich habe eine Kundin, die es eilig hat (schneller Rechner) und sichere Daten braucht. Deshalb hab ich Ihr einen Rechner mit Raid 5 zusammenbauen lassen. Hat sich schon bewährt. Kein Datenverlust trotz Plattenausfall. Die billigen Desktopplatten, mit denen ich aber bei verschiedenen Kunden auch als Einzelplatten zeitgleich Probleme hatte, die unter Raid 5 immerhin ein halbes Jahr durchgelaufen sind, hab ich durch WD R3 ersetzt. Einen neuen Rechner hab ich auch so ausgerüstet. Natürlich hat das ganze einen begrenzten finanziellen Rahmen, deshalb muß ich mich auf Intels Matrixraid Controller beschränken. Läuft echt ganz flott, das Gerätchen. Die Kundin freut sich durchaus, wenn Ihre letzten emails noch wiederherstellbar sind, auch wenn sie wieder mit der Sicherung geschlampt hat.
Ich hab das Betriebssystem auf dem Raid5. Aus Geschwindigkeitsgründen) Es steckt aber noch eine vierte Platte offline in dem Rechner, auf die ich erst mal alles installiert habe, die Treiber eingespielt, aktiviert und dann auf das raid geclont. Falls Probleme gibt, kann ich (wie geschehen) von der booten und das wieder in Ordnung bringen. (Zur Not auch wieder draufspielen und die Datensicherung dazu) Kostet ja nicht viel, so eine Platte.
Danke für die Antworten
Der Intel Matrix RAID hat halt die Write-Hole Problematik u. wird immer mal eine Platte aus dem RAID schmeissen. Auch wenn Du Dir da selbst auf die Schulter klopfst wie gut doch Dein RAID5 vor Plattenausfällen schützt. Das wäre dann mit einem Controller mit eigenem RAM gar nicht passiert. Und an der Stelle kommt der zweite Nachteil des Intel Matrix RAIDs zum tragen, dass er mit ungefähr 5MB/s (kein Schreibfeher!) rekonstruiert. Das dauert dann schonmal Tage + Nächte.
Einen Fileserver kann man noch eher mit dem Intel RAID-5 betreiben als eine Workstation.
@Atonar:
Da hast Du aber glück, daß das RAID-5 auch nur mit dem onboard-Controller erstellt wurde, ansonsten würde höchstwahrscheinlich schon nach dem Clone nichts mehr laufen.
Das Betriebssystem wird auf dem RAID-5 m.E. wohl nicht schneller laufen. Aber nunja, es funktioniert nun bei Deiner Kundin, da ist eine nachträgliche Veränderung nicht mehr hilfreich.
RAID für Daten und OS sollten aber eigentlich getrennt sein. Für das OS bietet sich i.d.R. immer ein RAID-1 an.
| derGhostrider schrieb : Bei Fujitsus (MPG3409A*) hatten wir auch mal über Monate hinweg eine enorm hohe Ausfallrate, vergleichbar mit einer Glockenkurve. Das war auch sehr auffällig und merkwürdig. ... |
Fujitsu setzte damals bei den 3,5"-Platten Controllerchips von Cirrus Logic ein. Der Hersteller dieser Chip hatte dann irgendwann einmal die Vergußmasse (eine andere Quelle sagt, das Flammschutzmittel) gewechselt, ohne das publik zu machen und von Fujitsu freigeben zu lassen (Quelle: u.a. http://datacent.com/datarecovery/hdd/fujitsu). Dummerweise setzte das neue eine Säure frei, die den Chip unter Wärmeeinwirkung zersetzte. Das ganze Drama hat Fujitsu sein 3,5"-Festplattengeschäft kaputtgemacht und sicherlich etliches an Zeit, Nerven und Geld gekostet. Schade, denn die Fujitsu-Platten waren und sind ansonsten recht zuverlässig.
Habe selbst eine 2,5" 120MB-Platte im harten Dauereinsatz, die läuft und läuft und läuft....
@TK:
Das waren damals die einzigen Platten, die von der Zugriffszeit und Datenübertragung her mit den berüchtigten IBM DTLAs mithalten konnte. Was mich verwunderte war, daß die Austauschplatten, die ich von Fujitsu bekam, nicht nur einen glänzenden Controllerchip mitbrachten, sondern auch knapp 5MB/s langsamer waren. ... leider sind auch von den Austauschplatten einige ausgefallen.
Aber Du hast schon recht: Mit dieser Reihe ist Fujitsu dann aus dem Desktopmarkt ausgestiegen. IBM hat sich damals ja auch nicht von den "Deathstar" DTLA307030 erholt und schließlich verkauft.
Besonders ärgerlich war's nur deshalb für mich, da ich erst 4x DTLAs hatte, die restlichen drei verkaufte, nachdem mir die erste ausgefallen ist (hatte von den Problemen gehört) und dann die Fujitsus kaufte, nur damit rund 2Monate später deren Probleme bekannt wurden. *Grrrrrrrr*
DAS war ärgerlich. Aber wenigstens hatte ich aus dem Totalverlust bei den DTLAs (RAID-0) gelernt und inzwischen einen Hardware-RAID-Controller und RAID-5. So konnte ich eine Platte nach der anderen austauschen. Trotzdem doof gelaufen. Letztendlich habe ich dann 5x WD800JB gekauft, nachdem die Fujitsus aus der Garantie gelaufen sind und wieder welche ausfielen. Die WDs waren dann lange Zeit treu und davon ist eine irgendwann mal ausgefallen und wurde getauscht. Nun, nachdem auch deren Garantiezeit um ist, meldet sich eine als "MAMMOTH"-Laufwerk. Hast Du soetwas schonmal gesehen?
Ich finde es schade um die Festplatte, aber was soll's. Inzwischen dreht die wohl nichtmal mehr an - wird also entsorgt. Für eine 80er lohnt sich nichtmal mehr die Mühe nachzuschauen.
@Ghostrider:
der glänzende Controllerchip läßt sich leicht erklären: Der wurde offenbar mit einem Heißluftgerät umgelötet. Ich vermute mal, der Lötknecht hatte keine Zeit, das Flußmittel ordentlich zu entfernen. Hatte damals selbst ein solches Exemplar, mit gleichem Werdegang. Auch der Austauschchip hatte beizeiten den Geist aufgegeben.
Nun, Fujitsu geht ja immerhin in Toshiba auf, und auch die IBM-Festplatten leben mit neuem Namen weiter (s.o.). Bleibt nur zu hoffen, daß auch die anderen Hersteller aus den Fehlern gelernt haben und nicht nur nach maximaler Performance, sondern höchstmöglicher Zuverlässigkeit streben. Ich wünsche mir (als leidenschaftlicher Radfahrer...) manchmal so eine Art ADAC-Zuverlässigkeitsstatistik, die regelmäßig in Fachzeitschriften veröffentlicht wird. Das würde den vielen Anwendern viel mehr helfen als bunte Werbeaussagen a la "150 PS, 320 Nm, 220 km/h Spitze".
"MAMMOTH" habe ich noch nicht gesehen, aber andere lustige Namen, bei denen z.B. jeder zweite Buchstabe des Laufwerksnamens verschluckt wird, schon öfters.
Nunja, MAMMOTH ist eine art von Bandlaufwerk, so wie DLT, LTO, AIT, etc. Nur warum meine Festplatte über Nacht gemeint hat sich als Bandlaufwerk auszugeben, ist mir schleierhaft.
"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust..." (Goethe, Faust I) ;-)
Manchmal vereinnahmt ein Gerät gleich einen ganzen Kanal für sich, so z.B. tauchte gerade eine WD1600BEVS zweimal auf, und hatte damit eine Hitachi 500GB "verdrängt". Lustig. kenne ich noch aus 386er-Zeiten, damals vertrugen sich die Platten verschiedener Hersteller fast nie untereinander.
Da hält sich mindestens einer der Beteiligten nicht ans Protokoll, oder hat die Arbitrierung mißverstanden.
7OBY hatte es, glaube ich, neulich geschrieben, daß auch SATA-Controller MASTER und SLAVE kennen und es gerade bei RAID 5/6 da zu bösen Überraschungen kommen kann. Wenn ein Gerät einen solchen Dual-Kanal blockiert, wird's interessant.
Vielleicht hing ja bei Dir ein MAMMOTH-Laufwerk als Slave dran?
| _TK_ schrieb : 7OBY hatte es, glaube ich, neulich geschrieben, daß auch SATA-Controller MASTER und SLAVE kennen und es gerade bei RAID 5/6 da zu bösen Überraschungen kommen kann. |
Kann ich mich nicht dran erinnern, dass ich soetwas geschrieben hätte. Allerdings gibt es Port Multiplier bei SATA:
http://www.siliconimage.com/produc [...] spx?pid=26
In der Praxis können die so eingesetzt werden:
http://www.siliconimage.com/produc [...] spx?pid=32
Allerdings ist dies ein optionales Feature. Nicht jeder AHCI Controller wir damit umgehen können (u. im IDE Kompatibilitätsmodus möglicherweise auch gar nicht). S. 64 (pdf S. 69) in der Spek:
http://www.Intel.com/technology/se [...] rev1_0.pdf
@TK:
Die Platte hing an einem 3Ware 7850. 8 IDE Kanäle, ALLE Platten wurden stets als Master betrieben - über Jahre hinweg - so, wie es auch sein muß an diesem Controller.
Maxtor war damals ganz groß darin sich nicht an die eigenen Standards zu halten... Immerhin haben die fast alle Geschwindigkeitsstufen selbst entwickelt. Wenn ich mal zwei Festplatten hatte, die einfach nicht zusammen an einem Kabel laufen wollten, dann war eine davon immer eine Maxtor.
Das erste mal ist das in einem 386er mit einer 80MB Festplatte passiert, das nächste mal mit einer 540MB Festplatte zu Zeiten von 486ern...
Zum Glück nie bei mir, denn Maxtor konnte ich irgendwie nie leiden.
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