RAID 1, geht's so?

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Hi,

ich hätte mal eine Frage!
Könnte man im Pc die Raptor als Systemplatte im Raid 1 laufen lassen? Ebenso die Seagate als Datenplatten? Habe mir das ungefähr so vorgestellt:



http://img519.imageshack.us/img519/1742/raid1rd0.jpg



Oder wäre es besser bei der Systemplatte einfach ein Backup, anstatt Raid 1, laufen zu lassen, z.b. TrueImage? Wär ja eigentlich besser, da man dann ein Image in der Hand "hält".

OS, wäre XP 32 oder 64 Bit

Wär klasse wenn ihr mir helfen könntet :)

Liebe Grüße von euren StonedBaggerDriver :)

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- 1 +

Du willst eine Platte als RAID1 laufen lassen? Für's RAID1 brauchst zwei Festplatten, die zusammen laufen. Und für Dein Bild entsprechend 4 Festplatten.

(Um technisch genau zu sein: Natürlich kann man das auch mit 2 Festplatten beim Intel Matrix Storage Manager u. bei einigen anderen auch. Da würde das RAID1 sowohl über die Raptor als auch über die Seagate gespannt. Und das ganze 2x im Matrix Verbund. Wenn man das allerdings macht, hat man den Sinn und Unsinn von RAID nicht verstanden).

Antworten 7oby

@7oby: ich glaub du hast seine Zeichnung falsch verstanden ... so wie ich das sehe will er für die RAID nicht eine Platte verwenden sondern jeweils zwei gleiche ...

Antworten ghostdriver

Er schreibt Singular, meint aber Plural ;-) siehe Grafik.
Er will zwei Raid 1 aus je 2 identischen Platten Stricken.

Es spricht nichts dagegen auch die Systemplatte zu spiegeln, aber ich würde es lassen, bei dem Preis.
Wenn du schon 2 Raptoren hast, dann wäre ein Raid 0 zu überlegen.
Das Image wäre ja theoretisch nur 300GB groß, wenn die Platten voll sind, aber es wird ja auch noch komprimiert, zu mindest bei TrueImage. Sofern du es überhaupt auf den Datenplatten halten willst.

Es wäre eine Überlegung wert, das Geld für die 2. Raptor in größere (modernere, schnellere) Datenplatten zu stecken, sofern du die Platten noch nicht hast.

EDIT:
Vielleicht hier weiterlesen/machen
http://www.tomshardware.com/de/for [...] latte-raid

ICH würde eine Raptor als Systemplatte verwenden - doch halt, ich verwende noch eine Raptor als Systemplatte.

Bevor man für 300,- € oder so 2 Raptoren kauft, weil Raid 1 marginal schneller ist als Raid 0 als Einzel-Platte, sollte man vielleicht den Erwerb einer SSD in Erwägung ziehen.


@Tobi: war ja klar...
Aber ich schrieb ja auch: 'überlegen'
Immerhin habe ich ihn verstanden.

@StonedBaggerDriver:
Kann man so machen wie du's gezeichnet hast. Macht sogar Sinn (sofern man die Platten schon gekauft hat).

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von daimonion81 am 27.11.2008 um 17:27:03
Antworten daimonion81
- 0 +

daimonion81 schrieb :

Wenn du schon 2 Raptoren hast, dann wäre ein Raid 0 zu überlegen.

Kannst ja mal lesen (den unteren Teil wo's darum geht wie das Intel RAID1 das RAID0 versägt):
http://www.forumdeluxx.de/forum/sh [...] stcount=22

 

Und wenn Du das gelesen hast, dann blätterst den Thread mal auf und schaust Dir den Titel des Threads an.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 27.11.2008 um 17:04:03
Antworten 7oby

@Tobi:
Gelesen.
Klingt plausibel.
War mir so noch nicht bekannt, aber ich lerne gerne dazu.

Bin nicht allwissend, aber es waren ja auch nur Überlegungen (Plural).


P.S.: Welchen Controller er einsetzt (also ob es wirklich dein rumreiches Matrix Raid ist) steht nirgends dabei.

Antworten daimonion81
- 0 +

daimonion81 schrieb :

dein rumreiches Matrix Raid ist

Rumreich würde ich den nicht unbedingt nennen. Den gibt's ja schon relativ lang und dafür ist die aktuelle Known Issue Liste verdammt lang und beängstigend:
. v8.5.0.1032 vom 29. Juli 2008
. v8.6.0.1007 vom 3. Oktober 2008

 

In der Klasse der Host-RAID Adapter (so nennt c't die) gibt's für den Intel Matrix Storage Manager wenigstes eine gute Knowledge Base und FAQ. Und überhaupt eine Known Issue Liste. Silicon Image ist auch gut.

 

Alles jedoch kein Vergleich zu Hardware RAID Controllern. Sowohl bzgl. Implementierungsraffinesse, Fehlerfreiheit, Doku, Features etc.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 27.11.2008 um 18:04:36
Antworten 7oby

Hallo, sorry für die Missverständnisse. Meinte natürlich jeweils 2 Platten.

Mir gings auch nicht um die Geschwindigkeit, sondern um die Sicherung.
Aber umso mehr ich mir das alles überlege, desto mehr tendiere ich zu TrueImage. So spare ich mir Raid für die Systemplatte.

Aber trotzdem wäre es mir lieber die Seagate's im Raid laufen zu lassen und die Raptoren einmal wöchentlich, im Hintergrund (über Nacht) mit TrueImage zu sichern.

Das müsste doch funktionieren, oder etwa nicht?

Antworten StonedBaggerDriver

Guten Morgen!

Habe mir folgendes Überlegt. Man lässt eine einzelne Raptor als Systempartition laufen und eine Seagate als Datenplatte. Dann stellt man diese Festplatte daneben. Lässt eine Platte mit der Seagate synchronisieren und die andere Platte füllt man mit den Image's der Raptor (Welche mit TrueImage, über Nacht erstellt wurden).

Würde das funktionieren? Es geht nur um die Sicherheit.

Oder sollte man doch eher zu 2 internen Festplatten greifen. Obwohl mir die Externe Festplatte schon lieber wäre als das RAID 1 im PC.

Könntet ihr mir da noch einmal helfen?


Nachricht bearbeitet von StonedBaggerDriver am 28.11.2008 um 07:43:50
Antworten StonedBaggerDriver
- 0 +

Ja das geht wie Du's dir gedacht hast.

Allerdings zahlst bei Deiner Lösung viel Geld für etwas, dass Du nicht nutzt:
. das RAID1 brauchst nicht wirklich extern: Es ging Dir um Sicherheit - also um das Backup. Und wenn das Backup im RAID1 läuft hast eine Datei dann schlussendlich auf 3 Festplatten. Fast ein bißchen paranoia.
. die Wechselrahmen brauchst nicht wirklich: Die sind ja dazu da die Festplatten zu tauschen, wenn eine defekt ist. So oft gehen Festplatten auch nicht defekt. Und ob das Wechseln dann 1 min oder 15 min dauert ist egal.
. mit zwei Festplatten ist das externe Gehäuse nicht wirklich portabel. Und die externen Gehäuse hat man ja in diesem Zusammenhang gerade wegen der Portabilität.
. externe Festplatten habe ich schon öfters vom Tisch segeln sehen. Aldi hat den "Datenhafen" da passiert das nicht ganz so leicht. Kenne aber oft die Problematik: Hab' gerade nur so'n kurzes USB Kabel da liegt die Platte am Rand des Tisches und wusch ...

Ich kann mir folgendes vorstellen:
. Raptor = Systemfestplatte
. Seagate = Datenfestplatte
. zusätzlich 1TB Storage z.b. WD Green Power 5400 U/min: leise, schnell genug für backup, kühl

Das 1TB Storage kannst jetzt entweder intern verbauen oder extern und ist damit portabel. Wenn möglich mit eSATA angeschlossen bei extern. Falls Du ein externes Gehäuse nimmst am besten mit eSATA + USB 2.0 Anschluss, damit es auch beim Bekannten ohne eSATA gelesen werden kann. Soll keine konkrete Empfehlung sein, aber soetwas geht:
http://www.litec-computer.de/PC-Ko [...] 12702.html

Daten sichern:
. Systemfestplatte via Imaging Software auf externen Datenträger
. Datenplatte ginge zwar theoretisch auch via Imaging Software, das hätte aber ein paar Nachteile: Dauert lang (irgendwann musst einen neuen Basispunkt selbst bei inkrementellen Backups legen - schon aus Sicherheitsgründen) und Dein Freund kann die Daten auch nicht ohne weiteres lesen (z.B. Fotos, Filme). Besser eine Kopiersoftware, die nur die Unterschiede kopiert. Das geht auch noch sehr schnell. z.B. soetwas:
http://www.tomshardware.com/de/Bac [...] 40184.html
Letzteres kann dein Freund/Bekannter auch ohne Spezialsoftware von Deiner Platte lesen.

Ein Vorteil der externen Platte noch: Sie muss nicht immer angeschaltet sein. Das geht bei der internen etwas schwieriger.

RAID1 schützt davor, dass eine Festplatte defekt geht und reduziert die Zeit das System wieder ans Fliegen zu bekommen. Idealerweise dauert es 0 min. Ein Backup kann mehr: Es schützt vor Viren, versehentlichem Löschen, Filesystem Korruption etc.

Antworten 7oby

Nein nein. Ich glaub das mit den Festplatten hast du falsch verstanden. Ich meinte, es sollten 2 Festplatten im PC sein, eine Raptor und eine Seagate. Und die Externe Festplatte sollte mit der Raptor und der Seagate synchronisiert werden. Dann hätte ich die Daten auf dem Pc und auf der Externen Festplatte.
Aber so wie du das vorgeschlagen hast, einfach eine 1 TB WD einzubauen, darauf die Image's und die Daten zu speichern, wäre fast eine noch bessere Lösung. Die Idee finde ich echt klasse.

Dann würde im Pc eine Raptor, Seagate und eine WD werkeln.
Die Raptor als Systemplatte, die auf der WD als Image gespeichert wird und die Seagate, die auch auf der WD gespeichert wird.


Nachricht bearbeitet von StonedBaggerDriver am 28.11.2008 um 09:11:49
Antworten StonedBaggerDriver

Dann machen wir das ganze nun noch schön:

Du nimmst die Raptor als Systemplatten, eine Seagate als Datenplatte und kaufst Dir EINEN Wechselrahmen (SATA-II-fähig), der Deine 1TB WD-Platte aufnehmen kann.

Vorteile im Gegensatz zu anderen Varianten im diesem Thread:

- RAID-1 hilft Dir nur bei Hardwaredefekten von einzelnen Platten. Nicht jedoch bei Hardwaredefekten, die den ganzen PC zerstören. Ein sterbendes Netzteil kann Dir auf einen Schlag ALLE Festplatten, egal ob RAID oder nicht-RAID plätten. Ebenso ein Blitz oder viele andere Möglichkeiten, die bis zum Virus reichen.

- Eine SATA-Wechselplatte ist wesentlich schneller als eine externe USB-Platte. Also entweder eSATA oder SATA-Wechselrahmen, wobei ich zum Wechselrahmen tendieren würde.

- Nachdem Du ein Backup auf die Platte gespielt hast (im Vergleich zum RAID) kannst und solltest Du unbedingt die Platte in den Schrank legen.
Da kann nichts passieren, wenn Dein Rechner aus irgendeinem Grund das Zeitliche segnet. Die Platte hat dann nur recht wenige Betriebsstunden und ist in ihrem Wechselrahmen einigermaßen geschützt.

Wenn Du dem ganzen noch ein Sahnehäubchen aufsetzen willst, dann kaufst Du zwei Platten und wechselst abwechselnd mal auf die eine, dann auf die andere Platte. Immerhin sind Festplatten nicht für langzeitspeicherung ausgelegt und es sollte gerade beim Backup so sein, daß die Daten verfügbar sind. Im Worst-Case (Backup-Platte will auch nicht), hättest Du noch eine weitere im Schrank.

*g* Ich kombiniere hardware RAID-5 (demnächst wohl RAID-6, dauert aber noch) mit zwei Wechselplatten. Zur "Sicherung" nehme ich schlicht und einfach Microsofts Robocopy (kenne ich aus dem Einsatz im Unternehmen - das kopiert verlässlich die Daten KORREKT und kann auch "nur Veränderungen" nachziehen. Der Switch dafür lautet /MIR - es ist ein Befehlszeilen Tool.), damit ich im Falle eines Falles direkten Zugriff auf die Daten habe und nicht erst etwas wiederherstellen muß.
Allerdings sichere ich halt auch "nur" Daten. Wenn Du eine Bootplatte sichern willst, dann ist TrueImage schon die bessere Wahl.
Überlege Dir, ob eine Kombination nicht vielleicht günstig wäre: Bootpartition/Platte regelmäßig mit einem Image sichern (das ist ja nicht soviel an Volumen) und bei den Daten, wie auch schon hier geraten, eine entsprechende Software, die Verläßlich arbeitet.

KOPIERE KEINE RIESIGEN DATENMENGEN MIT DEM EXPLORER!

Da habe ich in unserem Unternehmen manches mal unschöeine Effekte gesehen! Bei hunderttausenden von Dateien und vielen GBs kann es dann schonmal dazu kommen, daß die kopierten Daten nicht exakt den gleichen Speicherbedarf aufweisen, wie die Originale. Kopiert mit Robocopy (oder einem anderen Tool, was dafür geeignet ist) schon.

... ist schon lustig zu wissen, daß MS selbst ein Tool zum Kopieren großer Datenmengen hat, welches besser funktioniert als das Kopieren im Explorer.

Antworten derGhostrider

Okay, dann werden 2 Wechselrahmen gekauft. In einem ist eine WD 1TB für's Image und im anderen ist eine 750Gb Seagate. Aber halt!
Dann müsste ich ja zwei eSATA Anschlüsse am Board haben. Das Asus P5Q-E hat aber nur 1 eSATA.
Oder sollte man da doch zu einem Wechselrahmen greifen, 1 Seagate rein, über eSATA laufen lassen und dann noch eine Externe 1TB für das Image über Firewire?


Oder sollte man zu so einem Gehäuse greifen, das finde ich ziemlich klasse und es wird auch bei uns in der Arbeit am Server genutzt.


Nachricht bearbeitet von StonedBaggerDriver am 03.12.2008 um 07:41:38
Antworten StonedBaggerDriver

@StonedBaggerDriver:

Die Wechselrahmen werden über normale SATA-Anschlüsse betrieben, nicht über eSATA!

Die normale Datenplatte braucht auch kein Wechselrahmen, die kannst Du normal einschrauben!

Also nochmal:
- Intern verbaut und normal verschraubt: Systemplatte und Datenplatte.
- Ein Wechselrahmen in das Gehäuse (in einen 5 1/4 Zoll Schacht) einbauen und dort die Sicherungsplatte einsetzen. Intern wird dieser Wechselrahmen ganz normal wie eine Festplatte per SATA-Kabel angeschlossen.

Nur wenn Du noch eine weitere Sicherungsplatte, also zusätzlich zu der ersten, benutzen möchtest, brauchst Du noch einen Einschub für den Wechselrahmen. Da solch ein Einschub oftmals ungefähr genau so teuer ist wie ein der komplette Wechselrahmen, ist es ratsam zwei Rahmen zu kaufen und aus dem zweiten nur den Einschub zu benutzen. Den zweiten Rahmen kannst Du Dir als Reserve in den Schrank legen, da Du die Sicherungsplatten eh nur abwechselnd einsetzen wirst.

Nur wenn Du eine Festplatte in einem externen Gehäuse haben willst (ein externes Gehäuse ist kein Wechselrahmen!), dann solltest Du eine Gehäuse mit eSATA-Anschluß nehmen. FW ist genau so langsam wie USB2 - je nach Zugriffsart etwas schneller oder auch etwas langsamer als USB2. Also:
eSATA für externe Gehäuse, das ist um ein Vielfaches schneller als FW oder USB!
Bei Wechselrahmen hast Du mit eSATA, FW und USB nichts am Hut.

Antworten derGhostrider
- 0 +

Zitat :

>>>Zitat Ghostreader eSATA für externe Gehäuse, das ist um ein Vielfaches schneller als FW oder USB <<<<<




Das ist so nicht ganz richtig!
Ein "vielfaches" ist auch keine präzise AUSSAGE!

Konkreter: Es ist das Doppelte! ;)

By the way. Irgendwie war da doch noch was... :D


Nachricht bearbeitet von drno am 03.12.2008 um 15:44:23
Antworten drno

@DrNo:

eSATA ist so schnell wie SATA. Über USB oder FW (nicht FW800, das finet man im PC eh nicht), ist bei ~40MB schluß.
Moderne Festplatten schaffen bis zu 120MB/s und werden bei eSATA nicht ausgebremst.
Das macht bei mir schon einen Faktor 3.

Außerdem ist auch "das Doppelte" ein Vielfaches. :-P

Antworten derGhostrider
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