ich stehe vor der Entscheidung mir ein neues System zu zu legen und kann mich nicht entscheiden ob ich einen E8500 nehmen soll oder einen Q6600 und den auf min. 3,2 Ghz laufen zu lassen.
Nun habe ich in einigen Foren gelesen das viele davon abraten wegen den 65nm, aber ist ein Q6600 a 3,2 Ghz nicht deutlich schneller als zum Beispiel der wesentlich teurere Q9550 mit 2,8 und machen die 45nm abgesehen von der niedrigeren Wärmeentwicklung wirklich so viel aus ?
klar der Q6600 hat "nur" 1066 FSB das ist langsamer als der 9550 mit 1333 , aber wenn ich den auf 333x4 laufen lasse hat der ja auch 1333 wie der 9550 und ist sogar noch knapp 400Mhz schneller ... also was spricht eigentlich dagegen ?
Wenn du einen Quad brauchst, also wenn du kein Gamer bist sondern tatsächlich einen Quad brauchst, dann lohnt der übertaktete Q6600 aufgrund der günstigen Anschaffung. Sonst eher einen E8500 kaufen und den übertakten...
Nabend, es wäre noch nützlich wenn du uns sagen könntest für was du dein System denn benutzen willst^^
Hatte auch mal einen Q6600 und lief zwar alles einwandfrei jedoch bin ich mit der CPU beim übertakten nur auf 3 Ghz gekommen.
Habe den Q dann gegen einen E6600 getauscht und der läuft bis heute mit 3,65 Ghz.
Jetzt kommt es eben noch darauf an was du mit dem Teil vor hast, falls du Anwendungen benutzt die, die 4 Kerne des Q6600 voll ausreizen biste damit besser beholfen. Wenn du aber Anwendungen benutzt die, diese 4 Kerne nicht voll ausreizen biste mit dem 8500 besser dran, hab zwar keinen 8500er aber was man so liest, lässt der sich auch problemlos auf 3,8 Ghz oder höher overclocken.
Wenn du damit vorrangig Spielen willst, bringt dir ein Quad Core keine Vorteile gegenüber dem vergleichbaren Dual Core. Also z.B. Q9650 vs. E8400. Bis du einen Quad richtig nutzen kannst, ist es wahrscheinlich schon wieder Zeit, sich ein komplett neues System zuzulegen.
Der Q9550 ist übrigens tatsächlich schneller als der Q6600. Behaupten zumindest die Charts und liegt wohl u.a. an den größeren L2-Caches.
nun ich denke ein Quad wäre schon zukunftssicherer weil die Kiste schon ca. 2-3 Jahre halten sollte. Und es auch bereits Spiele gibts die von Quads profitieren bzw bald verstärkt auch auf Quads in Spielen gesetzt wird. Also eigentlich wäre der Q6600 da die perfekte Wahl weil der sehr gut sogar bis 4 Ghz gehen soll bei entsprechender Kühlung, ich dachte so an Syncth Mugen bis max 3,6 das dürfe wohl vorerst reichen. Aber wieviel mehr Watt wären das im Vergleich zum Q9550 ? ich hatte überlegt das OCZ StealthXStream 600W Netzteil zu nehmen das ist recht günstig und 600W sollten mehr als genug sein ich hab keine Lust mehr als 100 Euro für ein Netzteil auszugeben .
ich hatte an folgende Konfiguration gedacht :
CPU : Q6600 @ 3,2 Ghz mit Syncth Mugen
Board : Asus P5Q Pro
RAM : 2x2048MB OCZ2T800C44GK, XTC Titanium
Netzteil : OCZ StealthXStream 600W
Grafik : Radeon HD 4870 1024 MB
Jetzt ist halt die Frage : bis max. 200 Euro bin ich bereit für die CPU auszugeben, und mir erscheint bislang der Q6600 mit 147 Euro als perfekte Wahl wegen den OC Eigenschaften.
weil der sehr gut sogar bis 4 Ghz gehen soll bei entsprechender Kühlung,
Fehlinformation und kann man so nicht stehen lassen.
Fassen wirs mal so zusammen und bleiben bei den Tatsachen:
3,0 GHz (333 x 9) sind eigentlich immer drin, bei vielen muss nicht mal die Vcore erhöht werden.
3,2 GHz (400 x 8) klappt bei vielen noch, aber nicht garantiert. Vcore liegt schon am sinnvollen Limit und ohne guten Kühler und Airflow wirds eng.
3,6 GHz (400 x 9) benötigt bereits einen ordentlichen Schluck aus der Spannungspulle. Nur mit sehr guter Kühlung sinnvoll für einen Dauerbetrieb.
4,0 GHz oder höher sind maximal kurzzeitig zum Benchmarken drin. Dauerbetrieb ist bei Spannungen jenseits der 1,4 Volt absolut sinnfrei.
So. Das mal zur Übertaktung. Das Einzige, wovon man mit Sicherheit ausgehen kann, ist eine Taktung auf 3 GHz. Alles andere ist Glück bzw. Lotto. Vier Kerne á 3 GHz schaffen eine Menge weg, da ist der Preis von ca. 140€ sicher eine sehr interessante Offerte. Selbst nicht übertaktet schafft dieses Teil mehr als ein E8500, wenn die Anwendung multicorefähig ist und sich für Parallelisierung überhaupt lohnt. Der E8500 ist eh sinnlos, das schafft man mit dem E8400 und etwas OC genauso gut. Im Übrigen kann ein gutes Exemplar des Q6600 sogar kühler sein, als ein schlechter Q9550. Alles Lotterie...
------------------------------Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
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Antworten FormatC
@Hellspinder. Schaue dir mal bei Tomshardware die Tests an Anzahl Kerne gegen Taktung. Würde dir eher zum E8400/E8500 raten und den übertakten wenn du die CPU hauptsächlich zum gamen verwenden willst. Wie FormatC schon sagte ist alles recht viel Glück dabei. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Wahrscheinlichkeit mit dem Takt höher zu kommen bei einem E8400/E8500 höher ist... Und wenn du dir Tests durchliest, wirst du schnell feststellen, dass bei den meisten Games die Taktung und nicht die Core Anzahl das entscheidende ist... Und bis sich das mal ändert gibts wahrscheinlich auch schon ganz andere CPU die dann interessant sind...
Öhm, die passenden Games sind schon im Anrollen. Wer jetzt wirklich im Bereich über 100€ noch mal neu kauft, sollte den Erwerb eines Dualcores mittlerweile echt überdenken. Geschmackssache, aber es gibt keine Dualcores mehr, die HighEnd-Grafikkarte wirklich auslasten.
Nach all den zahlreichen Argumenten denke ich das Quad Core zu ihnen besser geeignet ist Wunderbare Dual Core CPU`s gibt es derzeit schon.
Nur möchte ich ihnen sagen,dass sie vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt schon an einem 4-Kerner denken sollten.
Kommen wir zu der Q6600 es ist vielleicht nicht mehr der aktuellste ,aber den neuen um nichts nach!und er hat ein gutes Übertaktungspotenzial Weil die kommenden Spiele,und schon viele derzeitigen ,auf 3 und mehr Kerne optimiert sind/werden.
So können sie sicher sein,das ihre Grafkkarte nicht *Unterfordert*ist.
Sagen wir es so. HD 4870 + ein Dual Core mit mindestens 3GHz sind ein gutes Paar!
Aber nur für das nächste Jahr
Naja ich sage auch nicht ,dass sie diese Spiele nicht spielen können,aber
wenn sie einen 4-Kerner kaufen,haben sie für Später mehr Reserven.
C.a in 2Wochen wird Intel den ersten 6-Kerner Vorstellen,AMD im ersten Quartal 2009.
Der Quad Core ist nur eine Empfehlung von mir ---------------------------------------------------------------------------------------------
PS:Werde mir selbst eine holen xD
GTA soll davon profitieren, Ice Storm Fighters 100%ig, genauso wie Alan Wake. Die PS3 profitiert ja auch von mehr als 2 parallelen Threads und solange Spiele schwerpunktmäßig auch für die Daddelkisten entwickelt werden, ist die Unterstützung auf dem PC eher logische Abfolge.
Ich hab mal spaßenshalber was bei Far Cry 2 getestet:
Zwei Kerne unter Vista deaktiviert und die restlichen zwei mit 3,2 GHz laufen lassen. Die fps-Zahl ist nicht höher, als bei vier Kernen á 2,4 GHz. Im Gegenteil. In extremen Kampfsituationen (Granateneinschläge, explodierende und rumfliegende Tonen, viele rumlaufende und schießende Gegner) liefs auf dem nicht übertakteten Quad flüssiger, als auf dem simulierten, aber wesentlich höher getakteten "Dual"Core.
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Antworten FormatC
Joa FarCry 2 spiele ich auch zur Zeit. Im Schnitt sagt mir mein Phenomquad 2,9 GHz so circa 30% Auslastung aber die sind dafür schön verteilt und wenn ich wirklich mal 5 Pullen von Meister Molotow ins Gebüsch werfe, macht sich das auch bemerkbar. Dann sinds schon 50% und mehr Auslastung, dafür aber ohne das FPS durch diesen Effekt am Boden liegen. Da kommen Dualcores deutlich schneller ans Stottern. Mein beliebtes Beispiel dafür ist auch immer wieder Crysis. Vom alten X2 3GHz bei mir auf den Phenom hat sich in den maximalen FPS wenig getan aber wenn es dann mal zur Sache geht und 10 Gegner zusammen "überlegen" wie sie mich umnieten sollen, da war der X2 am Ende und die FPS am Boden. Das passiert mit dem Phenom deutlich weniger stark und Crysis ist noch nichtmal das Paradebeispiel für Quadcorespiele. Das wird Anno 1404 werden wenn es rauskommt. Die Engine ist wirklich klasse und zeigt was mit parallelen Rechenkernen so möglich ist.
Farcry 2 macht wirklich was aus 4 Kernen unabhängig ob jetzt AMD oder Intel drauf steht.
Alle neuen Spieleblockbuster die kommen haben was von 4 Kernen das ist Fakt. Mal mehr mal weniger aber es kommt etwas mehr Leistung bei rum. Und sei es nur, dass wenn der Virenscanner meint aktiv zu werden und ich estrotzdem beim Spielen nicht merke. Denn Dualcores werden mittlerweile auch komplett in Anspruch genommen, da bleibt nicht mehr viel übrig für den restlichen Klimbim. Das war doch beim großen Generationswechsel von Single auf Dualcore exakt das Selbe einschließlich der Diskussionen.
Den E8400 rettet einzig der Takt zur Zeit und da wird jeder derzeitige Quadcore noch lange seine Kreise ziehen wenn dem Drehzahlfreak die Luft ausgeht.
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Antworten FormatC
Hmm.... Jetzt bin ich doch am überlegen zwischen C2D E8400 @ 3,6Ghz und Phenom X4 9950 @ 2,6Ghz. -,- Wohin sind eigentlich plötzlich alle Q9450 hin? oO Was meint ihr?
Nachricht bearbeitet von Weltenspinner am 29.10.2008 um 23:55:06
Ich würde dir dann einen Phenom X4 9950 gönnen Einfach zukunftssicher,Übertaktung auch gut.
Ich vermute mal das die sogar den Q6600 nicht mehr sogar verkaufen werden, weil der CPU zu alt ist und eine neue generation auf dem Markt ist.
Also die Aera beginnt jetzt! Nicht in 3-6 Jahren. In 5 Jahren werden 8-Kern CPUs Standard sein!
Allerdings lässt sich leider nicht alles brav parallelisieren und irgendwann übersteigt der Aufwand für die Verteilung den erzielbaren Nutzen. So gesehen ist die Auslagerung geeigneter Aufgaben auf spezialisierte Prozessoren, also z.B. auf die CPU eine logische Folgerung.
@FormatC: Wollte gerade schreiben: Was hast Du eigentlich gegen DeepLinking (s.o.) in Deinem Posting? Aber dann habe ich gesehen, dass Du nur inline linking gemacht hast und sich PCGamesHardware nun darüber beschwert hat :-)
Zurück zum Thema. Spätestens seit diesem Test http://www.tomshardware.com/de/Ove [...] 40169.html haben wir den Konsenz, dass für's Zocken ein DualCore weitaus besser geeignet ist. Und wenn man noch 45nm DualCore (E8400/8500) gegen einen 65nm Quad (Q6600) vergleicht, weil sie in ähnlichen Preiskategorieen unterwegs sind, dann ist der DualCore (für's Zocken) klar die bessere Wahl.
Ich hab mal spaßenshalber was bei Far Cry 2 getestet:
Das ist interessant! Ein Bekannter mit FC2, Q6600, GT8800 hat den gleichen Test gemacht und mir die Ergebnisse geschickt. Zwischen Dual/Quad war in den FPS "nur" ein Unterschied von 10% bei gleichem Takt und das, obwohl FC2 als DAS QuadCore Game dargestellt wird. Und zwar sowohl bei Average wie auch Minimum FPS.
Wir hatten ja schon mehrmals drüber gesprochen, dass der Quad seine Muskeln bei Minimum FPS spielen lassen wird und weniger bei Average. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der normale Game-Benchmark diesen Effekt nicht ausmisst. Es gibt keinen Quellcode zum FC2 Benchmark, aber Benchmarks müssen vergleichbar und reproduzierbar sein. Deshalb ist der Benchmark eher "wie ein Film" mit festen (!) Abläufen. Die Minimum FPS kommen hier vor allem aus grafisch anspruchsvollen Szenen, wo die 3D Performance der GPU nach unten geht.
KI (Künstliche Gameintelligenz) ist aber das genaue Gegenteil eines fest inszenierten Films. Einfaches Beispiel: Du schiesst einen an und der läuft nun nach links oder rechts. Wegen der Game KI muss es Zufall sein, ob er nach links oder rechts läuft (oder auch abhänig von Gebüschen etc. in der Nähe), denn sonst wüsstest Du wo er "immer" hinläuft und hältst entsprechend vor. In den Benchmarktests darfst aber nicht so viel "Zufall" walten lassen. Beispiel: Wenn er nach rechts läuft, bleibt der Gegner länger im Bild, weil das gerade auch Deine Laufrichtung ist. Wirkt sich also negativ auf die FPS aus. Damit liefert der Benchmark ständig andere Ergebnisse. Also KI darf im Benchmark nicht zu hoch sein. Und ganz abgesehen davon kriegt man im Benchmark oft nicht die Mega-Explosionsszenen wo man verzweifelt vor sich hin ballert, weil einem gerade nichts besseres einfällt.
Meinungen?
Nachricht bearbeitet von 7oby am 30.10.2008 um 14:00:36
@7oby:
Kann sein wir reden aneinander vorbei, ich hasse Benchmarks nämlich
Ich hatte mir mit Quicksave exakt an dem Punkt eine Marke gesetzt, wo die ganze Stadt in absoluter Aufruhr ist. Da kommt es auf einen Gegner mehr oder weniger nicht an. Aber gerade im absoluten Overkill zwischen den herumfliegenden Teilen und den schießenden Gegnern merkt man, obs ruckelt, oder nicht. Mit Fraps kontrolliert man die Frames, am besten in ein paar Durchläufen. Mit einer 8800GT wird er übrigens kaum Unterschiede messen können, dafür limitiert die Karte einfach zu stark. Ich bin bei mir auch mit der Gesamtauflösung und dem AA, nicht jedoch mit den Details ordentlich runtergegangen, um überhaupt einen Unterschied zu merken, da selbst eine extrem übertaktete 8800GTS 512 @780 MHz mit hohen Auflösungen bis hin zu FullHD schlichtweg überfordert ist. Mit einer 8800GT kann er da also gar keinen Unterschied feststellen. 3D Mann hatte was ähnliches mal mit Crysis gemacht. Da brachten die CPUs auch erst was, nachdem er mit der Auflösung im Keller war. Dann aber sichtbar.
Inwieweit sich die Kernabschalterei analog zum richtigen Dualcore verhält, wäre auch mal interessant. Dazu müsste man aber einen E6600 haben. Und den habe ich leider nicht.
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Ich denke das passt schon - wir reden nicht aneinander vorbei.
So wie Du gemessen hast ist das genauso wie ich mir das vorstelle. Wenn es mit dem 3,2GHz Dual noch leicht ruckelt und mit den 2,4Ghz Quad nicht - dann ist das ein Ergebnis und für die Praxis durchaus relevant (ich hasse Benchmarks genauso).
Umgekehrt kann es nicht sein, dass ich die Auflösung auf 800 x 600 reduziere, dort 30% Leistungszuwachs beim Quad messe und dann den Leuten weißmachen will: Das Game bringt +30% mit dem Quadcore (so'n Quatsch!).
Bei aktuellen anspruchsvollen Games hat jeder mit Single-GPU Grafikkarte und CPU egal irgendwo einen Kompromiss zwischen Grafikdetail + Auflösung + AA eingestellt mit dem man noch spielen kann. Im Fall der 8800GT, die ich erwähnte waren dies
Das lief dann mit Average 42 fps (min 33, max 65). Also durchaus ein Kompromiss zwischen Details und FPS-Leistung, die man spielen würde. Und die spannende Frage hier war/ist: Bringt mir der QuadCore was oder nicht? In dem Fall waren's nur 10% - also unwichtig bzw. durch jedes Dual-Core OC zu stechen. Wenn aber in Deiner Ich-jag'-jetzt-die-ganze-Stadt-in-die-Luft-und-vielen-Gegnern-Szene die FPS beim 4 Ghz DualCore auf 20 sacken, beim Quad aber nicht unter 30 fps gehen, dann ist das ein Unterschied in der Spielbarkeit, den ich meine und den ich bemerkenswert finde.
Inwieweit sich die Kernabschalterei analog zum richtigen Dualcore verhält, wäre auch mal interessant. Dazu müsste man aber einen E6600 haben. Und den habe ich leider nicht.
Naja, die beiden Cores, die übrig bleiben sollten affin sein (noch den gleichen 2nd Level Cache teilen und nicht jeder einen anderen haben, da sie auf getrennten Dies sitzen). Das wäre dann kein unterschied mehr zum DualCore. Ich weiß aber gar nicht, ob man das in Windows überhaupt erkennt, aber das schweift schon fast vom Thema ab.
Ich denke auch, dass sich die Vorteile von Quads in Spielen die was damit anfangen können nicht in Benchmarks wiederfinden in dem Maße wie es real halt ist. Wie 7oby schon schreibt, ist die KI in festen Abläufen des Spiels kein Kriterium und die CPU tingelt. Die hat nunmal nicht viel mit Grafikeffekten zu tun, was ja meistens Vorrang hat in solchen Benchmarks.
Die Vorteile von Quads in solchen Tests wären nur dann gegeben, wenn die DX 9/10 API multithreaded wäre und das ist sie NICHT! Das schiebt der massiven Parallelisierung und der resultierenden Mehrleistung einen gewaltigen Riegel vor, bezüglich der Messbarkeit in Benchmarks.
Das wird sich erst DX11 ändern und dann gibs nochmal einen richtigen Leistungsschub, da gehe ich jetzt einfach mal von aus.
Man muss sich nurmal die aktuelle OpenGL Ausbaustufe ansehen, dann sieht man deutlich was Quadcore bringt wenn die Grafikkarte von mehr als einem Topf befeuert wird.
Es ist nur Schade in dem Zusammenhang, dass OpenGL im Sterben liegt und die ernsthafte Anwendung in Blockbustern ausbleibt.
Das klingt für einen Nicht-Programmierer so einfach: Dann warten wir auf die DX11 API und dann wird alles schneller, da multi-threaded.
Schön wär's.
Ist ja ein techniches Forum, da darf ich ja abschweifen. Interessiert nicht jeden, aber hier mal Details:
Denn die DX9/10 API ist auch heute schon multithread-fähig. Dazu braucht man nur das Flag D3DCREATE_MULTITHREADED setzen. Ja, funktioniert wirklich - Programmierehrenwort! Blöderweise geht die Performance richtig in den Keller. Denn was passiert ist, dass zwar alle API Aufrufe gleichzeitig auf allen Cores ausgeführt werden können, aber die DX9/10 API intern alles wieder sequentialisiert.
Eine Folie reicht nicht jedem. Man kann's vergleichen mit dem massiven Geschwindigkeitsvorteil, den Java beim Sprung von Java 5.0 -> 6.0 (Mustang) bekommen hat durch das Einführen von "Single-Threaded Rendering" (!!!) statt Multi-Threaded Rendering: http://weblogs.java.net/blog/campb [...] rov_1.html
Jedes Programm - egal wie parallel es ist - hat bestimmte Teile, die sequentiell laufen müssen. Spätestens wenn man Daten zur Grafikkarte überträgt; so kann man sich das als Nicht-Programmierer gut vorstellen. Und, dass ein Renderer ein solcher Synchronisationspunkt ist hat eher Vorteile (nicht nur Performance auch, dass man so sehr gut festlegen kann wie viele Frames der Renderer der Gamingengine hinterherlaufen kann). Auch Quake4 und Enemy Territory sind so programmiert (und die sind ja geradezu ein Paradebeispiel für SMP fähige Games): http://software.Intel.com/en-us/vi [...] -continued http://www.slideshare.net/psteinb/ [...] quake-wars
Für einen Nicht-Programmierer sind die Folien und Videos allerdings nichtssagend u. man müsste andere Beispiele aus dem normalen Leben bringen.
Die Gaming Engine Programmierer und Software Häuser wissen schon sehr genau wie sie Code auf möglichst viele Cores verteilen. Das ist alles nicht so'n Problem wie's gehyped wird.
Und um zurück zu DX11 zu kommen: Ja auch in Direct3D steckt Potential (für MultiCores). Weniger in der API, denn die ist eigentlich schon MultiCore fähig. Sondern in der Implementierung u. die müssen nVidia, ATI und Microsoft stemmen. Die könnten das auch an der existierenden Implementierung DX9/DX10 machen. Aber so verkauft man keine neue Hardware und Betriebssysteme. Also gibt's das dann erst ab DX11.
Microsoft wird dann werben: +400% Leistung mit DX11 beim QuadCore. Und die Gamingindustrie wird sagen: Ja, aber nicht mit unserem Game, sondern nur mit Futuremark XY.
The proof is in the pudding: Mich interessieren Real-Game Benchmarks u. solange Games noch GPU limitiert sind, kann man Quad und Hexacores bauen und die Threads durch die Gegend schubsen, mehr Performance gibt's nicht. Ich dachte halt, dass AI + CPU-Physik inzwischen anspruchsvoller wären.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 30.10.2008 um 20:25:12
Vielen Dank für den Hinweis, freut mich wenn ich so spät auch noch was lernen kann wovon ich normalerweise absolut keine Ahnung habe.
Dass man eine ganze API flaggen kann wow! Ich dachte sowas macht man für so Kleinigkeiten wie Folding at Home oder um ein paar Intros zu überspringen die nerven.
Ja die Physik... Da fallen mir endlose Dinge ein.
An der Physikschraube könnte noch erheblich gedreht werden. Warum verformen sich z.B. die Autos in Farcry2 nicht einfach so wie in Racedriver Grid? Von der brachliegenden Performance her sollte das ja wohl schaffbar sein. Und die gehypte Feuersimulation ist ja ganz nett aber irgendwie auch noch ziemlich "merkwürdig" sage ich mal. Wo bleibt z.B. die Glut die weiter glimmt? Oder Einschusslöcher die auch als Solche aussehen und bleiben. Oder wo die Fahrzeugphysik mal anständig ist und von Vorne bis Hinten stimmt, vom Fahrzeugdesign mal ganz zu schweigen. Oder wenn ich einen Baum nicht frontal treffe mit dem Gewehr, dass es splittert und das Einschussloch nicht halb im Raum hängt. Oder, oder, oder.
Das ist sowieso das größte Manko an Farcry2 nach den lieblosen Nebenstorys. Kaum hat man sich umgedreht oder ist um die nächste Ecke spaziert, schon ist alles wie vorher. Das ganze mühsam abgefackelte Dorf steht wieder oder die Blechkiste die man am Baum geparkt hat ist wieder weg. So schnell sind noch nichtmal Afrikaner mit dem Zerlegen.
Und als Letztes die nervtötenden Clippingfehler. Ausnahmslos jedes 3D Spiel, von 198x bis 2008 leidet darunter. Ob das jetzt Packman3D oder Farcry2 ist, nichts steht da wo es soll, sondern ist im besten Falle angenähert. Dabei ist das doch wirklich keine große Sache, die mit Raytracing machbar ist ohne das die Kiste in die Knie geht. Da reichen immerhin ein paar Handvoll Strahlen aus damit das endlich aufhört.
Sorry wegen Offtopic aber ich spiele Farcry2 gerade und dafür dass das so "realistisch" sein soll ists nicht konsequent durchdacht. Immer wird sich ein Feature rausgepickt und als "Toll" bezeichnet und der Rest wird so lala nebenbei gebraten.
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